DE1237630B - Elektronische Auswahlschaltung - Google Patents

Elektronische Auswahlschaltung

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DE1237630B
DE1237630B DE1959S0064945 DES0064945A DE1237630B DE 1237630 B DE1237630 B DE 1237630B DE 1959S0064945 DE1959S0064945 DE 1959S0064945 DE S0064945 A DES0064945 A DE S0064945A DE 1237630 B DE1237630 B DE 1237630B
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Germany
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potential
coupling
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DE1959S0064945
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Dipl-Ing Karl Rutkowski
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/52Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements
    • H04Q3/521Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements using semiconductors in the switching stages

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Description

  • Elektronische Auswahlschaltung Zusatz zum Zusatzpatent: 1215 777 Die im Zusatzpatent 1215 777 beschriebene elektronische Auswahlschaltung dient zur Lösung der Aufgabe, aus einer Mehrzahl von Einrichtungen, von denen beliebige belegt sein können, die in einer definierten Reihenfolge erste freie Einrichtung durch Zuführung eines Potentials zu bezeichnen, das sich von den übrigen Einrichtungen zugeführten Potentialen durch seine Höhe unterscheidet. Damit vermag die Auswahlschaltung an die Stelle von bekannten Wählern zu treten. Ihr wichtigster Vorteil ist darin zu sehen, daß für jeden beliebigen Wählvorgang stets die gleiche Zeit benötigt wird, unabhängig davon, welche Stelle in der Reihenfolge der Einrichtungen die durch den Wählvorgang schließlich bezeichnete Einrichtung einnimmt.
  • Diese elektronische Auswahlschaltung umfaßt eine der Zahl der an sie angeschlossenen Einrichtungen entsprechende Zahl von Schaltstufen. Jede Einrichtung führt der ihr zugeordneten Stufe ein Potential zu, dessen Höhe den momentanen Belegungszustand der Einrichtung anzeigt. Entsprechend den beiden möglichen Zuständen, nämlich Frei- und Belegtzustand, können diese Potentiale also mit zwei Werten, nämlich als Frei- und Belegtpotential, auftreten. Da in den einzelnen Stufen und im Zusammenwirken der Stufen immer nur Potentialdifferenzen wirksam sind und ausgewertet werden, bestehen bezüglich der absoluten Werte dieser Potentiale keine einschränkenden Bedingungen. Diese absoluten Werte können damit für alle Stufen gemeinsam entsprechend den äußeren Bedingungen festgelegt werden, unter denen die Auswahlschaltung zu arbeiten hat. Zur Bezeichnung der durch einen Wählvorgang bestimmten Einrichtung führt die Auswahlschaltung dieser Einrichtung ein Bezeichnungspotential zu, das in seiner Höhe von dem allen übrigen Einrichtungen zugeführten neutralen Potential abweicht.
  • Jede Schaltstufe besitzt einen Prüfeingang, dem die zugehörige Einrichtung das ihren momentanen Belegungszustand anzeigende Potential übermittelt, und einen Bezeichnungsausgang, über den sie gegebenenfalls ihrer zugehörigen Einrichtung das zu deren Bezeichnung dienende Potential zuführt. Im weiteren hat jede Schaltstufe einen Koppeleingang und einen Koppelausgang aufzuweisen, wobei über das dem Koppeleingang zugeführte Potential die eigene Schaltstufe beeinfiußt werden kann, während sie mittels des über den Koppelausgang abgegebenen Potentials in der Lage ist, andere Schaltstufen zu beeinflussen. Entsprechend den jeweils zwei Werten, die das dem Prüfeingang zugeführte und das vom Bezeichnungsausgang abgegebene Potential annehmen können, nämlich Frei- und Belegtpotential bzw. Bezeichnungspotential und neutrales Potential, können auch die Potentiale des Koppeleingangs und des Koppelausgangs jeweils zwei Werte annehmen.
  • Dieser Schaltstufe ist gemäß Anspruch 2 des eingangs genannten Zusatzpatents durch ihre Wirkungsweise wie folgt gekennzeichnet: Das Potential des Bezeichnungsausgangs nimmt nur dann einen bestimmten (Bezeichnungspotential) der beiden Werte (Bezeichnungspotential, neutrales Potential) an, wenn die dem Prüfeingang und dem Koppeleingang zugeführten Potentiale bestimmte Werte (Freipotential, Freigabepotential) besitzen; bei Auftreten des bestimmten Potentialwertes (Bezeichnungspotential) am Bezeichnungsausgang nimmt das am Koppelausgang auftretende Potential den Komplementärwert (Sperrpotential) des dem Koppeleingang zugeführten Potentials (Freigabepotential) an; das Potential des Koppelausgangs nimmt dann etwa den Wert des Potentials des Koppeleingangs an, wenn das Potential des Koppeleingangs den ein Auftreten des bestimmten Potentialwertes (Bezeichnungspotential) am Bezeichnungsausgang verhindernden Wert (Sperrpotential) besitzt.
  • Dieses charakteristische Verhalten einer Schaltstufe bezüglich der Abgabe von Potentialen in Abhängigkeit von zugeführten Potentialen läßt sich auch wie folgt schematisch in Form von drei Kriterien angeben: 1. Wenn der Koppeleingang das Freigabepotential und der Prüfeingang das Freigabepotential besitzt, dann besitzt der Bezeichnungsausgang das Bezeichnungspotential und der Koppelausgang das Sperrpotential; 2. wenn der Koppeleingang das Freigabepotential und der Prüfeingang das Belegtpotential besitzt, dann besitzt der Bezeichnungsausgang das neutrale Potential und der Koppelausgang das Freigabepotential; 3. wenn der Koppeleingang das Sperrpotential besitzt, dann besitzt der Bezeichnungsausgang das neutrale Potential und der Koppelausgang das Sperrpotential, unabhängig davon, welches Potential der Prüfeingang besitzt.
