DE1192933B - Selbstentlader mit einer Schubwand zum Herunterschieben der Ladung von dem Fahrzeug - Google Patents

Selbstentlader mit einer Schubwand zum Herunterschieben der Ladung von dem Fahrzeug

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DE1192933B
DE1192933B DEC20682A DEC0020682A DE1192933B DE 1192933 B DE1192933 B DE 1192933B DE C20682 A DEC20682 A DE C20682A DE C0020682 A DEC0020682 A DE C0020682A DE 1192933 B DE1192933 B DE 1192933B
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Frank Geoffrey Flood
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GOTHAM Co Ltd
ROBERT NORMAN MACKEY
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GOTHAM Co Ltd
ROBERT NORMAN MACKEY
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D63/00Motor vehicles or trailers not otherwise provided for
    • B62D63/06Trailers
    • B62D63/061Foldable, extensible or yielding trailers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Selbstentlader mit einer Schubwand zum Herunterschieben der Ladung von dem Fahrzeug Die Erfindung bezieht sich auf einen Selbstentlader mit einem ebenen Boden und einer darauf verschiebbaren senkrechten Schubwand zum Herunterschieben der Ladung von dem Fahrzeug sowie damit verbundenen Außenwänden.
  • Es ist bekannt, zum Transport von grobkörnigen oder pulverförmigen Stoffen wie Sand, Zement, Steinen für den Straßenbau, Eisenerzen oder Kohle bestimmte Eisenbahnwagen als Kastenbehälter auszubilden, die ihren Inhalt in unterhalb der Schienen befindliche Vorratsbunker durch öffnungen entleeren, die in einer Bühne vorgesehen sind, über die die Schienen verlegt sind.
  • Kippwagen für seitliche und rückwärtige Entladung sind ebenfalls bekannt, jedo#ch erfordern diese einen freien Raum oberhalb des Fahrzeugs, damit ein Ende oder eine Seite des Wagenkastens angehoben werden kann. Außerdem erfordern viele, insbesondere feinkömige und pulverförmige Stoffe, die möglicherweise feucht sind, einen großen Kippwinkel, da sie selbst bei starker Neigung des Bodens schwer aus dem gekippten Wagenkasten abfließen.
  • Es sind ferner Selbstentlader mit einer Schubwand zum Herunterschieben der Ladung von dem Fahrzeug sowie damit verbundenen Außenwänden be# kannt, die durch die Kolbenstange eines Druckmittelzylinders annähernd über die Länge des Selbstentladers verschieblich sind, wobei der zur Verfügung stehende Füllraum über dem Fahrzeugboden mehr als die Hälfte der Länge des Selbstentladers ausmacht. Außerdem ist die Verwendung einer zusammenrollbaren Kette bei Selbstentladern bekannt, auf der das Ladegut liegt, ebenso ist die Unterteilung des Fahrzeugbodens in Einzelklappen bekannt.
  • Die Erfindung bezweckt die Verbesserung von Selbstentladern der eingangs genannten Gattung im Hinblick auf eine möglichst große Beladefähigkeit bei gleichzeitiger Sicherung der Verschiebbarkeit der Außenwände und der Schubwand. Diese soffen von einem Ende des Fahrzeugbodens zum anderen so verschoben werden können, daß der gesamte über diesem Boden gelegene Raum als Laderaum zur Verfügung steht, d. h. alles auf dem Fahrzeugboden liegende Gut restlos durch die Schubwand von dem Fahrzeug heruntergeschoben wird. Ferner soll ein Kanten der Schubwand und der Außenwände vermieden und die Reibung dieser verschiebbaren Wände unter Berücksichtigung, daß pulverförmiges oder körniges Gut zwischen diese und die feststehenden Teile des Fahrzeuges gelangen kann, gering gehalten werden.
  • Die Erfindung geht von einem Selbstentlader mit einem ebenen Boden und einer darauf verschiebbaren senkrechten Schubwand zum Herunterschieben der Ladung von dem Fahrzeug sowie damit verbundenen Außenwänden aus und sieht zur Erreichung des genannten Zieles vor, daß die Außenwände an zwei parallelen, feststehenden und Rollen tragenden Führungsteilen geführt sind, an denen starre Zwischenteile, mit weiteren Rollen gleiten, auf die sich an den Außenwänden angeordnete Längsleisten abstützen. Da die starren Zwischenteile in Richtung der Verschiebung der Außenwände verstellt werden und eine Führung für die Außenwände bilden, ist es möglich, die Außenwände kipp- und kantfrei bei geringem Kraftaufwand über die gesamte Länge des Fahrzeugbodens, d. h. vollständig üb#er das hintere Ende des Fahrzeugs hinaus zu verschieben.
