DE1237443B - Vorrichtung zur Verbindung von Anhaengern oder Landmaschinen mit einem Ackerschlepper - Google Patents

Vorrichtung zur Verbindung von Anhaengern oder Landmaschinen mit einem Ackerschlepper

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DE1237443B
DE1237443B DEA33348A DEA0033348A DE1237443B DE 1237443 B DE1237443 B DE 1237443B DE A33348 A DEA33348 A DE A33348A DE A0033348 A DEA0033348 A DE A0033348A DE 1237443 B DE1237443 B DE 1237443B
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DEA33348A
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English (en)
Inventor
Lennart Cassler
Sigurd Wulff
Ragnar Henningsson
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FARMING AB
Original Assignee
FARMING AB
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B62d
B 6Od
Deutsche Kl.: 63 c-3/02
1237 443
A3334811/63 a
21. November 1959
23. März 1967
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verbindung von Anhängern oder Landmaschinen mit einem Ackerschlepper, der eine Dreipunktanhängung und einen Kraftheber mit auf Zug und Druck ansprechender, selbsttätiger Zugkraftregelung aufweist.
Schlepper der in Rede stehenden Art sind mit zwei unteren Lenkern ausgerüstet, die mechanisch mit dem hydraulischen Arbeitsglied des Krafthebers verbunden sind und von diesem gehoben oder gesenkt oder starr in einer bestimmten Höhenlage gehalten werden können. Beim Arbeiten mit Anbaugeräten übertragen diese unteren Lenker sowohl die Zuglast als auch die Hublast auf den Schlepper. Dabei werden auf einen oberen oder Steuerlenker Zug- oder Druckkräfte als Meß- und Regelgrößen für die jeweilige Zugkraft übertragen. Die Zug- oder Druckkräfte werden zur Regelung des Krafthebers genutzt, um die Größe einer durch Handeinstellung gewählten Zugkraft vom Kraftheber selbsttätig konstant halten zu lassen. Beim Abweichen der Zugkraft vom Sollwert werden die unteren Lenker vom hydraulischen Arbeitsglied so lange gehoben oder gesenkt, bis die Abweichung korrigiert und der Sollwert wieder eingestellt ist.
Wesentlich ist, daß die unteren Lenker beim Arbeiten mit Anbaugeräten nicht nur die Zug-, sondern auch die Hublast auf den Schlepper übertragen, wobei sich die Hublast aus dem Eigengewicht des Gerätes und gegebenenfalls vorhandener, zum Boden gerichteter Arbeitsreaktion des Gerätes zusammensetzt. Diese Hublast vergrößert die auf der Triebachse des Schleppers ruhende Achslast und die Bodengriffigkeit der Triebräder und befähigt den Schlepper, auf diese Weise eine der Motorleistung entsprechende Zugleistung aufzubringen.
Es gibt aber in der Landwirtschaft außer Anbaugeräten auch Anhänger und Landmaschinen, die selbst Laufräder, Kufen od. dgl. aufweisen und die ausschließlich über eine Zugvorrichtung, wie z. B. eine Zugstange, mit dem Schlepper verbunden werden. Nur in Ausnahmefällen, wie z. B. bei bekannten einachsigen Anhängern, wird über diese Zugstange eine Zusatzlast auf die Triebradachse des Schleppers übertragen und zur Steigerung der Zugleistung wirksam. Dabei hat es sich als zweckmäßig ergeben, eine zusätzliche Verbindung zwischen dem einachsigen Anhänger und der Dreipunktanhängung zu schaffen oder mittels geeigneter Vorrichtungen die Dreipunktanhängung allein zur Verbindung des Schleppers und des einachsigen Anhängers zu verwenden oder andere, von der Dreipunktanhängung und der Zugstange unabhängige Verbindungsvorrichtungen einVorrichtung zur Verbindung von Anhängern
oder Landmaschinen mit einem Ackerschlepper
Anmelder:
Aktiebolaget Farming, Nyköping (Schweden)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Thieleke und Dr.-Ing. R. Döring,
Patentanwälte, Braunschweig, Jasperallee 1 a
Als Erfinder benannt:
Sigurd Wulff, Hedenlunda;
Ragnar Henningsson, Vadstorp;
Lennart Cassler, Nyköping (Schweden)
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 21. November 1958 (10786),
vom 17. Oktober 1959 (9656)
zusetzen, um z.B. ein Hochkippen des schlepperseitigen Endes des Anhängers zwecks einfacher Entladung zu ermöglichen oder ein müheloses und gefahrloses Ankuppeln des beladenen einachsigen Anhängers durchführen zu können oder andere zweckmäßige Hilfen und Erleichterungen bei der Verwendung des einachsigen Anhängers zu erzielen.
