DE123045C - - Google Patents

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DE123045C
DE123045C DENDAT123045D DE123045DA DE123045C DE 123045 C DE123045 C DE 123045C DE NDAT123045 D DENDAT123045 D DE NDAT123045D DE 123045D A DE123045D A DE 123045DA DE 123045 C DE123045 C DE 123045C
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DE
Germany
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sleeve
pressure cylinder
stuffing box
hochdruckcylinder
steam
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DENDAT123045D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • F01B17/04Steam engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2170/00Steam engines, e.g. for locomotives or ships
    • F01B2170/04To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0405To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0476Components or parts for steam engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bei Tandemmaschinen zur Anwendung kommenden gebräuchlichen Verbindungsstücke — auch Laternen genannt -— zwischen beiden Dampfcylindern haben den grofsen Nachtheil, die Maschine erheblich zu verlängern. Das engere Aneinanderschieben der Cylinder ist daher zeitweilig angestrebt worden, doch erwiesen sich die bisherigen Constructionen in der Praxis als unbrauchbar und unzweckmäfsig, und zwar aus folgenden Gründen:
ι. Die die Cylinder von einander abdichtende Stopfbüchse war ohne Oeffnen der Cylinder vollkommen unzugänglich.
2. Die Befestigung der im Dampfrauin liegenden Stopfbüchse war schwierig und unsicher, wobei noch hinzukam, dafs eine Ueberwachung derselben von aufsen unmöglich war.
3. Die Verwendung von Weifsmetall als Dichtungsmaterial war bei Heifsdampfmaschinen ausgeschlossen.
4. Der Gebrauch von Spannfedern innerhalb der Stopfbüchse war bei Heifsdampf-
, maschinen wegen des Ausglühens und Springens derselben nicht möglich. ,
Nachstehend beschriebenes und durch Zeichnung dargestelltes Zwischenstück mit einer einzigen, von aufsen leicht lösbaren, zugänglichen und gekühlten Stopfbüchse soll in seiner gesammten Anordnung die angeführten Uebelstände beseitigen.
Die Fig. 1 zeigt den Längsschnitt, Fig. 2 den Querschnitt der Construction.
Das hintere Stück der Kolbenstange wird in bekannter Weise durch ein Stahlrohr α umgeben, um das gleichzeitige Anziehen beider Kolben ohne Abrücken des Hochdruckcylinders zu ermöglichen.
Das Zwischenstück c besteht aus dem hinteren Deckel des Niederdruck- und dem vorderen Deckel des Hochdruckcylinders, welche durch die rohrartige Verlängerung des Hochdruckcylinderdeckels mit einander zusammengegossen sind. An dieses Rohr schliefsen sich aufserdem zur gegenseitigen Versteifung der Deckel noch sechs kräftige Rippen d an. Oben und unten enthält dieses Rohr die Ausschnitte e, durch welche die Zugänglichkeit zur Stopfbüchsenhülse / und zu den beiden Befestigungskeilen g erreicht wird, h ist. ein zwecks bequemerer Bearbeitung im Niederdruckcylinderdeckel besonders eingesetzter Dichtungskonus. Die Stopfbüchsenhülse/ besteht aus einem Gufskörper, der vom hinteren Ende des Hochdruckcylinders aus eingeschoben wird. Vorn und hinten sind konische Flächen i zum Dichten angedreht. Die Hülse ist in ihrem kleinsten Durchmesser grölser ausgebohrt, als die Kolbenstange α stark ist, um ein Auflegen derselben zu verhüten. Nach der Niederdruckseite hin nimmt die Hülse die eigentliche Metallstopfbüchse mit Packungsringen und umschliefsenden Spannringen (D. R. P. 112020) auf und pafst sich die Aussparung der Hülse an dieser Stelle den äufseren Umrissen der Spannringe k an. Es kann aber auch jede andere Metallstopfbüchse hierfür eingebaut werden.
In der Mitte ist um die Hülse die Kühlkammer / angegossen, durch welche die Tem-
peratur im mittleren und hinteren Theil der ganzen Hülse beliebig geregelt werden kann. Die Kühlung kann durch Dampf, Wasser oder Luft erfolgen.
Dampfkühlung wird bewirkt durch Entnahme von Dampf aus dem Auspuffrohr des Niederdruckcylinders, der nur noch eine Temperatur von etwa 400 C. besitzt. Er strömt von oben in die Kühlkammer und wird unten nach dem Condensator geleitet oder vielmehr abgesaugt. Bei Wasserkühlung wird das Wasser von etwa 350 C. dem Warmwasserablaufrohr der Luftpumpe entnommen und von derselben ebenfalls wieder abgesaugt.
Luft kann bequem durch einen kleinen an die Maschine gehängten Ventilator durchgeblasen werden.
Die lange Oelkammer m ermöglicht eine allseitige durchgreifende Schmierung der Stange.
Nach dem Hochdruckcylinder zu ist die Hülse besonders erweitert, um eine Anzahl die Stange umschliefsender und durch Zwischenringe η von einander getrennter Drosselringe 0 aufzunehmen, die ein elastisches Durchbiegen der Kolbenstange gestatten, dabei aber eine Drosselung des hochüberhitzten Dampfes schon vor Eintritt in die Kühlkammer bewirken.
Die Befestigung und Abdichtung erfolgt durch die beiden Keile g, welche durch die Ausschnitte e von oben eingesetzt werden. Sie fassen die Stopfbüchsenhülse seitlich an zwei der Keilform angepafsten Ausschnitten der Oelkammer und drücken sie in die Konusse z, wobei das Zwischenstück c als Widerlager dient. · Der im Hochdruckcylinder stets höhere Druck unterstützt hierbei die Keile, indem er die Zwischenhülse f fest einprefst. Das Lösen der Hülse f geschieht gleichfalls von den seitlichen Ausschnitten der Oelkammer aus durch Herausschlagen der Keile und Abdrücken nach dem Hochdruckcylinder hinein. Ohne den hinteren Cylinderdeckel öffnen oder auch sonst nur irgend eine Schraube lösen zu brauchen •:—= nachdem die OeI-, Kühl- und Entwässerungsröhrchen von den Warzen abgenommen sind —, werden die Spannringe k zugänglich, können durch die Federn gespannt oder schadhaft gewordene Weifsmetallringe, die getheilt sein müssen, bequem ausgewechselt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zwischenstück für doppelt wirkende Heifsdampf-Tandemmaschinen mit hintenliegendem Hochdruckcylinder, welches aus zwei Cylinderdeckeln zu einem Ganzen zusammengegossen ist, dadurch gekennzeichnet, n dafs eine vom Hochdruckcylinder hereinschiebbare, eine einzige Stopfbüchse enthaltende und mit Kühlkammer (I) umgebene Stopf bUchsenhülse' ff) mittels durch die oben und unten befindlichen Oeffnungen (e) eingeführter Keile (g) leicht-befestigt und mit den konischen Endflächen1 (i) abgedichtet wird, dabei aber auch ebenso leicht gelöst werden kann, wodurch Zugänglichkeit der Spannringe (k) erzielt wird, ohne den Cylinder öffnen zu müssen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008235B (de) * 1953-03-09 1957-05-16 Glueckauf Guenther Klerner Mas Rueckzylinder, insbesondere fuer Vorrichtungen zum Verlegen von Foerderern im Grubenbetrieb

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008235B (de) * 1953-03-09 1957-05-16 Glueckauf Guenther Klerner Mas Rueckzylinder, insbesondere fuer Vorrichtungen zum Verlegen von Foerderern im Grubenbetrieb

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