DE11971C - Vorrichtung zum Verhüten des Einklemmens der Finger an den Thüren der Eisenbahnwagen - Google Patents

Vorrichtung zum Verhüten des Einklemmens der Finger an den Thüren der Eisenbahnwagen

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DE11971C
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Germany
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doors
trapped
door
railway cars
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DENDAT11971D
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C. buron, Forstverwalter in Mielno, Kreis Gnesen
Publication of DE11971C publication Critical patent/DE11971C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D19/00Door arrangements specially adapted for rail vehicles
    • B61D19/02Door arrangements specially adapted for rail vehicles for carriages
    • B61D19/026Safety devices for preventing passengers from being injured by movements of doors or variations in air pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinge Accessories (AREA)

Description

1880.
Klasse 2Ct
C. BURON in MIELNO (Kreis Gnesen). Vorrichtung zum Verhüten des Einklemmens der Finger an den ThUren der Eisenbahnwagen,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1880 ab.
Vorliegende Vorrichtung besteht aus einem, bei geraden Wagenthüren auf der ganzen Höhe derselben auf der Verschlufsseite angebrachten Scharniere, aus den Leisten C und C1 bestehend, von denen die letztere an der Innenwand des Wagens mittelst Holzschrauben befestigt ist, während der andere Scharniertheil, die Leiste C, um den Scharnierbolzen B schwingen kann und, wie aus Fig. 1 hervorgeht, bei geschlossener Thür auf derselben aufliegt, indem die entsprechend starke Feder P, welche auf der Wagenwand befestigt ist, gegen den an den Scharniertheil, Leiste C angenieteten, gebogenen Hebelarm D drückt, und so den Anschlufs von C an die Thür F bewirkt.
Die Feder F ist stark genug, um beim Oeffnen der Thür den Scharniertheil, Leiste C, in die durch Fig. 4 im Schnitt und Grundrifs angebrachte Stellung, um 90 ° gedreht gegen die frühere, zu schnellen, so dafs sich die Scharnierleiste C an die Falzseite der Thüröffnung anlegt.
Die Scharnierleiste C ist an ihrem oberen Ende mit einem, senkrecht auf ihre Ebene eingenieteten, geraden vierkantigen Stift 5 versehen, und besitzt aufserdem einen Ausschnitt an der oberen Ecke, welche einem gleichfalls vierkantigen Bolzen S1, welcher an der Thür befestigt ist, das Vorbeigehen gestattet.
Die Function der Vorrichtung ist nun wie folgt:
Wird die Coupdthür geöffnet, so gestattet der Ausschnitt oben an der Scharnierleiste C dem Bolzen S1 das Vorbeigehen und die Feder F schnellt die Scharnierleiste in die durch Fig. 4 bezeichnete Lage, Stift S steht nun parallel zur Längswand des Wagens. Die in den Falz geschnellte Scharnierleiste C bietet keinerlei Hindernifs beim Einsteigen und so lange das Scharnier an dem Falz liegt, kann man ohne Gefahr zu laufen, gequetscht zu werden, die Hand daran halten, indem Jedermann in diesem Fall den Daumen auf die Scharnierleiste und die übrige Hand an die innere Wagenwand anlegen wird.
Wird nun die Thür zugeschlagen, so stöfst Stift S1 gegen Stift S, das Scharnier wird zugleich damit zurückgedreht und legt sich wieder wie in Fig. 1 und 2 flach auf die geschlossene Thür; die Hand des Passagiers aber wird durch das Scharnier zurückgeschnellt, ehe die Thür in den Rahmen tritt, und ist so ein Quetschen der Hand unmöglich gemacht.
Bei geschweiften Wagenthüren kann allerdings die Vorrichtung nach unten zu nur bis in die Gegend der Bankhöhe reichen, was jedoch hinreicht, da selbst für Kinder in der Bankhöhe keine Gefahr mehr vorhanden ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die um Scharnier B drehbare Leiste C, welche durch Feder F und Arm D in die Lage Fig. 4 gebracht, beim Schliefsen der Thür durch die Stifte £ und S1 und die Thür selbst in die Lage Fig. 2 gedrängt wird, zuni beschriebenen Zwecke.
DENDAT11971D Vorrichtung zum Verhüten des Einklemmens der Finger an den Thüren der Eisenbahnwagen Active DE11971C (de)

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