DE11792C - Neuerungen an Metalldichtungen für Kolben und Ventilstangen - Google Patents

Neuerungen an Metalldichtungen für Kolben und Ventilstangen

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DE11792C
DE11792C DENDAT11792D DE11792DA DE11792C DE 11792 C DE11792 C DE 11792C DE NDAT11792 D DENDAT11792 D DE NDAT11792D DE 11792D A DE11792D A DE 11792DA DE 11792 C DE11792 C DE 11792C
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Germany
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DENDAT11792D
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Original Assignee
TH. TRIPP in East Stoughton, Grafschaft Norfolk, Massachusetts, V. St. A
Publication of DE11792C publication Critical patent/DE11792C/de
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00—Sealings
    • F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/26—Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings
    • F16J15/28—Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings with sealing rings made of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

1880.
Klasse" 47.
THOMAS TRIPP in EAST STOUGHTON (Grafschaft Norfolk, Massachusetts, V. S. A.).
Neuerungen an Metalldichtungen für Kolben und Ventilstangen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. April 1880 ab.
Der eigentliche Packungsring der Metalldichtung besteht aus zwei Hälften A A, welche wiederum je in zwei Theile P und c2 zerfallen und die Kolbenstange B dicht umschliefsen. Vor dem äufseren Ende des Packungsringes liegt eine die Kolbenstange lose umgebende ringförmige Platte C, vor dem inneren Ende desselben eine ähnliche ringförmige Platte D. Diese beiden Endplatten, von denen die mit D bezeichnete an den Nabenflantsch des Dampfcylinderdeckels angeschraubt wird, sind mittelst zweier oder mehrerer Schrauben a mit einander verbunden und haben zwischen sich einen hohen Ring oder Hohlcylinder A 4, welcher mit denselben zusammen ein Gehäuse zum Schutz der Packungsringtheile gegen Staub und Schmutz, sowie zum Auffangen von etwaigem Niederschlagwasser bildet, jedoch hauptsächlich den Zweck hat, beim Anziehen der Schrauben a ein zu festes Anpressen der Platte C gegen die Packungsringtheile und infolge dessen ein Festklemmen der letzteren zu verhüten.
Zwischen der Platte C und der zunächst liegenden Endfläche des Packungsringes ist ein flacher Metallring B4 angeordnet, der die Kolbenstange umgiebt und in einer Aussparung C eine elastische oder weiche Scheibe D1 enthält, welche die Kolbenstange dicht umschliefst und eine Sicherung gegen das Leckwerden der Dichtung bildet, jedoch für gewöhnliche Fälle weggelassen werden kann.
Die Platte D ist auf ihrer, dem Packungsring zugekehrten Seite mit einer Aussparung a4 versehen, in welche eine ringförmige Scheibe E eingelassen ist. Diese Scheibe E umschliefst dicht die Kolbenstange und dient dazu, eine dampfdichte Verbindung zwischen der Platte D und den Packungsringtheilen herzustellen. Dieselbe hat einen etwas kleineren Durchmesser als die Vertiefung «*, in welcher sie liegt, so dafs sie und mit ihr die Packung jeder z. B. durch Biegung hervorgerufenen, unregelmäfsigen, seitlichen Bewegung der Kolbenstange B Folge leisten kann.
Jede der beiden Packungsringhälften besteht aus den schon genannten Theilen P und c"·, von denen die mit P bezeichneten sich mit ihren Schenkeln r zwischen den Schenkeln ί der Theile c2 führen, Fig. 1 und 4, und welche durch die Schrauben g und die um letztere gelegten Federn f zusammengezogen und gegen die Kolbenstange angeprefst werden.
Die Theile P und c2 sind mit Lappen oder Flämischen versehen und durch Schrauben d bezw. e mit einander verbunden. Diese Schrauben gehen lose durch den einen der Flantsche und schrauben sich in das Gewinde des anderen ein, so dafs zwischen den Theilen PP bezw. c2 c2 · eine gewisse Beweglichkeit bleibt so dafs dieselben, wenn eine Verengung der von ihnen gebildeten Kolbenstangenöffnung nothwendig wird, zusammengeschraubt werden können.
Um die Stofsfuge zwischen den Theilen P P bezw. zwischen C2C2 zu schliefsen, sind zweiEinsatzstücke h aus weichem oder hartem Metall oder anderem Stoffe angeordnet, welche bei i i i, Fig. 2, mit dem einen der Theile P bezw. c2 fest verbunden sind. Diese Einsatzstücke werden vortheilhaft I-förmig gestaltet, Fig. 2, so dafs an den Stellen k und / eine gute Dichtung erzielt wird. Ueberdies mufs der äufsere Rand m jedes Einsatzstückes h mit dem Rand η, Fig. ι, gut dichten und die Verbindungsstelle möglichst einen solchen Bogen bilden, dafs die Theile der Packung gelöst oder zusammengezogen werden und eine gewisse Beweglichkeit behalten können, ohne dafs dort eine Undichtigkeit entsteht.
Man kann übrigens die Einsatzstücke h auch ganz fortlassen und dafür den einen der Theile P oder c2 mit Zinken versehen, welche in Nu then des zugehörigen Theiles P bezw. c2 passen. Ebenso kann man die Theile P P .und c2 c2 aus je einem Stück herstellen, welchem die nöthige Federkraft zu geben ist, damit die Packung die erforderliche Beweglichkeit behält.
Damit die Fuge an den Stellen, wo die Theile P mit den Theilen c** zusammenstofsen, unter allen Umständen dicht bleibe, sind die
Theile <τ2 je mit einer Feder ο versehen, welche ihr Widerlager an der inneren Wandung des Ringes A* hat und den zugehörigen Theil r2 gegen den entsprechenden Theil b2 prefst.
Durch die beschriebene Construction kann, wenn erforderlich, die Bohrung irgend einer gegebenen Packung auf einen kleineren Durchmesser gebracht werden. Es ist dann nur nöthig, die Stofsflächen der Ringhälften abzufeilen und die so verkleinerte Bohrung kreisend auszudrehen. Sollte die Bohrung einer Packung sich ausleiern oder sonstwie unrund werden, so kann sie auf dieselbe Weise ausgebessert werden.

Claims (5)

  1. P ATENT-AN SPRÜCHE:
    i. Bei einer Metalldichtung für Kolben und Ventilstangen die Packungsringhälften, deren Bohrung für die zu dichtende Stange nach Bedarf erweitert oder verengt werden kann, und welche zwecks Erreichung einer gewissen Beweglichkeit je aus zwei durch sich übergreifende und ' sich führende Schenkel . vereinigten Theilen bestehen, sowie durch Schrauben und Federn gegen die Stange angedrückt werden.
  2. 2. In Verbindung mit den Platten C und D und den Ringhälften A der Ring oder Hohlcylinder A^, welcher die Theile der Packung umgiebt.
  3. 3. Die 'Einsatzstücke, welche je an einer der Ringhälften befestigt sind und infolge ihrer besonderen Form eine gute Dichtung der Stofsfugen bewirken.
  4. 4. In Verbindung mit den Theilen c'1 c2 und dem Ringe oder Hohlcylinder Ai die Federn 0 0 zu dem erwähnten Zweck.
  5. 5. Die Verbindung der Platten C und Z>, des Cylinders A\ der Stange B, Theile c2 c2 und b 2 b 2, der Scheibe E und der elastischen oder weichen Scheibe £>i zu dem beschriebenen Zweck.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081093B (de) * 1958-11-18 1960-05-05 Pruefgeraetewerk Medingen Veb Vorrichtung zum Abmanteln von Gummikabelenden

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