DE1186C - Verfahren zur Herstellung von Behältern aus Blech - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Behältern aus Blech

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DE1186C
DE1186C DE1186DA DE1186DA DE1186C DE 1186 C DE1186 C DE 1186C DE 1186D A DE1186D A DE 1186DA DE 1186D A DE1186D A DE 1186DA DE 1186 C DE1186 C DE 1186C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D7/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal
    • B65D7/02Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by shape
    • B65D7/06Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by shape of polygonal cross-section, e.g. tins, boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

1877.
LOUIS VINCENT SONE in NEW-YORK.
Verfahren zur Herstellung von Behältern aus Blech.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1877 ab.
Bisher wurden bei der Fabrikation von Behältern aus Blech das Mittelstück oder der Körper und der Boden und Deckel gewöhnlich besonders geformt und später an den Rändern zusammengefügt. Dieses Verfahren bedingt Nähte, welche, infolge ihrer Lage an den hervorstehenden Theilen des Behälters, nothwendig leichter Beschädigung durch Stöfse gegen Gegenstände ausgesetzt sind, mit welchen sie in Berührung kommen. Diesen Uebelstand zu beseitigen, ist einer der Zwecke dieser Erfindung und aufserdem ist die Absicht, die Endstücke, Boden und Deckel zu verstärken und fester zu machen. Die Art, dieses auszuführen, ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, in welcher
Fig. ι eine perspectivische Ansicht eines nach dem neuen Verfahren hergestellten Behälters ist.
Fig. 2 ist zugeschnittenes Blech, aus welchem eine Hälfte des in Fig. 1 dargestellten Behälters hergestellt werden kann.
Fig. 3 ist ein Querschnitt eines der Endstücke des Behälters nach der Linie χ λ; in Fig. 1.
Fig. 4 und 5 sind Oberansichten, welche Modificationen in der Art, die Endstücke zu bilden, darstellen.
Die punktirten Linien in Fig. 2 geben an, wo das zugeschnittene Blech, um den Behälter zu fertigen, gebogen werden mufs. Es ist längs der Linie α zu biegen, so dafs die beiden Seiten b und c des Behälters zueinander rechtwinklig zu stehen kommen und längs den Linien dd und ee, so dafs die dreieckigen Stücke// vmdgg zu den Seiten b und c rechtwinklig stehen. Um das Umbiegen zu erleichtern , kann man die Linien d d und e e, wenn man will, scharf vorreifsen.
Die Kanten oder Ränder der dreieckigen Theile // werden längs der punktirten Linie nahe am Rande zu einem Flantsch aufwärts gebogen, während die Ränder der dreieckigen Theile gg längs der punktirten Linie in eine U-Form umgebogen werden, welche den an den Theilen // angebogenen Flantsch umfafst. Die äufseren Ränder der Theile b und c sind in einfache Hakenform umzubiegen, so dafs sie in die ebenfalls hakenförmig umgebogenen anstofsenden Seiten des Behälters eingreifen und mit denselben eine gewöhnliche Klempnernaht bilden. Ein zweites, dem Stück Fig. 2 congruentes Stück, in derselben Weise wie dieses behandelt, wird mit jenem ersten zusammen die vier Seitenwände und obere und untere Seite des Behälters vollenden, worauf die Nähte in jeder passenden Weise verlöthet werden können.
In ähnlicher Weise kann der ganze Behälter aus einem Stück gemacht werden; oder, wenn man will, kann auch ein Stück für jede der vier Seiten gebraucht werden; und der Körper des Behälters, anstatt rechtwinklig im Querschnitt, kann ebensogut dreieckig, sechseckig oder von jeder beliebigen anderen Seitenzahl hergestellt werden.
Es ist nicht zu übersehen, dafs, wenn man die Ränder der dreieckigen Theile des zugeschnittenen Bleches in der oben beschriebenen Art formt, nach dem Umbiegen die Säume schnell und gleichmäfsig sich zusammenlegen lassen, ohne dafs man eines inneren Domes oder Auflagers, um die Theile während der Behandlung zu unterstützen, bedarf. Beide Enden des Behälters können deshalb auf ein und dieselbe Art geformt werden. Dieses wäre unausführbar, falls die Säume dieser dreieckigen Theile flach gelassen würden, so dafs sie nach ihrer Vereinigung eine einfache übergreifende Naht bildeten. Ferner ist zu bemerken, dafs die so gebildeten Säume den von ihnen durchkreuzten Endstücken solche Stärke geben werden, dafs dieselben, wenn nöthig, rechtwinklig zum Mittelstück des Behälters hergestellt werden können, während die gewöhnliche übergreifende Naht unter solchen Umständen weit schwächer sein würde. Ein grofser Vortheil des Umstandes, dafs man die Endstücke gegen das Mittelstück senkrecht stellen kann, besteht darin, dafs die aus den Endflächen rechtwinklig hervorragenden Säume leicht, "um sie zu löthen, in ein Reservoir voll geschmolzenen Klempner-Lothes getaucht werden können, ohne andere Theile des Behälters bei der Operation in Mitleidenschaft zu ziehen. Solche Behälter mit flachen Enden sind auch beim Verpacken und Aufbewahren zweckmäfsiger. Die hervorstehenden Säume können auch noch dann ins Loth eingetaucht werden, wenn die Endstücke schwach convex geformt werden, vorausgesetzt, die Ausbiegung bleibt geringer, als die Höhe der Säume. Es ist nicht nothwendig, dafs diese Schlufsnähte

