DE1237649B - Frequenznachregelungsschaltung fuer Empfaenger von Richtfunksystemen, bei welcher eine automatische Nachstimmung auf die Frequenz des Nutzsenders vorgenommen wird - Google Patents

Frequenznachregelungsschaltung fuer Empfaenger von Richtfunksystemen, bei welcher eine automatische Nachstimmung auf die Frequenz des Nutzsenders vorgenommen wird

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DE1237649B
DE1237649B DE1964T0026507 DET0026507A DE1237649B DE 1237649 B DE1237649 B DE 1237649B DE 1964T0026507 DE1964T0026507 DE 1964T0026507 DE T0026507 A DET0026507 A DE T0026507A DE 1237649 B DE1237649 B DE 1237649B
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DE
Germany
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frequency
transmitter
retuning
receivers
carried out
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Pending
Application number
DE1964T0026507
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English (en)
Inventor
Roland Scheu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03LAUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
    • H03L7/00Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
    • H03L7/02Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a frequency discriminator comprising a passive frequency-determining element

Landscapes

  • Radio Relay Systems (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)

Description

  • Frequenznachregelungsschaltung für Empfänger von Richtfunksystemen, bei welcher eine automatische Nachstimmung auf die Frequenz des Nutzsenders vorgenommen wird Die Erfindung bezieht sich auf eine Frequenznachregelungsschaltung für Empfänger von Richtfunksystemen, bei welcher eine automatische Nachstimmung auf die Frequenz des Nutzsenders vorgenommen wird.
  • Die Frequenznachstimmung erfolgt üblicherweise mit Hilfe eines aus dem Empfangsoszillator, einem Mischer, einem Zwischenfrequenzverstärker, einem Zwischenfrequenzdiskriminator und einem Gleichspannungsverstärker bestehenden Regelkreis. Die Frequenz des Empfangsoszillators wird dabei derart nachgestimmt, daß der Sollwert der Zwischenfrequenz entsteht, wobei man als Kriterium den Nulldurchgang eines Diskriminators benutzt.
  • Durch den immer stärkeren Ausbau der Richtfunkstrecken sind die einzelnen Abschnitte frequenz- und/ oder ortsmäßig so benachbart, daß bei Ausfall des Nutzsenders der Empfänger durch die Nachstimmeinrichtung automatisch auf einen fremden Sender nachgestimmt werden kann, wenn die Frequenz dieses störenden Senders innerhalb des Nachstimmbereiches des Empfängers liegt. Werden über die Richtfunkstrecken beispielsweise zahlreiche Ferngespräche geführt, so kann bei Ausfall des zugehörigen Nutzsenders und übernahme eines anderen Senders durch die Nachstimmeinrichtung eine unerwünschte Verbindung zustande kommen, was auf jeden Fall zu vermeiden ist.
  • Dieser Vorgang läßt sich in bekannter Weise dadurch verhindern, daß man den Zwischenfrequenzverstärker sehr schmalbandig auslegt und für die Nachstimmung des Empfängers ein mechanisches Stellglied benutzt, dessen augenblickliche Lage bei Ausfall des Nutzsenders fixiert wird. Nachteilig ist hierbei, daß der Bau von extrem schmalbandigen Verstärkern einen erheblichen Aufwand bedeutet bzw. überhaupt nicht realisiert werden kann. Die Verwendung einer elektronischen Nachstimmung scheidet deswegen aus, weil nach Ausfall des Nutzsenders - gleichbedeutend mit Ausfall der Nachstimmung - die Oszillatorfrequenz auf ihren Ausgangswert zurückkehrt und der Fall eintreten kann, daß diese zusammen mit der Störfrequenz den Zwischenfrequenz-Sollwert ergibt, so daß eine eventuelle vorhandene hohe Selektion im Zwischenfrequenzverstärker nutz-los ist.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen neuen Weg aufzuzeigen, um die eingangs geschilderten Nachteile zu vermeiden.