Obwohl der einachsige Anhänger bereits auf Grund seines Aufbaues eine Zusatzlast auf die Triebradachse des Schleppers überträgt, hat es sich als sinnvoll erwiesen, Vorrichtungen der vorgenannten Art auch dazu zu verwenden, die vom einachsigen Anhänger auf den Schlepper übertragene Zusatzlast willkürlich zu vergrößern oder zu verringern.
Da einachsige Anhänger, wie bereits ausgeführt, zu jenen wenigen Ausnahmen gehören, die trotz eigener Laufräder od. dgl. eine die Zugleistung vergrößernde Zusatzlast auf die Triebachse des Schleppers übertragen, eine große Anzahl von Landmaschinen, Geräten oder Anhängern aber diese Eigenschaft
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nicht aufweist, war es bisher nicht zu vermeiden,! daß Als Rahmen kann z. B. ein von Anbaugeräten her
der Schlepper in Verbindung mit diesen Maschi- bekannter Α-Rahmen verwendet werden. Es sind
nen, Anhängern od. dgl. mit geringer Zugleistung, dann lediglich noch Aufhängungen für die Kette oder
d. h. durchdrehenden Triebrädern, unwirtschaftlich das Seil am Rahmen und der Zugvorrichtung, z. B.
arbeitete. 5 einer gebräuchlichen Zugstange, anzubringen und
Eine bekannte Vorrichtung sollte hier Abhilfe eine Kette oder ein Seil geeigneter Festigkeit ein-
schaffen, indem an der Dreipunktanhängung ein von zuhängen.
den Anbaugeräten her bekannter Rahmen angebaut Die Arbeitsweise ist folgende: Der Kraftheber,
und über eine Zugwendelfeder mit dem anhänger- d. h. seine Zugkraftsteuerung, wird auf einen geeigne-
seitigen Ende der Zugvorrichtung, d. h. der Zug- io ten Zugkraftwert eingestellt, so daß durch Anheben
stange, über die der Anhänger am Schlepper an- der Dreipunktanhängung die Kette gestrafft wird und
gekuppelt ist, verbunden wurde, so daß durch An- das anhängerseitige Ende der Zugvorrichtung auf den
heben der unteren Lenker eine Spannung der Feder, Vorderteil des Anhängers in vom Boden abhebendem
also eine Belastung des Hubgestänges, erzielt werden Sinne wirkt. Auf diese Weise wird die Vorderachse
konnte, welche zu einer Zusatzbelastung der Trieb- 15 oder der Vorderteil des Anhängers um einen gewissen
radachse des Schleppers führte. Betrag entlastet und die Triebradachse des Schlep-
Die Größe der so erzielten Zusatzlast ist bei dieser pers um einen äquivalenten Betrag zusätzlich belastet, bekannten Vorrichtung ausschließlich von der Span- wobei die Zusatzlast über die Zugvorrichtung, die nung der Feder, d. h. vom Abstand abhängig, in wel- Kette und den Rahmen sowie über die unteren Lenchem sich die beiden Federaufhängungen am Rah- ao ker auf den Schlepper übertragen wird. Da dabei der men bzw. der Zugstange befinden. Dieser Abstand Rahmen gelenkig mit der Dreipunktanhängung verändert sich bereits auf ebenem Gelände häufig, wenn bunden ist, sucht er dem Zug der Kette nachzugeben, z. B. Kurven durchfahren werden; ständige und ver- so daß eine Zugkraft als Meßgröße für den überhältnismäßig große Änderungen treten aber durch tragenen Lastanteil in den Steuerlenker eingeleitet Höhendifferenzen zwischen Anhänger und Schlepper 25 wird und die selbsttätige Zugkraftsteueruiig die Gebei unebenem Gelände, d. h. auf dem Felde, ein, so wichts- oder Zusatzlastübertragung konstant zu haldaß gerade dann, wenn ein erhöhter Zugkraftbedarf ten vermag. Beim Eintreten von Höhendifferenzen eintritt, unkontrollierbare Schwankungen der Größe zwischen dem Schlepper und dem Anhänger bd. dgl. der Zusatzlast auftreten, sogar ein Absinken bis nahe wird das Seil oder die Kette entweder stärker bean den Wert Null möglich ist. 30 lastet oder entlastet, dem Steuerlenker wird dabei
