DE120184C - - Google Patents

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DE120184C
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DE
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balance beam
housing
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freehand
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DENDAT120184D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C5/00Measuring height; Measuring distances transverse to line of sight; Levelling between separated points; Surveyors' levels
    • G01C5/02Measuring height; Measuring distances transverse to line of sight; Levelling between separated points; Surveyors' levels involving automatic stabilisation of the line of sight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

KAISERLJ£Ja£SJ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 120184 KLASSE 42 c.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Juli 1900 ab.
Das Freihandinstrument dient sowohl zum Nivelliren, als auch insbesondere zum Abstecken von Linien mit bestimmtem Gefälle für solche Gelegenheiten, bei denen es sich um eine schnelle Bestimmung bei beschränkter Genauigkeit handelt. Nach bereits bekanntem Vorgang wird die Eigenschaft eines zweiarmigen Waagebalkens, sich bei beiderseits gleicher Belastung horizontal einzustellen, dazu benutzt, eine bestimmte Ziellinie anzuzeigen.
Wie Fig. ι im Längsschnitt und Fig. 2 im Querschnitt zeigen, liegt in einem geschlossenen Gehäuse α der Waagebalken b von eigenartiger Einrichtung. Der Waagebalken b besteht nämlich aus zwei rhombisch zugeschnittenen Scheiben c c, die in einiger Entfernung von einander in der Mitte im oberen Theile durch eine Querverbindung d und unterhalb des Aufhängepunktes durch einen herabhängenden Kasten e verbunden sind. Die Achse für den Waagebalken liegt seitlich der beiden Scheiben c und kann durch zwei Zapfen f gebildet werden, die in der Gehäusewand gelagert sind, so dafs also der Raum zwischen den beiden Scheiben c völlig frei bleibt. Nur an dem einen Ende ist zwischen den Scheiben c eine feine Zunge g angeordnet, die gleichzeitig für die beiden Scheiben eine Querverbindung bildet. Das Ende des Gehäuses a, wo die Zunge g spielt, ist offen und bildet die Bildaufnahmeöffnung h. Am entgegengesetzten Ende ist eine kleine Schauöffnung i für das Auge angebracht. Der Kasten e des Waagebalkens ist unten durch eingegossenes Blei so beschwert und der Aufhängepunkt f so gewählt, dafs der Waagebalken horizontal einspielt. Eine Bremsschraube k dient zum Feststellen des Waagebalkens bei Nichtgebrauch des Instrumentes. In der Bildöffhung h ist ein horizontaler Faden 1 so eingespannt, dafs beim Einspielen des Waagebalkens die Schauöffnung i, der Achspunkt f, die Zunge g und der Faden 1 eine horizontale Zielrichtung z'-i bilden, wenn das Schaurohr des Gehäuses α eine waagerechte Lage einnimmt.
In der Bildöffnung lassen sich in der Höhenrichtung beliebig viele weitere Querfäden anbringen, so dafs die Linien ζ-2, ζ-3 u. s. w. eine bestimmte Neigung angeben, wobei entweder die Schauöffnung i ein- für allemal in dem geschlossenen Ende des Instruments festliegen oder aber in einem lothrechten Schieber s (Fig. 3 und 4) in bekannter Weise als vertical bewegliche Schauöffnung z'1 angebracht sein kann.
Der Beobachter sieht demnach ohne Weiteres, ob ein anvisirter Punkt das gewünschte Gefällprocent aufweist oder wie weit es noch davon entfernt ist. .

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Freihandnivellirinstrument mit pendelnd aufgehängtem Waagebalken, gekennzeichnet durch ein am Vorderende mit einer Schauöffnung (i) versehenes, am Hinterende (h) offenes und hier mit Querfäden (1, 2, 3 . . .) ausgestattetes Gehäuse (a), dessen Schauöffnung beim Einspielen des Waagebalkens (b)
    in der Horizontalen mit dem Hinterende des Waagebalkens und einem der Querfäden, die von diesem bestimmte Neigung feststellt.
    Freihandnivellirinstrument mit pendelnd aufgehängtem Waagebalken nach Anspruch i., dadurch gekennzeichnet, dafs der Waagebalken (b) aus zwei getrennt von einander gehaltenen Seitenwänden (c c) besteht, die zwischen ihren nach der Bildaufnahmeöffhung (h) des Gehäuses (a) hin gerichteten Enden eine Visirzunge (g) tragen, zum Zwecke, von der Schauöffnung aus über die Visirzunge einen vom Waagebalken möglichst wenig eingeschränkten Gesichtskegel zu gewinnen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT120184D Active DE120184C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE120184C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2600266A (en) * 1947-03-06 1952-06-10 David White Company Pendulum retaining means
DE1040270B (de) * 1955-07-12 1958-10-02 Ertel Werk Feinmechanik Selbsteinwaegendes Nivellier
US6167631B1 (en) * 1999-05-28 2001-01-02 Wen Chin Lin Plummet level

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2600266A (en) * 1947-03-06 1952-06-10 David White Company Pendulum retaining means
DE1040270B (de) * 1955-07-12 1958-10-02 Ertel Werk Feinmechanik Selbsteinwaegendes Nivellier
US6167631B1 (en) * 1999-05-28 2001-01-02 Wen Chin Lin Plummet level

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