DE1237665B - Drucktastenkombination - Google Patents
DrucktastenkombinationInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
- H03J5/00—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
- H03J5/02—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings
- H03J5/04—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings operated by hand
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-
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- H01H13/00—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
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Description
- Drucktastenkombination Die Erfindung bezieht sich auf eine Drucktastenkombination mit zwei nebeneinander angeordneten, achsparallel zueinander verschiebbaren Drucktasten, von denen eine Taste in gedrücktem Zustand verriegelt und mittels der anderen Taste wieder gelöst werden kann, derart, daß beide Tasten auf ein gemeinsames Federorgan einwirken, welches gleichzeitig als Verriegelungsorgan für eine Taste ausgebildet ist.
- Solche Drucktastenkombinationen sind bereits bekannt und werden beispielsweise häufig bei Rundfunkgeräten angewandt. Bei diesen Drucktastenkombinationen ist jede Drucktaste mit einer Gegendruckfeder versehen und läßt sich mittels einer Klinke verriegeln, die alle mittels einer von einer Aus-Taste bewegten Schwenkwelle ausgerastet werden können, so daß die Drucktasten unter der Wirkung der Druckfedern in ihre Ausgangsstellung zurückkehren können. Diese Drucktastenschalter sind relativ kompliziert im Aufbau und entsprechend teuer in der Herstellung. Ferner ist eine Drucktastenkombination mit zwei Drucktasten (gemäß der deutschen Patentschrift 356 300) bekannt, bei welcher das Lösen der Verriegelung einer Taste nur durch Drükken einer besonderen Auslöstaste zu erreichen ist, da das Eindrücken der anderen Taste zwar das Lösen der Verriegelung der ersten Taste aber zugleich auch das Verriegeln der eingedrückten zweiten Taste bewirkt. Ein solche Ausbildung ist verhältnismäßig aufwendig und ergibt auch bedienungsmäßig Unzulänglichkeiten.
- Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine aus zwei Drucktasten aufgebaute Drucktastenkombination, bei der solche Nachteile nicht bestehen und mit welcher mit relativ wenig Kosten die Aufgabe gelöst wird, die Betriebsstellung einer Anlage dadurch zu kennzeichnen, daß mindestens eine betätigte Taste in eingedrücktem Zustand verriegelt wird und erst durch ein Drücken der anderen Taste wieder gelöst werden kann, ohne daß ein besonderer Entriegelungshebel oder eine Entriegelungswelle oder eine Auslöstaste vorgesehen werden müßte.
- Die Lösung .der Aufgabe besteht an einer Drucktastenkombination der eingangs angeführten Art gemäß Erfindung darin, daß als gemeinsames Federorgan eine Blattfeder mit einer entlang der beiden Tastenverschiebewege angeordneten Federzunge vorgesehen ist, welche mit zwei gegeneinander in Verschieberichtung versetzten Vorsprüngen versehen ist, welche mit Vorsprüngen und/oder Ausnehmungen der Tasten zusammenwirken und von denen jeder in die Verschiebebahn einer Taste hineinragt und von denen einer als Verriegelungsorgan für die ihm zugeordnete Taste dient.
- Im einzelnen kann die Ausbildung so vorgesehen sein, daß die Federzunge durch einen Ausschnitt in zwei Federfahnen aufgeteilt .ist, von denen jede einer Taste zugeordnet ist, und die Vorsprünge durch Abkanten der Fahnen keilförmig gebildet sind. Ferner können die Federvorsprünge verschieden hoch ausgebildet sein, und es kann der in Verschieberichtung der Drucktasten der Ruhestellung der Drucktasten am nächsten liegende Vorsprung eine relativ geringe Höhe aufweisen und als Raste zum Verriegeln der einen Drucktaste dienen, während der andere, von der Ruhestellung der Drucktaste weiter entfernt angeordnete Federvorsprung eine größere Höhe aufweisen und nur zum Verschwenken der Federzunge einschließlich des ersten Federvorsprunges unter der Einwirkung der anderen Taste ausgebildet sein kann. Von Vorteil ist es, wenn das Federorgan aus einem U-förmig gebogenen Federblechstanzling gefertigt ist, dessen einer Schenkel die mit den Vorsprüngen versehene Federzunge bildet und dessen anderer Schenkel an einer Wand des Drucktastengehäuses od. dgl. befestigt ist. Außerdem kann vorgesehen sein, daß das Federorgan aus einem U-förmig gebogenen Federblechstanzling gebildet ist, welcher in dem Verbindungsabschnitt zwischen den beiden Schenkeln an dem Schaltergehäuse befestigt ist, von denen der eine Schenkel die mit den Vorsprüngen versehene Federzunge bildet und der andere Schenkel sich an einer Wand od. dgl. des Drucktastengehäuses abstützt. Zweckmäßig ist weiterhin, wenn die Befestigungsstellen des Federorgans mindestens in dem Verbindungsabschnitt zwischen den beiden Schenkeln durch Trennschnitte in dem Federblechstanzling von der die Vorsprünge aufweisenden Federzunge getrennt sind. Ferner kann die Anordnung so getroffen sein, daß der sich am Drucktastengehäuse abstützende Sehenkel des Federbleches in mindestens zwei durch einen Ausschnitt voneinander getrennte Federblechfahnen geteilt ist.