Schon allein aus diesem Grunde stellt die bekannte eine größere oder geringere, vom Sollwert abwei-Vorrichtung keine befriedigende Lösung des in Rede chende Kraft als Meßgröße zugeführt und die entstehenden Problems dar. Weitere Nachteile dieser sprechende Korrekturbewegung der unteren Lenker Vorrichtung entstehen z. B. beim Einsatz von Land- veranlaßt. Dabei wird der Sollwert wieder eingestellt, maschinen, die zum Wippen oder Pendeln neigen, 35 Um einen möglichst weiten Bereich unterschiedweil die Feder das Wippen oder Pendeln fördert, licher Arbeitsbedingungen erfassen zu können, sieht oder bei Verwendung der bekannten Vorrichtung die Erfindung vor, daß die Zugvorrichtung am anfür einen Ackerschlepper mit selbsttätiger Zugkraft- hängerseitigen Ende des in Fahrtrichtung verlaufenregelung, weil diese infolge der Feder nicht die tat- den Teiles einen aufgesetzten Steg mit mehreren, in sächlichen Augenblickswerte der Hublast erfassen 40 Fahrtrichtung hintereinander angeordneten, wahlkönnte und infolgedessen fortwährend falsche Kor- weise verwendbaren Befestigungseinrichtungen zum rekturbewegungen ausführen und schließlich wieder- Anschluß der Kette oder des Seiles aufweist,
um, begünstigt durch die Feder, in das gefährliche, Eine vorteilhafte Weiterbildung der Vorrichtung die Hydraulik schädigende »Pumpen« verfallen gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, würde. Außerdem kann ein Reißen der Feder oder 45 daß der Rahmen eine kreisbogenförmige Laufschiene ein unbeabsichtigtes Lösen des anhängerseitigen trägt, welche das Seil oder die Kette quer zur Fahrt' Endes schwere Verletzungen des Schlepperfahrers richtung bewegbar aufnimmt, Und daß der Rahmen zur Folge haben, weil die notwendigerweise kräftige eine waagerecht und quer zur Fahrtrichtung ver- und stark gespannte Feder unter derartigen Umstän- laufende Strebe, welche sich zur Verminderung der den mit großer Wucht in Richtung auf den Fahrer- 50 Aufbäumgefahr in an sich bekannter Weise auf sitz zurückschnellt. der Zugvorrichtung abstützt, sowie einander gegen-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die ge- überliegende Anschläge, welche seitliche Schwenkschilderten Nachteile zu vermeiden, d. h. eine für bewegungen der Zugvorrichtung begrenzen, aufweist. Schlepper der eingangs erwähnten Art verwendbare Für Landmaschinen oder Geräte mit geringem und für zweiachsige Anhänger oder selbsttragende 55 Eigengewicht sieht die Erfindung eine weitere AusLandmaschinen und Geräte gleichermaßen geeignete gestaltung der Vorrichtung vor, die dadurch gekenn-Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, zeichnet ist, daß zur zusätzlichen Belastung des die sich durch einen einfachen und robusten Aufbau Schleppers ein quer zur Fahrtrichtung verlaufender auszeichnet und die Übertragung einer die Zug- Balken vorgesehen und mit der Zugvorrichtung einerleistung steigernden Zusatzlast vom Anhänger auf die 60 seits sowie dem Seil oder der Kette andererseits verTriebachse des Schleppers gestattet. bunden ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung Es erweist sich als zweckmäßig, wenn der Balken
darin, daß der obere Lenker und die unteren Lenker an dem quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Teil der
der Dreipunktanhängung in bekannter Weise mit Zugvorrichtung befestigt ist.