  • Zur Bildung eines bodenlosen Kastens, der das Ladegut aufnimmt, sind die Außenwände zusätzlich zu der die Ladung von dem Fahrzeug schiebenden Schubwand mit einer weiteren Wand verbunden.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht für eine Entladung des Fahrzeugs nach hinten vor, daß der Zwischenraum zwischen den Enden der Außenwände, die der Schubwand abgekehrt sind, durch einen gegenüber dem Fahrzeug unbeweglichen Teil verschlossen ist, der während des Entladens nach außen hebbar oder schwenkbar ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend in Verbindung mit den Zeichnungen erläutert, die Ausführungsbeispiele des Selbstentladers nach der Erfindung darstellen. Insbesondere wird auch ein seitliches Entladen des Fahrzeugs unter Anwendung der Merkmale nach der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 eine teilweise weggebrochene Seitenansicht eines Lastwagenanhängers mit Entladung nach hinten, F i g. 2 eine Draufsicht auf denselben, F i g. 3 einen Teilschnitt im vergrößerten Maßstab nach der Linie III-111 der F i g. 1, F i g. 4 einen Querschnitt durch einen Lastwagen mit seitlicher Entladung und F i g. 5 eine teilweise Seitenansicht desselben.
  • Der Anhänger nach F i g. 1 und 2 besitzt einen flachen Boden 1, von dem in F i g. 2 eine Hälfte weggelassen ist, um eine Anordnung der darunter befindlichen Stützvorrichtung sichtbar zu machen, die unter anderem aus zwei U-Eisen 2 besteht, die an der Vorderseite des Wagens zusammenlaufen und am anderen Ende abgebogene Teile 2a aufweisen, die parallel zueinander liegen. An den vorderen Enden der U-Eisen 2 ist eine Zugstange 3 befestigt. Der Boden 1 ist außerdem durch Querträger 4 abgestützt, die zwischen den U-Eisen 2 und einer Achse 5 angeordnet sind, von der außerdem zu einem am hinteren Ende des Wagens befindlichen Querträger 7 zwei Träger 6 parallel zur Fahrzeuglängsachse verlaufen. Am vorderen Ende des Bodens 1 ragen Teile eines Querträgers 8 über die U-Eisen 2 hinaus, um die vorderen Ecken des Bodens 1 abzustützen. Die Achse 5 ist außerhalb des Bodens 1 nach oben gekröpft, und beide Enden der Achse sind in Laufrädern 9 gelagert, die frei beweglich um die Achse drehbar sind. Durch das Kröpfen der Achse wird der Abstand des Bodens von der Fahrbahn verringert.
  • Wie aus F i g. 3 zu erkennen ist, ist an beiden Seiten des Bodens 1 ein ungleichschenkliges Winkeleisen 10 befestigt, dessen breiterer Flansch senkrecht nach oben und nach außen gerichtet ist. An den hinteren Enden der angebogenen Teile 2a der U-Eisen 2 sind zwei senkrecht stehende U-Eisen-Stützen 11 befestigt, an den äußeren Enden des Querträgers 8 sind ebenfalls zwei senkrecht stehende U-Eisen-Stützen 12 vorgesehen. Die beiderseits des Wagens angeordneten Stützen 11 und 12 tragen an ihren oberen Enden die als breitflanschige, U-Träger ausgebildeten Führungsteile 14, die zum Innern des Wagens hin offen und mit ihren Stegen an den Stützen 11 und 12 befestigt sind (s. F i g. 3). Das Fahrzeug besitzt somit weder vollständige und feststehende Seitenwände noch Stimwände.
