DE1174010B - Abzugsvorrichtung fuer flache Ketten-wirkmaschinen mit einer Aufwickelwalze und einem Abzugswalzenpaar - Google Patents
Abzugsvorrichtung fuer flache Ketten-wirkmaschinen mit einer Aufwickelwalze und einem AbzugswalzenpaarInfo
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- DE1174010B DE1174010B DEF19390A DEF0019390A DE1174010B DE 1174010 B DE1174010 B DE 1174010B DE F19390 A DEF19390 A DE F19390A DE F0019390 A DEF0019390 A DE F0019390A DE 1174010 B DE1174010 B DE 1174010B
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B27/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B27/34—Take-up or draw-off devices for knitted products
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
- Abzugsvorrichtung für flache Kettenwirkmaschinen mit einer Aufwickelwalze und einem Abzugswalzenpaar Die Erfindung betrifft eine Abzugsvorrichtung für flache Kettenwirkmaschinen mit einer Aufwickelwalze und einem ständig angetriebenen, umlaufenden Abzugswalzenpaar, dessen Walzen die Wirkware durch Umschlingungsreibung mitnehmen.
- Bei einer bekannten derartigen Vorrichtung haben die Walzen eine sehr rauhe Oberfläche, so daß die Ware längs des größten Teils des Umschlingungswinkels schlupflos auf den Abzugswalzen aufliegt. Die Walzen fördern die Ware mit einer Geschwindigkeit, die etwas höher ist als die Geschwindigkeit, mit welcher die Ware an den Wirkwerkzeugen anfällt. Dadurch wird die Ware etwas gedehnt. Wenn nun die Ware nicht gleichmäßig dehnbar ist, weil beispielsweise die Bindung periodischen Änderungen unterworfen ist, dann kann es insbesondere bei wenig dehnbarer Ware periodisch zu einem starken Anstieg der Abzugsspannung kommen, der unerwünscht ist. Um diese Erscheinung auszugleichen, muß man einen gewissen Schlupf der Ware auf den Abzugswalzen zulassen.
- Die bekannte Abzugsvorrichtung zieht nun alle Warenarten unterschiedlicher Dehnbarkeit und unterschiedlicher Oberflächenrauhigkeit mit ein und demselben Walzenumschlingungswinkel ab. Dadurch ist es nicht möglich, anders als etwa durch Verwendung von Walzen mit verschiedenem Oberflächenbelag die maximale Abzugsspannung zu beeinflussen, bei welcher ein das übermäßige Ansteigen der Abzugsspannung verhindernder Schlupf ungleichmäßig dehnbarer Waren auftritt.
- Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß bei stets in gleicher Drehrichtung angetriebener Aufwickelwalze die Drehrichtung des angetriebenen Abzugswalzenpaares zur Änderung der Durchlaufrichtung der Wirkware durch das Abzugswalzenpaar und damit zur Änderung des Umschlingungswinkels umkehrbar ist. Hierdurch wird es möglich, mit vier verschiedenen Umschlingungswinkeln die Ware zwischen den Abzugswalzen hindurch und um diese Walzen herumzuführen und diese damit mit vier verschiedenen Spannungsbereiche zu wählen, oberhalb welcher Schlupf auftreten soll.
- Vorzugsweise soll die Abzugsvorrichtung, deren Abzugswalzenpaar in bekannter Weise mit zwei auf den Wellen der Abzugswalzen befestigten ineinandergreifenden Zahnrädern versehen ist, ein von einem Arm getragenes Zwischenzahnrad aufweisen, und dieser Arm in zwei Stellungen bewegbar sein, wobei das Zwischenzahnrad in der einen Stellung mit einem Antriebsrad und dem auf der Welle der einen Abzugswalze und in der anderen Stellung mit demselben Antriebsrad und dem auf der Welle der anderen Abzugswalze befestigten Zahnrad zur Umkehr der Drehrichtung des Abzugswalzenpaares kämmt.
- Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt F i g. 1 eine flache Kettenwirkmaschine in Seitenansicht, F i g. 2 schematisch das Getriebe zum Antrieb des Abzugswalzenpaares und F i g. 3 a bis 3 d schematisch vier verschiedene Möglichkeiten, die Wirkware durch die Abzugswalzen abzuziehen.
- Mit 1 und 2 sind in F i g. 1 die von Ständern 3 einer Kettenwirkmaschine getragenen Kettenbäume bezeichnet, die auf einem von einem Bett 5 getragenen Querträger 4 befestigt sind. Die Kettenfäden 6 laufen über Spannbarren 7, 3 zu den Wirkelementen 9. Von dort wird die Wirkware von Abzugswalzen 10, 11 abgezogen und dann von der Aufwickelwalze 12 aufgewickelt.
- Bestimmte Waren kann man, bedingt durch ihre nicht gleichbleibende Bindung, nicht mit konstanter Geschwindigkeit abziehen. Deshalb muß an den Abzugswalzen, die mit konstanter Umfangsgeschwindigkeit umlaufen, ein gewisser Schlupf möglich sein, der ein zeitweises Ansteigen der Abzugsspannung über ein zulässiges Maß hinaus verhindert.
- Um diese maximale Abzugspannung, oberhalb welcher Schlupf auftritt, verändern zu können, ist die Abzugsvorrichtung so eingerichtet, daß der Warenumschlingungswinkel verschieden groß gewählt werden kann (F i g. 3 a bis 3 d), indem man die Ware in verschiedenen Richtungen zwischen den Walzen hindurch- bzw. um die Walzen herumführt. Der Umschlingungswinkel der Abzugswalzen 10, 11 durch die Wirkware 13 ist gemäß F i g. 3 a am kleinsten und gemäß F i g. 3 d am größten. Bei dem Warenlauf gemäß der F i g. 3 a ist infolgedessen die Schlupfmöglichkeit der Wirkware am größten und gemäß F i g. 3 d am kleinsten. Der Umschlingungswinkel gemäß F i g. 3 b ist größer als gemäß F i g 3a, aber kleiner als gemäß F i g. 3 d. Der Umschlingungswinkel gemäß F i g. 3 c liegt zwischen denen nach den F i g. 3 b und 3 d.
- Diese vier Möglichkeiten, die Ware abzuziehen, erfordern, daß die Drehrichtung der Abzugswalzen veränderbar ist. Die Abzugswalzen 10, 11 werden über miteinander in Eingriff stehende Zahnräder 14, 15 von gleicher Größe angetrieben, die mit ihnen fest verbunden sind. Wird die Ware in der in F i g. 3 a und 3 d dargestellten Richtung zwischen den Abzugswalzen 10, 11 hindurchgeführt, rotiert die Walze 10 im Uhrzeigersinn und die Walze 11 im Gegenuhrzeigersinn. Bei den in den F i g. 3 a und 3 d dargestellten Möglichkeiten drehen sich die Abzugswalzen in entgegengesetztem Sinn zu dem in F i g. 3 a und 3 d dargestellten Drehsinn. Diese Umkehrung der Drehrichtung wird mit Hilfe der in F i g. 2 dargestellten Getriebeanordnung erzielt. Ein auf einer Welle 16 befestigtes Antriebsrad 17 wird in Richtung des Pfeiles 18 angetrieben. Ein Arm 19 mit einem Schlitz 20 ist frei drehbar auf der Welle 16 angeordnet und trägt ein Zwischenzahnrad 21, welches im Schlitz 20 radial zu dem Rad 17 verstellt werden kann.