einem Rahmen gelenkig verbunden sind und daß der 65 Um die Vorrichtung auch solchen Geräten oder
Rahmen mit einer ebenfalls in bekannter Weise mit Landmaschinen anzupassen, die die Verwendung
dem Schlepper gekuppelten Zugvorrichtung des An- einer starren Zugstange als Zugvorrichtung nicht zu-
hangers durch eine Kette oder ein Seil verbunden ist. lassen, sieht die Erfindung vor, daß der Balken über
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ein als Kette ausgebildetes Zugglied mit dem Schlep- Falls der Pflugwiderstand ansteigt, wird das Ventil
per verbunden ist. 19 nach links bewegt und die Pumpe 21 liefert Öl
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der zum Anheben der Maschine. Dies vermindert den
Zeichnungen näher beschrieben, welche einige als Pflugwiderstand, und das Ventil 19 wird nach rechts
Beispiele gewählte Ausführungsformen des Erfin- 5 zurück in die Neutrallage bewegt. Bei Abnahme des
dungsgegenstandes darstellen. Es zeigt Pflugwiderstandes wird das Ventil 19 nach rechts
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform zum Absenken der Maschine bewegt, wodurch eine
der zwischen einem Schlepper und einem zu ziehen- Erhöhung des Pflugwiderstandes eintritt und das
den Wagen angeordneten Vorrichtung, wobei die Ventil 19 nach links zurück in die Neutrallage ver-
Zugkraftsteuerung schematisch wiedergegeben ist, io schoben wird.
F i g. 2 bis 4 schematische Ansichten der genann- Die Regelfeder 15 ist in bekannter Weise doppelt-
ten, zwischen einem Schlepper und einem zu ziehen- wirkend, d. h., sie spricht auf Druck und auch auf
den Wagen angeordneten Vorrichtung in drei ver- Zug im oberen Lenker 4 an.
schiedenen Lagen, Eine am Wagen 2 angebrachte Zugvorrichtung 25
F i g. 5 eine schematische Seitenansicht einer zwei- 15 in Form einer Zugstange ist mit einem quer zur ten Ausführungsform der zwischen einem Schlepper Fahrtrichtung verlaufenden Teil 33 an einem zweck- und einer zu ziehenden Landmaschine, z. B. einer mäßigerweise unter der Hinterrad- oder Triebrad-Egge, angeordneten Vorrichtung in einer der F i g. 3 achse angebrachten Zughaken 24 od. dgl. angehängt, entsprechenden Lage und Diese Verbindung ermöglicht ein Verschwenken des
F i g. 6 ein perspektivisches Bild, in größerem Maß- 20 Schleppers 1 und des Wagens 2 gegeneinander um stab, einer dritten Ausführungsform der in F i g. 1 eine Querachse und eine Hochachse,
bis 4 dargestellten Vorrichtung. An der Zugvorrichtung 25 ist mittels eines aufin der Zeichnung ist ein Schlepper 1 mit einem gesetzten Steges 45 mit einer Reihe von Bohrungen angehängten, in diesem Fall zweiachsigen Wagen 2 40 eine Kette 26, ein Seil od. dgl. angebracht und mit dargestellt. Es ist weiterhin eine angehängte Land- 25 der aus den Lenkern 4 bis 6 bestehenden Dreipunktmaschine 3, z. B. eine Egge, gezeigt. anhängung verbunden, wobei die vom Schlepper 1
Der Schlepper ist mit einem Kraftheber und einer abgekehrten Enden der Lenker 4 bis 6 miteinander
Dreipunktanhängung versehen, welche einen oberen gekoppelt sind. Wie aus F i g. 6 ersichtlich, besteht
Lenker 4 und zwei untere, nebeneinander angeord- das Koppelglied aus einem dreieckigen oder A-förmi-
nete Lenker 5 und 6 aufweist, die über eine Stange 8, 3° gen Rahmen 27, wobei eine Rolle 28 als Befesti-
