DE1216079B - Verfahren und Vorrichtung zum Regeln des Belastungszustandes von Muehlen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Regeln des Belastungszustandes von MuehlenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
B02c
Deutsche Kl.: 50 c-19/30
Nummer: 1216 079
Aktenzeichen: S 77556III/50 c
Anmeldetag: 16. Januar 1962
Auslegetag: 5. Mai 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Regeln des Belastungszustandes
von Mühlen. Bei den bekannten Regelungsverfahren dieser Art wird die Mahlgutzufuhr in
Abhängigkeit von der Stromaufnahme des Mühlenantriebsmotors in der Weise gesteuert, daß ausgehend
von einer bestimmten Sollbelastung bei Zunahme der Stromaufnahme die Mahlgutaufgabe
verringert und bei Abnahme der Stromaufnahme die Mahlgutaufgabe vermehrt wird.
Der Belastungszustand von Mühlen wurde bisher so geregelt, daß man die durch den Mühlenantriebsmotor
verbrauchte elektrische Energie durch eine Regelvorrichtung überwachte, die beim Über- oder
Unterschreiten von vorbestimmten Arbeitsstromwerten durch den Betriebsstrom für den Antriebsmotor
betätigt wurde, um den Betrag der Mahlgutzufuhr so zu verändern, daß der Mahlgutfluß zu der
Mühle innerhalb des gewünschten Bereiches blieb. Die bekannte Vorrichtung zur Durchführung des
Regelungsverfahrens enthält hierbei Regelschalter, mit deren Hilfe ein den Aufgabebetrag steuernder
umkehrbarer Motor veranlaßt werden kann, mit einer konstanten Geschwindigkeit in einer gewünschten
Richtung zu rotieren, um eine Einstellung der den Aufgabebetrag bestimmenden Einrichtung eines
Zuleitungs- bzw. Förderelementes herbeizuführen. Dieses kann derart ausgeführt werden, daß der Aufgabebetrag
sich entsprechend der Geschwindigkeit eines rotierenden Gliedes, z.B. einer Förderschnecke
oder eines rotierenden Zellenrades oder eines Vibrators bzw. Schwingers mit sich nicht änderndem Ausschlag,
ändert, das durch Zwischenschaltung eines stufenlos steuerbaren Geschwindigkeitsbetriebes antreibbar
ist. Es kann aber auch aus einem Aufgabetrichter bzw. Bunker bestehen, dessen Aufgabegrad
entsprechend dem Betrag veränderbar ist, bei dem ein Speiseschieber geöffnet ist. Gemäß einer weiteren
Möglichkeit kann ein Schwinger mit variabler Amplitude von konstanter Frequenz verwendet werden,
dessen Aufgabebetrag sich entsprechend den mechanisch herbeigeführten Änderungen der Schwingungsamplitude eines Schwingungselementes ändert. Die
genannten Einspeisungssteuermittel können außerdem Schaltgetriebe zum Kuppeln der Antriebseinrichtung
mit dem Speisungselement oder Entkuppeln von demselben (oder zum Starten oder Anhalten seines
Antriebsmotors) enthalten, wenn der Strom des Mühlenantriebsmotors Betriebsgrenzwerte außerhalb
des vorbestimmten Arbeitsstrombereiches erreicht.
Bei jeder Anordnung der beschriebenen Apparate-Verfahren
und Vorrichtung zum Regeln des
Belastungszustandes von Mühlen
Belastungszustandes von Mühlen
Anmelder:
Henry Simon Limited,
Stockport, Cheshire (Großbritannien)
Vertreter:
Dr.-Ing. V. Hartmann, Patentanwalt,
Berlin 12, Weimarer Str. 2
Als Erfinder benannt:
Thomas James Albert Brown,
Phillip Hunter Wolf enden,
Stockport, Cheshire (Großbritannien)
Thomas James Albert Brown,
Phillip Hunter Wolf enden,
Stockport, Cheshire (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 20. Januar 1961 (2336),
vom 28. Dezember 1961
Großbritannien vom 20. Januar 1961 (2336),
vom 28. Dezember 1961
gattungen ist es erwünscht, die Grenzen des festzulegenden
Arbeitsstrombereiches vorzusehen, damit die von den lokalen Ungleichförmigkeiten bzw.
