DE1233944B - Vorrichtung zur Betaetigung von Kontakt-federsaetzen bei elektromagnetischen Relais - Google Patents

Vorrichtung zur Betaetigung von Kontakt-federsaetzen bei elektromagnetischen Relais

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DE1233944B
DE1233944B DE1963S0084821 DES0084821A DE1233944B DE 1233944 B DE1233944 B DE 1233944B DE 1963S0084821 DE1963S0084821 DE 1963S0084821 DE S0084821 A DES0084821 A DE S0084821A DE 1233944 B DE1233944 B DE 1233944B
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DE
Germany
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contact spring
armature
actuating
spring sets
pivot point
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Pending
Application number
DE1963S0084821
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English (en)
Inventor
Herbert Krautwald
Helmut Schedele
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/64Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact
    • H01H50/643Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact intermediate part performing a rotating or pivoting movement
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/16Magnetic circuit arrangements
    • H01H50/18Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
    • H01H50/24Parts rotatable or rockable outside coil
    • H01H50/26Parts movable about a knife edge

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Description

  • Vorrichtung zur Betätigung von Kontaktfedersätzen bei elektromagnetischen Relais Bei bekannten Vorrichtungen zur Betätigung von Kontaktfedersätzen elektromaggrietischer Relais tritt vielfach der Nachteil auf, daß bei großer Schalthäufigkeit der zwischen dem Betätigungsglied und dem Kontaktfedersatz entstehende Abrieb so groß ist, daß dadurch Kontaktstörungen auftreten. Das dem Verschleiß unterworfene Betätigungsglied, das meist als Kamm oder Kulisse ausgebildet ist, besteht nämlich in der Regel aus Isolierstoff, und daher füh- ren die Abriebteile, wenn sie zwischen die Kontakte gelangen, zu einem Versagen des Relais und damit der angeschlossenen Stromkreise.
  • Durch Kontaktstörungen:dieser Art wird nicht nur die Betriebssicherheit des betreffenden Relais in Frage gestellt, sondern es ist auch die garantierbare Lebensdauer wesentlich geringer als sie sonst auf Grund der üblichen Abnutzungserscheinungen anaeaeben werden könnte. Eine entsprechende Wartung c. C eines derartigen Relais mit der Möglichkeit, etwa an-esammelte Abliebteile zu beseitigen, ist nur dann möglich, wenn es sich nicht um Relais mit hermetischem Abschluß handelt. Im letztgenannten Fall muß nämlich bei derartigen Kontaktstörungen das Relais ausgetauscht werden.
  • Um die geschilderten Nachteile zu beseitigen und um die Betriebssicherheit derartiger, mit Betätigungsglied versehener Relais zu erhöhen, ist bereits versucht worden, das Betätigungsglied aus elektrisch leitendem Werkstoff herzustellen. Dadurch entsteht nämlich ein metallischer und damit elektrisch leitender Abrieb. Diese Verbesserung muß jedoch dadurch erkauft werden, daß damit keine galvanische Trennung zwischen dem Gesamtaufbau des Relais und dem Kontaktfedersatz vorhanden ist. Soll das Betätigungsglied, wie es meist der Fall ist, auf mehrere Kontaktfedersätze zugleich wirken, so würde bei einem metallischen Betätigungsglied zwischen den einzelnen Kontaktfedersätzen keine galvanischeTrennung der Stromkreise vorhanden sein.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Betätigung von Kontaktfedersätzen bei elektromagnetischen Relais zu schaffen, bei dem praktisch kein Reibverschleiß und damit auch kein Kontaktstörungen verursachender Abrieb auftritt. Es ist zwar aus der deutschen Patentschrift 645 956 bereits ein Kontaktfedersatz für Relais bekannt, bei dem das den Kontaktfedersatz steuernde Betätigungsglied an seinem unteren Ende in einem Durchbruch des Jochs geführt ist. Zusätzlich ist dabei aber auch noch am oberen Ende des Betätigungsgliedes eine Führung vorhanden, so daß auch hier eine unerwünschte Reibung auftritt. Zur weitgehenden Ver-Z, meidung von Reibwegen ist daher bei einer Vorrichtung zur Betätigung von Kontaktfedersätzen der eingangs näher bezeichneten Art erfindungsgemäß die Führung, kalottenartig ausgebildet und der Drehpunkt des Ankers bzw. des das Betätiggungsglied tragenden Ankerschenkels, bezogen auf die