  • Ausgehend von einer Frequenznachregelungssehaltung für Empfänger von Richtfunksystemen, bei welcher eine automatische Nachstimmung auf die Frequenz des Nutzsenders vorgenommen wird mit Hilfe eines aus dem Empfangsoszillator, einem Mischer, einem Zwischenfrequenzverstärker, einem Zwischenfrequenzdiskriminator und einem Gleichspannungsverstärker bestehenden Regelkreis wird deshalb erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß eine von der Nachstimmspannung gesteuerte Auswerteeinrichtung vorhanden ist, die beim Auftreten eines nach Ausfall des Nutzsenders entstehenden Regelimpulses den Nachrichtenfluß unterbricht und beim Auftreten eines weiteren, in der Polarität entgegengesetzten Regelimpulses, der durch das wiederkehrende Signal des Nutzsenders erzeugt wird, die Durchschaltung des Nachrichtenflusses vornimmt.
  • An Hand eines Ausführungsbeispieles wird die Erfindung im folgenden näher erläutert: In der F 1 g. 1 ist dargestellt, wie der Regelkreis eines Empfängers einer Richtfunkstrecke im allgemeinen aufgebaut ist. Er besteht aus dem nachstimmbaren Empfangsoszillator 0, dessen Ausgangsfrequenz fo zusammen mit der Empfangsfrequenz fE einem Mischer M zugeführt wird. Die hierbei entstehende Zwischenfrequenz fZF wird in dem Zwischenfrequenzverstärker V verstärkt und auf einen Zwischenfrequenzdiskriminator D gegeben. Je nach Frequenzlage entsteht am Ausgang des Diskriminators eine positive oder negative Gleichspannung UD, die nach entsprechender Verstärkung in dem Gleichspannungsverstärker G zur Nachstimmung des Empfangsoszillators 0 benutzt wird. Im vorliegenden Fall ist hierbei zusätzlich eine von der Nachstimmspannung gesteuerte Auswerteeinrichtung A vorgesehen, die beim Auftreten eines nach Ausfall des Nutzsenders entstehenden Regelimpulses den Nachrichtenfluß unterbricht. Tritt anschließend ein weiterer in der Polarität entgegengesetzter Regelimpuls auf, welcher durch das wiederkehrende Signal des Nutzsenders erzeugt wird, so nimmt die Auswerteeinrichtung die Durchschaltung des Nachrichtenflusses vor.
  • In der F i g. 2 ist eine mögliche Frequenzzuordnung schematisch dargestellt. Mit fo ist die Frequenz des Empfangsoszillators bezeichnet, Mit IEN die Frequenz des zu empfangenen Nutzsenders. Mit fEs ist die unerwünschte Frequenz des störenden Senders bezeichnet. Die Differenz zwischen der Frequenz des Nutzsenders und der Oszillatorfrequenz stellt den Sollwert f_,FO der Zwischenfrequenz dar.
  • In der F i g. 3 ist der Verlauf der Kennlinie eines verwendeten Zwischenfrequenzdiskriminators gezeigt, wobei UD, die augenblickliche Nachstimmspannung darstellt und der eingezeichnete Pfeil die Nachstimmrichtung andeutet. Fällt der Nutzsender zum Zeitpunkt t, aus, so ergibt die Frequenz des Störsenders zusammen mit der augenblicklichen Oszillatorfrequenz f,) eine kleinere Frequenz als vorher, und am Ausgang des Diskriminators tritt die Gleichspannung UD , als Nachstimmspannung auf. Infolge dieser Nachstimmspannung wird der Oszillator so lange nach höheren Frequenzen hin verstimmt, bis der Sollwert der Zwischenfrequenz erreicht ist.