Unregelmäßigkeiten in der Beschaffenheit des Mahlgutes herrührenden schwankenden Stromänderungen
keine Betätigung der den Speisedurchlaß ändernden Einrichtung verursachen, jedoch weitere Ausweitungen
des Arbeitsstrombereiches, um Materialien verschiedener Beschaffenheit bearbeiten zu können,
unterbinden.
Bei den vorstehend angegebenen bekannten Anordnungen ist es erwünscht, die Grenzen des vorbestimmten
Arbeitsstrombereiches so festzulegen, daß die auf örtliche Unregelmäßigkeiten in der
Materialbeschaffenheit zurückzuführenden schwankenden Stromänderungen keine Betätigung der den
Speisedurchlaß ändernden Einrichtung veranlassen.
Dort, wo es wünschenswert ist, den vorbestimmten Arbeitsstrombereich auszuweiten und dadurch die
Aufbereitung mannigfaltiger Materialien zu ermöglichen, führt die Erweiterung der Grenzen des vorbestimmten
Arbeitsstrombereichs zu einer entsprechenden Verengung der Speisedurchlaßeinstellzonen,
die zwischen den Randgrenzen des vorbestimmten Arbeitsstrombereiches und den Grenzen
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des zugelassenen Strombereiches des Antriebsmotors einem Elektromotor 4 angetrieben wird. Der Boden
liegen. Im allgemeinen ist es unmöglich, eine solche des Aufgabebehälters 1 ist durch eine schwingende
Verengung der Einstellzonen durch die Erhöhung schaufelartige Austragvorrichtung (Schüttelrutsche) 6
der Einstellgeschwindigkeit der den Speisedurchlaß von konstantem Ausschlag abgeschlossen, die über
bestimmenden Einrichtung zu kompensieren, weil 5 einen Exzenter 7 von der Welle eines Elektromotors 8
die schnellen Einstellbedingungen vermöge der zwi- angetrieben wird. Die Schüttelrutsche 6 führt das
sehen einer Änderung der Speisegeschwindigkeit und Mahlgut 2 der Mühle 3 zu. Der Aufgabebehälter 1
einer entsprechenden Änderung des Stromes des die weist einen Speise- bzw. Riegelschieber 9 auf, der
Zerkleinerungsmaschine antreibenden Motors auf- durch Rollenführungen 9 α in gleitender Verbindung
tretenden Eigenzeitverzögerung zur Übersteuerung io mit der Stirnseite des Aufgabebehälters gehalten und
neigen und auf diese Weise fortdauernd ein »Pen- durch eine Steuerstange 10 betätigt wird. Diese be-
deln« verursachen. sitzt eine Exzentergleitrolle 11, die durch eine Feder
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, weit- 10 a in Berührung mit einer exzentrischen Kurvengehend
rasche Anpassungen der Änderungen der scheibe 12 gehalten wird, die an der Welle 13 α eines
Mahlgutzufuhr an die jeweils zugeführte Mahlgut- 15 reversierbaren, untersetzten Elektromotors 13 angemenge
unter Vermeidung von derartigen Pendel- bracht ist. Der Drehbereich der Kurvenscheibe 12
erscheinungen zu erreichen. Durch die Erfindung beträgt entsprechend dem sich aus einer vollständig
wird dabei ermöglicht, eine verbesserte Regelung geschlossenen in eine vollständig offene Lage beherbeizuführen,
die gegenüber den vorstehend ange- wegenden Schiebers 9 etwa 160°. Über diesem Begebenen
bekannten Einrichtungen die Steuerung der 20 reich ist das Kurvenscheibenprofil so angeordnet bzw.
Aufgabemenge von Mahlgütern gestattet, die in ihrer ausgebildet, daß der Änderungsgrad bzw. Änderungs-Beschaffenheit
wesentlich stärker voneinander ab- betrag der Mahlgutaufgabe für eine gegebene kleine
weichen können, als dies bis jetzt möglich bzw. Winkelbewegung der Kurvenscheibe proportional
üblich war. dem mittleren Aufgabegrad in diesem Augenblick
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die 25 ist. Auf diese Weise ist der Änderungsgrad bei nied-
Änderungsgeschwindigkeit der Mahlgutzufuhr pro- rigeren bzw. kleineren Aufgabegraden klein, während
portional der jeweils augenblicklich zugeführten der Änderungsgrad bei hohen Aufgabemengen
Mahlgutmenge ist. Dadurch findet bei großer OfE- groß ist.
