DE1167137B - Schlauchventil - Google Patents

Schlauchventil

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Publication number
DE1167137B
DE1167137B DEM48535A DEM0048535A DE1167137B DE 1167137 B DE1167137 B DE 1167137B DE M48535 A DEM48535 A DE M48535A DE M0048535 A DEM0048535 A DE M0048535A DE 1167137 B DE1167137 B DE 1167137B
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DE
Germany
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hose
pressure pieces
valve
spindle
hose valve
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Pending
Application number
DEM48535A
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English (en)
Inventor
Ludwig Maurer
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K7/00—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
    • F16K7/02—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm
    • F16K7/04—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force
    • F16K7/06—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force by means of a screw-spindle, cam, or other mechanical means
    • F16K7/063—Lever clamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valve Housings (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Schlauchventil Die Erfindung bezieht sich auf ein Schlauchventil für aggressive Medien führende Leitungen, dessen durch im Gehäuse schwenkbar gelagerte Druckstücke einschnürbarer Schlauch aus einem flexiblen und korrosionsfesten Werkstoff , z. B. Gummi oder Kunststoff, besteht und bei dem die Druckstücke eine Ausnehmung aufweisen, in die ein mit der Spindel bewegbares Mitnehmerteil zum Schwenken der Druckstücke eingreift.
  • Bei den bekannten Schlauchventilen dieser Art ist an. der Spindel ein Querstück befestigt, auf dem je ein Bolzen für jedes Druckstück vorgesehen ist. Zum Bewegen der Druckstücke sind daher mehrere Teile notwendig. Der Aufbau des bekannten Ventils ist infolgedessen verhältnismäßig aufwendig, seine Fertigung erfordert eine Bearbeitung der einzelnen Mitnehmerteile, die zudem gesondert vorgenommen werden muß. Die Verwendung mehrerer bearbeiteter Teile führt zu einer erhöhten Empfindlichkeit des Ventils.
  • Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß als Mitnehmerteil an der Spindel ein Bund vorgesehen ist. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß zur übertragung der Spindelbewegung auf die Druckstücke nur ein einziges Teil notwendig ist, das beim ohnehin notwendigen Bearbeiten der Spindel mit bearbeitet werden kann. Aufbau und Fertigung des Ventils werden vereinfacht. Alle Gelenke können in Rohguß ausgeführt sein. Das Ventil wird verbilligt und robuster.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind die Druckstücke in an sich bekannter Weise in einem gasdichten Teil des Ventilgehäuses untergebracht. Dadurch wird auch bei dem einfachen Ventil nach der Erfindung der Vorteil erzielt, daß durch das Ventil auch Gase, insbesondere auch giftige Gase, hindurchgeleitet werden können, ohne daß befürchtet werden muß, daß bei einem etwaigen Bruch des Schlauches diese Gase nach außen dringen, vielmehr werden etwa ausgetretene Gase im gasdichten Gehäuseteil zurückgehalten.
  • Zweckdienlich sind nach einer weiteren Ausführungsfonn der Erfindung, wie an sich bekannt, außen am Schlauch knopfartige Ansätze vorgesehen, die in Mitnehmernuten der Druckstücke eingreifen, damit der Schlauch in üblicher Weise aus seiner Schließlage in die Offenlage zwangsmäßig zurückgeführt wird.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung als Beispiel dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt das dargestellte Schlauchventil in einem Schnitt längs der Spindelachse; F i g. 2 ist ein Schnitt nach der Linie B-B in F i g. 1; F i g. 3 zeigt einen gegenüber der F i g. 1 um 90' gedrehten Schnitt nach der Linie C-C in F i g. 1 bei geöffnetem Ventil; F ig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie A-A in F ig. 1; F i g. 5 veranschaulicht in größerem Maßstab einen Schnitt durch die Lagerung der schwenkbaren Druckstücke; F i g. 6 ist ein zur F i g. 5 um 901 gedrehter Schnitt; F i g. 7 ist ein Querschnitt durch den Schlauch; F i g. 8 zeigt einen Längsschnitt durch den Schlauch nach F i g. 7; F i g. 9 zeigt einen Teil des Schlauches in Draufsieht; F i g. 10 veranschaulicht ein-en Teil eines Druckstücks mit Schwalbenschwanznut.
  • Das dargestellte Schlauchventil besteht aus einem Gehäuse 1 mit einem gasdicht daraufgesetzten Dekkel 2, einer Gewindespindel 3, als Schwenkbacken ausgebildeten Druckstücken 4, 5 sowie einem aus flexiblem und korrosionsfestem Werkstoff bestehenden Schlauch 6.
  • Auf die Spindel 3 ist ein Bedienungsgrad 7 aufgesetzt. In dem Deckel 2 befindet sich eine Dichtung 8 für die Spindel 3. Die Spindel 3 ist mit Gewinde 9 durch den Deckel 2 hindurchgeführt. Kurz unterhalb des Gewindes ist die Spindel 3 mit einem Bund 10 versehen, der als Mitnehmerteil in Ausnehmungen 11 der Druckstücke 4 und 5 eingreift. Die Druckstücke 4 und 5 sind um Achsen 12, 13 schwenkbar. Zusammen bilden die Druckstücke 4 und 5 ein schnabelartiges Gebilde, das sich öffnen und schließen kann, je nachdem, ob die Spindel 3 nach rechts oder nach links gedreht wird. Die Lagerzapfen 12 und 13 werden durch Sperrglieder 14 in ihrer Lage gehalten. Diese Sperrglieder 14 werden in Schlitze 15 eingesetzt und durch den Deckel 2 gehalten.
  • Der Gehäuseraum 16 im Gehäuse 1 ist nach außen hin gasdicht abgeschlossen. Bei 17 ist eine Anzeigevorrichtung in die Wandung des Gehäuses 1 eingebaut. DieseAnzeigevorrichtung zeigt z. B. durch Verfärbung eines Fühlers an, wenn in den Gehäuseraum 16 infolge Bruchs des Einsatzes 6 Teile des strömenden Mittels eingedrungen sein sollten.
  • An den Knickstellen 18 des flexiblen Schlauches, der aus Gummi, Kunstgummi oder sonstigem Kunststoff bestehen kann, sind auf der Innenseite Rippen 19 vorgesehen, die beim Einschnüren des Schlauches 6 die beim Knicken gebildeten Hohlräume an den Knickstellen ausfüllen. Dadurch wird die Dichtigkeit des Ventils im eingeschnürten Zustand (siehe F i g. 2) gewährleistet. An den Druckstellen des flexiblen Schlauches sind möbelknopfähnliche Mitnehmer 20 angebracht, die beim erstmaligen Einschieben des Schlauches 6 in das Gehäuse 1 in die oben erweiterte Aussparung der Scbwalbenschwanznut 21 einrasten. Wird das Ventil geschlossen, dann rutschen die Mitnehmer 20 in den unteren Teil der Nuten 21. Sie können dann beim öffnen des Ventils, ohne daß sie herausrutschen, den Schlauch auseinanderziehen. Es wird dadurch verhindert, daß der flexible Schlauch 6 in der Drosselstellung verharrt und aus diesem Grund nicht rechtzeitig oder gar nicht öffnet.
  • Das Ventil ist mit den neuen Merkmalen auch als Flanschenventil verwendbar.

