DE1164112B - Anordnung zur Zaehlung des UEberverbrauchs von Waerme-, Fluessigkeits-, Dampf- oder Gasmengen mit einem Trommelzaehler - Google Patents

Anordnung zur Zaehlung des UEberverbrauchs von Waerme-, Fluessigkeits-, Dampf- oder Gasmengen mit einem Trommelzaehler

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DE1164112B
DE1164112B DEN7009A DEN0007009A DE1164112B DE 1164112 B DE1164112 B DE 1164112B DE N7009 A DEN7009 A DE N7009A DE N0007009 A DEN0007009 A DE N0007009A DE 1164112 B DE1164112 B DE 1164112B
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Dr Hellmut Noeldge
Ernst Toedten
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HELLMUT NOELDGE DR
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    • G06M1/06Design features of general application for driving the stage of lowest order producing continuous revolution of the stage, e.g. with gear train
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Description

  • Anordnung zur Zählung des Überverbrauchs von Wärme-, Flüssigkeits-, Dampf- oder Gasmengen mit einem Trommelzähler Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Zählung des Überverbrauchs von Wärme-, Flüssigkeits-, Dampf- oder Gasmengen mit einem Trommelzähler. Hierbei wird ein Differentialgetriebe zur Bildung der Differenz zwischen einem vorgegebenen Mengenwert und der Trommeldrehzahl verwendet und die Differenz einem überverbrauchszählwerk zugeführt. So wird z. B. in der Fernwärmeversorgung die verbrauchte Wärmemenge vielfach über die anfallende Kondensatmenge mit einem Trommelzähler bestimmt. Um den eine vereinbarte Menge überschreitenden Überverbrauch zu messen, muß die Drehzahl des Trommelzählers mit einem der vereinbarten Menge entsprechenden Durchschnittsmengenwert verglichen werden.
  • Für Gas- und Wasserzähler ist ein Maximumzählwerk mit einem Schleppzeiger bekannt, um die auftretende Leistungsspitze zu messen. Hierbei wird neben dem Gesamtverbrauch die Verbrauchsspitze, d. h. der höchste Durchschnittsverbrauch innerhalb einer Meßperiode angezeigt, der während der Ableseperiode aufgetreten ist.
  • Für die Zählung von elektrischer Leistung sind außerdem Überverbrauchszählwerke bekannt, welche die dem Netz entnommene und einen vereinbarten Durchschnittsleistungswert übersteigende elektrische Leistung zählen. Hierbei wird in einem Differentialgetriebe die Drehzahl des Leistungsmessers mit einer konstanten Vergleichsdrehzahl verglichen und die Differenz einem Überverbrauchszählwerk zugeführt. Bei der Zählung von Wärme-, Flüssigkeits-, Dampf-oder Gasmengen werden jedoch vielfach Trommelzähler verwendet. Der Trommelzähler ist ein Gerät, das auch bei kontinuierlichem Zulauf des zu messenden Mediums eine unstetige Umdrehungsgeschwindigkeit besitzt. Der Zähler besteht nämlich aus einzelnen Kammern, in die das zu messende Medium einströmt und durch sein Gewicht die Trommel in Bewegung setzt. Während der Drehbewegung werden dann die Meßkammern wieder entleert. Hierbei kommt es zu einer Drehbewegung, bei der während einer Umdrehung die Winkelgeschwindigkeit vom Stillstand mehrmals bis zu großen Werten wechselt. Außerdem nimmt im Gegensatz zu allen übrigen Meßgeräten, die der Verrechnung von Energie dienen, beim Trommelzähler das Drehmoment mit steigender Belastung ab. Infolge dieser Schwierigkeiten sind bisher in der Praxis noch keine überverbrauchsmessungen bei Anlagen durchgeführt worden, die mit Trommelzählern ausgerüstet sind.