nungsweite für die Mahlgutzufuhr eine rasche Ände- Außerdem trägt die Steuerstange 10 einen Schalt-
rung und bei kleiner Öffnungsweite eine langsame 30 bzw. Auslösenocken 25, der in geschlossener Stellung
Änderung der Mahlgutzufuhr statt. des Schiebers 9 einen Endschalter 15 zum Öffnen
Die Vorrichtung zur Durchführung des Regelungs- seiner Kontakte betätigt und in offener Stellung des
Verfahrens besteht im wesentlichen aus einem Auf- Schiebers die Kontakte eines anderen Endschalters 14
gabebehälter mit mechanischer Austragvorrichtung, öffnet.
dessen Auslauföffnung durch einen in Abhängigkeit 35 Der den Schieber 9 betätigende Motor 13 wird
von der Stromaufnahme des Mühlenantriebsmotors durch eine aus Fig. 2 ersichtliche elektrische Schaltgesteuerten
Schieber verstellbar ist. Die Bewegung anordnung, und zwar entsprechend dem in dem
des Schiebers wird erfindungsgemäß von einer von Starkstromkreis des Antriebselektromotors 4 für die
einem reversierbaren Motor angetriebenen Kurven- Mühle 3 fließenden elektrischen Strom gesteuert,
scheibe derart gesteuert, daß die Bewegung des 40 Dieser Strom wird durch einen Stromwandler 16
Schiebers bei großer Auslauföffnung schnell und bei kontrolliert, dessen Ausgang durch Gleichrichter 17
kleiner Auslauföffnung langsam erfolgt. Dadurch ist gleichgerichtet und durch Filter 18 (bzw. Siebketten)
der Änderungsgrad der Mahlgutaufgabemenge für geglättet wird, um eine Gleichspannung entsprechend
jede aufeinanderfolgende gleiche Zunahme der Ein- dem Strom in dem Stromkreis des Motors 4 abzustellzeit
dem in dieser Zeit aufgewandten bzw. auf- 45 geben. Die Gleichspannung wird einer Brückentretenden
Mahlgutaufgabegrad direkt proportional, schaltung aufgedrückt, die aus einer Entladungsröhre
so daß die quantitative Einwirkung der Änderungen 21, einem Widerstand 20 und einem Spannungsteiler
des Aufgabegrades pro Zeitzunahme bei den Bedin- 19 besteht, dessen Gleitkontakt 23 in eine gewünschte
gungen, bei denen der Mahlgutaufgabegrad nahe Stellung voreingestellt ist, so daß durch Änderungen
seines Maximums ist, vergleichsweise groß, während 50 in der Eingangsspannung Änderungen in dem jeweidie
Aufgabegradänderung bei dem Aufgabegrad nahe ligen den Betrieb einer Pentode 22 herbeiführenden
seines Minimums vergleichsweise kleine Änderungen Gittervorspannungszustand hervorgerufen werden,
in der bei gleichen Zeitzunahmen zugeführten Mahl- Bei normalen Bedingungen ist die dem Antriebsgutmenge
hervorrufen. motorstrom entsprechende Gleichspannung außer-
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der 55 stände, die Pentode 22 abzuschalten, wobei ein in
Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung den Anodenkreis geschaltetes Relais R1 erregt ist,
im Zusammenhang mit den Zeichnungen hervor. In so daß die Umschaltkontakte rl den Stromkreis
den Zeichnungen zeigt schließen, um den Steuermotor 13 zum Öffnen des
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer erfindungs- Schiebers 9 anzutreiben; eine Ausnahme hiervon
gemäßen Vorrichtung zur Regelung des Belastungs- 60 bildet jedoch der Fall, daß der Endschalter 14 durch
zustandes einer Mühle, teilweise im Schnitt, und den Schieber bereits vollständig geöffnet ist.
Fig. 2 ein elektrisches Schaltschema, das in Ver- Überschreitet die Stromaufnahme des Mühlenbindung
mit den in F i g. 1 wiedergegebenen Mitteln antriebsmotors 4 einen vorbestimmten Wert, so setzt
verwendet werden kann. die dem Steuergitter der Pentode 22 zugeführte
Die Mahlgutaufgabe- bzw. -beschickungsmittel 65 Spannung den Anodenstrom so weit herab, daß das
enthalten einen Aufgabetrichter bzw.-behälter 1 mit Relais Rl entregt wird, was die Kontakte rl ver-
in diesem befindlichem Mahlgut 2 für eine schema- anlaßt, den Stromkreis über den Endschalter 15 zu
tisch dargestellte Mühle 3, die über eine Welle 5 von schließen, um den Motor 13 in einer Richtung zum
Schließen des Schiebers 9 zu erregen und dadurch den Aufgabegrad zu reduzieren. Ist der Schieber 9
vollständig geschlossen, so wird der Stromkreis des Motors 13 durch den Endschalter 15 unterbrochen.
