DE22932C - Anordnung eines Druckstempels in Streichholzbüchsen etc - Google Patents

Anordnung eines Druckstempels in Streichholzbüchsen etc

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DE22932C
DE22932C DENDAT22932D DE22932DA DE22932C DE 22932 C DE22932 C DE 22932C DE NDAT22932 D DENDAT22932 D DE NDAT22932D DE 22932D A DE22932D A DE 22932DA DE 22932 C DE22932 C DE 22932C
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G. K. cooke in Paris
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K1/00Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
    • B41K1/02Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with one or more flat stamping surfaces having fixed images
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Drückerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. November 1882 ab.
Auf beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht der Streichholzbüchse; Fig. 3 zeigt, von der Seite gesehen, die Büchse halb geöffnet und Fig. 4 dieselbe vollständig geöffnet; Fig. 5, 6 und 7 zeigen den inneren Mechanismus in den Stellungen, welche er in Fig. 1, 2 und 4 einnimmt.
A ist die Büchse, deren dem Ende a, wo die Streichhölzer eingeführt werden, gegenüber befindliches Ende b in einem beweglichen Deckel B eingeschlossen ist. . Dieser Deckel B enthält ein mit Druckfarbe getränktes Kissen, welches letztere auf der Zeichnung nicht angegeben ist.
Der Stempel c bildet einen an dem Ende b der Büchse A derart angebrachten festen Boden, dafs derselbe auf dem Farbekissen aufliegt, wenn der Deckel B geschlossen ist. Der Verschlufs des Endes α wird entweder durch eine der Wände des die Streichhölzer enthaltenden Schiebekästchens oder, wenn die Streichhölzer direct in die Büchse eingeführt werden, durch einen Scharnierdeckel bewirkt.
Jede der beiden Seitenwände der Büchse A ist mit einem kleinen gekrümmten Einschnitt D versehen, welche den .Ansätzen d am inneren Mechanismus als Führung dienen. Vermittelst dieser Ansätze kann der Deckel B geöffnet oder geschlossen werden.
Zur gröfseren Bequemlichkeit ist ein Knopf E von flacher Form mit seinem unteren Ende, welches durch einen für diesen Zweck in der inneren Wand der Büchse A angebrachten Schlitz F hindurchgeht, an dem inneren Mechanismus (s. Fig. 5, 6 und 7) befestigt. Es genügt daher, diesen Knopf hoch oder niedrig zu schieben, um den Mechanismus vollständig in Thätigkeit zu setzen und dem Deckel B jede gewünschte Stellung zu geben.
Der in den Fig. 5, 6 und 7 dargestellte Mechanismus besteht aus ,zwei Theilen, einem oberen und einem unteren, die durch zwei Zapfen g, auf welchen die obere Partie sich dreht, wenn der Deckel B bewegt wird, mit einander verbunden sind.
Der untere Theil ist mit einer Zunge G versehen, welche sich gegen den Schlitz F legt, ferner mit einer kleinen centralen Durchlochung, welche zur Festlegung des unteren Endes des Knopfes E dient, und mit zwei kleinen Seitenlöchern für die Stifte g, welche letzteren einen Bestandtheil der oberen Partie bilden, ebenso wie die beiden oben beschriebenen Vorsprünge d.
Schiebt man den Knopf E in der Richtung nach b, so gleitet der ganze Mechanismus der Büchse A längs der inneren Wandung, und sobald die Vorsprünge d an das Ende ihrer Bahn in den Schlitzen d angelangt sind, wird das Ende b vollständig unbedeckt sein; · der dort angebrachte Stempel ist dann zum Gebrauch fertig.
Der Deckel B, welcher selbstthätig die einmal erhaltene Stellung nicht verändern kann, befindet sich, wenn vollständig geöffnet, gegen die hintere Seite der Büchse A geneigt und
kann daher niemals die Anwendung des Stempels behindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die aus der Zeichnung ersichtliche Anordnung eines Druckstempels in Streichholzbüchsen etc., bestehend aus dem mit dem Druckkissen versehenen Deckel JB, dessen Ansätze d in einer seitlichen Führung D der Büchse gleiten und welcher mit Hülfe des an Zunge G angebrachten Knopfes E aus dem Bereich des zu bedruckenden Gegenstandes geschoben werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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