Symmetrielinie der Erregerwicklun.g. in der Höhe des für die bewegliche Kontaktfeder günstigen Drehpunktes angeordnet. Auf diese Weise wird der Reibverschleiß zwischen dem Betätigungsglied und der beweglichen Kontaktfeder minimal. Der Ankerdrehpunkt liegt nämlich in der Höhe des ideellen Drehpunktes der unteren Kontaktfeder. Dieser Drehpunkt gilt naturgemäß nicht nur für die untere bewegliche Kontaktfeder, sondern auch für die obere bewegliche Kontaktfeder. Da die betriebsmäßig auftretende Relativbewegung zwischen dem Betätigungsglied und den Kontaktfedern demzufolge so klein ist, daß praktisch keine Abriebteile entstehen können, entfallen auch die dadurch verursachten Kontaktstörungen. Die kalottenförmige Ausbilduna, der Führung hat den besonderen Vorteil, daß sich dadurch Maß-, Symmetrie- und Parallelitätsabweichungen der damit in Verbindung stehenden Bauteile auf einfache Weise ausgleichen können. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht dabei vor, daß zur Festlegung des Ankerhubs die Ankerschenkel Sollbiegestellen aufweisen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, wobei die Figur den schematischen Aufbau eines ungepolten elektromagnetischen Relais nach der Erfindung zeigt.
  • Das in der Figur dargestellte Ausführungsbeispiel stellt ein steckbares Relais der genannten Art dar. Es besteht im wesentlichen aus einem Sockel 11 mit Kontaktmessern 14, dem Elektromao"netsystem mit einem Eisenkern 5 und einer Erregerwicklung 15 so-C wie einem Anker 7 und den von diesem betätigten Kontaktfedersätzen mit den beweglichen Kontakt-,er für federn2 und 3. Der Sockelll dient als Träg das gesamte Relais, und in ihm sind auch die festen Kontaktelemente 12 und 13 eingebettet. Der Anker 7 besitzt zwei parallelverlaufende Ankerschenkel 7a, an deren Enden sich Lagerstellen für die Zapfen 4b des Betätigungsgliedes 4 befinden. Das Betätigungsglied4 weist an seinem dem Kontaktfedersatz abgewandten Ende ein kalottenförini- ausgebildetes Verlängerungsstück auf, das in einem Durchbruch 5b des Jochs 5a geführt ist.
  • Der Drehpunkt MI des Ankers 7 bzw. der das Betätigungsglied 4 tragenden Ankerschenkel 7 a befindet sich in der Höhe des für die bewegliche Kontaktfeder 2 gültigen Drehpunktes M2. Durch eine derartige Führung des Betätigungsgliedes 4 wird erreicht, daß zwischen dem Betätigungsglied 4 und den beweglichen Kontakten 2 und 3 eine sehr eng begrenzte Betätigungsstelle entsteht, so daß der Reib verschleiß auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird. Das Betätigungsglied 4 bewegt sich nämlich betriebsmäßig im wesentlichen innerhalb des in Frage kommenden Hubweges senkrecht nach oben, und es entstehen daher an den Berührungsstellen mit den beweglichen Kontaktfedern2 und 3 praktisch keine Reibwege. Um den Ankerhub auf einen gewünschten Wert festzulegen, weisen die Ankerschenkel 7 a Sollbiegestellen 7 b auf.
  • Zur Lagerung des Ankers 7 dient eine hakenförmio, aus-ebildete Drahtfeder 6, die zugleich als Rückstellfeder des Ankers 7 wirksam ist. Die Drahtfeder 6 ist im Joch 5a und in dem ab-ewinkelten Ankerflügel 7c eingerastet, wobei zum Erreichen einer seitlichen Führung der abgewinkelte Ankerflügel 7 c in eine Aussparung des Jochs 5 a eintaucht. Auf diese Weise ist der Anker 7 reibarm gelagert, wobei die Drahtfeder 6 auch die genaue Lagenfixierung des Ankers 7 und seine Rückstellung nach einer betriebsmäßigen Auslenkung übernimmt. Um bei auftretenden Stößen ein Ausscheren des Ankers 7 zu verhindern, sind noch zwei Sicherungsnasen 7d vorgesehen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Betätigung von Kontaktfedersätzen bei elektromagnetischen Relais mittels eines Betätigungsgliedes, das an seinem dem Kontaktfedersatz abgewandten Ende in einem Durchbruch des Jochs geführt ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Führung kalottenartig ausgebildet ist und der Drehpunkt (M1) des Ankers (7) bzw. des das Betätigungsglied (4) tragenden Ankerschenkels (7a), bezogen auf die Symmetrielinie der Erregerwicklung (15), sich in der Höhe des für die bewegliche Kontaktfeder (2) günstigen Drehpunkts (M2) befindet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Festlegung des Ankerhubs die Ankerschenkel (7 a) Sollbiegestellen (7 b) aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 645 956.
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