Wird der Antriebsmotorkreis infolge der Verringerung der Mahlgutmenge geschwächt, so wird das
Relais R1 abermals erregt und der Aufgabegrad
wieder gesteigert. Auf diese Weise findet eine fortdauernde Einstellung des Aufgabegrades nahe dem
Wert statt, bei dem ein konstanter Belastungsstrom für den Mühlenantriebsmotor 4 bewirkt wird.
Claims (7)
1. Verfahren zum Regeln des Belastungszustandes von Mühlen, bei dem die Mahlgutzufuhr
in Abhängigkeit von der Stromaufnahme des Mühlenantriebsmotors in der Weise gesteuert
wird, daß ausgehend von einer bestimmten Sollbelastung bei Zunahme der Stromaufnahme die
Mahlgutaufgabe verringert und bei Abnahme der Stromaufnahme die Mahlgutaufgabe vermehrt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderungsgeschwindigkeit der Mahlgutzufuhr
proportional der jeweils augenblicklich zugeführten Mahlgutmenge ist.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Regelungsverfahrens
nach Anspruch 1, bestehend aus einem Aufgabebehälter mit mechanischer Austragvorrichtung,
dessen Ablauföffnung durch einen in Abhängigkeit von der Stromaufnahme
des Mühlenantriebsmotors gesteuerten Schieber verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bewegung des Schiebers (9) von einer von einem reversierbaren Motor (13) angetriebenen Kurvenscheibe
(12) derart gesteuert wird, daß die Bewegung des Schiebers bei großer Auslauföffnung
schnell und bei kleiner Auslauföffnung langsam erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuermotor (13) mit der
den Schieber (9) enthaltenden Steuereinrichtung an dem Aufgabebehälter (1) angebracht ist,
dessen untere Öffnung vermittels einer schwingenden, gegebenenfalls über der Mühle (3) angeordneten
Austragvorrichtung (6) abgeschlossen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehbereich der
Kurvenscheibe (12) entsprechend dem vollen Hub des geradlinig bewegten Schiebers (9) einen Teilkreis
beträgt und das Kurvenscheibenprofil über diesem Bereich derart gewählt ist, daß der Änderungsgrad
(bzw. -betrag) der Mahlgutaufgabe für eine gegebene (kleine) Winkelbewegung der Kurvenscheibe (12) proportional dem jeweiligen
mittleren Aufgabegrad ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4 unter Verwendung einer elektrischen Schaltungsanordnung,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (9) an der Kurvenscheibe (12) mittels einer eine Exzentergleitrolle (11) aufweisenden
Steuerstange (10) angelenkt ist, durch die Endschalterkontakte (14, 15) der Schaltungsanordnung
steuerbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung vom
Stromkreis des Mühlenantriebsmotors (4) über einen in diesen Starkstromkreis primärseitig geschalteten
Stromwandler (16) steuerbar ist, der eine geglättete Kontrollgleichspannung einer
Brückenschaltung zuführt, die eine Entladungsröhre (21), einen Widerstand (20) und einen
Spannungsteiler (19) enthält, dessen Gleitkontakt (23) derart voreingestellt ist, daß durch Änderungen
in der Eingangsspannung Änderungen in dem jeweiligen den Betrieb einer Pentode (22)
herbeiführenden Gittervorspannungszustand erzeugt werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in den Anodenkreis der Pentode
(22) ein Relais (Rl) geschaltet ist, das über den Endschaltern (14,15) zugeordnete Umschaltkontakte
(rl) den Steuermotor (13) Betätigen des Schiebers (9) steuert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 714 553.
Britische Patentschrift Nr. 714 553.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 567/290 4.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE1216079B true DE1216079B (de) | 1966-05-05 |
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ID=9737751
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES77556A Pending DE1216079B (de) | 1961-01-20 | 1962-01-16 | Verfahren und Vorrichtung zum Regeln des Belastungszustandes von Muehlen |
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