- Auf diese Weise ist mittels eines einzigen Federorgans die gestellte Aufgabe gelöst, ohne daß eine aufwendige Ausbildung einer Verriegelungseinrichtung in Kauf genommen werden muß. Wesentlich ist dabei, daß das Federorgan als Stanzling in sehr einfacher Weise herzustellen ist.
- Alles Nähere über die Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, auf der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Drucktastenkombination dargestellt ist. Im einzelnen zeigt F i g. 1 einen Ausschnitt aus einem Längsschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildeteDrucktastenkombination, F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie 11-II in F i g. 1, F i g. 3 einen Schnitt entlang der Linie 111-11I in Fig.l, F i g. 4 einen Federblechstanzling in vergrößertem Maßstab, F i g. 5 ein aus einem Federblechstanzling gemäß F i g. 4 gebogenes Federorgan für eine erfindungsgemäß ausgebildete Drucktastenkombination, in vergrößerter Schrägbilddarstellung.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 sind zwei Drucktasten 1 und 2 dargestellt, die in dem Deckel 3 eines Schaltergehäuses 4 verschiebbar gelagert sind. Beide Drucktasten 1 und 2 sind mit Schaltstößeln 5 und 6 versehen, die in der Wand des Schaltergehäuses 4 geführt sind und auf irgendwelche Schaltorgane einwirken, wenn die Drucktasten 1 und 2 in bekannter Weise gegen die Kraft von Rückstellfedern 7 und 8 gedrückt werden. Hinter den beiden Tasten ist ein allgemein mit der Bezugsziffer 9 bezeichnetes Federungsorgan angebracht, das beiden Drucktasten 1 und 2 zugeordnet ist und dessen Anordnung entlang der Tasten aus den Schnittdarstellungen der F i g. 2 und 3 ersichtlich und dessen Form in vergrößertem Maßstab in F i g. 5 dargestellt ist.
- Das Federorgan 9 .ist aus einem in F i g. 4 dargestellten Federblechstanzling 10 hergestellt, der zu beiden Seiten mit jeweils einer kreisförmigen, von einem rechtwinklig verlaufenden Einschnitt 11 umrahmten Öffnung 12 versehen ist und in seinem in F i g. 4 oberen Teil einen tiefen Ausschnitt 13 und in seinem in F i g. 4 unteren Teil einen zweiten Ausschnitt 14 aufweist, der zwei ungleich lange Federblechfahnen 15 und 16 voneinander trennt. Dieser Stanzling ist durch Abkanten entlang der in F i g. 4 strichpunktiert eingezeichneten Linien 17 in die aus F i g. 5 ersichtliche U-Form gebracht, wobei die beiden kreisförmigen Öffnungen 12 in den Verbindungsabschnitt zwischen den beiden Schenkeln des U-förmigen Federorgans zu liegen kommen. Die beiden Schenkel des Federorgans werden einerseits durch die durch den tiefen Ausschnitt 13 voneinander getrennten schmalen Federblechzungen 18 und anderseits durch die beiden durch den Ausschnitt 14 voneinander getrennten Fahnen 15 und 16 gebildet, die durch Abkanten zu zwei keilförmig vorstehenden Vorsprüngen 15' und 16' geformt sind, die in Schenkellängsrichtung gegeneinander versetzt angeordnet sind und deren Höhe verschieden ist. Die Vorsprünge 15' und 16' bilden zusammen mit dem abgekanteten und durch die Einschnitte 11 von den Lochbereichen 12 getrennten Mittelteil und dem anschließenden, einerseits durch die Einschnitte 11 und anderseits durch den Ausschnitt 13 begrenzten Teil des anderen Schenkels des Federorgans eine Federzunge, die ausreichend verwindungssteif ist, so daß bei einer Verschwenkbewegung des Vorsprunges 16' der Vorsprung 15' mindestens annähernd die gleiche Schwenkbewegung ausführt und umgekehrt.
- Wie aus den beiden Schnittdarstellungen in F i g. 2 und 3 ersichtlich ist, ist das aus dem Federblechstanzling 10 gebildete Federorgan 9 beispielsweise mittels durch die Öffnungen 12 geführter Niete an der mit der Bezugsziffer 19 gekennzeichneten Stelle des Gehäusedeckels 3 so befestigt, daß es mit den Vorsprüngen 15' und 16' seines einen Schenkels in die Bewegungsbahn der Tasten 1 und 2 ragt und sich mit den Fahnen 18 seines anderen Schenkels an der Seitenwand 20 des Gehäusedeckels 3 abstützt.
