DE1175379B - Schornstein-Reinigungsgeraet - Google Patents

Schornstein-Reinigungsgeraet

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DE1175379B
DE1175379B DEW34510A DEW0034510A DE1175379B DE 1175379 B DE1175379 B DE 1175379B DE W34510 A DEW34510 A DE W34510A DE W0034510 A DEW0034510 A DE W0034510A DE 1175379 B DE1175379 B DE 1175379B
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DE
Germany
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chimney
motor
tool
engine
cleaning device
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Pending
Application number
DEW34510A
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English (en)
Inventor
Hans Woehler
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J3/00Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers
    • F23J3/02Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys
    • F23J3/026Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys cleaning the chimneys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Schornstein-Reinigungsgerät Die Schornsteinreinigung wird allgemein mittels verhältnismäßig weicher Drahtbesen, die mit Hilfe von Eisenkugeln von 2 bis 3 kg Gewicht im Schornstein heruntergelassen werden, ausgeführt.
  • Bei harten oder auch plastischen Rußansätzen ist diese Arbeitsweise nicht mehr anwendbar, da die Besen über solche Rußansätze hinweggleiten, ohne diese von der Schornsteinwandung abzulösen. Schornsteine mit solchen Rußansätzen mußten bisher ausgebrannt werden, was mit erheblichen Gefahren für den Schornstein und das Gebäude erbenden ist.
  • Die Erfindung macht es möglich, harte oder plastische Rußansätze in Schornsteinen auf mechanischem Wege mittels eines von einem Elektromotor angetriebenen Werkzeuges restlos zu entfernen.
  • Es ist eine Einrichtung bekannt, bei der ein Elektromotor, auf dessen lotrecht angeordneter Welle eine Rundbürste montiert ist, im Schornstein heruntergelassen wird. Abgesehen davon, daß diese Einrichtung nur für Schornsteine mit rundem Querschnitt anwendbar ist, hat diese Einrichtung den Nachteil, daß das gesamte Drehmoment des Motors von dem Kabel, an dem der Motor hängt, aufgenommen werden müßte, was zu in der Praxis nicht mehr anwendbaren Kabelstärken führen würde.
  • Gemäß der Erfindung wird das eigentliche Reinigungswerkzeug als frei pendelnder, die Form eines Stabes aufweisender Schläger mit exzentrischem Schwerpunkt ausgebildet, der mit der Motorwelle durch eine elastische Kupplung verbunden ist. Infolge der Exzentrizität des Schwerpunktes führt der Schläger während der Drehung des Motors unregelmäßige, nach allen Seiten gerichtete Pendelbewegungen aus, die ein dauerndes Anschlagen des Schlägers an die Schornsteinwandung bewirken. Auf diese Weise können mit der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung Schornsteine beliebigen Querschnitts und beliebiger Weite gereinigt werden. Das Kabel für die Motoraufhängung kann aus weiter unten aufgezeigten Gründen leicht und biegsam gehalten werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. An dem. Kabel c wird der Elektromotor b im Schornstein heruntergelassen. In Verlängerung der Motorwelle ist mit dieser ein frei pendelndes stabförmiges .Schlagwerkzeug e mittels der elastischen Kupplung d verbunden. Das Schlagwerkzeug e hat einen exentrischen Schwerpunkt und ist an seinem unteren freien Ende mit einem Fräs- und Schabewerkzeug f versehen.
  • Damit der Motor mittig im Schornstein geführt wird, sind an ihm sternförmig die Flachstahlfedern g angeordnet.
  • Sobald der Motor eingeschaltet wird und das Schlagwerkzeug zu rotieren beginnt, kommt es sehr schnell infolge des exzentrischen Schwerpunktes zur Berührung des Schlagwerkzeuges e mit der Schornsteinwandung a. Das Schlagwerkzeug e prallt von der Schornsteinwandung ab und beginnt nach allen Richtungen auszupendeln, was zu immer neuem Anschlagen des Werkzeuges e mit dem Fräs- und Schabewerkzeug f an die Schornsteinwandung führt. Da das Schlagwerkzeug rotiert, werden die Bußansätze an der Schornsteinwandung a gleichmäßig abgeschlagen und abgefräst, wenn die gesamte Vorrichtung langsam im Schornstein heruntergelassen wird. Da der Motor selbst infolge der Gegenwirkung des frei pendelnden Schlagwerkzeuges e ebenfalls eine pendelnde Bewegung ausführt, wirken die Flachstahlfedern g als Schaber an der Schornsteinwand und tragen zur Reinigung der Schornsteininnenwand a bei.
  • Da die Berührung des Fräs- und Schabewerkzeuges f mit der Schornsteinwand a jeweils nur sehr kurzzeitig ist, wird das Drehmoment des Motors von der Masse desselben aufgefangen, und es genügt daher eine nur geringe Drehfestigkeit des Kabels, an dem der Motor aufgehängt ist. Ein geringes Gewicht des Kabels ist von besonderer Bedeutung bei der Reinigung von hohen Schornsteinen. In der Praxis hat es sich gezeigt, daß mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung auch gezogene, d. h. schräg stehende Schornsteine gereinigt werden können.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Reinigen von Schornsteinen mittels eines durch einen Elektromotor in drehende Bewegung versetzten Schlagwerkzeuges, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlagwerkzeug als frei pendelnder, die Form eines Stabes aufweisender Schläger mit exzentrischem Schwerpunkt ausgebildet ist, der mit der Motorwelle durch eine elastische Kupplung verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Motor in Form eines Sternes angeordnete Flachstahlfedern befestigt sind, die den Motor mittig im Schornstein führen und zugleich die Schornsteinwände abschaben. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 531740.
DEW34510A 1963-05-17 1963-05-17 Schornstein-Reinigungsgeraet Pending DE1175379B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1989008802A3 (fr) * 1988-03-12 1989-12-28 Schiedel Kaminwerke Friedrich Procede et dispositif pour l'elargissement d'une cheminee

Citations (1)

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DE531740C (de) * 1931-08-14 Heinrich Prause Vorrichtung zum Reinigen von Schornsteinen

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