DE1229115B - Gekapselter umlaufender Kompressor fuer eine Kaeltemaschine - Google Patents

Gekapselter umlaufender Kompressor fuer eine Kaeltemaschine

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DE1229115B
DE1229115B DEG41382A DEG0041382A DE1229115B DE 1229115 B DE1229115 B DE 1229115B DE G41382 A DEG41382 A DE G41382A DE G0041382 A DEG0041382 A DE G0041382A DE 1229115 B DE1229115 B DE 1229115B
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William Thomas Ladusaw
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General Electric Co
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Description

  • Gekapselter umlaufender Kompressor für eine Kältemaschine Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der gekapselten umlaufenden Kompressoren für Kältemaschinen und bezieht sich im einzelnen auf einen Kompressor mit mindestens zwei übereinander angeordneten Verdichtungsräumen, welcher verbesserte Mittel zur Kühlung des Antriebsmotors und Rückführung des öles in den ölsumpf der Kapsel enthält.
  • Es ist bekannt, sowohl den Kompressor für das Kältemittel als auch seinen Antriebsmotor innerhalb einer luftdicht abgeschlossenen Kapsel unterzubringen. Bei einer derartigen Anordnung ist es erforderlich, den Antriebsmotor zu kühlen, um ihn innerhalb eines Temperaturbereichs zu halten, in welchem er störungsfrei arbeiten kann. Ein zu diesem Zweck verwendeter Kunstgriff besteht darin, das unter hohem Druck aus dem Kompressor austretende Gas durch den Antriebsmotor hindurchzuleiten, nachdem es auf eine genügend tiefe Temperatur abgekühlt worden ist, um die nötige Wännemenge aus dem Motor abführen zu können.
  • Bei einer bekannten Bauart von gekapselten umlaufenden Kompressoren befindet sich der Motor im oberen Teil der Kapsel, während der Kompressor unterhalb des Motors in der Kapsel angeordnet ist und mit dem Motor über eine vertikale Welle in Verbindung steht. Das unter hohem Druck aus dem Kompressor austretende Gas wird durch Öffnungen in dem Motor nach oben geleitet und tritt aus der Kapsel oberhalb des Motors aus. Wenn das Gas durch den Motor hindurchströmt, so soll es etwaiges Öl abgeben, bevor es aus der Kapsel austritt, damit das Öl in den ölsumpf im unteren Teil der Kapsel zurückfließen kann. Wenn die Geschwindigkeit des Gasstroms zu hoch ist, nimmt dieses Gas eine gewisse Menge von Öl auf seinem Weg durch den Motor hindurch mit und gibt dieses Öl von der Kapsel an den weiteren Kreislauf der Kältemaschine ab. Es ist daher erforderlich, die Gasgeschwindigkeit zu begrenzen, indem man das gesamte Volumen des kühlenden Gases, welches den Motor durchsetzt, beschränkt. Wenn ein einziger Motor dazu benutzt wird, einen Kompressor mit mehreren Verdichtungsräumen anzutreiben, kann man keine Durchtrittsöffnungen für das Gas aus allen Verdichtungsräumen im Motor von solcher Größe anbringen, um eine Gasströmung von ausreichend geringer Geschwindigkeit zu gewährleisten. Wenn daher das aus mehreren Verdichtungsräumen'austretende Gas den Motor durchsetzt, so enthält dieses Gas mehr Öl und führt zu einer größeren Mitnahme von Öl in den Kreislauf. Ferner wird der Druckabfall am Motor infolge der höheren Gasgeschwindigkeit erhöht, so daß etwaiges Öl, welches sich innerhalb der Kapsel oberhalb des Motors von dem Gas abtrennen würde, nicht ohne weiteres durch den Motor hindurch gegen die Kraft des nach oben fließenden Gasstroms zurückrinnen kann.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen gekapselten umlaufenden Kompressor für eine Kältemaschine mit einem Kondensator, einem Verdampfer, Expansionsmitteln, mindestens zwei übereinander angeordneten Verdichtungsräumen im unteren Teil der Kapsel, einem Motor im oberen Teil der Kapsel, einer oben von der Kapsel ausgehenden Entladeleitung zur Verbindung des Motorraumes oberhalb des Motors mit dem Kondensator sowie einer Einrichtung zur Einführung von kondensiertem Kältemittel in den Zylinder des Kompressors hinsichtlich der Motorkühlung und ölrückführung zu verbessern. Die Lösung der Aufgabe ist gekennzeichnet durch die Einführung des kondensierten Kältemittels in den unteren Verdichtungsraum, dessen Entladeleitung in den Motorraum unterhalb des Motors mündet, während die Entladeleitung des oberen Verdichtungsraumes in den Motorraum oberhalb des Motors mündet. Der Kompressor entnimmt das Kältemittel unter niedrigem Druck aus dem Verdampfer und liefert das Kältemittel unter hohem Druck in die luftdicht abgeschlossene Kapsel. Das unter hohem Druck stehende Kältemittel fließt dann von der Kapsel zu dem Kondensator. Der Kompressor enthält oben und unten je einen sichelförmigen Verdichtungsraum, die voneinander durch eine Platte oder Wand getrennt sind. Um den Motor mittels Gas von geringer Geschwindigkeit zu kühlen, welches aus dem Kompressor austritt, ist die Einrichtung so aufgebaut, daß nur vorgekühltes Gas von dem. unteren Verdichtungsraum nach oben durch den Motor hindurchfließt. Das von dem oberen Verdichtungsraum ausgestoßene Gas tritt durch eine Nebenschlußleitung, welche den Motor umgeht, ',in den Kapselraum oberhalb des Motors ein, wo es sich mit dem von dem unteren Verdichtungsraum herrührenden Gas mischt, bevor es in den Kondensator zurückströmt.
