DE1230397B - Dispergiervorrichtung - Google Patents

Dispergiervorrichtung

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DE1230397B
DE1230397B DEK54827A DEK0054827A DE1230397B DE 1230397 B DE1230397 B DE 1230397B DE K54827 A DEK54827 A DE K54827A DE K0054827 A DEK0054827 A DE K0054827A DE 1230397 B DE1230397 B DE 1230397B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/80Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis
    • B01F27/87Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis the receptacle being divided into superimposed compartments

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Dispergiervorrichtung Die Erfindung betrifft eine Dispergiervorrichtung oder Durchlaufmischvorrichtung, in der zwei Flüssigkeiten miteinander vermischt werden sollen.
  • Sie geht aus von einer Vorrichtung mit einer senkrecht stehenden Antriebswelle und mehreren auf dieser übereinander befestigten, beidseitig ansaugenden Schleuderrädern, einem die Schleuderräder umschließenden Mantelrohr mit einem Einlaß und einem Auslaß für das zu dispergierende Gut, mit einer am Einlaß- und am Auslaßende vorgesehenen Drossel, mit Umlenkflächen, die als Kreisringscheiben ausgebildet und paarweise jedem Schleuderrad zugeordnet sind und an ihrem Innen- und Außenumfang Ringspalte frei lassen und mit von der Bodenplatte der Vorrichtung bis zu deren Kopfplatte führenden Haltestangen.
  • Mit einer solchen Dispergiervorrichtung will man erreichen, daß das Gut in mehreren Arbeitsstufen, d. h. von mehreren Schleuderrädern durchmischt wird. Das zu dispergierende Gut durchläuft die die einzelnen Arbeitsstufen bildenden Schleuderräder nacheinander. Wenn man dabei das Mischgut so leiten könnte, daß es vom Austrittsende eines Schleuderrades auf dessen Eintrittsende zurückgeführt wird, könnte man den Mischungsgrad oder die Verweilzeit des Gutes in der Dispergiervorrichtung erhöhen. Bei einer solchen Umlenkung des Mischgutes in der Dispergiervorrichtung hat man zu beachten, daß das Mischgut Sog- und Druckkräften wie auch Fliehkräften ausgesetzt ist, die durch die sich drehenden Schleuderräder erzeugt werden.
  • Bei einer solchen Konstruktion könnte man durch Schließen der am Auslaßende der Dispergiervorrichtung vorgesehenen Drossel den dort herrschenden Druck und damit den Rückstau erhöhen. In einem solchen Fall kämen die Umlenkflächen stärker zur Wirkung. Bei vollständig geschlossener Drossel würde der Durchlauf durch die Vorrichtung aufhören und das Mischgut in jeder Arbeitsstufe stetig im Kreis herumgeführt. Man erkennt daraus, daß man die Verweilzeit des Mischgutes in der Dispergiervorrichtung und den Grad der Durchmischung mit der Drossel regeln kann, indem man diese mehr oder weniger stark schließt.
  • Bei einer bekannten Dispergiervorrichtung der eingangs genannten Art strömt das Mischgut von Schleuderrad zu Schleuderrad und kann nicht zu einem Schleuderrad zurückgeführt werden, das es bereits einmal durchlaufen hat. Bei der bekannten Dispergiervorrichtung kann das flüssige Mischgut nicht zum Eintritts ende eines bereits durchlaufenen Schleuderrades zurückkehren, da es dabei radial nach innen gegen die Fliehkraft anlaufen müßte, die durch das sich drehende Schleuderrad erzeugt wird. Der am Einlaßende des Schleuderrades erzeugte Sog ist nicht so groß, daß er die Fliehkraft überwinden und das Mischgut ansaugen könnte.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch geeignete Ausbildung der Umlenkflächen und der Schleuderräder die Möglichkeit zu schaffen, daß das Mischgut mehrere Male in einstellbarem Maß das gleiche Schleuderrad durchläuft. Durch Verstellen der am Auslaßende der Dispergiervorrichtung vorgesehenen Drossel hat man es dann in der Hand, die Verweilzeit des Mischgutes in der Dispergiervorrichtung und damit den Grad der Durchmischung zu steuern.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die in Durchlaufrichtung vor dem Schleuderrad liegende Umlenkfläche vom Mantelrohr nach innen bis zur oberen Saugöffnung des Schleuderrades reicht, während die in Durchlaufrichtung nach dem Schleuderrad liegende Umlenkfläche am Mantelrohr und an der unteren Saugöffnung des Schleuderrades je einen Ringspalt frei läßt, und das in Durchlaufrichtung an letzter Stelle liegende Schleuderrad so ausgebildet ist, daß es nur einseitig in Durchlaufrichtung saugt.