  • Wie aus F i g. 2 zu ersehen, ist ein Kasten ohne Boden, der aus einer vorderen Querwand 15 und einer hinteren Querwand 16 sowie aus zwei Außenwänden 17 aus Stahlblech besteht, so auf den waagerechten Flanschen der Winkeleisen 10 gelagert, daß er sich in Längsrichtung über die Bodenfläche verschieben läßt. Die vordere Querwand 15, die die Schubwand darstellt, ist im unteren Teil durch eine schräg angeordnete Platte 18 und an der Oberkante durch ein quer zum Wagen verlaufendes Winkeleisen 19 versteift, während die obere und die untere Kante der hinteren Wand 16 durch querliegende Winkeleisen 20 versteift sind. Die Außenwände 17 sind mit senkrechten Versteifungsstreben 21 versehen, die aus Winkel- oder U-Eisen-Stücken bestehen, die an den Innenseiten angebracht sind, und ihre Oberkanten sind mit Winkeleisen 22 verstärkt, deren waagerechte Flansche nach außen gerichtet sind und oberhalb der oberen Flansche der feststehenden Führungsteile 14 liegen. Die unteren Kanten der Außenwände 17 sind an der Innenseite mit Winkeleisen 23 verstärkt, deren waagerechte Flansche auf den waagerechten Flanschen der feststehenden Winkeleisen 10 gleiten.
  • An den Außenflächen der Wände 17 des Kastens ohne Boden sind Längsleisten 24 befestigt, die als Gleitleisten dienen und deren waagerechte Flansche oben liegen und nach außen gerichtet sind. An jedem dieser waagerechten Flansche ist in der Nähe ihrer Außenkante eine Stange 25 angeschweißt, die durch Rollen 26 abgestützt ist. Diese sind frei drehbar auf waagerecht angeordneten querliegenden Achsen 27 gelagert, die, wie z. B. in F i g. 3 dargestellt, in einem von zwei in Längsrichtung beweglichen Zwischenteilen 28, die als nach innen offenen U-Eisen ausgebildet sind, angebracht sind. Diese Zwischenteile 28 lassen sich frei innerhalb der Führungsteile 14 bewegen und sind an den oberen und unteren Außenflächen ihrer nach innen weisenden Flansche mit Schienen 29 und 30 versehen, die an die Flansche angeschweißt sind. Die Schienen wirken mit je zwei frei drehbaren Rollen 31, 32 zusammen, die an waagerechten Achsen 33, 34 angeordnet sind, die, wie in F i g. 3 dargestellt ist, innerhalb des Führungsteils 14 angebracht sind. Wie aus F i g. 1 zu erkennen ist, kann jedes Zwischenteil 28 mit drei Rollen 26 versehen sein, von denen je eine an den Enden und die dritte etwas vor der Längsmitte angeordnet ist, während das Führungsteil 14 zwei Paare von Rollen 31 und 32 trägt, von denen das eine Paar in der Nähe des hinteren Endes des Führungsteils 14 und das andere Paar etwas hinter dessen Mitte angeordnet ist.
  • In Längsrichtung unterhalb jedes der Führungsteile 14 ist ein langer hydraulischer Druckzylinder 35 angebracht. Das geschlossene Ende 36 dieser Zylinder ist jeweils mittels eines Drehzapfens an seitlichen Platten 39 eines nach vorn vorstehenden A-förmigen Rahmens 37 angebracht, der an den vorderen senkrechten Stützen 12 befestigt ist. Die Enden der Kolbenstangen 40 dieser Druckzylinder sind an Konsolen 41 befestigt, die in der Nähe der hinteren Enden der Außenwände 17 des beweglichen Kastens ohne Boden angebracht sind. Die Druckzylinder können in einfacher oder doppelter Ausführung zur Anwendung kommen und sind doppelt wirkend, wobei ein Hub der ganzen Länge der Außenwände 17 entspricht. Hierdurch läßt sich der Kasten bis in die in F i g. 1 und 2 dargestelle Lage nach hinten verschieben, wobei die vordere Querwand oder Schubwand 15 bis zur hinteren Kante des feststehenden Bodens des Wagens verschoben wird und die Unterkante der querliegenden, geneigten Platte 18 mit der hinteren Kante des Bodens fluchtet oder über diese hinausgeht. Die beiden Druckzylinder 35 stehen miteinander in Verbindung, so daß sie gleichzeitig wirken. Wie deutlicher aus F i g. 1. und 2 zu ersehen ist, sind beispielsweise Zuleitungsrohre 42, die zu den vorderen Enden 36 der Druckzylinder führen, zu einem gemeinsamen Rohr 43 geführt, während Zuleitungsrohre 44, die zu den hinteren Enden der Druckzylinder führen, in einem Rohr 45 vereinigt sind, wobei die gemeinsamen Leitungen 43 und 45 zu Steuerventilen einer Druckflüssigkeitsquelle geführt sind.
