DE120337C - - Google Patents

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DE120337C
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projectile
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percussion
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/14Double fuzes; Multiple fuzes
    • F42C9/142Double fuzes; Multiple fuzes combined time and percussion fuzes in which the timing is caused by combustion
    • F42C9/144Double fuzes; Multiple fuzes combined time and percussion fuzes in which the timing is caused by combustion with ring or spiral combustion elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei ■ Geschoß - Doppelzündern, welche aus einem verhältnißmäßig weichen Metall, z. B. Aluminium, hergestellt sind, kann es leicht vorkommen, daß die Theile des Aufschlagzünders beim Auftreffen des Geschosses eine Gestaltänderung erleiden, welche die Wirkung des Zünders in Frage stellt. Man hat bisher diesem Nachtheil dadurch abzuhelfen gesucht, daß man die Theile des Aufschlagzünders am unteren Ende des Zünderkörper in einer Kapsel anordnete , welche in das Innere des Geschoßkörpers hineinragte. Durch diese Anordnung wird nun zwar erreicht., daß die Theile des Aufschlagzünders geschützt liegen; indessen geht der von der Kapsel eingenommene Raum des Geschoßinnern für die Unterbringung von Kugeln oder Sprengladung verloren.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die Theile des Aufschlagzünders derartig anzuordnen, daß sie gegen Gestaltänderung beim Aufschlag auch dann geschützt sind, wenn sie außerhalb der Geschoßhöhlung im Innern des eigentlichen Zünderkörpers untergebracht sind. Der angestrebte Zweck wird im Wesentlichen dadurch erreicht, daß die Theile des Aufschlagzünders von einer Büchse aus hartem Stahl eingeschlossen sind.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise ein der Erfindung, gemäß hergestellter Doppelzünder im senkrechten Schnitt veranschaulicht.
Die Bauart und Wirkungsweise des Doppelzünders ist bis auf die nachstehend beschriebene Anordnung allgemein bekannt und braucht .daher nicht weiter erläutert zu werden.
In den Zünderkörper A ist die aus hartem Stahl gefertigte topfförmige Büchse -F von unten her eingesetzt. Der nach vorn gekehrte Boden G der Stahlbüchse trägt die Zündnadel· E für den Zeitzünder und die Zündnadel H für Aufschlagzünder, während sich im Innern der Stahlbüchse die zum Aufschlagzünder gehörigen Theile befinden. Hinten ist die Stahlbüchse F durch eine Kappe K, welche mit einer Bohrung für den Feuerstrahl versehen ist, geschlossen. .
Infolge der beschriebenen Anordnung liegt der Aufschlagzünder innerhalb der harten Stahlbüchse F vollständig geschützt, so daß an einer beim Aufschlagen des Geschosses etwa stattfindenden Formveränderung des Zünderkörpers die Theile des Aufschlagzünders nicht theilnehmen und somit die sonst möglichen Versager ausgeschlossen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Geschoß-Doppelzünder, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufschlagzündung dienenden, außerhalb der Geschoßhöhlung im Innern des Zünderkörpers untergebrachten Theile behufs Verhinderung ihrer Gestaltänderung beim Aufschlagen des Geschosses von einer harten Stahlbüchse (F) eingeschlossen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen. (2. Auflage, ausgegeben am 28. November igo8.)
DENDAT120337D 1900-05-29 Active DE120337C (de)

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