  • Die neue Anordnung zur Zählung des überverbrauchs von Wärme-. Flüssigkeits-. Dampf- oder Gasmengen mit einem Trommelzähler ist gemäß der Erfindung gekennzeichnet durch eine Sperreinrichtung, die das Überverbrauchszählwerk jeweils erst nach Ablauf einer Trommelumdrehung oder mehreren Trommelumdrehungen kurzzeitig freigibt, durch einen in beiden Drehrichtungen federnden Federspeicher, auf den die Drehzahldifferenz während der Sperrzeit einwirkt, und durch einen in die Antriebsverbindung zum überverbrauchszählwerk eingeschalteten Freilauf, über den sich bei der Freigabe der Sperrung eine negative Drehzahldifferenz ausgleichen kann.
  • Da ein in beiden Drehrichtungen federnder Federspeicher verwendet wird, werden alle Drehzahldifferenzen summiert, die innerhalb einer Meßperiode auftreten. Außerdem ist sichergestellt, daß nur bei positiven Werten des Integrals über die Drehzahldifferenz ein Weiterschalten des überverbrauchszählwerkes am Ende der Meßperiode stattfindet.
  • Anwendungsfälle der Erfindung sind im folgenden beschrieben: I. Messung des auf eine volle Umdrehung des Trommelzählers bezogenen Überverbrauchs (wegabhängig).
  • Die Drehzahl des Trommelzählers wird z. B. mittels einer Übersetzung auf das Planetenrad eines Differentialgetriebes übertragen. Ein Synchronmotor erzeugt die Vergleichsdrehzahl, die der bestellten Menge (vorgegebener Durchschnittsmengenwert) entspricht und treibt über ein Getriebe ein Sonnenrad des Differentials. Das zweite Sonnenrad dreht sich dann mit der Differenz zwischen Trommeldrehzahl und Vergleichsdrehzahl. Diese Differenz wirkt auf einen in beiden Drehrichtungen federnden Speicher, der z. B. aus einer in beiden Richtungen federnden Doppel- Mattfeder besteht. Der Federspeicher wirkt auf ein Übersetzungsrad, das jeweils für genau eine Umdrehung der Trommelzählerachse gesperrt ist. Die mechanisch-elektrisch wirkende Sperreinrichtung wird jeweils nach einer Umdrehung der Trommelachse kurzzeitig aufgehoben. Es wird somit die über einen Umlauf der Trommelachse von der Blattfeder gespeicherte Differenz in das Oberverbrauchszählwerk weitergegeben.
  • Ist die Differenz positiv, d. h. besteht Oberverbrauch, so schiebt die eine Blattfeder das Oberverbrauchszählwerk um den entsprechenden Betrag vorwärts. Ist die Differenz negativ, d. h. liegt der Verbrauch unter der bestellten Menge, dann gleicht sich die Federkraft der anderen Blattfeder um den Differenzbetrag über die in dieser Richtung frei laufende Übersetzung aus, wobei eine Rücklaufhemmung das Zurücklaufen des Überverbrauchszählwerkes verhindert. Um bei Stillstand oder sehr langsamem Umlauf der Trommel (das gesperrte Übersetzungsrad wird nicht oder nur in großen Zeitabständen freigegeben), wobei aber der Synchronmotor weiterläuft, die in dieser Drehrichtung liegende Blattfeder nicht zu ermüden oder zu zerstören, wird die Doppelfeder nicht fest mit dem zweiten Sonnenrad verbunden, sondern mittels eines gefederten Rasterzapfens, welcher in ein mit Sperrzähnen versehenes Kronenrad eingreift, gekuppelt. Der Rasterzapfen gleitet somit bei großer negativer Differenz in den nächsten Sperrzahn und entlastet die Blattfeder. In der positiven Richtung liegt der Zapfen am Anschlag des Sperrzahns. Er kann also bei Überschreitung des bestellten Verbrauchs niemals nachgeben und die Messung fälschen. Das Sperrzahnkronenrad sitzt auf dem zweiten Sonnenrad des Differentials.