  • Wenn sich der aus der vorderen Querwand 15, der Rückwand 16 und den parallelen Querwänden 17 bestehende Kasten ohne Boden in dem durch die Winkeleisen 10 und die Führungsteile 14 gebildeten Rahmen befindet, dient die Bodenplatte 1 des Lastwagenanhängers als Boden für diesen Kasten, der daher mit kömigem oder gebrochenem Gut beladen werden kann (z. B. mit Sand oder Steinen). Um das Gut abzuladen, wird Druckflüssigkeit durch die Rohre 42 zu den vorderen Enden 36 der Druckzylinder 35 geleitet, wodurch die Kolbenstangen 40 eine Bewegung nach hinten ausführen und den Kasten ohne Boden in die in F i g. 1 und 2 dargestellte Lage bringen. Im Laufe dieser Verschiebung bewegen sich die aus Winkeleisen gebildeten Längsleisten 24, die an den Außenwänden 17 befestigt sind, auf den Rollen 26, die an den kleineren, frei beweglichen Zwischenteilen 28 angeordnet sind, um die Hälfte der Gesamtverschiebung nach rückwärts. Die Zwischenteile 28 bewegen sich hierbei um die Hälfte ihrer Länge mit dem Kasten zwischen den Rollen 31 und 32, die an den festliegenden breitflauschigen Führungsteilen 14 angeordnet sind, so daß der Kasten über die ganze Länge seiner Bewegung fest abgestützt ist, auch wenn er vollständig über den Boden 1 hinausgeschoben ist, wie dies in F i g. 1 und 2 dargestellt ist. Ist die Rückwärtsbewegung des Kastens beendet, so ist das Gut restlos abgeladen, und der Kasten kann wieder in den feststehenden Rahmen zurückgezogen werden.
  • Das Entladen des Gutes wird durch die Anordnung der innenliegenden Versteifungsstreben 21 an den Außenwänden des Kastens unterstützt und der Widerstand auf die vordere Querwand 15 dadurch vermindert, während das neben den Versteifungsstreben befindliche Gut trotzdem frei herunterfallen kann.
  • Wie im Zusammenhang mit F i g. 1 und 2 beschrieben ist, gehört zu dem verschiebbaren Kasten auch eine quer angeordnete Rückwand 16. Man kann den Kasten ohne diese Rückwand ausführen und an deren Stelle eine Rückwand vorsehen, die an ihrer Oberkante schwenkbar mit den hinteren senkrechten Stützen 11 verbunden ist. Dabei können Schrauben an der Unterkante dieser Rückwand vorgesehen sein, nach deren Lösen die schwenkbare Wand angehoben und über die oberen Flansche der Winkeleisen 22 an den oberen Kanten der Außenwände 17 geschoben werden kann, während der kastenförmige Teil verstellt wird.
  • In F i g. 4 und 5 ist ein Fahrzeug dargestellt, bei dem der Boden 1 oberhalb der Räder 9 angeordnet ist, so daß eine Selbstentladeeinrichtung gemäß der Erfindung für seitliche Entladung angebracht werden kann. Zu diesem Zweck bestehen die gegenüber dem Fahrzeug unbeweglichen Teile aus Führungseinrichtungen 10, 14, 24, 28 mit Rollen 26, 31, 32, die quer am vorderen und hinteren Ende des Wagenkastens angeordnet sind und mit Verschiebeeinrichtungen in der abgewandelten Form von endlosen Ketten zusammenwirken. Zwei vordere senkrechte Stützen 12 und zwei entsprechende hintere senkrechte Stützen (nicht dargestellt) sind am vorderen und hinteren Ende von in Längsrichtung angeordneten U-Eisen-Trägern 52 angebracht, die ihrerseits beispielsweise durch Konsolen 53 an den in Längsrichtung verlaufenden Chassisteilen 54 eines Lastwagens abgestützt sind. Die Längsleisten 24 aus Winkeleisen sind gemäß der Darstellung in F i g. 5 an einer als Schubwand dienenden Vorderwand 47 des verschiebbaren Kastens ohne Boden befestigt und ebenso an einer Rückwand (nicht dargestellt). Die Vorderwand 47 ist an der Oberkante mit einem Versteifungswinkel 48 versehen, dessen waagerecht liegender Flan sch auf dem oberen Flansch des Führungsteils 14 gleiten kann. An der unteren Kante dieser Wand ist eine Versteifung in Form eines Winkeleisens 55 vorgesehen, das auf dem waagerechten Flansch eines ungleichschenkligen Winkeleisens 10 gleiten kann, das auf den beiden U-Eisen 52 in Querrichtung angeordnet ist. Außenwände 49 mit oberen und unteren Versteifungswinkeleisen 50 und 51 verbinden die Vorderwand 47 mit der Rückwand (nicht dargestellt).