  • Mit dieser Ausbildung der Umlenküächen und der Schleuderräder wird erreicht, daß das am Umfang eines Schleuderrades austretende Mischgut tatsächlich wieder bis zu dessen radial nach innen liegenden Eingang zurückströmen kann, ohne daß es dabei gegen eine unüberwindbare Fliehkraft anarbeiten muß. Allein mit dem mit der Drossel regelbaren Rückstau kann man das Mischgut zum gleichen Schleuderrad zurückführen oder in Richtung auf das nächste Schleuderrad strömen lassen.
  • Bei der praktischen Verwirklichung der Erfindung sieht die Erfindung vor, daß die die Umlenkflächen haltenden Haltestangen innerhalb des Mantelrohres zwischen Bodenplatte und Kopfplatte des Gehäuses der Dispergiervorrichtung verlaufen, die Kreisringscheiben an entsprechenden Stellen Bohrungen aufweisen und mit diesen auf die Stangen aufgesteckt sind und die Kreisringscheiben durch zwischen sie eingeführte, senkrecht stehende auswechselbare Plättchen auf Abstand gehalten werden. Damit erreicht man eine sehr einfache Montage und Demontage der Dispergiervorrichtung. Die Schleuderräder und die zugehörigen Umlenkflächen werden einfach nacheinander auf die Antriebswelle und die Haltestangen aufgeschoben. Eine Demontage und anschließende Montage wird z.B. immer dann erforderlich, wenn die Vorrichtung gründlich gereinigt werden soll.
  • Weiter sieht die Erfindung vor, daß radial innerhalb der Plättchen auswechselbare Prallflächen-Einsätze zwischen den Kreisringscheiben angeordnet sind. Das Mischgut wird auf diese Prallflächen-Einsätze aufgeschleudert und prallt dabei von diesen zurück. Hierdurch wird die Dispersion und die Durchmischung verbessert.
  • Weiter sieht die Erfindung zur Vereinfachung der Montage und Demontage vor, daß die Kreisringscheiben paketweise je einem Schleuderrad zugeordnet sind und mit diesem eine Baugruppe bilden. Hierbei ist vorgesehen, daß jede Baugruppe nach oben durch eine schmale Ringscheibe abgeschlossen ist, die von innen am Mantelrohr anliegt und eine Auflage für die nächstobere Baugruppe bildet. Man kann dann die nächste Baugruppe einfach von oben auf die Antriebswelle und die beiden Haltestangen aufschieben, und beim Anschlagen an die Auflage hat die neue Baugruppe selbsttätig ihre richtige Stellung erreicht.
  • Durch Umwechseln des in Durchlaufrichtung an letzter Stelle liegenden Schleuderrades hat man es erfindungsgemäß in der Hand, ob die Durchlaufrichtung abwärts oder aufwärts ist.
  • Will man dem Mischgut zusätzlich noch ein Mittel, wie Farbe od. dgl., zusetzen, so sieht die Erfindung hierfür ein Zuleitungsrohr vor, das bis in den Saugraum des in Durchlaufrichtung an erster Stelle liegenden Schleuderrades reicht.