  • Diese Anordnung ist weiter unten bei der Beschreibung eines anderen Anwendungsfalles an Hand der Zeichnung noch näher erläutert. 1I. Messung des Überverbrauchs innerhalb bestimmter Meßperioden (zeitabhängig). Da bei der Fernwärmeversorgung nicht immer die in Kondensat umgewandelten verbrauchten Dampfmengen dem Verbrauch entsprechend sofort über den Trommelzähler fließen, sondern auch mit Kondensatstauung und einem Reservoir gearbeitet wird, muß die oben geschilderte Meßanordnung für diese Anlagen entsprechend abgewandelt werden. Das Reservoir wird, nachdem eine bestimmte Füllhöhe erreicht ist, über den Trommelzähler bis zu seinem Normalstand entleert. Ist der Wärmeverbrauch groß, so werden die Entleerungen schnell aufeinanderfolgen. Ist er gering, dauert es entsprechend länger. Man erkennt, daß trotz der Stauung eine verbrauchsabhängige Kondensatmenge am Trommelzähler anfällt, und daß hieraus der zeitliche Verbrauch und somit der Überverbrauch zu rekonstruieren ist. Es kommt hierbei darauf an, die Messung über eine bestimmte Zeit, in Abhängigkeit von dem Verhältnis der Größe des Reservoirs zu dem vereinbarten Grundverbrauch, durchzuführen. Diese Zeit wird im folgenden Meßperiode genannt. Für die Messungen wird ein Oberverbrauchszählwerk benutzt, welches dem vorher beschriebenen ähnlich und an Hand der Zeichnung unten näher erläutert ist. Das Speichervolumen der Federn wird erhöht, um die auftretenden, größeren D=iferenzen innerhalb einer Meßperiode sicher speicherr zu können. Die Sperreinrichtung des Übersetzungsrades wird jetzt nicht von der Trommelachse gesteuert, sondern von dem Kontakt eines gleichzeitig vom Synchronmotor über eine Übersetzung gesteuerten Kontaktgebers, wobei die Wahl der Übersetzung durch die Meßperiode bestimmt wird. Bei dieser Meßanordnung werden die ungleichmäßigen Umläufe der Trommel, welche durch die Kippmomente und die schubweise Entleerung des Reservoirs verursacht werden, als Gesamtdrehzahl mit der in der gleichen Zeit vom Synchronmotor gelieferten Vergleichsdrehzahl verglichen und die Differenz gespeichert. Nach Ablauf der Meßperiode wird das gesperrte Übersetzungsrad von der Sperreinrichtung freigegeben und die gespeicherte Differenz auf das Überverbrauchszählwerk übertragen. Die Federkraft des Federspeichers und des gefederten Rasterzapfens wird so bemessen, daß bei sicherer Unterschreitung der vereinbarten Grundmenge die Feder für die negative Richtung über das Sperrzahnkronenrad entlast;_t wird. Da die Meßperiode und die Vergleichsdrehzahl für die vereinbarte Grundmenge von demselben Synchronmotor bestimmt wird, erhöht sich die Meßgenauigkeit, weil die Fehler, welche durch die bei Frequenzänderungen gefälschten Vergleichsdrehzahlen entstehen, durch die mit der Frequenz kürzer oder länger werdenden Meßperioden kompensiert werden.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform des Zähiwerkes für diese zuletzt beschriebene Anordnung ist in der Zeichnung dargestellt. Die Funktion ist folgende: Die Umdrehungen des Mengenzählers werden bei 1 auf ein Grundrad übertragen und über eine Zwischenübersetzung 2 auf ein Rollenzählwerk für den Gesamtverbrauch gegeben. Auf der Achse des Grundrades befindet sich eine weitere Übersetzung 3, welche die Umdrehungen des Mengenzählers auf ein auf der Achse frei laufendes Planetenrad 25 überträgt. Die Drehzahl eines Synchronmotors wird von der Schnekken- und Grundradübersetzung bei 4 übernommen und durch eine Übersetzung 