  • Auswahlschaltung der vorstehend durch die Eigenschaften ihrer Schaltstufen gekennzeichneten Art besitzen die Eigenschaft, daß die Abgabe des Bezeichnungspotentials nur dann während der ganzen Dauer des Bezeichnungsvorgangs am Bezeichnungsausgang ein und derselben Schaltstufe erfolgt, wenn keiner der dieser Schaltstufe vorhergehenden Schaltstufen während des Bezeichnungsvorgangs nachträglich noch Freipotential zugeführt wird. Ganz allgemein hat also die geforderte dauernde Eindeutigkeit der Bezeichnung zur Voraussetzung, daß während des Bezeichnungsvorgangs keine nachträgliche Zuführung von Freipotential zur Auswahlschaltung stattfindet.
  • Die Aufhebung dieser Bedingung ermöglicht eine bereits vorgeschlagene Auswahlschaltung, bei der vollständige Eindeutigkeit des Bezeichnungsvorgangs dadurch erreicht ist, daß in jeder Schaltstufe ein Speicher vorgesehen ist, der bei zeitlich begrenzter Freigabe des Prüfvorgangs nur dann in seine Arbeitslage überführt wird, wenn mindestens dem Prüfeingang Freipotential zugeführt wird, und daß im weiteren Mittel vorgesehen sind, durch die das Auftreten des Bezeichnungspotentials am Bezeichnungsausgang bis nach Beendigung der Freigabe der Speicher gesperrt werden kann.
  • Ein grundsätzlich anderer Weg zur Erzielung vollständiger Eindeutigkeit wird bei der im folgenden beschriebenen Erfindung beschritten, gemäß der die Schalter der Auswahlschaltung ohne derartige Speicher arbeiten. Dazu weist jede Schaltstufe außer den bereits genannten Merkmalen noch die zusätzlichen Merkmale auf, daß ein Koppelanschluß vorgesehen ist, dessen Potential im wesentlichen zwei Werte (Freigabepotential, Sperrpotential) annehmen kann, daß , der Koppelanschluß dann ein Potential mit einem bestimmten Wert (Sperrpotential) abgibt, wenn das Potential des Bezeichnungsausgangs den bestimmten Wert (Bezeichnungspotential) besitzt und daß das Potential des Bezeichnungsausgangs den bestimmten ; Wert (Bezeichnungspotential) nicht annimmt, wenn dem Koppelanschluß das Potential mit dem bestimmten Wert (Sperrpotential) zugeführt wird.
  • Wenn von der eingangs ebenfalls bereits verwendeten Darstellungsweise: ausgegangen wird, bei der das ; Verhalten einer Schaltstufe durch die drei unerläßlichen Kriterien angegeben wird, so erhalten diese drei unerläßlichen Kriterien bei Aufnahme der vorstehend genannten zusätzlichen Merkmale der erfindungsgemäßen Schaltstufe folgende erweiterte Form: t 1. Wenn der Koppeleingang und der Koppelanschluß das Freigabepotential und der Prüfeingang das Freipotential besitzen, dann besitzt der Bezeichnungsausgang das Bezeichnungspotential und der Koppelausgang das Sperrpotential; 2. wenn der Koppeleingang das Freigabepotential, der Prüfeingang das Belegtpotential und der Koppelanschluß beliebiges Potential besitzen, dann besitzt der Bezeichnungsausgang das neutrale Potential und der Koppelausgang das Freigabepotential; ' 3. wenn der Koppeleingang das Sperrpotential besitzt, dann besitzt der Bezeichnungsausgang das neutrale Potential und der Koppelausgang das Sperrpotential, unabhängig davon, welche Potentiale der Prüfeingang und der Koppelanschluß ` besitzen; 4. wenn der Bezeichnungsausgang das Bezeichnungspotential besitzt, dann geht das Freigabepotential des Koppelanschlusses in das Sperrpotential über; 5. wenn der Koppelanschluß das Sperrpotential besitzt, dann behält der Bezeichnungsausgang das neutrale Potential bei, unabhängig davon, welche Potentiale der Koppeleingang und der Präfeingang besitzen, und der Koppelausgang besitzt das Potential des Koppeleingangs.
  • Die vorstehend gezeigte Erweiterung der ursprünglichen unerläßlichen Kriterien läßt sich mit den verschiedensten Mitteln verwirklichen. In erster Linie stehen dazu, wie im eingangs genannten Zusatzpatent im Zusammenhang mit der Realisierung der drei unerläßlichen Kriterien ausführlich dargelegt, die aus der theoretischen Behandlung von Schaltaufgaben bekannten »logischen« Grundbausteine, wie »Und«-Schaltung, »Oder«-Schaltung usw., zur Verfügung. Dabei können die zur Realisierung der zusätzlichen Kriterien erforderlichen Mittel mit den zur Realisierung der unerläßlichen Kriterien erforderlichen Mitteln vollständig verschmolzen werden oder auch als anordnungsmäßige Erweiterung neben die bereits zur Realisierung dieser unerläßlichen Kriterien vorgesehenen Mittel treten, ohne diese zu verändern.
  • Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltstufe beschrieben, bei dem die zusätzlichen Kriterien durch eine zusätzliche Teilanordnung realisiert werden, durch die eine im wesentlichen unverändert bleibende, bereits vorgeschlagene Schaltstufe ergänzt wird. Diese Teilanordnung hat gegenüber Anordnungen, die gemäß vorstehendem Hinweis durch schematischen Einsatz »logischer« Grundbausteine gefunden werden, den Vorteil, mit äußerst geringem Aufwand die gewünschte Eigenschaft zu erreichen. An Hand des Ausführungsbeispiels kann die Wirkungsweise einer aus den erfindungsgemäßen Schaltstufen aufgebauten Auswahlschaltung übersichtlich erläutert werden.
  • Die Beschreibung des Ausführungsbeispiels erfolgt im folgenden an Hand der Figuren. Von diesen zeigt F i g. 1 das Prinzipschaltbild einer aus erfindungsgemäßen Schaltstufen aufgebauten Auswahlschaltung und F i g. 2 die vollständige Darstellung eines Ausführungsbeispiels.
  • Im folgenden soll zunächst erläutert werden, daß und in welcher Weise eine Auswahlschaltung, die aus den erfindungsgemäßen, die vorstehend genannten fünf Kriterien erfüllenden Schaltstufen aufgebaut ist, der Forderung vollständiger Eindeutigkeit der Bezeichnungspotentialabgabe gerecht wird.
  • F i g. 1 zeigt eine elektronische Auswahlschaltung mit stets von einem festen Nullpunkt ausgehender Bezeichnungsreihenfolge. Es sind dabei nur die ersten lieferten Sperrpotentials sind sämtliche Stufen gesperrt, wodurch die Auswahlschaltung auch bei Zuführung von Freipotential zu beliebigen Stufen kein Bezeichnungspotential abgibt. Der Bezeichnungsvorgang kann nur bei geöffnetem Kontakt w stattfinden. Selbstverständlich- kann die Anordnung auch so abgeändert werden, daß die Auswahlschaltung bei geschlossenem Kontakt w Freigabepotential erhält und damit durch Schließen dieses Kontaktes in Betrieb gesetzt wird. Ohne weiteres kann dieser Kontakt auch durch elektronische Mittel verwirklicht werden. Die vorstehend beschriebene und in F i g. 1 im Prinzip veranschaulichte Auswahlschaltung arbeitet auf Grund der festen Zusammenschaltung ihrer Stufen zu einer Kettenschaltung mit bei jedem Bezeichnungsvorgang gleichbleibender Bezeichnungsreihenfolge. Ohne weiteres ist es auch möglich, diese Auswahlschaltung mit willkürlich zyklisch veränderbarer Bezeichnungsreihenfolge arbeiten zu lassen. Dazu ist, wie bereits im Hauptpatent ausgeführt, die ursprüngliche Kettenschaltung der Schaltstufen zu einer Ringschaltung zu schließen, die durch zwischen die Schaltstufen eingefügte Kontakte stets an einer beliebigen Stelle aufgetrennt ist. Der jeweils geöffnete Kontakt legt den Nullpunkt fest, von dem aus die Bezeichnungsreihenfolge zählt. Die Kontakte sind dabei als Umschaltkontakte auszubilden, von denen jeder in Arbeitslage, also beim Unterbrechen der Kettenschaltung, den Anlaßkontakt w an den Koppeleingang k1 der auf ihn folgenden Stufe schaltet.
  • Zwecks Vermeidung dieser Umschaltkontakte kann die Anordnung auch so getroffen werden, daß an den Koppeleingang jeder Stufe je ein eigener Kontakt entsprechend dem Kontakt w der F i g. I angeschaltet ist. Wenn über diese Kontakte Sperrpotential angeschaltet und damit die Auswahlschaltung durch Abschalten dieses Sperrpotentials in Betrieb gesetzt wird, können diese Kontakte w sämtlicher Stufen zur Inbetriebnahme und Sperrung der Auswahlschaltung jeweils gemeinsam betätigt werden. Wird dagegen über diese Kontakte Freigabepotential angeschaltet, dann darf zur Inbetriebnahme und Sperrung der Auswahlschaltung nur der Kontakt w derjenigen Schaltstufe betätigt werden, die jeweils die erste ist.
  • F i g. 2 zeigt die vollständige Anordnung eines Ausführungsbeispiels mit den vorstehend beschriebenen Merkmalen und stellt die Weiterbildung der in F i g. 8 des eingangs genannten Zusatzpatents in zum Teil vereinfachter Darstellung gezeigten Anordnung mit umgekehrter Richtleiterpolung dar.
  • Der bei der ursprünglichen Anordnung gemäß F i g. 8 dieses Zusatzpatents symbolisch dargestellte Inverter ist durch einen pnp-Transistor T 1 verwirklicht, dessen Emitter unmittelbar an den positiven Pol einer Spannungsquelle U2 und dessen Kollektor über ; einen Richtleiter G1 an den Koppelausgang k2 geschaltet ist, der seinerseits über einen Richtleiter G2 mit dem Koppeleingang k1 verbunden ist. Die über einen Widerstand R 1 an den positiven Pol einer Spannungsquelle U3 geschaltete Basis des Transistors T 1 ist über einen Vorwiderstand R 2 und zwei weitere Widerstände R 3 und R 4 an den Prüfeingang p und über einen Richtleiter G3 an den Koppeleingang k1 geschaltet. Der Bezeichnungsausgang z ist unmittelbar an den Kollektor des Transistors T1 und über Richtleiter G4 und einen Widerstand R 5 an den negativen Pol einer Spannungsquelle U4 geführt. Die bisher beschriebene Teilanordnung erfüllt die eingangs genannten drei Kriterien; die im folgenden beschriebene restliche Teilanordnung dient dazu, der Schaltstufe das durch die ebenfalls genannten fünf Kriterien bestimmte Verhalten zu verleihen.