  • Zur weiteren Vereinfachung der Montage und insbesondere der Montage der einzelnen Baugruppen sieht die Erfindung vor, daß die Plättchen rechteckförmig sind und an ihren Enden Vierkante aufweisen, die Kreisringscheiben und Ringscheiben Bohrungen und Einschnitte zum Einstecken der Vierkante aufweisen und der rechteckförmige Abschnitt jedes Plättchens so lang wie der zwischen den Ringscheiben einzuhaltende Abstand ist.
  • Schließlich sieht die Erfindung weiter vor, daß die Antriebswelle nur an ihrem oberen Ende gelagert ist.
  • Dadurch vermeidet man alle Lagerschäden eines unteren Lagers, die durch die Einwirkung des Mischgutes oder durch Abdichtprobleme hervorgerufen werden können.
  • Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform wird die Erfindung weiter beschrieben.
  • Dabei ist F i g. 1 ein Längsschnitt durch die Vorrichtung, wobei auf der rechten Seite der Mittellinie eine Ausbildung mit Durchlaufrichtung von oben nach unten und links von der Mittellinie eine Ausbildung mit Durchlaufrichtung von unten nach oben gezeigt wird, F i g. 2 ein Schnitt durch die erfindungsgemäß verwendeten und als Umlenkflächen wirkenden Kreisringscheiben, F i g. 3 eine Darstellung der als Abstandhalter dienenden Plättchen; F i g. 4, 5 und 6 sind Draufsichten auf die in Fig. 2 gezeigten Kreisringscheiben.
  • Auf der fliegend nur an ihrem oberen Ende gelagerten Welle 10 sitzen übereinander mehrere Schleuderräder 12. Nur die Schleuderräder auf der rechten Seite der Mittellinie sind mit 12 bezeichnet. Das unterste dieser Schleuderräder ist mit 12 a bezeichnet. Die vier Schleuderräder 12 saugen in zwei Richtungen. Bei einem Schleuderrad 12 sind entsprechende Pfeile eingezeichnet. Das untere Schleuderrad 12 a dagegen, das das letzte in der Durchlaufrichtung ist, arbeitet nur in Abwärtsrichtung.
  • Die Schleuderräder liegen innerhalb des Mantelrohres 14. Dieses wird von einem weiteren Mantelrohr 16 eingeschlossen. Beide Mantelrohre bilden zusammen einen Kühlraum 18. Man erkennt oberhalb und unterhalb jedes Schleuderrades 12> 12 a verschiedene Kreisringscheiben. Betrachtet man z. B. das Schleuderrad 12, in das die Richtungspfeile eingezeichnet sind, ergibt sich folgendes Bild: Oberhalb, d. h. strömungsaufwärts, des Schleuderrades 1L2 liegt eine Kreisringscheibe 20, während unterhalb, d. h. strömungsabwärts, eine Kreisringscheibe 22 liegt. Die Kreisringscheibe 20 liegt mit ihrem Außenumfang am Mantelrohr 14 an. Die Kreisringscheibe 22 läßt dagegen einen Ringspalt frei. Man erkennt weiter, daß die Kreisringscheibe 20 auf einer Ringscheibe 24 aufliegt. Durch sämtliche Ringscheiben20, 22 und 24 läuft eine Haltestange 26 durch. Diese steckt mit ihren Enden in der Bodenplatte 28 und in der Kopfplatte 30 des Gehäuses und ist dort verschraubt. Zwischen den Ringscheiben 22 einerseits und 24 und 20 andererseits sind Plättchen 32 erkennbar. Diese halten die Platten auf dem richtigen Abstand. Innerhalb der Plättchen 32 liegen in Umfangsrichtung noch auswechselbare, feststehende Gitter-, Streckmetall- oder Prallflächen-Einsätze 34. Diese dienen zum Zerscheren des zu dispergierenden Gutes.
  • Das zu dispergierende Gut läuft am Einlaß 36 in die Vorrichtung ein und verläßt diese durch den Auslaß 38. Der Einlaß 36 mündet in einen ringförmigen Kanal 40. Von diesem läuft das Gut nach unten und wird von dem zuoberst liegenden Schleuderrad 12 angesaugt. Im rechten oberen Ende der Vorrichtung ist noch ein Leitungszug 42 zu erkennen. Dieser ist nach außen offen und mündet unmittelbar im Saugraum des obersten Schleuderrades 12.