5 auf ein erstes Sonnenrad 6 übertragen. Die Drehzahldifferenz, die sich zwischen der Drehzahl des Mengenzählers sowie der des Synchronmotors über das Differential am zweiten Sonnenrad 7, das mit einem Sperrzahnkronenrad 26 fest verbunden ist, ergibt, wird durch einen Differenzübertrager 8 auf einen Federspeicher 13 gegeben. Der Differenzübertrager 8 ist über seinen Rasterzapfen 9 mit dem Sperrzahnkronenrad 26 gekuppelt. Der Rasterzapfen wird mit seiner Feder 10 und Druckschraube 11 so eingestellt, daß er bei Auftreten einer solchen negativen Differenz, die durch die in der ablaufenden Meßperiode noch mögliche Vollastdrehzahl des Mengenmessers nicht aufgehoben werden kann, über die Sperrzähne gleitet. Der Federspeicher 13 wird im Beispiel der Zeichnung aus zwei gegenläufigen Torsionsfedern gebildet, um für die Meßperiode ein großes Speichervolumen zu sichern. Die äußeren Federenden sind fest mit einer Federhalterung 12 des Differenzübertragers 8, die innenliegenden Federenden dagegen fest mit einem frei auf einer Buchse laufenden Übersetzungsrad 14 verbunden. Auf der Buchse wird gleichzeitig ein Anschlag für den Differenzübertrager vorgesehen, damit der Bezugspunkt für den Federdruck des Rasterzapfens 9 festliegt. Das Übersetzungsrad 14 greift ständig in ein übersetzungsrad 15 ein. Dieses Rad 15 läuft frei auf seiner Achse und ist über eine Gleitfeder 27 mit einem fest auf der Achse befindlichen Sperrzahnrad 28 so verbunden, daß dieses Sperrzahnrad bei einer positiven Differenz mitlaufen muß, die somit auf das Rollenzählwerk für den Überverbrauch gegeben wird. Bei negativer Differenz gleitet diese Feder 27 über das Sperrzahnrad 28, ohne dieses mitzunehmen. Als Sicherheit wird die Achse in dieser Richtung von einer Rücklaufbegrenzung 16 gesperrt. Das Übersetzungsrad 15 wird während der Meßperiode von einem Bremskolben 19 mit der Federkraft einer Feder 18 festgehalten. Die Länge der Meßperiode wird mit einer Übersetzung 20, die mittels weiterer Übersetzungen mit dem Synchronmotor gekuppelt ist, bestimmt. Nach Ablauf der Meßperiode schließt der Kontaktgeber einen Kontakt 21 und setzt eine Relaisspule 17 unter Spannung; dadurch wird der Bremskolben 19 in die Spule gezogen und das Übersetzungsrad 15 freigegeben. Die im Federspeicher 13 aufgelaufene Differenz gleicht sich nun, ist sie positiv über das Sperrzahnrad 28, ist sie negativ über den Freilauf, aus. Da die Federn des Federspeichers 13 bei der Entspannung durch das Schwungmoment erst nach einem Zurückpendeln über ihren Anfangsstand hinaus auf ihren Ruhepunkt kommen, und zwar abhängig von der Größe der aufgelaufenen Federspannung, entstehen Meßfehler. Diese wurden durch folgende Maßnahmen beseitigt. Ein Ansatz 29 am Übersetzungsrad 14 wurde mit einer Nut 22 versehen und durch einen in dieser Nut laufenden Zapfen 30 geführt. Der Zapfen 30 ist über ein Gestänge 23 mit der Achse des Bremskolbens 19 verbunden. Wird nun bei dem Ende der Meßperiode der Federspeicher 13 freigegeben, so schiebt der Bremskolben 19 über das Gestänge 23 das geführte Übersetzungsrad 14 in Richtung Differenzübertrager. Die Übersetzungsräder 14 und 15 bleiben dabei mit Sicherheit im Eingriff. Ein Rückstellbegrenzungsstab 24, welcher der Ruhestellung des Federspeichers 13 entsprechend in den Ansatz 29 des Übersetzungsrades 14 eingesetzt ist, setzt sich vor die Federhalterung 12. Damit ist der Weg des Federspeichers eindeutig definiert, es können keine Meßfehler auftreten.
