DE1237641B - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweier-anschluessen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweier-anschluessen

Info

Publication number
DE1237641B
DE1237641B DE1965S0098188 DES0098188A DE1237641B DE 1237641 B DE1237641 B DE 1237641B DE 1965S0098188 DE1965S0098188 DE 1965S0098188 DE S0098188 A DES0098188 A DE S0098188A DE 1237641 B DE1237641 B DE 1237641B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
subscriber station
rectifier
subscriber
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965S0098188
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Philipp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1965S0098188 priority Critical patent/DE1237641B/de
Publication of DE1237641B publication Critical patent/DE1237641B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/24Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange for two-party-line systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweieranschlüssen Zusatz zum Patent: 2 223 426 Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweieranschlüssen. Sie bezieht sich insbesondere auf solche Schaltungen, bei denen die Sprechadernpaare der Teilnehmerzweigleitungen durch Kontakte sogenannter Weichenrelais, die. in einer Umschalteinrichtung, dem sogenanntenGemeinschaftsurnschalter, an der Verzweigungsstelle zwischen der gemeinsamen Verbindungsleitung und den individuellen Teilnehmerzweigleitungen angeordnet sind, galvanisch voneinander getrennt werden können. Es ist gebräuchlich, diese Weichenrelais als bistabile Relais auszubilden, so daß sie ohne Stromzufuhr von außen in ihrem Arbeitszustand gehalten werden können. Bekannte Anordnungen benutzen hierzu Haftrelais, Verklinkrelais, bistabile polare Relais od.dgl.
  • Nach der Lehre des Hauptpatents können derartige mit Weichenrelais versehene Gemeinschaftsumschalter dadurch wesentlich verbessert werden, daß der durch Schleifenschluß an einer der beiden Teilnehmerstellen einzuschaltende Anlaß- bzw. Identifizierstromkreis von einer alternierenden Spannung gespeist wird und über die beiden hintereinandergeschalteten Adern der gemeinsamen Verbindungsleitung sowie über Gleichrichter verläuft, deren Polung für die betreffenden Teilnehmerstellen kennzeichnend ist, und daß die Weichenrelais in einem ebenfalls über die beiden hintereinandergeschalteten Adern der gemeinsamen Verbindungsleitung verlaufenden Stromkreis wirksam zu beeinflussen sind. Ein besonderer Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß durch sie die bisher übliche Verwendung von Erdpotential an den beiden Teilnehmerstellen oder an der Verzweigungsstelle der Teilnehmerleitungen vermieden wird.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die nach der Lehre des Hauptpatents gestalteten Anordnungen weiter zu verbessern. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung des Stromes, durch den das einer Tellnehmerstelle zugeordneteWeichenrelais in seine Arbeitslage gesteuert wird, der Richtung des in dem Anlaß bzw. Identifizierstromkreis dieser Teilnehmerstelle fließenden Stromes entgegengesetzt ist. Die beiden Stromkreise können deshalb mit Hilfe stromrichtungsabhängiger nichtlinearer Widerstände völlig voneinander getrennt werden, woraus sich unmittelbar der Vorteil ergibt, daß in dem Identifizierstromkreis nicht mehr eine Wicklung der betreffenden Teilnehmerstelle zugeordneten und gegebenenfalls durch Stromverstärkung in seine Arbeitslage zu steuernden Weichenrelais eingefügt werden muß und die größtmögliche Reichweite der Anordnung vermindert. Bei der durch die Erfindung gekennzeichneten Anordnung kann der Identifizierstromkreis von solchen zusätzlichen Widerständen befreit werden, da das Weichenrelais erst nach erfolgter Identifizierung durch Umkehr der Richtung des über die gemeinsame Verbindungsleitung fließenden Stromes, in seine Arbeitslage gebracht wird. Der obengenannte