  • Fig. 1 der Zeichnung ist eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht eines gekapselten umlaufenden Kompressors gemäß der Erfindung; F i g. 2 ist ein Teil der Ansicht längs der Schnittebene 2-2 in F i g. 1; F i g. 3 ist eine schematische Darstellung einer Kältemaschine mit einem Kompressor gemäß der Erfindung.
  • In F i g. 1 ist der gekapselte Kompressor im ganzen mit 1 bezeichnet, dessen Kapsel im ganzen mit 2 bezeichnet ist. Diese Kapsel umschließt den im ganzen mit 3 bezeichneten Kompressor, der sich im unteren Teil der Kapsel befindet, sowie einen Antriebsmotor 4, der im oberen Teil der Kapsel liegt. Der Kompressor 3 ist innerhalb der Kapsel 2 mittels eines Rahmens 5 gelagert, der ein Lager 6 für eine Welle 7 bildet, welche den Motor mit dem Kompressor verbindet. Der Rahmen 5 unterteilt dabei die Kapsel 2 in den oberen, dem Motor vorbehaltenen Teil und in den unteren, dem Kompressor zugeordneten Teil.
  • Der Kompressor enthält einen oberen Verdichtungsraum 8 und einen unteren Verdichtungsraum 9, welche beide sichelförmig sind. Zwischen den Verdichtungsräumen befindet sich eine Platte 10, welche gleichzeitig die untere Stirnwand des oberen Verdichtungsraumes und die obere Stirnwand des unteren Verdichtungsraumes bildet. Die obere Stimwand des oberen Verdichtungsraumes 8 wird durch den Rahmen 5 gebildet, während die untere Stirnwand des unteren Verdichtungsraumes durch eine Tragplatte 11 gebildet wird, welche gleichzeitig das untere Lager für die Welle 7 bildet.
  • Die beiden Verdichtungsräume sind innen von Rotoren 13 bzw. 14 begrenzt, welche vermöge von auf der Welle 7 angeordneten Exzentern 15 bzw. 16 auf den äußeren Begrenzungswänden der Verdichtungsräume abrollen können.
  • Jeder Verdichtungsraum ist ferner mit einem Flügel 17 ausgerüstet, welcher ihn in einen Hochdruckteil und in einen Niederdruckteil teilt. Im einzelnen ist dies in F i g. 2 zu sehen, in welcher für den unteren Verdichtungsraum 9 der Flügel 17 in einem Schlitz 18 verschiebbar in der Zylinderwand dargestellt ist. Auf diesen Flügel wirkt eine Feder 19, welche eine Berührung des Flügels mit dem Umfang des Rotors 14 sicherstellt. Jeder Verdichtungsraum ist also in einen Hochdruckteil und einen Niederdruckteil unterteilt; der Hochdruckteil ist für den Verdichtungsraum 9 mit 9 a und der Niederdruckteil mit 9 b bezeichnet.
  • Die Rotoren 13 und 14 werden durch ihre Exzenter 15 bzw. 16 angetrieben, so daß die Umfangsflächen der Rotoren sich auf den Innenflächen der äußeren Begrenzungswände der Verdichtungsräume abwälzen und das jeweils vor den Rotoren befindliche Gas komprimieren, wie es an sich bei derart' Kompressoren bekannt, ist.
