DE122209C - - Google Patents

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DE122209C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/02Separating vegetable fibres from seeds, e.g. cotton
    • D01B1/04Ginning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Walze für Baumwollegrenir- und Wollreinigungsmaschinen besitzt einen aus zusammengeprefsten Schichten von Pappe oder Gewebe bestehenden Grundkörper und bewirkt dadurch einen guten Stand der zum Fangen des Fasergutes dienenden Organe (Drähte, Borsten oder steifen Fasern), dafs die inneren sehr langen Schäfte dieser Organe zwischen einzelnen Lagen des Grundkörpers infolge Aufeinanderpressens der elastischen Lagen auf ihrer ganzen Länge festgehalten sind. Bei einer so ausgebildeten Walze haben die zum Fangen des Fasergutes dienenden freien Enden der feinen Drähte, Borsten oder steifen Fasern, welche radial oder annähernd radial angeordnet sind, derart, dafs die freien Enden aus der Oberfläche der Walze etwas vorstehen, einen festen Stand und sichern dadurch eine lange Gebrauchsfähigkeit der Walze.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine solche Walze in Fig. 1 im Längsschnitt dargestellt. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch den Grundkörper der Walze und Fig. 3 ist ein Querschnitt durch eine Schicht der das Fasergut fangenden Organe (Drähte, Borsten oder steifen Fasern).
Die Walzenwelle α ist an einem Ende mit dem festen Kopfe b und an dem anderen Ende mit einer stellbaren Schraubenmutter c versehen. Die Schichten/ des Grundkörpers sind aus Baumwollenzeug oder aus einer lederähnlichen Pappe mit Baumwollenzeug hergestellt. Die zwischen den Schichten/ auf der Welle a liegenden Lappen g bestehen aus genügend widerstandsfähigen Borsten, feinen Drähten ■oder steifen Fasern, deren freie Enden um ein bestimmtes Mafs über die Oberfläche der in der beschriebenen Weise zusammengesetzten Walze hinausragen. Diese vorstehenden Borstenenden ersetzen bei der vorliegenden Egrenirwalze die Drahthäkchen bezw. die Sägezahnblätter bei Sägenegrenirwalzen und dienen somit als Faserfänger für die zu egrenirenden Producte.
Die Schichten / und Lagen g werden abwechselnd auf der Welle α angeordnet und durch die verstellbare und abnehmbare Mutter c so zusammengeprefst und gehalten, dafs sie eine Walze mit einer dauernd festen und entsprechend gerauhten Oberfläche bilden, welche bei Temperatarwechsel oder Feuchtigkeit nicht nachgiebt. Die freien Enden der Drähte oder Borsten wirken aufserordentlich günstig als Fasernfänger, indem sie die Baumwollfasern genügend festhalten, mitnehmen und, ohne dieselben zu zerreifsen oder sonstwie zu beschädigen, in die Maschine einführen, so dafs eine gute Wirkung in Bezug auf die Leistungsfähigkeit solcher Maschinen unter gleichzeitiger Schonung des Erzeugnisses erzielt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine in ihrem Grundkörper aus zusammengeprefsten Schichten von Gewebe oder Pappe gebildete Walze für Baumwollegrenir- und Wollreinigungsmaschinen zum Eingreifen und Festhalten des Fasergutes, bei welcher ein guter Stand der mit ihren äufseren freien Enden die Organe zum Fangen des Fasergutes bildenden Drähte, Borsten oder steifen Fasern dadurch gewährleistet ist, dafs die inneren, sehr langen Schäfte dieser Organe zwischen einzelnen Lagen des Grundkörpers infolge des Aufeinanderpressens der elastischen Lagen auf ihrer ganzen Länge festgehalten sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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