  • Ein zweiter Transistor T2, ebenfalls als pnp-Transistor ausgebildet, ist mit seinem Emitter an den Koppelanschluß k3 und mit seinem Kollektor über einen Widerstand R 6 an den Verbindungspunkt der Widerstände R 3 und R 4 geschaltet. Die Basis dieses Transistors T2 ist über einen Widerstand R 7 an den Verbindungspunkt von Widerstand R 5 und Richtleiter G4 geführt, der außerdem über einen Richtleiter G5 an den Koppelanschluß k3 gelegt ist. Der Emitter und die Basis des Transistors T2 sind über Widerstände R 8 und R 9 jeweils an den positiven Pol der Spannungsquellen U2 bzw. U3 und der Kollektor über einen Widerstand R 10 an den negativen Pol der Spannungsquelle U4 geschaltet.
  • Die Beschreibung der Wirkungsweise dieser vorstehend bezüglich ihrerAnordnung festgelegten Schaltstufe kann darauf beschränkt werden, in welcher Weise die Schaltstufe den genannten fünf Kriterien genügt. Aus Gründen der Einfachheit werden im folgenden die beiden Werte, die jedes Potential annehmen kann, als »positives« und »negatives« Potential bezeichnet. Diese beiden Bezeichnungen beziehen sich auf einen aus den beiden Werten zu bildenden Mittelwert, der in Abhängigkeit von sonstigen, der Stufe zugeführten Potentialen, wie z. B. Transistorvorspannungen, zu wählen ist; sie sind daher als Relativwerte zu betrachten. Nach dieser Bezeichnungsart sind bei dem im folgenden weiter beschriebenen Ausführungsbeispiel das Freipotential und das Freigabepotential negativ, während das Bezeichnungspotential positiv ist.
  • Im Ruhezustand der Schaltstufe ist der Transistor T 2 stromführend, das ein Emitter von der Spannungsquelle U2 positives und sein KoIIektor von der Spannungsquelle U4 negatives Potential erhält und das durch den Spannungsteiler aus den Widerständen R 5, R 7 und R 9 und durch die Spannungsquellen U 3 und U4 bestimmte Potential seiner Basis einen Wert besitzt, der negativer als das Emitter-Potential ist. Infolge des Stromflusses im Transistor T2 entsteht am Widerstand R 8 ein Spannungsabfall, der das Potential des Koppelanschlusses k 3 unter das von der Spannungsquelle U2 gelieferte Potential absenkt. Dieser abgesenkte Wert ist das Freigabepotential des Koppelanschlusses k3.
  • Wenn der Koppeleingang k 1 das negative Freigabepotential und der Prüfeingang p das negative Freipotential besitzt, dann wird die durch die Spannungsquelle U3 gelieferte positive Basisvorspannung des Transistors T 1 über die Widerstände R 1, R 2, R 3 und R 4 auf einen Wert abgesenkt, der unter der von Spannungsquelle U2 gelieferten Emitter-Vorspannung des Transistors T1 liegt. Die Potentialverhältnisse des stromführenden Transistors T2 und der Widerstand R 6 sind so gewählt, daß sie diese Potentialabsenkung in ausreichendem Maß zulassen. Der Transistor T1 führt auf Grund seines negativen Basispotentials Strom, wodurch sein Kollektor positives Potential annimmt. Dieses gelangt unmittelbar zum Bezeichnungsausgang z, wo es als Bezeichnungspotential wirkt. Außerdem gelangt es über Richtleiter G1 zum Koppelausgang k2, wo es als Sperrpotential auftritt. Im weiteren wird dieses positive Kollektorpotenbeiden Stufen A und B und die letzte Stufe N dargestellt. Jede dieser untereinander gleichen Stufen A ... N steht mit der ihr zugeordneten Einrichtung mittels zweier Anschlüsse in Verbindung. Es sind dies jeweils der Prüfeingang p, über den ihr die zugehörige Einrichtung in Abhängigkeit von ihrem momentanen Belegungszustand Frei- oder Belegtpotential zuführt und der Bezeichnungsausgang z, über den sie ihrer Einrichtung gegebenenfalls das Bezeichnungspotential zuführt, während er sonst neutrales Potential besitzt. Im weiteren steht jede Stufe (mit Ausnahme der ersten und der letzten) mit der vorhergehenden und der folgenden in Verbindung. Zur Anschaltung an die vorhergehende Stufe dient dabei jeweils der Koppeleingang k1, über den der Stufe das zu ihrer passiven Beeinflussung durch die vorhergehende Stufe dienende Freigabe- bzw. Sperrpotential zugeführt wird, während der Koppelausgang k2 jeweils an die folgende Stufe geschaltet ist und zur Abgabe des zur aktiven Beeinflussung folgender Stufen dienenden Freigabe- bzw. Sperrpotentials dient. Bei der letzten Stufe N bleibt der Koppelausgang k2n urbeschaltet. Im weiteren besitzt jede Stufe einen Koppelanschluß k3. Die Koppelanschlüsse k3 sämtlicher Stufen sind zusammengeschaltet, so daß über sie eine unmittelbare Verbindung sämtlicher Stufen untereinander besteht.