  • Zum Zwecke der seitlichen Verschiebung des Kastens ohne Boden nach beiden Richtungen über den Wagenboden 1 hin, dergestalt, daß die eine oder die andere der Außenwände 49 über den Boden gleitet, um das Ladegut abzuladen, ist an beiden feststehenden Ouerrahmen je eine endlose Kette 56 über je zwei Kettenräder 57 geführt, die an den Stützen 12 angebracht sind. Neben dem Ende des oberen Trums jeder der beiden Ketten 56 ist ein Auge 58 vorgesehen, durch das ein Stift 59 in eine Buchse an der Vorderwand 47 und in ähnlicher Weise in eine Buchse an der Rückwand (nicht dargestellt) des Kastens ohne Boden gesteckt werden kann. Wie aus F i g. 4 ersichtlich ist, wird zum Verschieben des Kastens nach rechts der Stift 59 in das Auge 58 eingesetzt, das sich ursprünglich am linken Ende des oberen Trums der Kette befand und durch die Bewegung der Kette zu der Lage am rechten Ende des oberen Trums bewegt worden ist. Während dieser Verschiebung bewegen sich die Längsleisten 24 zunächst über die Rollen 26, die an den frei beweglichen Zwischenteilen 28 angeordnet sind, und letztere bewegen sich zwischen den Rollen 31 und 32, die an den breitflanschigen Führungsteilen 14 angeordnet sind, bis in die in F i g. 4 dargestellte ausgefahrene Stellung, in der der Kasten fest durch die Zwischenteile 28 abgestützt ist, die als Kragträger wirken, wobei selbstverständlich nur das Gewicht des Kastens selbst abgefangen werden muß, da das darin befindliche Gut herausfällt, sobald der Kasten über die Seitenkante des feststehenden Wagenbodens geschoben wird.
  • Zur Erzielung einer gleichzeitigen Bewegung der Ketten 56 am vorderen und hinteren Ende des Kastens sind beide Ketten über ein Kegelradgetriebe 60, das an der Achse eines der Kettenräder 57 befestigt ist, eine schrägliegende Welle 61 und ein weiteres Kegelradgetriebe 62 mit einer in Längsrichtung angeordneten Welle 63 verbunden, die am Chassis 54 des Wagens abgestützt ist und deren vorderes Ende mit einer Kupplungsvorrichtung sowie mit einer umkehrbaren Welle versehen ist, die aus dem nicht in der Zeichnung wiedergegebenen Getriebekasten des Fahrzeugs herausragt, in dem auch eine Antriebswelle 64 für die Wagenräder untergebracht ist. Es können an der in F i g. 1 bis 3 dargestellten Einrichtung die hydraulischen Druckzylinder 35 auch durch endlose Ketten, wie sie an Hand der F i g. 4 und 5 beschrieben sind, oder durch einen Spindeltrieb oder eine andere mechanische Vorrichtung ersetzt werden. Ebenso können die in Fig.4 und 5 dargestellten endlosen Ketten durch einen Spindeltrieb oder durch hydraulische Druckzylinder ersetzt*werden. Derartige Druckzylinder können so angeordnet sein, daß das Fahrzeug nur an einer Seite entladen werden kann,« indem die Druckzylinder über die volle Breite des Wagens angebracht sind und auch die entsprechende Länge aufweisen. Wahlweise können die Druckzylinder auch so eingerichtet werden, daß nach beiden Seiten entladen werden kann. Beispielsweise können bewegliche Verankerungsvorrichtungen vorgesehen werden, mittels deren die Druckzylinder an dem festen Rahmen und die Kolben an dem Kasten befestigt werden können, wobei durch die Betätigung der Druckzylinder die Kolbenstangen herausgedrückt werden und der Kasten nach der einen Seite verschoben wird, oder die freien Enden der Kolbenstangen können an dem festen Rahmen und die Enden der Zylinder an dem verschiebbaren Kasten befestigt werden, wodurch der Kasten über die andere Seitenkante des Bodens verschoben wird. Ferner kann das in F i g. 4 und 5 dargestellte Kegelradgetriebe auch durch einen Kettentrieb ersetzt werden, der vorzugsweise in einem Gehäuse untergebracht ist.
