DE11889C - Regulirung bez. Dampfabsperrung für Dampfmaschinen - Google Patents

Regulirung bez. Dampfabsperrung für Dampfmaschinen

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DE11889C
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DENDAT11889D
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A. köllner in Neumühlen b. Kiel
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/002Valves, brakes, control or safety devices for steam engines

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Monitoring And Testing Of Nuclear Reactors (AREA)

Description

1880. ;
Klasse 14.
ANTON KÖLLNER in NEUMÜHLEN bei KIEL. Regulirung bezw. Dampfabsperrung für Dampfmaschinen.
Erstes Zusatz-Patent zu No. 8397 vom 3. Mai 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juni Ϊ880 ab. Längste Dauer: 2. Mai 1894.
Um das Ventil direct von Hand öffnen und schliefseh zu können, sind folgende Theile hinzugekommen: Das oscillirende Handrad v, die Spindel w, der Winkelhebel χ und die Klinke b, .welche mit einem Einschnitt durch eine Feder an den Keil c der Ventilstange gedrückt wird.
Durch diese Theile kann das Dampfabsperrventil geöffnet und geschlossen werden, wie jedes andere Dampfabsperrventil; wenn aber eine schnelle Dampfabsperrung erforderlich wird, kann das Ventil durch Auslösen der Klinke b entweder durch den Regulator oder von Hand mittelst einer Zugvorrichtung von beliebigen Orten aus sofort geschlossen werden.
In der Zeichnung ist ein Absperrventil beliebiger Construction angenommen, α ist das Dampfabsperrventil, c der Keil, an welchen das Ventil gehoben und niedergedrückt wird, d ein Oelcylinder mit Kolben, welcher Stöfse, die durch das zu schnelle Zufallen des Ventils herbeigeführt werden könnten, verhüten soll.
Die Wirkungsweise der ganzen Anordnung ist nun folgende:
a) Soll die Maschine plötzlich angehalten oder das Dampfabsperrventil sofort geschlossen werden, so kann von beliebigen Orten durch ein beliebiges Zugorgan, welches mit dem Hebel/" verbunden ist, die Klinke b, welche das Ventil an dem Keil c hält, durch den Schieber k ausgelöst werden, worauf sich das Ventil durch sein Gewicht sofort schliefsen wird.
b) Läuft die Maschine so schnell, dafs sie die höchste zulässige Tourenzahl überschreitet, so hebt der Regulator die Stange i, wodurch der Schieber k die Klinke b vom Keil c auslöst. Das Ventil wird dann gleichfalls durch sein Gewicht zufallen.
c) Wird die Maschine durch irgend welche Umstände überlastet, so dafs sie mit gröfserer Kraft arbeiten mufs, als ihr gewöhnlicher Betrieb im höchsten Fall erfordert, so wird durch das Sinken des Regulators die schräge Fläche / der Stange u an der Rolle s des Handhebels ρ entlang gleiten, wodurch der Schieber k die Klinke b ebenfalls vom Keil c auslöst.
d) Tritt der Regulator aufser Thätigkeit, was durch Abfallen des Riemens oder einen Gestängebruch herbeigeführt werden kann, so gleitet die schräge Fläche t der Stange u ebenfalls an der Rolle i- entlang und die Dampfabsperrung findet in derselben Weise statt, wie vorher beschrieben.
e) Soll der Mechanismus, welcher die Dampfabsperrung durch das Sinken des Regulators hervorbringt, ausgerückt werder^. was beim Anlassen der Maschine erforderlich wird, so wird der Handhebel / von I nach II gestellt, wodurch die Stange u und die Rolle ί nicht aneinander treffen können, und sonach die erwähnte Dampfabsperrung auch nicht erfolgen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An der unter P. R. No. 8397 patentirten selbstthätigen Regulirung bezw. Dampfabsperrung für Dampfmaschinen die unter a), b), c), d) und e) bezeichneten Abänderungen, sowie die Einrichtung zur Absperrung des Dampfes von Hand mittelst des Handrades v, der Spindel w, des Winkelhebels χ und der Klinke b.
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