  • An Hand eines typischen Betriebsfalls soll im folgenden die Wirkungsweise einer derartigen Auswahlschaltung erläutert werden. Dazu wird vorläufig noch vorausgesetzt, daß der Anlaßkontakt w geöffnet ist und damit dem Koppeleingang kla der ersten Schaltstufe A kein Sperrpotential zugeführt wird. Zur Vereinfachung der Darstellung werden im folgenden die einzelnen Stufen der Auswahlschaltung, wie in F i g. 1 bei den dort dargestellten Schaltstufen bereits durchgeführt, mit den Buchstaben A ... N bezeichnet; die Zugehörigkeit eines Eingangs oder Ausgangs zu einer bestimmten Stufe wird durch Ergänzung seines Bezugszeichens durch den Buchstaben a ... n der betreffenden Stufe zum Ausdruck gebracht.
  • Als typischer Betriebsfall wird angenommen, daß die in der durch die Auswahlschaltung festgelegten Bezeichnungsreihenfolge vierte Einrichtung noch frei ist, während die ersten drei Einrichtungen belegt sind und bei den übrigen Einrichtungen Frei- und Belegtzustand in beliebiger Kombination vorliegt. Dieser Belegungszustand der Einrichtungen kommt dadurch zum Ausdruck, daß dem Prüfeingang pd der Stufe D und beliebigen Prüfeingängen p folgender Stufen E ... N Freipotential zugeführt wird, während die Prüfeingänge pa, pb und pc der ersten drei Stufen A, B und C und die Prüfeingänge p der restlichen Stufen Belegtpotential erhalten. An den Koppeleingängen k 1 sämtlicher Stufen A ... N liegt Freigabepotential, ebenso an den Koppelanschlüssen k3 sämtlicher Stufen A . . . N.
  • Für die erste Stufe A gilt entsprechend den ihren Eingängen k 1 a und pa und dem Anschluß k 3 zu- geführten Potentialen, nämlich Freigabepotential und Belegtpotential, das 2. Kriterium. An ihrem Bezeichnungsausgang za liegt daher neutrales Potential und an ihrem Koppelausgang k2a Freigabepotential. Bei der zweiten und dritten Stufe B und C liegen auf Grund der ihnen zugeführten gleichen Potentiale die gleichen Verhältnisse wie bei der ersten Stufe A. Für die vierte Stufe D gilt auf Grund des ihren Eingängen pd zugeführten Freigabepotentials und des ihrem Eingang pd zugeführten Freipotentials das 1. Kriterium, demzufolge sie an ihrem Bezeichnungsausgang zd Bezeichnungspotential und an ihrem Koppelausgang k 2 d Sperrpotential abgibt. Für die fünfte Stufe E gilt auf Grund des ihrem Koppeleingang k 1 e zugeführten Sperrpotentials das 3. Kriterium, demzufolge sie an ihrem Bezeichnungsausgang k2e Sperrpotential und ihren Koppelausgang k2e Sperrpotential abgibt. Bei allen folgenden Stufen F ... N liegen die gleichen Verhältnisse wie bei der Stufe E vor.
  • VorstehendeAusgangsverhältnisse lassen erkennen, daß die aus den erfindungsgemäßen Schaltstufen aufgebauten Auswahlschaltung zunächst bezüglich des Bezeichnungsvorgangs durch die Erfüllung der genannten drei unerläßlichen Kriterien das grundsätzlich gleiche Verhalten aufweist wie die Auswahlschaltung gemäß dem eingangs genannten Zusatzpatent. Bei dieser bereits vorgeschlagenen Auswahlschaltung würde, wenn unter den angenommenen Verhältnissen nachträglich der zweiten Stufe B Freipotential zugeführt würde, das ursprünglich von der vierten Stufe D abgegebene Bezeichnungspotential verschwinden und statt dessen von der zweiten Stufe B abgegeben. Dieser unerwünschte Wechsel der Bezeichnungspotentialabgabe wird bei der erfindungsgemäßen Auswahlschaltung auf Grund der erweiterten Kriterien wie folgt verhindert: Da die vierte Stufe D, wie vorstehend erläutert, an ihrem Bezeichnungsausgang zd Bezeichnungspotential abgibt, liegt für sie die im 4. Kriterium genannte Voraussetzung vor. Demzufolge geht das Freigabepotential des Koppelanschlusses k 3 d dieser Stufe D in das Sperrpotential über. Infolge der unmittelbaren Zusammenschaltung der Koppelanschlüsse k3 sämtlicher Stufen A ... N ist dieses von der vierten Stufe D abgegebene Sperrpotential an den Koppelanschlüssen k3 sämtlicher Stufen wirksam. Für diese Stufen A ... C und E ... N gilt nun das 5. Kriterium, demzufolge sie auch bei Zuführung von Freipotential zum Prüfeingang nicht mehr in der Lage sind, Bezeichnungspotential abzugeben. Für die Stufen E ... N, welche auf die Bezeichnungspotential abgebende Stufe D folgen, ist dies ohne Bedeutung, da diese bereits an ihren Koppeleingängen k1 Sperrpotential erhalten und daher nicht in der Lage sind, Bezeichnungspotential abzugeben. Bedeutung erlangt dieses 5. Kriterium bei den Stufen A ... C, also sämtlichen Stufen, welche der Stufe vorhergehen, die das Bezeichnungspotential abgibt. Hier verhindert die Zuführung des Sperrpotentials zum Koppelanschluß k3, daß sich eine dieser Stufen A ... C bei nunmehr erfolgender, also nachträglicher Freipotentialzuführung in der durcah das 1. Kriterium festgelegten Weise verhält und an Bezeichnungs- und Koppelausgang Bezeichnungspotential bzw. Sperrpotential abgibt, was, wie vorstehend erwähnt, den zu vermeidenden Wechsel der Bezeichnungspotentialabgabe darstellen würde. Gemäß dem 5. Kriterium wird also jede der Stufen A ... C unempfindlich gegen nachträgliche Zufüh-, rung von Freipotential, wodurch die angestrebte Konstanz der Bezeichnungspotentialabgabe sichergestellt ist.