  • Wahlweise können Verschiebevorrichtungen, die aus endlosen Ketten oder Spindeltrieben bestehen, wie oben beschrieben, an beiden Seiten oder am vorderen und hinteren Ende eines Fahrzeugs durch eine Welle miteinander verbunden werden, die von Hand mittels eines Handrades über ein Untersetzungsgetriebe gedreht werden kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Selbstentlader mit einem ebenen Boden und einer darauf verschiebbaren senkrechten Schubwand zum Herunterschieben der Ladung von dem Fahrzeug sowie damit verbundenen Außenwänden, dadurch gekennzeichn e t, daß die Außenwände (17 bzw. 47) an zwei parallelen, feststehenden und Rollen (31 und 32) tragenden Führungsteilen (14) geführt sind, an denen starre Zwischenteile (28) mit weiteren Rollen (26) gleiten, auf denen sich an den Außenwänden (17 bzw. 47) angeordnete Längsleisten (24) abstützen.
  2. 2. Selbstentlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung eines bodenlosen Kastens die Außenwände zusätzlich zu der die Ladung von dem Fahrzeug schiebenden Schubwand (15, 49) mit einer weiteren Wand (16, 49) verbunden sind. 3. Selbstentlader nach Anspruch 1 für eine Entladung des Fahrzeugs nach hinten, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen den Enden der Außenwände (17, 47), die der Schubwand (15, 49) abgekehrt sind, durch einen gegenüber dem Fahrzeug unbeweglichen Teil verschlossen ist, der während des Entladens nach außen hebbar oder schwenkbar ist. 4. Selbstentlader nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Entladung des Fahrzeugs nach hinten, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (1) unterhalb der Fahrzeugräder angeordnet ist. 5. Selbstentlader nach Anspruch 1 oder 2 zum seitlichen Entladen des Fahrzeugs, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (1) oberhalb der Fahrzeugräder angeordnet ist. 6. Selbstentlader nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schubwand und die damit verbundenen Außenwände (17,47) aufweisende Rahmen durch zwei Hydraulikzylinder (35) verschiebbar ist, die miteinander in Verbindung stehen. 7. Selbstentlader nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schubwand (15, 49) und die damit verbundenen Außenwände (17, 47) aufweisende Rahmen durch zwei endlose Ketten (56) verstellbar ist, die über Kettenräder (57) laufen, die fest am Fahrzeug angeordnet sind, wobei zur zwangläufig gleichmäßigen Betätigung der Ketten ein gemeinsamer Antrieb (60, 61, 62, 63) vorgesehen ist. 8. Selbstentlader nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schubwand und die damit verbundenen Außenwände aufweisende Rahmen durch zwei parallele Gewindespindeln angetrieben ist, die in einem feststehenden Rahmen angeordnet sind und mit an dem Rahmen befestigten Muttern zusammenwirken, wobei die beiden Spindeln zur zwangläufig gleichmäßigen Betätigung mit einer Antriebswelle verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: österreichische Patentschrift Nr. 190 397; französische Patentschriften Nr. 1144 699, 718 902; USA.-Patentschrift Nr. 1020 665.
DEC20682A 1959-01-30 1960-02-01 Selbstentlader mit einer Schubwand zum Herunterschieben der Ladung von dem Fahrzeug Pending DE1192933B (de)

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EP3623262A1 (de) 2018-09-14 2020-03-18 Dennison Trailers Unlimited Company Sattelauflieger

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FR1144699A (fr) * 1955-12-30 1957-10-16 C & D Mfg Company Camion se déversant en arrière

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