DE115950C - - Google Patents
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- DE115950C DE115950C DE1899115950D DE115950DA DE115950C DE 115950 C DE115950 C DE 115950C DE 1899115950 D DE1899115950 D DE 1899115950D DE 115950D A DE115950D A DE 115950DA DE 115950 C DE115950 C DE 115950C
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- elevator
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- belt
- disk wheel
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G23/00—Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
- B65G23/02—Belt- or chain-engaging elements
- B65G23/04—Drums, rollers, or wheels
- B65G23/08—Drums, rollers, or wheels with self-contained driving mechanisms, e.g. motors and associated gearing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
- Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)
Description
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KAISERLICHES '
PATENTAMT.
JVi 115950 KLASSE 35 e.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein frei pendelnd aufgehängter Elevator
mit elektrischem Antrieb, bei welchem der den Antrieb bewirkende Elektromotor im Kopftheil
des Elevators, und zwar innerhalb des oberen Scheibenrades angeordnet ist.
Bei den bekannten Förder- oder Hebevorrichtungen (Elevatoren) ist die den Antrieb des
Becherwerks bezw. der oberen Scheibenradachse bewirkende Kraftmaschine immer aufserhalb
des Elevatorsteigerohrs bezw. des Kopftheils des letzteren angeordnet. Meistens sind
aber 'diese Antriebsmaschinen in nicht unbedeutenden Entfernungen von dem eigentlichen
Elevator aufgestellt, in welchem Falle dann auch noch die Uebertragungsvorrichtungen,
welche die Antriebsmaschine mit der oberen Scheibenradachse verbinden, einen gewissen,
ebenfalls nicht unbedeutenden Raum beanspruchen. Es leuchtet nun ohne Weiteres ein,
dafs alle mit aufserhalb des Elevatorsteigerohrs bezw. des Kopftheiles des letzteren liegenden
Antriebsmaschinen versehenen Elevatoren infolge
dieser Anordnung mehr oder weniger
umfangreiche Bauwerke darstellen, welche für ihre Unterbringung und ihren Betrieb verhältnifsmäfsig
viel Raum erfordern und infolge dessen einer gewissen Schwerfälligkeit nicht entbehren, die wiederum die Beweglichkeit der
Elevatoren nachtheilig beeinflufst. Die mit aufserhalb des Steigerohrkopftheiles liegenden
Antriebsmaschinen ausgerüsteten Elevatoren eignen sich daher auch nur für stationären
Betrieb in Speicher- oder Quaianlagen; für transportablen Betrieb, z. B. zum Mitführen an
Bord von Schiffen und zur Verwendung an verschiedenen Gebrauchsstellen und in den
verschiedensten Gebrauchslagen sind dieselben jedoch unbrauchbar. Die vorstehend erwähnten
Uebelstände werden gemäfs der vorliegenden Erfindung nun dadurch beseitigt, dafs der
den Antrieb des Becherwerks bewirkende Elektromotor in dem Kopftheil des Elevatorsteigerohres,
und zwar innerhalb des oberen Scheibenrades angeordnet wird. Die Vortheile und technischen Fortschritte, welche durch
diese neue Anordnung erreicht werden, bestehen in der Ermöglichung einer mehr gedrungenen
Gesammtanordnung, einer gröfseren Raumersparnifs, einer besseren Stabilität, einer
gröfseren Leichtigkeit, Beweglichkeit und Transportfähigkeit.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung in einer praktischen Ausführungsform
zur Veranschaulichung gebracht.
Fig. ι und 2 zeigen den aus einzelnen Schacht- oder Tunnelabschnitten (Kopftheil,
Mitteltheilen und Fufstheilen) zusammengesetzten Elevator in seitlicher Ansicht; insbesondere
zeigt Fig. 1 den Kopftheil des Elevators mit daran gekuppelten Mitteltheilen und Fig. 2
den von dem untersten Mitteltheil losgekuppelten Fufstheil des Motorelevators;
Fig. 3 ist eine Ansicht, welche die Verwendung des neuen Motorelevators, z. B. zum
Löschen oder Entladen eines mit Getreide oder dergl. beladenen Dampfers veranschaulicht;
Fig. 4 ist ein Verticalschnitt durch den Kopftheil des Elevators nach Linie A-B (Fig. 5),
welcher den Kopftheil, das obere Scheibenrad und den Bechergurt im Schnitt, den Motor
und das ihn tragende Bügelgestell aber in seitlicher Ansicht zeigt;
Fig. 5 ist ein Verticalschnitt durch Fig. 4.
