DE11630C - Neuerungen an Ventilatoren - Google Patents

Neuerungen an Ventilatoren

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Publication number
DE11630C
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DE
Germany
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fan
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fans
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Application number
DENDAT11630D
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English (en)
Original Assignee
F. ZUR NEDDEN in Berlin SW., Grofsbeerenstrafse 71
Publication of DE11630C publication Critical patent/DE11630C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D25/00Pumping installations or systems
    • F04D25/02Units comprising pumps and their driving means
    • F04D25/04Units comprising pumps and their driving means the pump being fluid-driven
    • F04D25/045Units comprising pumps and their driving means the pump being fluid-driven the pump wheel carrying the fluid driving means, e.g. turbine blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

1880.
Klasse 27.
FRANZ zur NEDDEN in BERLIN. Neuerungen an Ventilatoren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. März 1880 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung im Schnitt nach a-b und c-d dargestellte Ventilator ist aus dem Bedürfnifs nach einem einfachen, von Transmissionen und Witterungsverhältnissen unabhängigen, möglichst geräuschlos arbeitenden Ventilationsapparat hervorgegangen. ,
Die Axe A des Ventilators dreht sich mit ihren Zapfen in Lagern L L, welche so construirt sind, dafs sie der Axe bei verticaler Stellung als Stützlager und bei horizontaler oder geneigter Stellung als Schalenlager dienen.
Auf der Axe A sitzt der eigentliche Ventilator, welcher, wie dies auf der linken Seite der Zeichnung angegeben ist, als Schraubenventilator V1, oder wie auf der rechten Seite der Zeichnung angegeben, als Centrifugalventilator F2 ausgeführt sein kann.
In Verbindung mit diesem Ventilator befindet sich ein Kranz K, welcher mit etwas Spielraum Z, aber ohne zu schleifen, in einem Schlitz des ringförmigen Gehäuses G läuft, und welcher mit irgendwie gestalteten Schaufeln s versehen ist, an welche der unter Druck austretende Dampf-, Gas-, Luft- oder Wasserstrahl seine motorische Kraft abgiebt. Auf diese Weise wird der Ventilator in schnelle Umdrehung versetzt und treibt die zu bewegende luftförmige Flüssigkeit je nach seiner Drehungsrichtung von oben nach unten oder umgekehrt, so dafs man es ganz in seiner Gewalt hat, den Ventilator aspirirend oder pulsirend wirken zu lassen.
-Das treibende Agens (Dampf, Gas, Luft oder Wasser) wird in dem Gehäuse G aufgefangen und wird durch die, infolge der Centrifugalkraft des Kranzes K mit grofser Geschwindigkeit durch den Spielraum Z eintretende Luft verhindert, durch den Spielraum nach dem Centrum zu entweichen, selbst. wenn in dem Gehäuse G ein etwas gröfserer Druck herrschen sollte. Es wird also auf diese Weise durch die der Luft infolge der Centrifugalkraft ertheilte Geschwindigkeit ein vollkommener Abschlufs zwischen dem Innern des Gehäuses G und dem eigentlichen Ventilatorraum herbeigeführt und gleichzeitig das Geräusch, welches die bewegende Flüssigkeit bei ihrer Ausströmung erzeugt, von dem Ventilatorraum fern gehalten.
In allen denjenigen Fällen, wo die zum Antriebe des Ventilators dienenden Gase oder Flüssigkeiten eine namhafte Temperatur nicht besitzen, oder wenn dieselben heifs sind, aber zur Erwärmung der geförderten Luft nicht weiter benutzt werden sollen, wird das Gehäuse G mit einem oder mehreren Ausgangsstutzen B versehen, durch welche die zur Arbeitsleistung benutzten Gase oder Flüssigkeiten, aber auch das durch das Ausströmen derselben hervorgebrachte Geräusch ihren Ausweg finden. Wenn die Betriebsgase bezw. Flüssigkeiten aber heifs sind, so ist es im allgemeinen zweckmäfsig, diese Wärme gleich zur Erwärmung der durch den Ventilator angesogenen oder geförderten Luft zu benutzen, indem man diese Gase bezw. Flüssigkeiten, welche ihre Arbeit verrichtet haben und im Gehäuse G gleichmäfsig vertheilt sind, durch möglichst viele, nahe an einander liegende Heizröhren H streichen läfst, welche einestheils mit dem Gehäuse G, anderentheils mit dem Sammelrohr H in Verbindung stehen, während die vom Ventilator bewegte Luft infolge der unteren Abschlufsplatte P gezwungen wird, an den Heizröhren vorbeizustreichen und sich zu erwärmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Construction und Anwendung von Ventilatoren, welche an ihrem Umfange einen, mit irgendwie gestalteten Schaufeln versehenen Kranz tragen, der von einem Gehäuse umgeben ist und innerhab dieses Gehäuses durch die Austrittsgeschwindigkeit von Dampf, Luft, Gas oder Wasser in Bewegung gesetzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3069039A (en) * 1961-01-26 1962-12-18 Donald E Stickney Bottle
DE1164566B (de) * 1961-05-19 1964-03-05 Siemens Ag Verfahren zum Signalisieren von Wassereinbruchstellen in kunststoffummantelte Fernmeldekabel mit kunststoffisolierten Adern

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US3069039A (en) * 1961-01-26 1962-12-18 Donald E Stickney Bottle
DE1164566B (de) * 1961-05-19 1964-03-05 Siemens Ag Verfahren zum Signalisieren von Wassereinbruchstellen in kunststoffummantelte Fernmeldekabel mit kunststoffisolierten Adern

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