  • Der bisher als dauernd geöffnet vorausgesetzte Kontakt w, der im geschlossenen Zustand dem Koppeleingang kla der ersten Stufe A Sperrpotential zuführt, dient zur Freigabe und Sperrung der gesamten Auswahlschaltung. Bei geschlossenem Kontakt w, also bei Zuführung des von der Spannungsquelle U1 getial auch über Richtleiter G 4 zum Spannungsteiler aus den Widerständen R 5, R 7 und R 9 übertragen und verschiebt die durch diesen Spannungsteiler und die beiden Spannungsquellen U3 und U4 bestimmte negative Basisvorspannung des Transistors T 2 so weit in positiver Richtung, daß dieser Transistor T2 gesperrt wird und sein Kollektorpotential auf den durch die Spannungsquelle U4 bestimmten negativen Wert absinkt. Dieses Absinken kann ohne Einfluß bleiben, da der Transistor T1 bereits infolge des negativen Freipotentials am Prüfeingang p und des negativen Freigabepotentials am Koppeleingang k 1 Strom führt. Wie an späterer Stelle erläutert, kann jedoch durch dieses Absinken auch eine besondere Wirkung erzielt werden. Durch dieSperrung des Transistors T2 springt dessen Emitter-Potential auf das über Widerstand R 8 zugeführte positive Potential der Spannungsquelle U2; mit erheblich kleinerem Innenwiderstand erhält der Emitter des Transistors T2 dieses Potential auch über Richtleiter G4 und G5 vom stromführenden Transistor T1. Dieses positive Emitter-Potential des Transistors T 2 erscheint am Koppelanschluß k 3 als Sperrpotential.
  • Wenn der Prüfeingang p das positive Belegtpotential besitzt, dann wirkt sich das von der Spannungsquelle U3 über Widerstand R1 gelieferte positive Potential voll an der Basis des Transistors T1 aus und sperrt diesen. Gegebenenfalls negatives Freigabepotential des Koppeleingangs k1 bleibt wegen des dann sperrenden Richtleiters G3 ohne Einfluß. Infolge Sperrung des Transistors T1 besitzt dessen Kollektor das über Widerstand R5 und Richtleiter G4 gelieferte negative Potential der Spannungsquelle U4, das am Bezeichnungsausgang z als neutrales Potential und über Richtleiter G1 am Koppelausgang k2 als Freigabepotential auftritt. Daß dieses Freigabepotential am Koppelausgang k2 wegen des Sperrwiderstandes des Richtleiters G1 nicht belastbar ist, ist ohne Belang, da es keine mit Leistungsverbrauch verbundene Steueraufgaben zu bewältigen hat. Der Transistor T2 bleibt wie im Ruhezustand der Schaltstufe stromführend; sein dementsprechend nach einem positiven Wert verlagertes Kollektorpotential unterstützt die Wirkung des positiven Belegtpotentials.
  • Wenn der Koppeleingang k 1 das positive Sperrpotential besitzt, dann sperrt dieses über den dafür durchlässigen Richtleiter G3 den Transistor T1, selbst wenn der Prüfeingang p das negative Freigabepotential besitzt, da dieses infolge der Widerstände R 3 und R 4 nicht zur Wirkung kommen kann. Wegen dieser Sperrung des Transistors T1 erhält der Bezeichnungsausgang z das von der Spannungsquelle U4 gelieferte negative Potential als neutrales Potential. Der Koppelausgang k2 erhält über den durchlässigen Richtleiter G2 das Sperrpotential des Koppeleingangs k1, das durch den sperrenden Richtleiter G1 vom Bezeichnungsausgang z ferngehalten wird. Für diese Potentialverhältnisse ist es gleichgültig, ob der Transistor T2 Strom führt oder gesperrt ist.
  • Wenn der Koppelanschluß k3 das positive Sperrpotential besitzt, das wie bereits erläutert, vom Koppelanschluß k3 der Bezeichnungspotential abgebenden Stufe geliefert wird, so gelangt dieses Sperrpotential unmittelbar an den Emitter des stromführenden Transistors T2, wodurch eine Anhebung des Emitter-Potentials um den am Widerstand R 8 auftretenden Spannungsabfall eintritt. Auf Grund der weitgehenden Konstanz der Spannungsdifferenz zwischen Emitter und Kollektor eines stromführenden Transistors tritt diese Potentialanhebung auch am Kollektor des Transistors T2 auf. Dadurch wird das Potential des Verbindungspunktes der Widerstände R 3 und R 4 so stark in positiver Richtung verschoben, daß auch bei Zuführung des negativen Freipotentials zum Prüfeingang p das Basispotential des Transistors T 1, bezogen auf den Emitter des Transistors T1, nicht mehr negativ werden kann. Damit bleibt der Transistor T1 gesperrt, und der Bezeichnungsausgang z behält das neutrale Potential bei. Negatives Freigabepotential am Koppeleingang k1 bleibt wegen des dafür sperrenden Richtleiters G3 ohne Einfluß auf diese Sperrung des Transistors T1; positives Sperrpotential am Koppeleingang k1 unterstützt diese Sperrung.