  • Das Gut wird in die obere Saugöffnung 44 jedes Schleuderrades 12 eingesaugt und radial nach außen geschleudert. Dort läuft es an der Innenseite des Mantelrohres 14 axial nach unten in Richtung auf das nächstuntere Schleuderrad 12. Hierbei gelangt es in den Wirkungsbereich der oberen Saugöffnung 44 dieses Schleuderrades 12 und wird in dieses angesaugt.
  • Ist jedoch die hinter dem Auslaß 38 liegende Drossel ganz oder teilweise geschlossen, ergibt sich ein Rückstau. Hierdurch wird der von jeder Saugöffnung 14 ausstrahlende Sog herabgesetzt. Das am Mantelrohr 14 nach unten strömende Gut läuft dann nicht in die obere Saugöffnung 44 des nächsttieferen Schleuderrades 12 ein, sondern läuft wieder nach oben in Richtung auf die untere Saugöffnung 46 desjenigen Schleuderrades 12, das es gerade verlassen hat. Dies bedeutet, daß das Gut erneut durch das gleiche Schleuderrad durchgedrückt und dabei durchmischt und dispergiert wird.
  • Dieser Vorgang wiederholt sich natürlich an jedem Schleuderrad; lediglich das letzte Schleuderrad 12a ist hieran nicht beteiligt. Mit der Stellung der am Auslaß 38 liegenden Drossel kann man somit die Verweilzeit und die Durchmischung steuern.
  • Auch vor dem Einlaß 36 liegt eine Drossel. Sperrt man nämlich die hinter dem Auslaß 38 liegende Drossel, wirkt sich der Druck der vor der Dispergiervorrichtung liegenden Pumpe oder einer sonstigen Einrichtung in voller Höhe auf die Dispergiervorrichtung aus. Dies kann man durch gleichzeitiges Schließen der am Einlaß 36 liegenden Drossel abmindern.
  • Bei Betrieb der Dispergiervorrichtung herrscht unterhalb des Lagers der Welle 10 und dessen Dichtung im Bereich des Leitungszuges 42 ein Unterdruck, der durch den Sog der Schleuderräder 12 hervorgerufen wird. Dadurch wird die Flüssigkeit von einem Eindringen in das Lager abgehalten. Lagerschäden werden verhindert.
  • Aus F i g. 1 erkennt man, daß das Gut nach seiner Abwärts strömung am Mantelrohr 14 anschließend nach innen umgelenkt wird und dann in gleichen Abständen von der einen Saugöffnung 44 und der anderen Saugöffnung 46 liegt. Der sich bei Schließen der am Auslaß 38 liegenden Drossel ergebende Stau wirkt sich so aus, daß das Mischgut weder nach unten oder oben fließt, sondern sich im unteren Teil der Schleuderräder 12 bewegt und einen Rundlauf ausführt, von der Saugöffnung 46, durch die Prallelemente 34 zum Mantel 14, an diesem nach unten, einwärts und dann wieder zur Saugöffnung 46. Dies wird in F i g. 1 an der Stelle durch die Pfeile angedeutet. Liegt das Gut damit bei geschlossener Drossel mitten zwischen den Saugöffnungen 44 und 46, wird es in die Saugöffnung 46 einströmen. An beiden Öffnungen 44 und 46 herrscht an sich der gleiche Sog. Bei einem Stau wirkt sich dieser jedoch an der tiefer liegenden Saugöffnung 44 zuerst aus und vermindert den dort herrschenden Sog, so daß das Mischgut im Kreis läuft.
  • Dadurch wird einwandfrei gewährleistet, daß das Mischgut zurück und nicht weiter durch die Vorrichtung läuft. Durch diesen Vorgang entsteht am oberen Wellenlager ein Sog, welcher ein Eindringen von Mischgut in das Lager ausschließt. Da man in diesem Betriebszustand auch die vor dem Einlaß 36 liegende Drossel etwas zugedreht hat, ist dieses Lager vollständig geschützt.
