DE11903C - Neuerung an Cigarrenabschneidern - Google Patents

Neuerung an Cigarrenabschneidern

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DE11903C
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Germany
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cigar cutters
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DENDAT11903D
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Original Assignee
R. BROSOWSKY in Berlin N., Chausseestr. 43
Publication of DE11903C publication Critical patent/DE11903C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F13/00Appliances for smoking cigars or cigarettes
    • A24F13/24Cigar cutters, slitters, or perforators, e.g. combined with lighters

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  • Knives (AREA)

Description

1880.
Klasse 44.
R. BROSOWSKY in BERLIN. Neuerung an Cigar renabschneidern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1880 ab.
Die bisher gebräuchlichen Apparate zum Abschneiden der Cigarrenspitzen leiden an dem Uebelstande, dafs die bei ihrer Handhabung beanspruchte Kraft keine gleichmäfsige, sondern am Anfang und am Ende des Schnittes am geringsten, in der Mitte am gröfsten ist, wodurch die ganze Cigarre auf Zerdrücken in Anspruch genommen wird; diesen Nachtheil sucht die vorliegende Construction zu vermeiden.
Fig. ι, 2 und 3 veranschaulichen einen vollständigen Abschneider mit dem Spitzensammler S, dem Aschenbecher A und der mit der Zündmasse ■ Z versehenen Streichholzbüchse B. Das Messer M, Fig. 1 und 3, besitzt an beiden Enden kleine Zapfen, die sich in den Schlitzen oder Nuthen N des festen Mantels derartig bewegen, dafs durch Herabdrücken der oberen Platte mittelst der Cigarre das Messer sich in der Richtung der gezeichneten Pfeile, Fig. 3, parallel vorschiebt und gleichzeitig die Spitze abschneidet. Die Nuth ist derartig construirt, dafs der Kraftaufwand während des Schnittes ein constanter ist, indem auch darauf Rücksicht genommen ist, dafs der Widerstand der Spiralfeder F zunimmt, je mehr sie gespannt wird. Je mehr sich also das Messer der Cigarrenmitte nähert, einen desto gröfseren Weg hat die Kraft zurückzulegen, um gleich weit einzuschneiden.
Fig. 4 und 5 zeigen eine Modification in der Construction der Messerbewegung, indem hier das eine Ende drehbar, das andere Ende dagegen auf obige Weise geführt wird. In Fig. 4 liegt der Drehpunkt aufserhalb des Mantels, in Fig. 5 innerhalb desselben. Das Messer ist hier dreiarmig gezeichnet, doch ist die Zahl der Arme eine beliebige.
Damit während des Abschneidens keine Drehung der oberen Platte stattfinden kann, ist dieselbe mit dem Stift i versehen, der in einer verticalen Nuth des Mantels geführt wird. Ist letzterer im Querschnitt elliptisch, vier-, sechs- etc. kantig, so fällt diese Vorrichtung weg.
Es ist selbstverständlich, dafs die Anordnung des beschriebenen Apparats auch ohne die Zündholzbüchse bezw. auch ohne Aschenbecher und auch ohne Sammler getroffen werden kann.
Fig. 6, 7, 8 und 9 veranschaulichen den Taschen -Cigarrenabschneider mit Sammler £.. Letzterer ist an der oberen, verschiebbaren Platte befestigt und unten mit einem verschliefsbaren Deckel versehen. Die Nuth N ist, wie vorstehend angegeben, construirt, nur ist zu bemerken, dafs das zum Hineinstecken derCigarrenspitze bestimmte Loch durch den Messerrücken beim Nichtgebrauche stets geschlossen ist, wie Fig. 8 zeigt, und sich erst öffnet, wenn das Messer beixx, Fig. 7, angekommen ist. Diese Stellung veranschaulicht Fig. 9.
Fig. 10, 11 und 12 stellen einen Taschen-Cigarrenabschneider, combinirt mit einer Streichholzbüchse dar. Der Cigarrenabschneider ist in der Zeichnung mit zwei Einstecklöchern versehen, doch ist die Anzahl derselben beliebig. Durch das Abschneiden der Spitze wird gleichzeitig die Zündholzbüchse B, in deren Mitte, sich der Spitzensammler S befindet, hervorgeschoben und dadurch das Innere der äufseren Hülse zum Theil freigelegt, Fig. 12. Dieser Umstand ist benutzt, um den Apparat auch als sogenanntes Sturmfeuerzeug anzuwenden, indem man das Zündhölzchen durch die Oeffnung / steckt, nachdem es vorher an der Zündmasse Z1 entzündet wurde.
Der Deckel D der Zündholzbüchse wird durch Druck auf den Knopf k geöffnet. Hierbei hebt die bis dahin gespannte Feder f die Bodenplatte r,. und die Verbindungsstange υ, Fig. 10, dreht den Deekel um sein Scharnier, indem gleichzeitig der ganze Inhalt der Büchse derartig gehoben wird, dafs eine bequeme Entnahme eines Zündholzes ermöglicht ist.

Claims (1)

  1. Pat ent-Anspruch:
    Die dargestellte Anordnung der Curvenführung zur Bewegung des Messers, welche das Abschneiden durch einen annähernd constanten Druck gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT11903D Neuerung an Cigarrenabschneidern Active DE11903C (de)

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