  • Wie aus vorstehender Beschreibung der Wirkungsweise hervorgeht, erfüllt die als Ausführungsbeispiel in F i g. 2 gezeigte Schaltstufe die eingangs genannten fünf Kriterien und kann daher ohne weiteres mit gleichartigen Schaltstufen zu einer Auswahlschaltung zusammengeschaltet werden.
  • Die Erläuterung des Verhaltens der Schaltstufe läßt erkennen, daß stets nur einer der beiden Transistoren Strom führt, also entweder der Transistor T1 oder der Transistor T2. In gleicher Weise läßt F i g. 2 erkennen, daß der diese beiden Transistoren T1 und T2 umfassende Teil der Schaltstufe die von Multivibratoren her bekannte Anordnung aufweist. Durch geeignete Dimensionierung kann dieser Anordnung das Verhalten einer bistabilen Kippschaltung gegeben werden, die bei Zuführung von Freipotential und Freigabepotential in die Arbeitslage kippt, in der der Transistor T1 Strom führt und Bezeichnungspotential und Sperrpotential abgibt. Da eine solche bistabile Kippschaltung Speichereigenschaft besitzt, ist es bei einer derart ausgebildeten Schaltstufe möglich, die Zuführung des Freipotentials bereits nach dem Kippen der Kippschaltung zu unterbrechen, ohne daß diese Unterbrechung einen Einfluß auf die Abgabe des Bezeichnungspotentials ausübt. Um die Abgabe des Bezeichnungspotentials wieder zu beenden, genügt es, dem Koppeleingang Sperrpotential zuzuführen, durch das der stromführende Transistor T 1 gesperrt und damit die Kippschaltung in die Ruhelage mit stromführendem Transistor T2 gekippt wird.
  • Ergänzend ist hier noch auszuführen, in welcher Weise die Betätigung des in F i g. 1 gezeigten Kontaktes w, der im geschlossenen Zustand dem Koppeleingang kla der ersten Stufe A Sperrpotential zuführt, den Zustand der Auswahlschaltung beeinflußt.
  • Bei geschlossenem Kontakt w erhält die erste Stufe unmittelbar und jede weitere Stufe von der ihr vorhergehenden Stufe Sperrpotential, das in den einzelnen Stufen über die Richtleiter G2 weitergegeben wird. Dadurch kann die Auswahlschaltung nicht in Tätigkeit treten. Bei geöffnetem Kontakt w verschwindet diese Sperrung sämtlicher Stufen, und die Auswahlschaltung tritt in Tätigkeit mit dem Ergebnis, daß die in der Bezeichnungsreihenfolge erste mit Freipotential versehene Stufe mittels ihres stromführenden Transistors T1 an ihrem Bezeichnungsausgang Bezeichnungspotential und an ihrem Koppelausgang wie an ihrem Koppelanschluß Sperrpotential abgibt. Durch dieses Sperrpotential an den Koppelanschlüssen werden diejenigen Stufen gegen Ansprechen auf ein zugeführtes Freipotential gesperrt, die der Bezeichnungspotential abgebenden Stufe vorhergehen. Nach Beendigung des Bezeichnungsvorgangs wird der Kontakt w wieder geschlossen, wodurch der Transistor T1 in der Bezeichnungspotential abgebenden Stufe wieder gesperrt wird und zusammen mit dem Verschwinden des Bezeichnungspotentials das den Koppelanschlüssen sämtlicher Stufen liegende Sperrpotential wieder in das Freigabepotential übergeht. Bei erneutem Öffnen des Kontaktes w zwecks Einleitung eines neuen Bezeichnungsvorgangs sind damit wieder sämtliche Stufen der Auswahlschaltung in der Lage, auf die Zuführung eines Freipotentials anzusprechen.
  • Die vorstehend beschriebene Schaltstufe ist für Auswahlschaltungen mit beliebig großer Stufenzahl geeignet. Bei größerer Stufenzahl ist es empfehlenswert, bei der sich dabei ergebenden Hintereinanderschaltung der Richtleiter G2 sämtlicher Stufen durch Zuschaltung weiterer Richtleiter die bekannte Staffe- lung vorzunehmen, um die Durchlaßwiderstände dieser Richtleiterschaltung klein zu halten.
  • Da durch die unmittelbare Zusammenschaltung der Koppelanschlüsse k3 sämtlicher Schaltstufen einer Auswahlschaltung die in den einzelnen Stufen befindlichen Widerstände R 8 parallel geschaltet sind, ist es ohne weiteres möglich, diese einzelnen Wider- ; stände R 8 durch einen einzigen, allen Schaltstufen gemeinsamen Widerstand zu ersetzen.

Claims (15)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltstufe, die zur Zuführung von Potentialen einen Prüfeingang und einen Koppeleingang und zur Abgabe von Potentialen einen Bezeichnungsausgang und einen Koppelausgang besitzt, deren zugeführte und abgegebene Potentiale im wesentlichen zwei Werte annehmen können, bei der am Bezeichnungsausgang Bezeichnungspotential auftritt, wenn dem Prüfeingang und dem Koppeleingang Freipotential bzw. Freigabepotential zugeführt wird, bei der bei Auftreten des Bezeichnungspotentials am Bezeichnungsausgang der Koppelausgang den Komplementärwert des dem Koppeleingang zugeführten Freigabepotentials bildendes Sperrpotential erhält und bei der bei Auftreten des Sperrpotentials am Koppeleingang der Koppelausgang Sperrpotential erhält, unter Verwendung eigener Mittel zur Erzeugung des Komplementärpotentials, nach Anspruch 2 des Patents 1215777, dadurch gekennzeichnet, daß ein Koppelanschluß (k 3) vorgesehen ist, dessen Potential im wesentlichen zwei Werte (Freigabepotential, Sperrpotential) annehmen kann, daß der Koppelanschluß (k3) dann ein Potential mit einem bestimmten Wert (Sperrpotential) abgibt, wenn das Potential. des Bezeichnungsausgangs (z) den bestimmten Wert (Bezeichnungspotential) nicht annimmt, wenn dem Koppelanschluß (k3) das Potential mit dem bestimmten Wert (Sperrpotential) zugeführt wird.