stromrichtungsabhängige Widerstand im Anwerfstromkreis, des Weichenrelais kann ein normaler Gleichrichter sein, dessen Polung derjenigen des in dem Identifizierstromkreis der betreffenden Teilnehmerstelle wirksamen Gleichrichters entgegengesetzt ist. Nach einer Weiterbildung der Erfindung empfiehlt es sich jedoch, daß der genannte stromrichtungsabhängige Widerstand für die gewünschte Stromrichtung erst nach überschreitung einer Schwellenspannung durchlässig ist. So wird verhindert, daß jeweils eine Halbwelle der im Ruhezustand zur Speisung des Anlaß- bzw. Identifizierstromkreises an der gemeinsamen Verbindungsleitung anliegenden alternierenden Spannung durch den die Anwerfwicklung des Weichenrelais enthaltenden Stromzweig belastet wird, was unter Umständen eine Verminderung der Reichweite im Identifizierstromkreis der jeweils anderen Teilnehmerstelle zur Folge haben könnte. Die Spannungsschwelle des stromrichtungsabhängigen nichtlinearen Widerstandes im Anwerfstromkreis des Weichenrelais kann durch die Reihenschaltung einer Schwellwertdiode z. B. eines Varistors oder einer in geeigneter Weise. gepolten Zenerdiode, mit einem Gleichrichter verwirklicht werden, dessen Durchlaßrichtung selbstverständlich derjenigen des in den Anlaß- bzw. Identifizierstromkreis der je- weiligen Teilnehmerstelle eingefügten Gleichrichters entgegengesetzt sein muß Vorteilhafter ist es jedoch, an Stelle einer Schwellwertdiode einen elektrisch bistabilen Zweipol, z. B. eine Vierschichtdiode, zu verwenden, da solche nach Überschreiten ihrer Zündspannung nur noch eine geringe Restspannung benötigen, so daß ein größerer Spannungsteil an der Relaiswicklung zur Verfügung steht und die Anforderungen an die Ansprechempfindlichkeit dieses Relais herabgesetzt werden können.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis, in dem das einer Teilnehmerstelle zugeordnete Weichenrelais in seine Arbeitslage gesteuert wird, in Brücke zu den beiden Adern der zu dieser Sprechstelle führenden Teilnehmerzweigleitung verläuft und einen Ruhekontakt des betreffenden Weichenrelais enthält. Hierdurch ist gewährleistet, daß der Speisestrom, der vorzugsweise dieselbe Richtung hat wie der Anwerfstrom des Weichenrelais, durch dessen Wicklung nicht unnötig geschwächt wird. Somit verhindert der genannte Ruhekontakt, daß die Sende- und Empfangsbezugsdämpfung der Teilnehmerstellen in irgendeiner Weise beeinträchtigt werden. Falls Bedenken bestehen, daß beim Aufbau einer abgehenden Verbindung die zur Steuerung des Weichenrelais in seiner Arbeitslage zur Verfügung stehende Spannung, z. B. die Spannung der Amtsbatterie, nicht ausreicht, ein sicheres Durchziehen des Relaisankers über einen relaiseigeneu Ruhekontakt zu gewährleisten, so kann ferner ein Parallelzweig dieses Stromkreises vorgesehen werden, der unter Umgehung des in den Anlaß- bzw. Identifizierstromkreis eingefügten Gleichrichter über die Teilnehmerschleife verläuft. Dieser Parallelzweig ist natürlich nur bei abgehobenem Handapparat, d. h. beim Aufbau einer abgehenden Verbindung wirksam, er ist jedoch auch nur hier erforderlich, da im ankommenden Verkehr die zur Betätigung des Weichenrelais zur Verfügung stehende Spannung aus der Summe von Amtsbatterie- und Rufwechselspannung besteht und in jedem Fall ein sicheres Durchziehen des Relaisankers gewährleistet.
  • An Hand der in der Zeichnung dargestellten Schaltungen soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • F i g. 1 zeigt die beiden Teilnehmerstellen T 1 und T 2, die über die aus den Sprechaderpaaren a 1, b 1 bzw. a 2, b 2, bestehenden Teilnehmerzweigleitungen mit der an der Verzweigungsstelle angeordneten Umschalteeinrichtung, dem Gemeinschaftsumschalter GUrn verbunden sind, der seinerseits über die gemeinsame Verbindungsleitung VL mit der Verinittlungsstelle, von der die Gemeinschaftsübertragung GUe und die Teilnehmerschaltung TS1 dargestellt sind, in Verbindung steht.
  • Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform des Gemeinschaftsumschalters. Die in den Gemeinschaftsumschaltern vorgesehenen Weichenrelais, mit denen die Sprechadernpaare der Teilnehmerzweigleitungen galvanisch von der gemeinsamen Verbindungsleitung VL abgetrennt werden können, sind als Haftrelais ausgebildet. Auch die beiden Kennzeichnungsrelais Rl und R2 in der Gemeinschaftilbertragung GUe sind Haftrelais, deren Relaisanker im Ruhezustand angezogen sind, deren Kontakte sich also zu Beginn der im folgenden beschriebenen Schaltvorgänge in ihrer Arbeitsstellung befinden.
  • Die Wechselspannungsquelle Uw dient zur Speisung des Anlaß- bzw. Identifizierstromkreises und kann selbstverständlich für eine größere Anzahl von Gemeinschaftsübertragungen gemeinsam vorgesehen sein. Ihre Spannung liegt im Ruhezustand an den beiden Adern a und b der gemeinsamen Verbindungsleitung YL.
  • Wird in der Schaltung nach F i g. 1, z. A. an der Tellnehmerstelle Tl der Handapparat abgehoben, so kommt über die (in Arbeitsstellung befindlichen) Kontakte der Kennzeichnungsrelais R 1 und R 2 und dieTeilnehmerschleife folgender Stromkreis zustande: (1) Uw, Rl(I), 4t, 1r1, 1r2, a(VL), 1u2,Gll, al(T4, Tl, bl(T4, 2u2, b(VL), 2r1, 2r2, R 2 (1), Uw.
  • Die speisende Wechselspannung Uw wird von dem Gleichrichter G 11 gleichgerichtet. Der entstehende Gleichstrom hat eine derartige Richtung, daß das Kennzeichnungsrelais R 1 über seine Wicklung 1 eine Abfallerregung erhält. Die an den Wicklungen der Kennzeichnungsrelais R 1 und R 2 angebrachten Pfeile mögen die Stromrichtung kennzeichnen, die eine solche Abfallerregung verursachen. Da die positive Richtung des in dem Stromkreis (1) fließenden' Stromes der Richtung des an der Relaiswicklung R 2 1 angebrachten Pfeiles entgegenläuft, ändert dieses Relais seinen Zustand nicht. Wäre dagegen die Teilnehmerschleife an der Teilnehmerstelle T2 geschlossen worden, so hätte der durch den Gleichrichter G21 gleichgerichtete Strom eine solche Richtung, daß das RelaisR2 abgeworfen worden wäre, das Relais R 1 dagegen in seinem Ruhezustand verblieben wäre. Durch das Abwerfen des Kennzeichnungsrelais Rl werden dessen Kontaktelrl und 2r1 in die (gezeichnete) Ruhestellung gebracht und verbinden die Aderna und b der gemeinsamen Verbindungsleitung VL mit den zu der Teilnehmerschaltung TS 1 führenden Sprechadern a 1 und b 1. Die TeilnehmerschaltungTS1 ist nur in ihren wichtigsten Einzelheiten angedeutet und kann selbstverständlich durch einen Vorwähler üblicher Bauart ersetzt werden. über die Ruheseiten der Kontakte 1r1 und 2r1 kommt folgender Stromkreis zustande: (2) Erde, (TS1), 1 tl, bl, 2r1, b, 2u2, G12, ZI, 4ul, Ul, 1u2, a, 1r2, 1r1, al, ltl, R (1), -.
  • In diesem Stromkreis wird das Weichenrelals U 1 angeworfen, es trennt mit seinen Kontakten 1 u 1 und 2ul die zu der Teilnehmerstelle T2 führenden Sprechadern a 2 und b 2 von der gemeinsamen Verbindungsleitung VL ab, überbrückt mit seinem Kontakt 3ul den in die Sprechader al eingefügten Gleichrichter G 11 und bereitet mit seinem Kontakt 4ul einen eigenen Abwerfstromkreis vor. Der Zweck der in dem Stromkreis (1) eingefügten Zenerdiode Z 1 wurde oben bereits näher erläutert.
  • Das Belegungsrelais R der Teilnehmerschaltung TSI veranlaßt in bekannter Weise den Anlauf eines freien Anrufsuchers, durch den die Teilnehmerschaltung TS1 mit einem ersten Gruppenwähler verbunden wird, der die Speisung der TeiInehmerstelle TI übernimmt. Dabei ist die Speisespannung in üblicher Weise gepolt, nämlich derart, daß das Potential der Sprechader a negativ ist gegenüber dem der Sprechader b.