eine Welle 9 und einen Winkelhebel 10,11 sowie eine gungspunkt für die Kette 26 derart angebracht ist,
Hubstange 12 vom Kolben eines hydraulischen Hub- daß die Belastung über den oberen Lenker 4 auf die
Zylinders 7 angehoben, gesenkt und in ihrer Lage ge- Regelfeder 15 übertragen wird,
halten werden können. Bei Drehung des Exzenters 18 zum öffnen des
Die selbsttätige Zugkraftsteuerung, die für übliche 35 Ventils 19 übt der Kraftheber auf die Lenker 5 und 6 Anbaugeräte bestimmt ist, die an den drei Lenkern 4 eine Hubkraft aus; dadurch wird auf die Zugvorrichbis 6 befestigt sind und von diesen ganz getragen tung 25 über den Rahmen 27 und die Kette 26 ebenwerden, entspricht im wesentlichen der in F i g. 1 falls eine Hubkraft übertragen. Durch ein auf den dargestellten. Eine an dem oberen Lenker 4 an- Rahmen 27 wirkendes Moment wird mittels des geschlossene Stange 13 ist mit einem Flansch 14 ver- 40 oberen Lenkers 4 das Ventil 19 in die Neutrallage sehen, der mit einer Kegelfeder 15 zusammenwirkt. gebracht. Auf diese Weise läßt sich eine vor-Die Stange 13 ist am Punkt 16 an einem vertikalen bestimmte Hubkraft L erzielen, die der Drehung des Hebel 17 angelenkt. An seinem oberen Ende wird Exzenters 18 proportional ist. Diese Kraft überträgt der Hebel 17 mittels eines von Hand verstellbaren ein Teilgewicht vom Wagen 2 auf die Hinterräder Exzenters 18 betätigt, während er mit seinem unteren 45 des Schleppers 1 und ruft dadurch eine zusätzliche Ende an ein Ventil 19 angeschlossen ist, das in seiner Kraft T hervor.
neutralen Mittellage dargestellt ist. Das Ventil 19 Diese Gewichtsübertragung wird auf unebenem
steuert einen Einlaß 20 einer Pumpe 21, die den Boden automatisch nahezu konstant gehalten, wie
Hubzylinder 7 mit Öl versorgt, und einen Auslaß 22 dies bereits im Zusammenhang mit der Zugkraft-
des Hübzylinders 7. In der in F i g. 1 gezeigten Lage 50 regelung beschrieben worden ist. Wenn der Schlep-
sperrt das Ventil 19 den Auslaß 22, und der gezogene per in eine Gefällestrecke einfährt und dabei eine
Wagen wird unter Gewichtsübertragung auf den Schwenkung gegenüber dem Anhänger ausführt, so
Schlepper 1 von den Lenkern 4 bis 6 gehalten. entsteht hierdurch ein die Zugstange 25 anhebendes
Wenn die Landmaschine ein Pflug od. dgl. ist, wel- und die Kraft L vergrößerndes Moment, wodurch
eher auf eine bestimmte Tiefe abgesenkt werden soll, 55 aber das Ventil 19 in der Senkrichtung bewegt wird,
wird die Zugkraftsteuerung wie folgt verwendet: der Auf dieselbe Art und Weise wird das Ventil 19 in
Exzenter 18 wird so gedreht, daß die Stange 17 um der Hubrichtung bewegt, falls sich der Schlepper an
den Punkt 16 entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt dem vorderen Ende aufbäumt, was zu einer Ver-
und das Ventil 19 nach rechts zum öffnen des Aus- minderung der Kraft L führt. Durch die Vorrichtung
lasses 23 bewegt. Der Pflug wird abgesenkt und 60 gemäß der Erfindung wird die Zugvorrichtung 25
dringt in den Boden ein. Der Pflugwiderstand drückt etwa in derselben Höhe über dem Boden gehalten
dem oberen Lenker 4 eine Bewegung nach links ent- und während der Gewichtsübertragung eine ungehin-
gegen der Wirkung der Regelfeder 15 auf, wodurch derte Beweglichkeit zwischen dem Schlepper 1 und
die Stange 13, den Hebel 17 im Uhrzeigersinn um dem Wagen 2 gewährleistet.
