DE1193C - - Google Patents
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- DE1193C DE1193C DENDAT1193D DE1193DA DE1193C DE 1193 C DE1193 C DE 1193C DE NDAT1193 D DENDAT1193 D DE NDAT1193D DE 1193D A DE1193D A DE 1193DA DE 1193 C DE1193 C DE 1193C
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- DE
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D5/00—Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D2700/00—Capstans, winches or hoists
- B66D2700/03—Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
1S77.
Klasse 35.
c. WASSENHOVEN in Mülheim a. Rh.
Hemmvorrichtung an Kranen.
Patcntirt im Deutschen Reiche vom 7. August 1877 ab.
Die Sperrvorrichtug (Arretirung, Fig. 1) ist
folgenderweise eingerichtet:
Auf eine mit Bohrung für eine durchzuschiebende Axe versehene kreisrunde Scheibe ist
ein gleichförmiger Ring von demselben Durchmesser so befestigt, dafs sich die Peripherien
decken; Scheibe und Ring bilden also zusammen einen flachen Kasten, der im Innern glatt abzudrehen
ist. Auch die nachbeschriebenen Einlagen sind an der unteren wie oberen Seite
flach und glatt und mit dem Ring von gleicher Höhe. :
In dem Kasten, der auf der Axe, worauf er wirken soll, mittelst Keil, auf andere Gegenstande
(Rad, Welle u. s. w.) mittelst Schrauben, Ring, Klammern und dergleichen befestigt wird,
liegt zunächst das ebenfalls mit Bohrung fur die Axe versehene, in einem nach Bedarf über
den Ring hinausgeführten Hebel verlaufende Mittelstück α (Prefsstück), welches einen wenig
spitzwinkligen Ausschnitt hat. Von den den Ausschnitt begrenzenden Seiten fällt die eine in
den Durchmesser des Ringes.
Zwischen diesem Ausschnitte, in denselben in spitzerem Winkel mündend, und dem Ringe liegt
lose das dreiseitige Sperrstück b c d, dessen dem erwähnten, in den Ausschnitt fallenden Winkel b
gegenüberliegende Seite c d genau in den Ring pafst. Diese Seite c d niufs in den Halbkreis
fallen, der durch den Winkel des Ausschnittes schneidenden Durchmesser gebildet wird und
in den beiden den Ausschnitt begrenzenden Linien, wenn sie in gerader Richtung verlängert
werden, darf aber den Durchmesser, nicht erreichen. Die Zeichnung der Seiten c b und
d b ist von keinem Belang, so dafs diese ebensogut geradlinig, wie beliebig gebogen sein
können.
An dem Preisstück α ist die Feder e so befestigt,
dafs sie sich an die Seite d b des Sperrstückes legend, dieses gegen den Rand drückt.
Die Sperrung ist in der Weise stetig wirkend, dafs, wenn das Prefsstück α mittelst des Hebels
festgehalten wird, der Kasten sich wohl in der Richtung c d, nicht aber in der entgegengesetzten
de drehen läfst, und dafs, wenn das
Prefsstück in der Richtung c d bewegt wird, es durch das Sperrstück den Ring und Kasten mitnimmt,
wo hingegen es sich in .umgekehrter Richtung de frei bewegt.
Da das Sperrstück bei c die gröfste Reibung hat, wenn es sich im Kasten bewegen oder der
Ring um dasselbe laufen soll, kann zur Vcrminderung derselben die dem Ring zugekehrte
Seite an dieser Stelle etwas ausgekerbt werden (Fig. 2).