- In der Schnittdarstellung nach F i g. 2 sind die Taste 1 und das Federorgan in ihrer Ruhelage dargestellt. Außerdem ist die Taste 1 in strichpunktierten Linien in ihrer eingeschobenen Stellung 1' dargestellt, in welcher die Taste an ihrem vorspringenden Fußteil 1a mittels des Vorsprunges 15' des Federorgans gehalten wird.
- In F i g. 3 -ist die Taste 2 dargestellt, in deren Bereich der Vorsprung 16' des Federorgans angeordnet ist. In der dargestellten eingeschobenen Stellung der Taste drückt der Fuß 2a der Taste 2 auf den Vorsprung 16' des Federorgans, wodurch die ganze Federzunge einschließlich des in der Figur nicht sichtbaren aber durch eine gestrichelte Linie angedeuteten Vorsprunges 15' in Richtung auf die Gehäusewand 20 verschwenkt wird. Dabei rastet der Vorsprung 15' am Fußteil 1 a der Taste 1 aus, und diese Taste wird unter Einwirkung ihrer Rückstellfeder 7 in ihre in F i g. 1 dargestellte Ausgangsstellung zurückbewegt.
- Das Federorgan der erfindungsgemäß ausgebildeten Drucktastenkombination kann in seiner Form abgewandelt werden. So könnte beispielsweise seine Befestigung im Bereich der Federfahnen 18 vorgesehen werden, so daß die Einschnitte 11 entfallen könnten und der ganze Mittelteil des Federorgans der eigentlichen Federzunge zugeordnet werden könnte. Außerdem kann die Form der Vorsprünge in äquivalenter Weise abgewandelt werden.
Claims (7)
- Patentansprüche: 1. Drucktastenkombination mit zwei nebeneinander angeordneten, achsparallel zueinander verschiebbaren Drucktasten, von denen eine Taste im gedrückten Zustand verriegelt und mittels der anderen Taste wieder gelöst werden kann, derart, daß beide Tasten auf ein gemeinsames Federorgan einwirken, welches gleichzeitig als Verriegelungsorgan für eine Taste ausgebildet ist, d a -durch gekennzeichnet, daß als gemeinsames Federorgan (9) eine Blattfeder mit einer entlang der beiden Tastenverschiebewege angeordneten Federzunge (15, 16) vorgesehen ist, welche mit zwei gegeneinander in Verschieberichtung versetzten Vorsprüngen (15', 167 versehen ist, welche mit Vorsprüngen und/oder Ausnehmungen der Tasten (1, 2) zusammenwirken und von denen jeder in die Verschiebebahn einer Taste hineinragt und von denen einer (15') als Verriegelungsorgan für die ihm zugeordnete Taste (1) dient.
- 2. Drucktastenkombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federzunge durch einen Ausschnitt (14) in zwei Federfahnen (15, 16) aufgeteilt ist, von denen jede einer Taste (1 bzw. 2) zugeordnet ist, und die Vorsprünge (15', 16') durch Abkanten der Fahnen (15, 16) keilförmig gebildet sind.
- 3. Drucktastenkombination nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Federvorsprünge (15', 16') verschieden hoch ausgebildet sind und der in der Verschieberichtung der Drucktasten (1, 2) der Ruhestellung der Drucktasten am nächsten liegende Vorsprung (15') eine relativ geringe Höhe aufweist und als Raste zum Verriegeln der einen Drucktaste (1) dient, während der andere, von der Ruhestellung der Drucktasten (1, 2) weiter entfernt angeordnete Federvorsprung (16') eine größere Höhe aufweist und nur zum Verschwenken der Federzunge einschließlich des ersten Federvorsprunges (15') unter der Einwirkung der anderen Taste (2) ausgebildet ist.
- 4. Drucktastenkombination nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Federorgan (9) aus einem U-förmig gebogenen Federblechstanzling (10) gefertigt ist, dessen einer Schenkel die mit den Vorsprüngen (15', 16') versehene Federzunge bildet und dessen anderer Schenkel an einer Wand (20) des Drucktastengehäuses (3) od. dgl. befestigt ist.
- 5. Drucktastenkombination nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Federorgan (9) aus einem U-förmig gebogenen Federblechstanzling (10) gebildet ist, welcher in dem Verbindungsabschnitt zwischen den beiden Schenkeln an dem Schaltergehäuse (3) befestigt ist, von denen der eine Schenkel die mit den Vorsprüngen (15', 16') versehene Federzunge bildet und der andere Schenkel sich an einer Wand (20) od. dgl. des Drucktastengehäuses (3) abstützt.
- 6. Drucktastenkombination nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstellen (19) des Federorgans (9) mindestens in dem Verbindungsabschnitt zwischen den beiden Schenkeln durch Trennschnitte (11) in dem Federblechstanzling (10) von der die Vorsprünge (15', 16') aufweisenden Federzunge getrennt sind.
- 7. Drucktastenkombination nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der sich am Drucktastengehäuse (20) abstützende Schenkel des Federbleches in mindestens zwei durch einen Ausschnitt (13) voneinander getrennte Federblechfahnen (18) geteilt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 356 300.
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