  • Die links von der Mittellinie in F i g. 3 zur Hälfte gezeigte Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung arbeitet genauso, wie dies oben beschrieben wurde. Der einzige Unterschied liegt lediglich darin, daß diese Ausbildung von unten nach oben saugt.
  • Entsprechend ist das hier in der Strömungsrichtung an letzter Stelle liegende Schleuderrad, nämlich das oberste Schleuderrad 12 b, so ausgebildet, daß es nur in einer Richtung arbeitet. Weiter bildet hier das mit 38 bezeichnete Element den Einlaß, während das mit 36 bezeichnete Element den Auslaß bildet. Hinter Einlaß und Auslaß 36 und 38 liegt dann je eine Drossel.
  • Die Fig. 2 bis 6 zeigen die verschiedenen Kreisringscheiben 20, 22 und 24, die gemeinsam mit den Schleuderrädern 12 auf die fliegende Welle 10 auf- geschoben und in das Mantelrohr 14 eingesetzt werden. F i g. 2 zeigt die Ringscheiben in der Zusammenstellung, in der sie für die in F i g. 1 rechts von der Mittellinie gezeigte Ausbildung verwendet werden.
  • Die Ringscheiben 20, 22 und 24 bilden mit den Plättchen 32, die im Betrieb die Funktion von Leitschaufeln übernehmen, ein Paket. In den von der Ringscheibe 22 und der Ringscheibe 24 umschlossenen Raum wird ein Schleuderrad 12 eingeschoben. Dieses Paket wird dann geschlossen auf die fliegende Welle 10 aufgesetzt bzw. mit dieser in das Mantelrohr 14 eingeschoben. Die jeweils obere Ringscheibe 24 bildet die Auflage für die jeweils untere Ringscheibe 20 des nächstoberen Pakets. Bei einem solchen in Fig.2 gezeigten Paket besteht ein freier Raum zwischen den beiden Ringscheiben 22 und 20, der jeweils unter einem Schleuderrad 12 liegt. Dies entspricht der Darstellung in der rechten Hälfte von F i g. 1. In der linken Hälfte von Fig. 1 liegen die Verhältnisse umgekehrt. Dort befindet sich der freie Raum oben, und das zwischen den Ringscheiben 22 und 24 eingeschlossene Schleuderrad 12 liegt unten.
  • Damit wird ohne weiteres verständlich, daß das in F i g. 2 gezeigte Paket auch für die links in F i g. 1 gezeigte Ausbildung verwendet werden kann. Hierzu muß das Paket lediglich um 1800 gedreht werden, so daß die Ringscheibe 20 oben und die Ringscheibe 24 unten liegt.
  • Die Ringscheiben 20, 22 und 24 werden in den F i g. 4 bis 6 im einzelnen gezeigt. Mit den in F i g. 3 gezeigten Plättchen oder Leitschaufeln 32 werden sie zusammengefügt. Die an deren Enden vorgesehenen Vierkante 50 werden in die Bohrungen 54 eingesteckt, die die F i g. 4 und 6 zeigen. Die Ringscheibe 22 besitzt keine Bohrungen. Dagegen weist diese Einschnitte 54 auf, in die die Plättchen 32 eingeschoben werden. Die in jeder Ringscheibe vorgesehenen größeren Bohrungen 48 dienen zum Durchstecken der in F i g. 1 gezeigten längsverlaufenden Stangen 26.