  • Der Gleichrichter G13 in dem vorbereitend geschlossenen Abwerfstromkreis für das Weichenrelais Ul ist bei den beschriebenen Potentialverhältnissen in Sperrichtung beansprucht, so daß der zwischen den beiden Sprechadernal und bl liegende Stromzweig, der aus der Relaiswicklung Ul, dem Kontakt 4ul und dem Gleichrichter G13 besteht, weder einen Nebenschluß für den Speisestrom noch eine Dämpfung der Sprachwechselströme verursacht.
  • Durch das Abwerfen des Kennzeichnungsrelais R 1 in dem Stromkreis (1) wurde der Stromkreis (3) Erde, 3 r 1, HL, T (1), - 9 geschlossen, in dem das Hilfsrelais T nach einer durch den Heißleiter HL verursachten Verzögerungszeit anspricht. Sein Kontakt 1 t bereitet einen Stromkreis vor, in dem nach der Verbindungsauslösung das Kennzeichnungsrelais R 1 wieder angeworfen, der Ruhezustand der Gemeinschaftsübertragung GUe also wieder hergestellt wird. Die Kontakte 4 t und 5 t unterbrechen den Anlaßstromkreis (1) und bereiten einen Stromkreis vor, in dem das Auflegen des Handapparates bzw. das Abwerfen des Weichenrelais Ul nach der Verbindungsauslösung überwacht wird. Während der Verbindungsdauer legt der Kontakt 4 r 1 mit seiner Ruheseite Erdpotential an die Belegungsader der Teilnehmerschaltung TS2, so daß diese für ankommende Verbindungen gesperrt ist.
  • Die Verbindungsauslösung beginnt nach dem Auflegen des Handapparates an der Teilnehmerstelle TI mit dem Abfall des Speiserelais in dem (nicht dargestellten) ersten Gruppenwähler. Anschließend wird das Erdpotential von der Belegungsader cl der Teilnehmerschaltung TS1 abgetrennt, so daß in dem Stromkreis (4) Erde, 1 t 1, R 1 (11), c 1, T (11), T 1, - das Kennzeichnungsrelais Rl wieder angeworfen wird. Die Kontakte 1r1 und 2r1 schließen einen Abwerfstromkreis für das Weichenrelais Ul in dem Gemeinschaftsumschalter GUm, der ebenfalls von der Wechselspannungsquelle Uw gespeist wird: (5) Uw, G, T (II), 4t, 1r1, 1r2, a (VL), 1u2, Ul, 4ul, G13, 2u2, b(VL), 2r1, 2r2, 5t, Uw. In diesem Stromkreis wird auch das Hilfsrelais T gehalten, das mit seinen Kontakten 4 t und 5 t während dieser Zeit das erneute Wirksamwerden eines der beiden KennzeichnungsrelaisR1 oder R2 verhindert. Die Haltewicklung II des Hilfsrelais R liegt im Diagonalzweig eines Brückengleichrichters G, so daß sie in derselben Weise wirksam werden kann, wenn ein Abwerfstromkreis für das Weichenrelais U 2 in dem Gemeinschaftsumschalter GUm eingeschaltet wurde.
  • Bei dem Aufbau einer ankommenden Verbindung gelangt aus dem Leitungswähler an die Belegungsader in der Teilnehmerschaltung der gewählten Teilnehmerstelle - es sei wiederum die Teilnehmerstelle T 1 - Erdpotential. Es bewirkt über den (in Arbeitslage befindlichen) Kontakt 4r2 das Abwerfen des Kennzeichnungsrelais Rl über seine Wicklung III. Die Kontaktelrl und 2r1 dieses Relais schalten daraufhin die Adern a und b der gemeinsamen Verbindungsleitung VL zu dem Leitungswähler durch. In diesem wird die der Spannung der Amtsbatterie überlagerte Rufwechselspannung an die beiden Sprechadern gelegt, wobei die Spannung der Amtsbatteiie derart gepolt ist, daß das Potential der Ader al negativ ist gegenüber dem der Ader bl. Die erwähnte Summenspannung bewirkt über den Gleichrichter G 12 und die Zenerdiode Z 1 das Anwerfen des Weichenrelais Ul und damit die Ab- trennung der TeilnehmerstelleT2 von der gemeinsamen Verbindungsleitung VL. Das Weichenrelais U2 kann nicht in der gleichen Weise wirksam werden, da der Gleichrichter G 22 bei der vorausgesetzten Polung der Amtsbatteriespannung in Sperrichtung beansprucht ist.