Zur Aufhebung der Sperrung dient der Hebel /, g, h (Fig. 1), dessen Theil f g in den
Kasten und der Theil gh auf demselben bezw. dem nacherwähnten Deckel liegt. Die Axe
dieses Hebels ruht in Lagern, die auf einem Deckel, womit der Kasten gegen das Eindringen
von Schmutz geschützt wird und der um den äufseren Rand desselben gebogen ist, befestigt
sind und geht durch den Deckel in den Kasten; der in diesem liegende Theil der Axe hat die
Führung · des Hebeltheiles / g, der aufserhalb desselben bleibende die des !"heiles gh. Wenn
der Hebel fgk in der Richtung cd bewegt
wird, hebt er bei / das Sperrstück in gleicher Richtung auf und ist dann die Bewegung des
Ringes sowohl, wie des Prefsstückes nach jeder Richtung hin frei bezw. sind beide von einander
ganz unabhängig.
Die Sperrung wird verstärkt, wenn dem Prefsstück, statt wie in Fig. 1 eines Ausschnittes,
deren-zwei oder drei, Fig. 3 und 4, nebst Federn und demgemäfs auch mehrere Sperrstücke
und Hebel zum Ausheben gegeben werden. Letztere münden dann, wie bei nach beiden Richtungen wirkender Sperrung, Fig. ζ,
in die Gabeleinschnitte einer Scheibe, deren Axe in auf dem Deckel des Kastens befestigten
Lagern geht und die mittelst eines_ besonderen Hebels geführt wird. Bei Anwendung mehrerer
Sperrstücke wird der Druck auf die Axe einerund der Ring andererseits gleichmäfsiger.
Fig. 5 zeigt eine doppelte, je nachdem sie gestellt wird, nach der einen oder der anderen
Richtung wirkende Sperrung. Von den beiden Ausschnitten und Sperrstiickcn arbeitet jedes in
der der Wirkung des anderen entgegengesetzten Richtung;' die Hebel zum Aufheben der Sperrung
werden, wie vorhin gesagt, geführt. Es ist also jedesmal dasjenige Sperrstück, welches nicht
wirken soll, zu heben.
Soll durch die Axe auf die Sperrung gewirkt werden, dann fällt der Hebel des Prefsstückes
weg und dieses wird dann mittelst Keil auf die Axe befestigt (Fig. 6).
In Fig. 7 und 8 sind zwei Hebekranen mit der vorbeschriebenen Sperrvorrichtung, der eine
zum Handbetrieb, der andere zum Treten dargestellt. Bei dem ersten sind die Sperrkasten
zu beiden Seiten der das Zugseil tragenden Welle, bei dem letzten nebeneinander auf der
Axe der Welle befestigt. Die Hebel (der Prefsstücke) des ersten haben Handgriffe, die des
letzten sind durch Verbindungsstangen in zwei in Charnieren gehende Trittbretter geführt. Die
Sperrvorrichlungen sind so gestellt, dafs beim Niederdrücken des Hebels gesperrt, also die
Welle gedreht und die an das über eine Rolle laufende Zugseil befestigte Last durch Aufwickeln
dieses gehoben wird. Der Druck geschieht abwechselnd auf den einen und den anderen Hebel,
so dafs immer einer unter Druck steht. Das Wiederhochheben der Hebel geschieht bei dem
ersten mit den Händen, bei dem letzten durch Gegengewicht oder Federn.
In Fig. 9 ist ein Tretkran in einen Kasten gestellt, der von zwei Stangen getragen wird,
die über dem Tretenden, einen Durchgang für das Zugseil lassend, zusammenlaufen. Wird das
Seil an einem hohen Punkte befestigt, dann hebt der Tretende sich mit. dem Kasten, von dem
eine Wand als Fallbrücke eingerichtet werden kann, um an Fenstern und dergleichen sicher
anlegen und den Kasten verlassen zu können.
Soll die Sperrung nicht wirken, um die Zugseile der Hebekrane zurückgehen lassen zu
können, dann werden die Sperrstücke durch Niederdrücken der dazu bestimmten Hebel, die
zu diesem Zwecke in Handgriffen enden, aufser ThätiErkeit gesetzt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1193C true DE1193C (de) |
Family
ID=280858
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1193D Active DE1193C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1193C (de) |
-
0
- DE DENDAT1193D patent/DE1193C/de active Active
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