  • Man erkennt, daß das Zusammensetzen der drei Ringscheiben, der Plättchen oder Leitschaufeln 32 und das Einschieben eines Schleuderrades 12 zwischen je zwei Ringscheiben sehr einfach auszuführen ist. Eine solche Einheit stellt dann ein in sich geschlossenes Ganzes dar, das leicht auf die fliegende Welle 10 aufzuschieben und in das Mantelrohr 14 einzusetzen ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob die in F i g. 1 rechts oder links dargestellte Ausbildung aufgebaut werden soll.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Dispergiervorrichtung mit einer senkrecht stehenden Antriebswelle und mehreren auf dieser übereinander befestigten, beidseitig ansaugenden Schleuderrädern, einem die Schleuderräder umschließenden Mantelrohr mit einem Einlaß und einem Auslaß für das zu dispergierende Gut, mit einer am Einlaß- und am Auslaßende vorgesehenen Drossel, mit Umlenkflächen, die als Kreisringscheiben ausgebildet und paarweise jedem Schleuderrad zugeordnet sind und an ihrem Innen-und Außenumfang Ringspalte frei lassen, und mit von der Bodenplatte der Vorrichtung bis zu deren Kopfplatte führenden Haltestangen, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die in Durchlaufrichtung vor dem Schleuderrad (12) liegende Umlenkfläche (20) vom Mantelrohr (14) nach innen bis zur oberen Saugöffnung (44) des Schleuderrades (12) reicht, während die in Durchlaufrichtung hinter dem Schleuderrad liegende Umlenkfläche (22) am Mantelrohr (14) und an der unteren Saugöffnung (46) des Schleuderrades (12) je einen Ringspalt frei läßt, und das in Durchlaufrichtung an letzter Stelle liegende Schleuderrad (12 a) so ausgebildet ist, daß es nur einseitig in Durchlaufrichtung saugt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestangen (26) innerhalb des Mantelrohres (14) zwischen Bodenplatte (28) und Kopfplatte (30) des Gehäuses verlaufen, die Kreisringscheiben an entsprechenden Stellen Bohrungen (48) aufweisen und mit diesen auf die Stangen (26) aufgesteckt sind und die Kreisringscheiben (20, 22, 24) durch zwischen sie eingeführte senkrecht stehende auswechselbare Plättchen (32) auf Abstand gehalten werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß radial innerhalb der Plättchen (32) auswechselbare Prallflächen-Einsätze (34) zwischen den Kreisringscheiben (20, 22) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreisringscheiben (20, 22, 24) paketweise je einem Schleuderrad (12) zugeordnet sind und mit diesem eine Baugruppe bilden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Baugruppe nach oben durch eine schmale Ringscheibe (24) abgeschlossen wird, die von innen am Mantelrohr (14) anliegt und eine Auflage für die nächstobere Baugruppe bildet.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaufrichtung wahlweise abwärts oder aufwärts ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein bis in den Saugraum des in Durchlaufrichtung an erster Stelle liegenden Schleuderrades (12) reichendes Zuleitungsrohr (42) für ein zuzusetzendes Mittel, wie Farbe od. dgl.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Plättchen (32) rechteckförmig sind und an ihren Enden Vierkante (50) aufweisen, die Kreisringscheiben (20, 22) und Ringscheiben (24) Bohrungen und Einschnitte (54) zum Einstecken der Vierkante (32) aufweisen und der rechteckförmige Abschnitt jedes Plättchens so lang wie der zwischen den Ringscheiben (20, 22, 24) einzuhaltende Abstand ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (10) nur an ihrem oberen Ende gelagert ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2477929.
DE1964K0054827 1964-12-18 1964-12-18 Dispergiervorrichtung Expired DE1230397C2 (de)

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CH1502965A CH441234A (de) 1964-12-18 1965-11-01 Dispergiervorrichtung
NL6515859A NL6515859A (de) 1964-12-18 1965-12-07

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NL (1) NL6515859A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0007419A1 (de) * 1978-07-29 1980-02-06 SELWIG & LANGE Maschinenfabrik Einrichtung zur Vorkalkung des Zucker-Rohsaftes
US4515482A (en) * 1983-08-11 1985-05-07 The Upjohn Company Sterile suspension and solution holding and mixing tank

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2477929A (en) * 1946-11-12 1949-08-02 California Research Corp Fluid mixing device

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Also Published As

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NL6515859A (de) 1966-06-20
CH441234A (de) 1967-08-15
DE1230397C2 (de) 1976-09-02

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