  • Gemäß F i g. 3 ist der Kompressor 1 in eine Kältemaschine eingeschaltet, welche einen Kondensator 21 und einen Verdampfer 22 enthält, welcher seinerseits das: kondensierte Kältemittel von dem Kondensator über ein Kapillarrohr 25 erhält. Der Kompressor entnimmt das Kältemittel unter niedriaem Druck aus dem Verdampfer 22 über eine Saugleitung 23 und liefert selbst das Kältemittel unter hohem Druck an den Kondensator 21 über eine Hochdruckleitung 24. Das aus dem Verdampfer 22 über die Leitung 23 abgesaugte Kältemittel tritt in eine Absaugöffnung 26 (F i g. 2) ein, welche mit dem Niederdruckteil beider Verdichtungsräume 8 und 9 kommuniziert. Im einzelnen tritt die Saugleitung durch die untere Stirnwand 27 der Kapsel 2 ein, durchsetzt die Tragplatte 11 nach oben und mündet in den Niederdruckteil 9 b des unteren Verdichtungsraumes. Eine Öffnung 29 (F i g. 2) in der Platte 10 erlaubt den Eintritt des unter niedrigem Druck stehenden Kältemittels in den oberen Verdichtungsraum 8.
  • Das unter hohem Druck stehende und aus dem Hochdruckteil der Verdichtungsräume 8 und 9 austretende Kältemittel durchsetzt die Ausströrnöffnungen 31 bzw. 32 und tritt in die Entladekammern 33 bzw. 34 ein. Ventile 35 und 36 stellen eine geeignete Kompression des Kälteinittels sicher und verhindern seinen Rückfluß in die Verdichtungsräume.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Einrichtung werden ferner die verschiedenen Lagerflächen und andere bewegliche Teile geschmiert. Es ist nämlich in dem ölsumpf 40 ein Vorrat an Schmieröl vorhanden, der eine ausreichende Spiegelhöhe besitzt, um das untere Ende der Welle 7 zu schmieren. Diese Welle trägt eine nicht mitdargestellte Zentrifugalpumpe, welche das Öl aus dem ölsumpf 40 nach oben durch die gemäß F i g. 2 hohl ausgebildete Welle fördert. Von dort gelangt das Öl zu den verschiedenen Schmierstellen, nämlich zu den Rotoren 13 und 14 und dem Lager 6. Das überschüssige Öl des Laggers 6 sammelt sich an der Oberseite 42 des Rahmens 5 und tritt durch eine ölrückführleitung 43 und durch eine Öffnung 44 in der Platte 10 wieder in den ölsumpf zurück.
  • Ein gewisser Anteil des den Rotoren 13 und 14 zugeführten öles vermengt sich mit dem Kältemittel, welches in den Verdichtungsräumen 8 und 9 komprimiert wird, und wird von diesem komprimierten Gas mitaeführt. Wenn man nicht dafür sorgt, daß dieses mitgeführte Schmiermittel aus dem Gas wieder entfernt wird, bevor dieses die Austrittsöffnung 24 verläßt, wird eine erhebliche ölmenge in die übrigen Teile der Kältemaschine, beispielsweise in den Kondensator 21, gefördert. Um diese Trennung zu bewerkstelligen, hat man bekanntlich das unter hohem Druck stehende Kältemittel in einen Teil der Kapsel, nämlich in den Raum 46 oberhalb des Motors 4 gefördert, in welchem seine Geschwindigkeit vermindert wird, so daß der größte Teil des mitgeführten öles sich niederschlägt, bevor das Gas die Austrittsöffnung 24 durchströmt. Um dabei auch einen gewissen Teil der vom Motor erzeugten Wärme abzuführen, hat man ferner den Gasstrom über die Oberfläche des Motors oder durch den Motor hindurch geleitet, bevor er in den Kondensator 21 eintritt. Zu diesem Zweck wurde das komprimierte Gas nach einer geeigneten Kühlung in den Raum 47 unterhalb des Motors geleitet, von wo aus es nach oben durch eine Reihe von Öffnungen 49 in den Raum 46 strömt. Das dort sich von dem Gase trennende Öl fließt durch die Öffnungen 43 und 44 in den Ölsumpf zurück.
  • Es wurde gefunden, daß bei Kompressoren mit mehreren Verdichtungsräumen der Ausstoß aller Verdichtungsräume ein solches Volumen hat, daß das Gas den Motor mit zu hoher Geschwindigkeit durchströmen muß und dabei verhindert, daß eine erhebliche Menge des von dem Gase mitgeführten öles in den ölsumpf zurückströmt.