  • Bei dem in F i g. 2 dargestellten, Gemeinschaftsumschalter finden in den Anwerfstromkreisen für die Weichenrelais an Stelle von Zenerdioden Vierschichtdioden Verwendung. Außerdem verläuft der Ansprechstromkreis der Weichenrelais beim Aufbau einer abgehenden Verbindung nicht nur über die Gleichrichter G 12 bzw. G 22 und die Ruhekontakte 4ul bzw. 4u2, sondern darüber hinaus zur Vergrößerung der Ansprechsicherheit über die jeweils geschlosseneTeilnehmerschleife. Im übrigenstimmen die Schaltvorgänge beim Verbindungsaufbau und bei der Verbindungsauslösung mit denen überein, die bei der Beschreibung der Schaltung nach Fig. 1 erläutert wurden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweieranschlüssen, bei denen die Sprechadernpaare der Teilnehmerzweigleitungen durch Kontakte zweier an der Verzweigungsstelle angeordneter und als bistabile Relais ausgebildeter Weichenrelais galvanisch voneinander zu trennen sind, wobei der durch Schleifenschluß an einer der beiden Teilnehmerstellen einzuschaltende Anlaß- bzw. Identifizierstromkreis von einer alternierenden Spannung gespeist wird und über die beiden hintereinandergeschalteten Adern der gemeinsainen Verbindungsleitung sowie über Gleichrichter verläuft, deren Polung für die betreffende Teilnehmerstelle kennzeichnend ist und die Weichenrelais, in einem ebenfalls über die beiden hintereinandergeschalteten Adern der gemeinsamen Verbindungsleitung verlaufenden Stromkreis wirksam zu beeinflussen sind nach Patent 1223426, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung des Stromes, durch den das einer Teilnehmerstelle zugeordnete Weichenrelais in seine Arbeitslage gesteuert wird, der Richtung des in dem Anlaß- bzw. Identifizierstromkreis dieser Teilnehmerstelle fließenden Stromes entgegengesetzt ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Stromkreis, in dem das einer Teilnehmerstelle zugeordnete Weichenrelais in seine Arbeitslage gesteuert wird, ein stromrichtungsabhängiger nichtlinearer Widerstand eingefügt ist, dessen Durchlaßrichtung der Durchlaßrichtung des in dem Anlaß- bzw. Identifizierstromkreis dieser Teilnehmerstelle wirksamen Gleichrichters entgegengesetzt ist. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet ' daß dem in dem Anlaß- bzw. Identifizierstromkreis einer Teilnehmerstelle angeordneten Gleichrichter ein Kontakt des dieser Teilnehmerstelle zugeordneten Weichenrelais parallel geschaltet ist. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte stromrichtungsabhängige nichtlineare Widerstand für die bezeichnete Stromrichtung erst nach Überschreitung einer Schwellenspannung durchlässig ist. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der nichtlineare Widerstand aus der Reihenschaltung einer Schwellwertdiode (z. B. Varistor oder Zenerdiode) und eines Gleichrichters besteht. 6. Schaltungsanordnung nach Ansprach 5, dadurch gekennzeichnet, daß der nichtlineare Widerstand aus einem elektrisch bistabilen Zweipol (z. B. aus einer Vierschichtdiode oder aus der Reihenschaltung einer Glimmlampe und eines Gleichrichters) besteht. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis, in dem das einer Teilnehmerstelle zugeordnete Weichenrelais in seine Arbeitslage gesteuert wird, in Brücke zu den beiden Adern der zu dieser Tcilnehmerstelle führenden Teilnehmerzweigleitung verläuft und einen Ruhekontakt des betreffenden Weichenrelais enthält. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ferner ein Parallelzweig des genannten Stromkreises unter Umgehung des in den Anlaß- bzw. Identifizierstromkreis der betreffenden Teilnehmerstelle zu deren Kennzeichnung eingefügten Gleichrichters über die Teilnehmerschleife dieser Teilnehmerstelle verläuft. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß dem in eine der beiden Sprechadem jeder Teilnehmerzweig. leitung eingefügten Gleichrichter des Anlaß-bzw. Identifizierstromkreises ein Kontakt de-. der betreffenden Teilnehmerstelle zugeordneten Weichenrelais parallel geschaltet und daß diese Parallelschaltung von einem mit einer Wicklung des Weichenrelais in Reihe geschalteten elektrisch bistabilen Zweipol (z. B. einer Vierschichtdiode) überbrückt ist, dessen Durchlaßrichtung derjenigen des genannten Gleichrichters entgegengesetzt ist, und daß teilnehmerseitig von der genannten ParalleIschaltung ein mit einem Ruhekontakt des Weichenrelais in Reihe geschalteter weiterer Gleichrichter in Brücke zu den beiden Leitungsadern angeordnet ist, dessen DurchlaßrichUmg derjenigen des erstgenannten Gleichrichters entgegengesetzt ist. 10. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Weichenrelais mit nur einer aktiven Wicklung ausgerüstet ist.