  • Während dieses Nachstimmvorgangs wird der positive Höcker der Diskriminatorkurve in Pfeilrichtung durchfahren, wobei der in der F i g. 4 dargestellte Regelimpuls am Diskriminatorausgang auftritt. Zum Zeitpunkt t, beginnt das Nachstimmen auf den Störsender. Dieser Regelvorgang ist zum Zeitpunkt t. beendet. Der in der F i g. 4 dargestellte Regelimpuls wird einer Auswerteschaltung A zugeführt, welche die Sperrung des Nachrichtenflusses veranlaßt und gleichzeitig eine Alarmeinrichtung betätigt. Tritt ein weiterer in der Polarität entgegengesetztes Regelimpuls auf, so wird der Nachrichtenfluß mit Hilfe der erwähnten Auswerteeinrichtung durchgeschaltet.
  • Diese Auswerteeinrichtung ist vorzugsweise, wie dies in der F i g. 5 dargestellt ist, aus einem Schmitt-Trigger S aufgebaut, welcher ein Relais R beeinflußt, dessen erster Kontakt ri an den Triggereingang eine positive Spannung legt, die über einen nicht näher bezeichneten Spannungsteiler der Stromversorgung Str entnommen wird. Dadurch wird erreicht, daß ein negativer Impuls auftreten muß, wenn der Trigger wieder zurückkippen soll. Ein solcher Löschimpuls erscheint bei der übernahme des Nutzsenders durch den Empfänger, so daß der Anfangszustand des Triggers wieder hergestellt wird. Der zweite Kontakt r2 des Relais R bewirkt die Sperrung des Nachrichtenflusses, welche vorzugsweise durch Beeinflussung der vorhandenen Rauschsperre des Empfängers erfolgt, die das Basisband der Richtfunkstrecke sperrt. Vor dem Schmitt-Trigger S ist ein Polwender P angeschlossen. Ist die Frequenzlage des Störsenders bzw. die überlagerungsart so gewählt, daß bei übernahme des Störsenders am Diskriminatorausgang ein positiver Impuls auftritt, so muß der Polwender auf + gestellt werden. Ist dies der Fall, dann kippt der Schmitt-Trigger bei Auftreten des Regelimpulses um, und das Relais R wird erregt. Mit D ist der Diskriminator und mit G der Gleichspannungsverstärker des an Hand der F i g. 1 beschriebenen Regelkreises bezeichnet.
  • Die Ausbildung der Auswerteschaltung ermöglicht einen Parallelbetrieb von Richtfunkstrecken, ohne daß bei Ausfall des Nutzsenders eine Verarbeitung des Nachrichteninhaltes eines unerwünschten Senders erfolgt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Frequenznachregelungsschaltung für Empfänger von Richtfunksystemen, bei welcher eine automatische Nachstimmung auf die Frequenz des Nutzsenders vorgenommen wird mit Hilfe eines aus dem Empfangsoszillator, einem Mischer, einem Zwischenfrequenzverstärker, einem Zwischenfrequenzdiskriminator und einem Nachstimmverstärker bestehenden Regelkreis, d a - durch gekennzeichnet, daß eine von der Nachstimmspannung gesteuerte Auswerteeinrichtung vorgesehen ist, die beim Auftreten eines nach Ausfall des Nutzsenders entstehenden Regelimpulses den Nachrichtenfluß unterbricht und beim Auftreten eines weiteren in der Polarität entgegengesetzten Regelimpulses, der durch das wiederkehrende Signal des Nutzsenders erzeugt wird, die Durchschaltung des Nachrichtenflusses vornimmt.
  2. 2. Schaltung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinrichtung (A) aus einem Schmitt-Trigger ffl besteht, der ein Relais (R) betätigt, dessen erster Kontakt (r1) an den Triggereingang eine positive Spannung legt und dessen zweiter Kontakt (r") die Sperrung des Nachrichtenflusses veranlaßt (F i g. 5). 3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kontakt (rj die Sperrung des Basisbandes der Richtfunkstrecke bewirkt, vorzugsweise durch Beeinflussung der vorhandenen Rauschsperre des Empfängers.
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