den Exzenter 14 verschwenkt und das Ventil 19 nach 65 In F i g. 2 ist die Kette 26 schlaff und es erfolgt in links verschiebt, bis es sich wieder in neutraler Lage diesem Fall keine Gewichtsübertragung vom Wagen 2 befindet und die Maschine in der eingestellten Lage auf den Schlepper 1. Es ergibt sich auch keine autohält, matische Einstellung durch die Zugkraftsteuerung,
sondern die Zugvorrichtung 25 wirkt in dieser Lage als übliche Zugstange.
Gemäß F i g. 3 ist die Kette 26 gespannt und ein Teil des Wagengewichts wird durch die Kette 26 auf den Schlepper 1 übertragen. Das übertragene Gewicht wird derart gewählt, daß die Vorderräder 29 des Wagens 2 nicht ganz entlastet werden. Hierdurch läßt sich ein größeres oder kleineres Gewicht übertragen, abhängig davon, in welcher Höhe sich das vordere, mit der Zugvorrichtung 25 verbundene Ende des Wagens 2 über dem Boden befindet. Diese Gewichtsveränderung gibt die Gewähr, daß sich das vordere Ende des Wagens 2 unabhängig von der Lage des Schleppers 1 in einem konstanten Abstand vom Boden befindet, wie aus Fig.4 ersichtlich ist. Die Veränderung des übertragenen Gewichts ist nur momentan; hierdurch wird gewährleistet, daß das übertragene Gewicht im wesentlichen konstant bleibt.
Die Ausführungsform gemäß F i g. 5 unterscheidet sich von der in F i g. 1 bis 4 lediglich dadurch, daß ao die Zugvorrichtung 25 durch ein Zugglied 30, z. B. durch Ketten, ersetzt ist, welche einerseits am Zughaken 24 und andererseits an einem Balken 31 befestigt sind, der die in F i g. 6 dargestellte Form haben kann. Die Kette 26 ist an den Balken 31 in dessen Mitte angeschlossen. Außerdem sind weitere Ketten 32 am Balken 31 angebracht, um eine Egge 3 mit demselben zu verbinden.
Wie aus F i g. 6 ersichtlich, ist die Zugvorrichtung 25 T-f örmig ausgebildet, wobei das Teil 33 als Querstück zum Anschluß an den gezogenen Wagen bestimmt ist. Um beim Ziehen, insbesondere von leichten Landmaschinen mit niedrigem Zugwiderstand, eine zusätzliche Belastung des Schleppers 1 zu erhalten, kann ein Balken 31 an dem Teil 33 angebracht sein. Infolge ihrer T-förmigen Gestalt ermöglicht die Zugvorrichtung 25 große Schwenkwinkel zwischen dem Schlepper 1 und dem gezogenen Wagen 2 bzw. der Landmaschine 3.
In einem Abstand oberhalb der Zugvorrichtung 25 ist eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende Strebe 34 am Rahmen 27 vorgesehen, welche in an sich bekannter Weise als Schutz gegen Aufbäumen des Schleppers dient. Beim Aufbäumen schlägt die Zugvorrichtung 25 an der Strebe 34 des Rahmens 27 an. Die Seiten des Rahmens 27 reichen nach unten über die Strebe 34 hinaus; sie dienen als Anschläge 35 und 36 zur Begrenzung der Schwenkbewegungen der Zugvorrichtung 25 in der Horizontalebene.
Wie aus F i g. 6 hervorgeht, weist der Rahmen 27 eine Laufschiene 37 für eine Rolle 28 auf, die den Befestigungspunkt für die Kette 26 bildet. Die Rolle 28 bewegt sich in Abhängigkeit von den Schwenkbewegungen der Zugvorrichtung 25 in der Horizontalebene auf der Schiene 37 entlang, wodurch eine gleichmäßige Kraftübertragung gewährleistet ist. Die Bewegung der Rolle 28 auf der Schiene 37 wird durch Anschläge 38 und 39 begrenzt.