DE1965S0098188 1965-07-14 1965-07-14 Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweier-anschluessen Pending DE1237641B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1965S0098188 DE1237641B (de) 1965-07-14 1965-07-14 Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweier-anschluessen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1965S0098188 DE1237641B (de) 1965-07-14 1965-07-14 Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweier-anschluessen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1237641B true DE1237641B (de) 1967-03-30

Family

ID=7521287

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965S0098188 Pending DE1237641B (de) 1965-07-14 1965-07-14 Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweier-anschluessen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1237641B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE856624C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb, insbesondere fuer Fernsprechanlagen
DE1955296A1 (de) Fernsprechvermittlungsanlage mit Anruf-Wartet-Sonderbedienung
DE1237641B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweier-anschluessen
DE828722C (de) Schaltungsanordnung zum wahlweise erfolgenden Anruf von Abzweigstellen einer Gesellschaftsleitung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE2453715C2 (de) Schaltungsanordnung zum Betrieb von Sonderdienst-Teilnehmerschaltungen in Fernsprechanlagen mit Wählern
DE927396C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Sprechstellen an einer gemeinsamen Anschlussleitung
DE916183C (de) Schaltungsanordnung fuer Zweieranschluesse
DE701997C (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung unterschiedlicher Schaltvorgaenge beim gleichen Stand des Verbindungsaufbaues ueber zweiadrige Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen
DE1262355B (de) Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Waehlbetrieb
DE2032397C (de) Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Zweieranschlüssen
DE2519906C3 (de) Schaltungsanordnung einer gehenden Übertragung für die Auslösung der Gegemibertragung in Richtung des Verbindungsaufbaues über zweiadrige Verbindungsleitungen, vorzugsweise fur die Durchwahl zu Nebenstellenanlagen
DE2432529C3 (de) Fernsprechsonderanlage, insbesondere Heimfernsprechanlage, mit über zwei Adern verbindbaren Sprechstellen
DE554768C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE973888C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern
AT155764B (de) Schaltungsanordnung für Gesellschaftleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
AT251053B (de) System zur Automatisierung des Fernverkehrs im Fernsprechdienst
AT116870B (de) Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen mit Rückfrageeinrichtung.
DE826315C (de) Schaltungsanordnung fuer aus Haupt- und Nebenstelle bestehende Fernsprechnebenstellenanlagen
DE1964845C3 (de)
DE1272386B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit einem Vermittlungsnetzwerk
DE257960C (de) Schaltung für dreiadrige Fernspechämter mit Zentralbatteriebetrieb und Ein- und Abschaltung des Abfrageapparates sowie der Rufeinrichtung mittels selbsttätig wirkender Relais, welche bei Stöpselung der Abfrage- und Verbindungsstöpsel in Tätigkeit treten.
DE606436C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE921574C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Gleichstromausloesung ueber zweiadrige Verbindungsleitungen
DE582207C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Sprechstromverstaerkern
DE2207255C3 (de) Schaltungsanordnung zum Übertragen von elektrischer Energie in zentralgespeisten Fernmeldeanlagen