  2. 2. Schaltstufe nach Anspruch 1, bei der ein Inverter eingangsseitig über einen Widerstand an den Prüfeingang und über einen Richtleiter an den Koppeleingang und ausgangsseitig über einen Richtleiter an den über einen Richtleiter an den Koppeleingang geschalteten Koppelausgang und unmittelbar an den Bezeichnungsausgang geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Invertereingang vorgeschaltete Widerstand unterteilt ist (R3, R4), daß ein Schalter (T2) mit seinem ersten Eingang an den Bezeichnungsausgang (z), mit seinem zweiten Eingang an deä Koppelanschluß (k3) und mit seinem Ausgang an den unterteilten, dem Invertereingang vorgeschalteten Widerstand (R3, R4) geschaltet ist und daß der Koppelanschluß (k3) über einen Richtleiter (G5) an den Bezeichnungsausgang (z) geschaltet ist.
  3. 3. Schaltstufe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Inverter (T1) und der Schalter (T2) eine bistabile Kippstufe bilden.
  4. 4. Schaltstufe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Schalter ein Transistor (T2) vorgesehen ist, dessen Emitter über einen Widerstand (R8) an eine Spannungsquelle (U2) und unmittelbar an den Koppelanschluß (k3), dessen Kollektor über einen Widerstand (R 10) an eine Spannungsquelle (U4) und über einen Widerstand (R6) an den unterteilten, dem Invertereingang vorgeschalteten Widerstand (R3, R4) und dessen Basis über einen Widerstand (R9) an eine Spannungsquelle (U3) und über einen Widerstand (R 7) an den Verbindungspunkt eines an eine Spannungsquelle (U4) geschalteten Widerstand (R5) und eines an den Bezeichnungsausgang (z) geschalteten Richtleiters (G4) geschaltet ist.
  5. 5. Schaltstufe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Inverter durch einen Transistor (T1) in Emitter= Basis-Schaltung gebildet ist.
  6. 6. Auswahlschaltung, enthaltend Schaltstufen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstufen (A ... N) zu einer Kettenschaltung zusammengefaßt und die Koppelanschlüsse (k3) sämtlicher Stufen (A . . . N) unmittelbar zusammengeschaltet sind.
  7. 7. Auswahlschaltung nach Anspruch 6, mit von einem festen Nullpunkt ausgehender Bezeichnungsreihenfolge, dadurch gekennzeichnet, daß der Koppeleingang (k 1) jeder Schaltstufe (B ... N) mit Ausnahme der ersten (A) unmittelbar an den Koppelausgang (k2) der jeweils vorhergehenden Schaltstufe (A ... M) geschaltet ist. B.
  8. Auswahlschaltung nach Anspruch 7, da,-durch gekennzeichnet, daß der Koppeleingang (k 1 a) der ersten Schaltstufe (A) an einen Anla& kontakt (w) geschaltet ist.
  9. 9. Auswahlschaltung nach Anspruch 6, mit von einem willkürlich festlegbaren Nullpunkt ausgehender Bezeichnungsreihenfolge, ,dadurch gekennzeichnet, daß der Koppeleingang (k1) jedem Schaltstufe (A ... N) an den Koppelausgang (k2) der jeweils vorhergehenden Schaltstufe (A ... N) unter Zwischenschaltung eines Kontaktes geschaltet ist, wobei für die erste Schaltstufe (A) die letzte (N) als vorhergehende gilt, und daß von diesen Kontakten jeweils ein einziger zur Festlegung des Nullpunktes geöffnet ist.
  10. 10. Auswahlschaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen die Schaltstufen (A ... N) eingefügten Kontakte als Umschaltekontakte ausgebildet sind, von denen jeder in der den Nullpunkt festlegenden Lage den Koppeleingang (k1) der zugehörigen Schaltstufe (A ... N) an einen gemeinsamen Anlaßkontakt (w) schaltet.
  11. 11. Auswahlschaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den Koppeleingang (k1) jeder Schaltstufe (A ... N) ein eigener Anlaßkontakt (w) geschaltet ist.
  12. 12. Auswahlschaltung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Anlaßkontakte (w) gemeinsam betätigt werden.
  13. 13. Auswahlschaltung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß nur der der jeweils ersten Schaltstufe (A . . . N) zugeordneten Anlaßkontakt (w) betätigt wird.
  14. 14. Auswahlschaltung nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Koppeleingänge (k1) nicht unmittelbar aufeinanderfolgender Schaltstufen (A ... N) zusätzliche Richtleiter derart angeschaltet sind, daß unter Einbeziehung der in den Schaltstufen (A ... N) befindlichen entsprechenden Richtleiter (G2) die Zahl der zwischen beliebigen Koppeleingängen (k1) in Reihe liegenden Richtleiter eine bestimmte frei wählbare Zahl nicht übersteigt.
  15. 15. Auswahlschaltung nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Schaltstufen (A ... N) enthaltenen, jeweils an den Koppelanschluß (k3) angeschalteten Widerstände (R8) zu einem einzigen Widerstand zusammengefaßt sind.
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