  • Die oben beschriebene Anordnung unterscheidet sich von der zuerst erläuterten also im wesentlichen dadurch, daß der Kontaktgeber vom Synchronmotor gesteuert wird, während er vorher auf der Achse der Schnecke bei 1 angeordnet war, so daß die Zeit eines Umlaufes des Mengenmessers der Meßperiode entspricht. Hier war ein aus zwei Blattfedern aufgebauter Federspeicher ausreichend, da die Drehzahldifferenz nicht so groß wird, wie unter 1I. beschrieben. Außerdem war die Rückstellbegrenzung zum Federzeiger nicht erforderlich.
  • Die geschilderten Meßanordnungen lassen sich zusätzlich mit einem Warnkontakt ausrüsten, welcher kurz vor Überschreitung der vertraglich vereinbarten Durchschnittsmenge ein Signal auslöst.
  • Als Anwendungsbeispiele für den neuen Zähler seien außer den für die Fernwärmeversorgung geschilderten folgende erwähnt: Betriebskontrollgeräte für Verbrauch oder Lieferung von Gasen, Flüssigkeiten, Dampf und Wärmemengen; Mengenkontrollgeräte in der Industrie für zeitabhängige Messung der Spitzen oder Grundmengenüberschreitungen; Überwachungseinrichtungen in chemischen Betrieben; Meßgeräte für den Wärmeanschlußwert.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Zählung des Überverbrauchs von Wärme-, Flüssigkeits-, Dampf- oder Gasmengen mit einem Trommelzähler und einem Differentialgetriebe zur Bildung der Differenz zwischen der Vergleichsdrehzahl (vorgegebener Durchschnittsmengenwert) und der Trommeldrehzahl, wobei die Diiierenz einem überverbrauchszählwerk zugeführt wird, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h eine Sperreinrichtung die das überverbrauchszählwerk jeweils erst nach Ablauf einer Trommelumdrehung oder mehreren Trommelumdrehungen kurzzeitig freigibt, durch einen in beiden Drehrichtungen federnden Federspeicher, auf den die Drehzahldifferenz während der Sperrzeit einwirkt, und durch einen in die Antriebsverbindung zum überverbrauchszählwerk eingeschalteten Freilauf, über den sich bei der Freigabe der Sperrung eine negative Drehzahldifferenz ausgleichen kann.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen jeweils nach einer vollen Umdrehung des Mengenzählers freigegebenen Federspeicher zur Speicherung der Differenzmengenwerte und zur periodischen Weitergabe an das Überverbrauchszählwerk.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, angewendet bei Heizungsanlagen mit Kondensatstauung, dadurch gekennzeichnet, daß der Federspeicher zeitabhängig nach mehreren Trommelumdrehungen von einem in Abhängigkeit von der Drehzahl eines zum Erzeugen der Vergleichsdrehzahl vorgesehenen Synchronmotors gesteuerten Kontaktgeber freigegeben wird.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 und folgenden, gekennzeichnet durch eine in Richtung einer negativen Drehzahldifferenz wirkende Rutschkupplung zwischen dem Differentialgetriebe und dem Federspeicher in Form einer Sperrklinke, welche eine einstellbare Druckfeder derart auf ein Sperrzahnrad preßt, daß die Antriebsverbindung sich löst, wenn die auftretende negative Drehzahldifferenz durch die in der ablaufenden Meßperiode noch mögliche Vollastdrehzahl des Trommelzählers nicht aufgehoben werden kann.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine in beiden Drehrichtungen federnde Doppelblattfeder als Federspeicher.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1 und folgenden, gekennzeichnet durch zwei gegenläufige Torsionsfedern als Federspeicher. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 230 640, 624149, 640 702, 718 006, 829 226, 832 683; schweizerische Patentschrift Nr. 182 450.
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