Claims (4)

zur Oberfläche, aus der sie hervorragen, genau rechtwinklig stehen. ■' Beim Zusammenlegen, ehe man sie löthet, karin man dieselben schwach überbiegen oder umlegen. Dieses unterstützt die Operation des Löthens, indem die Theile sicherer in ihrer Lage erhalten bleiben. Das Blech kann auch so zugeschnitten werden, dafs es nur einen Theil des Endstückes bildet, d. h. man kann in dem Endstück eine mittlere Oeffnung von beliebiger Form lassen, welche durch ein nach ihr geformtes Schlufsstück, das an die umgebogenen Säume in gewöhnlicher AVeise angelöthet wird, geschlossen wird, was wiederum die Haltbarkeit vergröfsert. Diese Construction ist in der oberen Ansicht in Fig. 4 und 5 dargestellt. Als Vorzüge des beschriebenen "Verfahrens hebt der Erfinder die folgenden hervor:
1. Billigkeit der Herstellung mit Bezug auf folgende Punkte: Erstens fällt die Maschine, welche jetzt angewendet wird, um die Endstücke auszuschneiden, sowie die Maschine fort, vermittelst welcher dieselben gedrückt werden. Zweitens hat diese Art Behälter fast ein Dritttheil weniger Löthnaht als gewöhnliche Behälter. Drittens kann der Behälter von verhältnifsmäfsig billigem Metall hergestellt werden, da es keine scharfen Ecken giebt, um welche das Metall gezogen werden mufs. Viertens ist die Maschinerie, um die Nähte zusammenzudrücken und zu löthen, vom einfachsten Charakter. Fünftens wird weniger Handarbeit erfordert, als bei Herstellung der gewöhnlichen Behälter, da der verbesserte Behälter aus weniger Stücken besteht.
2. Die grofse Stärke der Behälter. Diese wird dadurch erzeugt, dafs die Endstücke von hervorstehenden Nähten kreuzweise durchzogen werden, welche sowohl gegen äufsere als innere Inanspruchnahme grofsen Widerstand darbieten.
3. Den Umstand, dafs die gewöhnlichen Nähte, welche durch Verbindung der Seitenflächen mit dem Umfang der Endstücke entstehen, gänzlich vermieden werden. Diese Säume sind die am meisten exponirten Theile der gewöhnlichen Behälter, welche an ihnen gewöhnlich am ersten schadhaft werden.
4. Die Unterstützung des Bodens durch diagonale Nähte, die nicht nur die Dauerhaftigkeit erhöht, indem sie Vibrationen und Durchbiegungen unmöglich macht, sondern auch ein Mittel verschafft, den Boden vor der Berührung mit feuchten Oberflächen zu bewahren und so das Metall vor Rost zu schützen.
Pa ten τ-Ansprüche:
1. Ein Behälter aus Blech, bei welchem ein Endstück oder dessen beide Endstücke aus umgebogenen Theilen derselben zugeschnittenen Blechstücke bestehen, welche das Mittelstück bilden, während die Kanten der umgebogenen Theile zu Säumen vereinigt sind, welche die Endflächen durchziehen, wesentlich wie im Vorhergehenden beschrieben.
2. Ein Behälter aus Blech, bei welchem ein Endstück oder dessen beide Endstücke aus einem oder mehreren zugeschnittenen Blechstücken gebildet werden, deren Kanten umgebogen und zu aufrechtstehenden Säumen vereinigt sind, und zwar zu Säumen, welche wesentlich im rechten Winkel zu den Endflächen stehen, wie vorher beschrieben.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE1186DA 1877-07-16 1877-07-16 Verfahren zur Herstellung von Behältern aus Blech Expired - Lifetime DE1186C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012249B (de) * 1954-03-22 1957-07-11 Groneweg & Meintrup Verpackungsbehaelter
DE1291979B (de) * 1963-12-09 1969-04-03 Valer Flax Vic Fezensac Verfahren zur Herstellung von Zuschnitten fuer Faltschachteln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012249B (de) * 1954-03-22 1957-07-11 Groneweg & Meintrup Verpackungsbehaelter
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