- In der in F i g. 2 dargestellten Lage kämmt das Zwischenzahnrad 21 mit dem Zahnrad 17 und dem auf der Walze 11 befestigten Zahnrad 15, wodurch diese Walze in Richtung des Pfeiles 22 angetrieben wird und das Rad 15 die Walze 10 in Richtung des Pfeiles 23 antreibt. Zur Umkehr der Drehrichtungen der Walzen 10 und 11 wird der Arm 19 im Uhrzeigersinn verschwenkt, bis das Zwischenzahnrad 21 mit den Zahnrädern 17 und 14 in Eingriff gebracht worden ist. <
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Abzugsvorrichtung für flache Kettenwirkmaschinen mit einer Aufwickelwalze und einem ständig angetriebenen, umlaufenden Abzugswalzenpaar, dessen Walzen die Wirkware durch Umschlingungsreibung mitnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß bei stets in gleicher Drehrichtung angetriebener Aufwickelwalze (12) die Drehrichtung des angetriebenen Abzugswalzenpaares (10, 11) umkehrbar ist zur Änderung der Durchlaufrichtung der Wirkware (13) durch das Abzugswalzenpaar und damit zur Änderung des Umschlingungswinkels.
- 2. Abzugsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das Abzugswalzenpaar zwei auf den Wellen der Abzugswalzen befestigte, ineinandergreifende Zahnräder aufweist, gekennzeichnet durch einen ein Zwischenzahnrad (21) tragenden Arm (19), welcher in zwei Stellungen bewegbar ist, wobei das Zwischenzahnrad (21) in der einen Stellung mit einem Antriebsrad (17) und dem auf der Welle der einen Abzugswalze (11), und in der anderen Stellung mit dem Antriebsrad (17) und dem auf der Welle der anderen Abzugswalze (10) befestigten Zahnrad (15 bzw. 14) zur Umkehr der Drehrichtung des Abzugswalzenpaares (10, 11) kämmt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 862 040; Michael, »Technologie der Kettenwirkerei«. Stuttgart 1942, S. 56, 57; Paling, »Warp Knitting Technologie«. London 1952, S. 21 bis 24; H u 1 e u x, »Metiers Chaine ä Aiguilles ä Bec«, Paris 1958, S.124 bis 136.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1174010X | 1955-02-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1174010B true DE1174010B (de) | 1964-07-16 |
Family
ID=10879694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF19390A Pending DE1174010B (de) | 1955-02-04 | 1956-01-28 | Abzugsvorrichtung fuer flache Ketten-wirkmaschinen mit einer Aufwickelwalze und einem Abzugswalzenpaar |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1174010B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3795729A1 (de) | 2019-09-18 | 2021-03-24 | Groz-Beckert KG | Platine, platinenanordnung und kettenwirkmaschine |
| EP3798340A1 (de) * | 2019-09-26 | 2021-03-31 | KARL MAYER STOLL R&D GmbH | Verfahren zum fadeneinzug nach dem kettbaumwechsel bei einer kettenwirkmaschine und kettenwirkmaschine mit einer funktion zum fadeneinzug nach dem kettbaumwechsel |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE862040C (de) * | 1950-04-14 | 1953-01-08 | Robert Reiner | Warenabzugsvorrichtung, insbesondere fuer Flachkettenwirkmaschinen |
-
1956
- 1956-01-28 DE DEF19390A patent/DE1174010B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE862040C (de) * | 1950-04-14 | 1953-01-08 | Robert Reiner | Warenabzugsvorrichtung, insbesondere fuer Flachkettenwirkmaschinen |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP3795729A1 (de) | 2019-09-18 | 2021-03-24 | Groz-Beckert KG | Platine, platinenanordnung und kettenwirkmaschine |
| WO2021053014A1 (de) | 2019-09-18 | 2021-03-25 | Groz-Beckert Kg | Platine, platinenanordnung und kettenwirkmaschine |
| EP3798340A1 (de) * | 2019-09-26 | 2021-03-31 | KARL MAYER STOLL R&D GmbH | Verfahren zum fadeneinzug nach dem kettbaumwechsel bei einer kettenwirkmaschine und kettenwirkmaschine mit einer funktion zum fadeneinzug nach dem kettbaumwechsel |
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