DE11705C - Klöppel für Flechtmaschinen - Google Patents

Klöppel für Flechtmaschinen

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DE11705C
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Germany
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DENDAT11705D
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English (en)
Original Assignee
Wittwe BÜSCHE in Schwelm
Publication of DE11705C publication Critical patent/DE11705C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

1880.
Klasse 2 3.
WiTTWE BÜSCHE in SCHWELM. Klöppel für Flechtmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1880 ab.
Die vorliegenden Neuerungen .verfolgen den Zweck, den Klöppelmaschinen eine höhere Betriebsgeschwindigkeit zu gestatten.
Wie in der beiliegenden Zeichnung, Fig. 1 und 3, dargestellt, sind statt der gebräuchlichen Belastungsgewichte Spannungsfedern für die Spannung des Spulfadens angeordnet, welche namentlich bei rascherem Lauf der Klöppel einen constanten Zug auf den Spulfaden auszuüben vermögen. Statt der üblichen Sperrzahnung der Garnspule versieht man den Garnspulenkopf oder auch die untere Fläche der Klappe m1 oder beide mit verschiedenen Materialien, wie Tuch, Filz, Leder, Gummi etc., welche selbst bei Nachlafs des auf sie ausgeübten Druckes geeignet sind, noch einen entsprechenden Reibungswiderstand auszuüben. Die Wirkung dieser Anordnung ist dann wie folgt: Bei Stillstand der Klöppel wird die Klappe my durch den von ihr auf die Garnspule ausgeübten Druck den Zug der Spannungsfeder ausgleichen und eine unnöthige Abwickelung der Garnspule verhindern. Beim Betrieb wird durch das Einfiechten des Spulfadens das Fadenauge der Spannungsfeder dicht unter die Klappe gezogen und diese lüften, sobald die entsprechende Verkürzung des Fadens eingetreten ist. Diese Lüftung der Klappe wird nur so weit erfolgen, dafs die Garnspule das zur Weiterverarbeitung benöthigte Quantum Garn abzuwickeln vermag, und da dieses Quantum stets äufserst gering ist, so werden die vorbeschriebenen auf dem Garnspulenkopf bezw. der Klappe angebrachten mehr oder minder elastischen Materialien' trotz der Lüftung in Berührung bleiben und die Abwickelung der Garnspule reguliren.
Bei sehr gesteigerter Geschwindigkeit des Klöppellaufes, wo die Wirkung der oben erwähnten, zur Vergröfserung der Reibung angebrachten Materialien nicht ausreichen sollte, wird eine an der unteren Fläche der Klappe m1 angebrachte Feder, Fig. 1 und 3, mit oder ohne Reibungsmaterial, welche bei Lüftung der Klappe m1 selbsttätigen Druck auf die Garnspule auszuüben und diese dadurch zu bremsen vermag, den Zweck erfüllen.
Eine andere Einrichtung des Klöppels besteht in der Anwendung eines elastischen Fadenführers p an dem Theile m des Klöppels, Fig. 1 und 2. Dieser Theil m ist der Länge nach geschlitzt, und es befindet sich am unteren Ende desselben, in dem Schlitze, ein Gummizug oder eine schraubenförmig gewundene Feder befestigt, welche an ihrem oberen Ende den Fadenführer p trägt. Dieser Fadenführer gleitet auf dem Theil m, und da der Spulfaden von der Spule direct durch den Fadenführer p passirt und dieser in seiner natürlichen Lage sich' in gleicher Höhe mit dem unteren Ende der Garnspule befindet, so tritt bei vorkommenden Schwierigkeiten der Abwickelung die Feder in Function und gestattet/, dem Fadenzuge nachzugeben und durch elastischen Anzug die entstandene Schwierigkeit der Abwickelung zu überwinden.
In entsprechender Höhe von m sind zwei Vorsprünge, Fig. 2, angebracht, um ein die Feder beschädigendes Zurückschnellen des F~adenführers p zu verhindern.
In Fig. 3 und 4 ist das untere Ende der an p befestigten Feder an dem Ausrücker 0 statt an dem unteren Theile von m befestigt. Die Fadenspule ist so hoch gestellt, dafs bei der Abwickelung des Fadens Vom unteren Ende der Spule der Ausrücker 0, durch den Faden in p gehalten, das Ausrückwerk der Klöppelmaschine nicht berührt. Tritt nun die Abwickelung des Spulfadens an einem höher gelegenen Punkte der Garnspule ein, so folgt der Aussetzer 0 dem Fadenführer / nur bis zur Höhe des unteren Endes der Garnspule, damit diese selbst nicht von ihm beschädigt werden kann. Da 0 dort angelangt, durch Vorsprünge an m am weiteren Steigen verhindert wird, so tritt dann, wenn erforderlich, die Wirkung der Feder in der gleichen Weise, wie vorher bei Fig. ι und 2 beschrieben, ein. Beim Brechen des Spulfadens schnellt p in die natürliche Lage zu 0 zurück und beide gleiten nach unten, wo dann in der bekannten Weise die Ausrückung erfolgt.
In Fällen, wo statt der Federn Belastungsgewichte angeordnet sind, wird die nachfol-
gende Construction eines Belastungsgewichtes in Verbindung mit der Feder angewendet.
Das Belastungsgewicht α ist an einem Ende, wie Fig. s und 6 zeigen, eingedreht., und trägt am Klopfende die im Ruhezustande zusammengezogene Feder, welche zwischen zwei Plättchen r und rx befestigt ist. Das untere Plättchen r\ am Kopfende des Belastungsgewichtes angebracht, hat an zwei Stellen Nu then, um die Drähte /, deren oberer Schlufsbogen als Fadenauge dient, führen zu können. Das obere Plättchen r ist mit diesen Drähten f fest verbunden und letztere an ihren unteren Enden, durch den Ring a, welcher auf dem eingedrehten Theil von η zu gleiten vermag', : geschlossen. Im Ruhezustande des Belastungsgewichtes , Fig. 5, ruht α auf dem unteren Theile von η und die ;Feder befindet, sich im geschlossenen Zustande. Bei Inanspruchnahme und freiem Spiel des Gewichtes, Fig. 6; ruht dasselbe durch das Plättchen r1 vollständig auf dem Ringe a, da die Feder selbst nur von der Stärke gewählt wird, dafs das Gewicht η -durch' eigene.Schwere mit Leichtigkeit die von der Feder innerhalb der Grenzen ihrer Anspannung ausgeübte Wirkung zu überwinden vermag.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Ein Klöppel; für Flechtmaschinen, bei welchem aufser der federnden Aufhängung des Spanngewichtes η eine federnde Auflagerung der Klappe m1 auf dem glatten Spulenrände und eine Federbelastung des Fadenleiters p durchgeführt ist.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT11705D Klöppel für Flechtmaschinen Active DE11705C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013004083A1 (de) * 2013-03-11 2014-09-11 August Herzog Maschinenfabrik Gmbh & Co. Kg Flechtklöppel für eine Flechtmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013004083A1 (de) * 2013-03-11 2014-09-11 August Herzog Maschinenfabrik Gmbh & Co. Kg Flechtklöppel für eine Flechtmaschine
EP2778269A1 (de) * 2013-03-11 2014-09-17 August Herzog Maschinenfabrik GmbH & Co. KG Flechtklöppel für eine Flechtmaschine

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