  • Gemäß der Erfindung wird dieses Problem dadurch gelöst, daß man den Kompressor so aufbaut, daß nur der Gasausstoß eines Verdichtungsraumes durch den Motor hindurchgeleitet wird. Aus diesem Grund und aus dem weiter unten erläuterten wird nur der Gasausstoß des unteren Verdichtungsraumes 9, d. h. der unteren Entladungskammer 34 über eine Leitung 50 durch die Platte 10 hindurchgeleitet, welche ihrerseits die obere Entladungskammer 33 und den Rahmen 5 durchsetzt und in den Raum 47 unter dem Motor 4 mündet. Eine gewisse Menge des von dem Gas mitgeführten öles wird an der Unterseite des Motors ausgeschieden und kehrt in den ölsumpf durch die Öffnungen 43 und 44 zurück, während der größere Teil des von dem Gas mitgeführten öles sich in dem Raume 46 abscheidet.
  • Der Ausstoß der oberen Entladungskammer 33 wird um den Motor 4 herumgeleitet und tritt also in den Raum 46 über dem Motor ein. Statt, wie in F i g. 1, zu diesem Zweck ein Rohr 51 zu benutzen, kann man auch einen Gasdurchtrittsweg, der vollständig innerhalb der Kapsel verläuft, benutzen. Wenn die Gasmenge aus der Kammer 33 in den Raum 46 eintritt, ist ihre Geschwindigkeit vermindert, und diese Gasmenge mischt sich mit dem Gasstrom, welcher den Motor selbst durchsetzt hat. Außerdem wird das um den Motor 4 herumgeleitete Gas einer Wirbelbewegung unterworfen, so daß das in ihm enthaltene Schmieröl leichter abgetrennt wird und durch Kanäle 48 im Stator des Motors in den Ölsumpf 40 zurückfließt.
  • Mit dem Gasausstoß des unteren Verdichtungsraumes 9 kann man den Motor genügend abkühlen, wenn man eine kleine Menge des flüssigen Kältemittels in den Verdichtungsraum 9 einspritzt. Im einzelnen dient dazu eine Einspritzleitung 53, welche an dem Hochdruckteil 9 a des Verdichtungsraumes 9 an einem solchen Punkt angebracht ist, daß die untere Stirnfläche des Rotors 14 die Öffnung 53 während nahezu der ganzen Umlaufdauer des Rotors abdeckt mit Ausnahme einer kurzen Zeitspanne innerhalb jeder Umlaufdauer, innerhalb welcher der Hochdruckteil 9 a des Verdichtungsraumes beispielsweise zwischen 50 und 95 % des Ausstoßdruckes liegt. Das der Kühlung des unteren Verdichtungsraumes dienende flüssige Kältemittel wird vom Kondensator 21 über eine Leitung 55 (F i g. 3), die einen Strömungswiderstand 56 (F i g. 3) enthalten kann, dem Verdichtungsraum 9 zugeführt, wobei der Strömungswiderstand 56 so bemessen ist, daß die gewünschte Menge des Kältemittels durch die Öffnung 53 hindurchströmt.
  • Während jedes Kompressionszyklus des Rotors 14 verdampft das in den Verdichtungsraum 9 eingeführte Kältemittel, d. h. geht in einen gasförmigen Zustand über und führt dabei die zu entfernende Wärme ab. Es wird also eine erhebliche Verminderung der Temperatur des Ausstoßgases erreicht, so daß dieses Gas genügend kalt ist, um den Motor 4 kühlen zu können.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Gekapselter umlaufender Kompressor für eine Kältemaschine mit einem Kondensator, einem Verdampfer, Expansionsmitteln, mindestens zwei übereinander angeordneten Verdichtungsräumen im unteren Teil der Kapsel, einem Motor im oberen Teil der Kapsel, einer oben von der Kapsel ausgehenden Entladeleitung zur Verbindung des Motorraumes oberhalb des Motors mit dem Kondensator sowie einer Einrichtung zur Einführung von kondensiertem Kältemittel in den Zylinder des Kompressors, gekennzeichnet durch die Einführung des kondensierten Kältemittels in den unteren Verdichtungsraum, dessen Entladeleitung in den Motorraum unterhalb des Motors mündet, während die Entladeleitung des oberen Verdichtungsraumes in den Motorraum oberhalb des Motors mündet.
DEG41382A 1963-08-28 1964-08-24 Gekapselter umlaufender Kompressor fuer eine Kaeltemaschine Pending DE1229115B (de)

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