Die Zugvorrichtung 25 ist längeneinstellbar. Sie hat außerdem eine Reihe von hintereinander angeordneten Bohrungen 40 für die Kette 26, so daß diese an dem mit Rücksicht auf Radabmessungen usw. geeignetsten Punkt der Zugvorrichtung 25 angebracht werden kann.
Der Balken 31 ist an seinen Enden mit verschiebbaren Teilen 41 und 42 versehen, damit er an verschieden breite Maschinen 3 angepaßt werden kann. Die Verschiebung der Teile 41 und 42 wird durch Bügel 43 ermöglicht, die lediglich am Balken 31 befestigt sind und Führungen für die genannten Teile bilden. Splinte 44 dienen als Verriegelungsglieder für die Teile 41 und 42 und greifen in Löcher darin ein.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind zum Anschluß von Geräten einige Ketten 32 an dem Balken angebracht, während andere wiederum an den Teilen 41 und 42 befestigt sind.
Gemäß der in Fig.6 dargestellten Ausführungsform bestehen sowohl der Balken 31 wie die Teile 41 und 42 aus Eisenbahnschienen, wobei die die Teile 41 und 42 bildenden Schienen mit ihren Schienenfüßen gegen den Schienenfuß der den Balken 31 bildenden Schiene anliegen.
Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern läßt sich im Rahmen des in den nachfolgenden Patentansprüchen festgelegten Erfindungsgedankens abändern. Somit können die angegebenen Konstruktionselemente gegen andere gleichwertige Konstruktionselemente ausgetauscht werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Verbindung von Anhängern oder Landmaschinen mit einem Ackerschlepper, der eine Dreipunktanhängung und einen Kraftheber mit auf Zug und Druck ansprechender, selbsttätiger Zugkraftregelung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Lenker (4) und die unteren Lenker (5, 6) der Dreipunktanhängung in bekannter Weise mit einem Rahmen (27) gelenkig verbunden sind und daß der Rahmen (27) mit einer ebenfalls in bekannter Weise mit dem Schlepper gekuppelten Zugvorrichtung (25) des Anhängers (2,3) durch eine Kette oder ein Seil (26) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugvorrichtung (25) am anhängerseitigen Ende des in Fahrtrichtung verlaufenden Teiles einen aufgesetzten Steg (45) mit mehreren in Fahrtrichtung hintereinander angeordneten, wahlweise verwendbaren Befestigungseinrichtungen (40) zum Anschluß der Kette oder des Seiles (26) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (27) eine kreisbogenförmige Laufschiene (37) trägt, welche das Seil oder die Kette (26) quer zur Fahrtrichtung bewegbar aufnimmt, und daß der Rahmen (27) eine waagerecht und quer zur Fahrtrichtung verlaufende Strebe (34), welche sich zur Verminderung der Aufbäumgefahr in an sich bekannter Weise auf der Zugvorrichtung (25) abstützt, sowie einander gegenüberliegende Anschläge (35, 36), welche seitliche Schwenkbewegungen der Zugvorrichtung (25) begrenzen, aufweist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur zusätzlichen Belastung des Schleppers (1) ein quer zur Fahrtrichtung verlaufender Balken (31) vorgesehen und mit der Zugvorrichtung (25) einerseits sowie dem Seil oder der Kette (26) andererseits verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Balken (31) an dem quer
zur Fahrtrichtung verlaufenden Teil (33) der Zugvorrichtung (25) befestigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Balken (31) über ein als Kette ausgebildetes Zugglied (30) mit dem Schlepper verbunden ist (Fig. 5).
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 948 479; französische Patentschriften Nr. 1168 616, 954098;
britische Patentschriften Nr. 683 861,617166; USA.-Patentschrift Nr. 2 487 096.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA33348A 1958-11-21 1959-11-21 Vorrichtung zur Verbindung von Anhaengern oder Landmaschinen mit einem Ackerschlepper Pending DE1237443B (de)

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