DE11837C - Deck- und Trockenapparat für Zucker - Google Patents

Deck- und Trockenapparat für Zucker

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DE11837C
DE11837C DENDAT11837D DE11837DA DE11837C DE 11837 C DE11837 C DE 11837C DE NDAT11837 D DENDAT11837 D DE NDAT11837D DE 11837D A DE11837D A DE 11837DA DE 11837 C DE11837 C DE 11837C
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Germany
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sugar
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deck
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DENDAT11837D
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MASCHINENBAU-A KTIENGESELLSCHAFT, VORM. BREITFELD, DANCK & Co. in Prag
Publication of DE11837C publication Critical patent/DE11837C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B40/00Drying sugar
    • C13B40/007Drying sugar in compacted form, e.g. cubes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

1880.
Klasse 89.
MASCHINENBÄU-ACTIEN-GESELLSCHAFT, vormals BREITFELD, DANCK & CO. in PRAG.
Deck- und Trockenapparat für Zucker.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. März 1880 ab.
Der Apparat . besitzt folgende, wesentliche Bestandteile.
A ist ein Recipient für kalte, comprimirte Luft, welche von einem beliebigen Compressor geliefert wird; B ist ein Recipient für Klärsei; C ist ein zum Anwärmen der comprimirten Luft dienender Vorwärmer; Dx bis ZJ5 bilden eine Batterie von mehreren Apparaten (in vorliegendem Falle fünf Stück), in welchen das Decken und Trocknen vor sich geht. Jeder Apparat besteht aus einem Körper und einem allen Apparaten gemeinschaftlichen Obertheil F, welcher mittelst der auf der Bahn E fahrenden Katze E1 von Apparat zu Apparat übertragen werden kann. In den Körper eines jeden Apparates lcänn eine gröfsere Anzahl Zuckerformen eingesetzt werden.
Die Benutzung des Apparates zum Decken und Trocknen geschieht folgendermafsen:
Nachdem die Maschine sammt Compressor in Gang gesetzt und der Recipient B mit ,Klärsei gefüllt ist, werden in den ersten Körper D1 die Formen mit dem zu deckenden Zucker eingesetzt, worauf der Apparat mit dem Obertheil F hermetisch verschlossen wird. Nun wird das Klärsei aus1 dem Recipienten B auf die Formen im Körper D1 geleitet, und hierauf aus dem Recipienten A kalte, comprimirte Luft in den Obertheil einströmen 'gelassen. Dieses Einströmen dauert circa drei Stunden. Etwa eine halbe Stunde nach Beginn der Lufteinströmung wird in ein im Körper D1 befindliches Dampfrohr Retourdampf eingelassen, und die Temperatur auf ca. .300R. erhalten; circa eine halbe Stunde vor Abstellung des Luftstromes wird die Dampfzuströmung eingestellt.
Nach Beendigung des eben beschriebenen Deckprocesses wird der Obertheil F vom Körper D1 abgenommen und auf den Apparat D2 übertragen, der inzwischen mit Zuckerformen beschickt wurde. Hier beginnt dann der gleiche Deckprocefs, wie er für den Apparat D1 beschrieben wurde.
Im Körper ZJ1 wird hierauf der Trockenprocefs eingeleitet, indem man die im Vorwärmer C angewärmte comprimirte Luft in den Körper einströmen läfst und zugleich durch die Einleitung von Retourdampf (oder eines anderen heizenden Mediums) in eine Heizschlange die Temperatur auf circa 630R. erhält. Nach etwa zwölf Stünden . ist der Trockenprocefs beendet, und ■ da inzwischen die übrigen (hier vier) Apparate den Deckprocefs durchgemacht haben, so wird nun der Obertheil F vom Apparat ZJ5 wieder auf ZJ1 übertragen und der Turnus beginnt von neuem.
Vor Einleitung des Trockenprocesses wird der Körper ZJ um eine horizontale Axe um den Winkel von i8o° gedreht, so dafs die Formen während des Trocknens mit der Spitze nach oben stehen, wobei der trocknende, warme Luftstrom von oben nach unten, also von der Spitze zur Basis der Brode geht. Dieses Wenden ist für das Gelingen des Processes wesentlich.
In der Zeichnung sind:
A Recipient für kalte Luft; α Sicherheitsventil; b Thermometer; c Manometer; d Absperrventil zum Vorwärmer; e Rohr für kalte Luft zu den Apparaten (zum Decken); /"Rohr zum Drücken der Deckkläre auf die Apparate; g Rohr vom Compressor.
B Recipient für Klärsei; h Luftdruckrohr; i Retourdampfrohr zum Ausdampfen; j Treibrohr zu den Apparaten; k Anlafsrohr für Klärsei; / Lufthahn; m Scala zum Messen der Menge von Klärsei; η Ablafs- und Probehahn.
C Vorwärmer; a1 Sicherheitsventil; b1 Thermometer; c1 Manometer; 0 Luftrohr vom Recipienten A; p Retourdampfrohr bei Benutzung von Dampf zum Heizen; q Retourwasserrohr bei Benutzung von Dampf zum Heizen; r Rohr für warme Luft; ί Retourdampfrohr.
ZJ1, ZJ2, ZJ3, ZJ4 und ZJ5 Apparate zum Decken 2
und Trocknen;
Thermometer;
Manometer; / Dampfrohr zu den Heizschlangen; u Rohr für warme Luft; υ Dampfrohr zur Dampfeinströmung; w Rohr für kalte Luft; χ Rohr für Klärsei; y Ablafsrohr der 'Grünsyrupe.
E Laufbahn; E1 Krahnkatze.
F Obertheil der Apparate.
G Ventilständer.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE:
    Decken und Trocken gewöhnlicher konischer Zuckerbrode mittelst comprimirter Luft bei gleichzeitiger Verwendung äufserer Wärmequellen, und zwar in geschlossenen, wendebaren Apparaten in der Weise, dafs der Luftstrom stets in der Richtung der Schwere von oben nach unten, und zwar beim Decken von der Basis der Brode zur Spitze, beim Trocknen aber von der Spitze zur Basis geht.
    Zusammenstellung mehrerer solcher Apparate und der zugehörigen Hülfsapparate in der Art, dafs der Procefs continuirlich vor sich geht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT11837D Deck- und Trockenapparat für Zucker Active DE11837C (de)

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