Claims (3)

  1. Pate,ntansprüche: 1. Schlauchventil für aggressive Medien füh- rende Leitungen, dessen durch im Gehäuse schwenkbar gelagerte Druckstücke einschnürbarer Schlauch aus einem flexiblen und korrosionsfesten Werkstoff, z. B. Gummi oder Kunststoff, besteht und bei dem die Druckstücke eine Ausnehmung aufweisen, in die ein mit der Spindel bewegbares Mitnehmerteil zum Schwenken der Druckstücke eingreift, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, daß als Mitnehmerteil an der Spindel (3) ein Bund (10) vorgesehen ist.
  2. 2. Schlauchventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstücke (4, 5) in an sich bekannter Weise in einem gasdichten Teil (16) des Ventilgehäuses (1) untergebracht sind. 3. Schlauchventil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, außen am Schlauch (6) knopfartige Ansätze (20) vorgesehen sind, die in Mitnehmernuten (21) der Druckstücke (4, 5) eingreifen, damit der Schlauch in üblicher Weise aus seiner Schließlage in die Offenlage zwangsmäßig zurückgeführt wird.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1038 850, 1068 074; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1799 040; britische Patentschrift Nr. 692 647; französische Patentschrift Nr. 1153 083; USA.-Patentschriften Nr. 2 467 150, 2 890 855.
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