Die Fig. 4 und 5 sind in gröfserem Mafsstabe als die Fig. 1 und 2 gezeichnet, während
die Gesammtansicht, Fig. 3, in einem etwas kleineren Mafsstabe gehalten ist.
Der Motorelevator besteht aus einem Kopftheil h h\ einem oder mehreren Schacht- oder
Tunnelabschnitten f und einem Fufstheil fl.
Die rohrartigen Tunnelabschnitte f, welche
durch hölzerne Seitenbäume e verstärkt sein können, sind mit Hülfe zweckmäfsiger Flan/-schen
g zusammengekuppelt. Durch Ein- oder Ausschalten solcher Mittel- oder Zwischentheile
f kann der Elevator nach Wunsch verlängert oder verkürzt werden. Die Seitenbäume
des obersten oder ersten Einschalttheilesy sind in Oesen oder Bügel i des Kopftheiles
eingeschoben, während die Befestigung dieses Einschalttheiles f an dem Kopftheil in
geeigneter Weise, z. B. mit Hülfe von Bolzen, bewirkt sein kann.
In den Seitentheilen h h1 des fcopftheiles sind
geeignete Achszapfen ρ befestigt, auf welchen das obere Scheibenrad α sitzt. Ueber dieses
letztere und das im Fufstheil f1 des Elevators
angeordnete untere Scheibenrad b ist der mit ein oder mehreren Reihen von Bechern c ausgerüstete
endlose Gurt d geführt. Letzterer besteht aus einer Reihe von Abschnitten, welche
in bekannter Weise mit zweckmäfsigen Gurtoder Riemenverbindern zu einem endlosen
Gurt verbunden sind. Durch Ein- oder Ausschalten solcher Gurtabschnitte kann die Länge
■des endlosen Bechergurts nach Wunsch bezw. entsprechend der gewählten Länge des Elevators
geregelt werden. Im Kopftheil und im Innern des oberen Scheibenrades α befindet sich ein
elektrischer Motor, welcher, von einer geeigneten elektrischen Kraftquelle aus angetrieben, das
obere Scheibenrad α umdreht, welches seinerseits den endlosen Bechergurt in Bewegung
oder Umlauf setzt. Ein in dem Kopftheil gelagertes Rad ο dient zur Führung und Leitung
des abwärts gehenden Theiles des Bechergurtes.
Die Achszapfen ρ sind durch ein Bügelgestell
q mit einander verbunden; dieses Bügelgestell trägt die den Anker r tragende Welle s
und die Feldrnagnete t. Die Zuführung des den Anker treibenden elektrischen Stromes geschieht
vermittelst der durch einen der Achszapfen ρ hindurchgeführten Drahtleitungen u v,
welche aufserhalb in eine Schutzrohrleitung w eingeschlossen sind.
Die Drehbewegung der Ankerwelle s wird mittelst des Schneckengetriebes s' x1 auf eine
Welle χ übertragen. Die auf letzterer sitzenden Zahnräderyy1 greifen in Innenverzahnungen
■{ ^1 des Scheibenrades α und ertheilen
diesem die erforderliche Umdrehung. In der Darstellung Fig. 4 hat es auf den ersten Blick
den Anschein, als wenn das Rad y in die Verzahnung \l eingreift; das erscheint aber nur
so, weil das in die Verzahnung ^1 eingreifende
Rad y1 hinter dem Rade y liegt und von diesem verdeckt wird.
Das obere Scheibenrad α bezw. der über dasselbe laufende Gurt d und die Becher c sind
mit einem geeigneten Schutzgehäuse a1 umgeben,
welches auf der vorderen Seite mit einem Auslauf <z2 für das geförderte Gut und
auf der Hinterseite mit einer Klappe as versehen
ist, durch welche Zutritt nach dem Becherwerk ermöglicht wird.
Der KopftheiJ des Motorelevators ist mit einer geeigneten Einrichtung, z. B. mit einem
Querbolzen k versehen, an welchem das über eine Rolle / eines Ladebaums m oder dergl.
geleitete Trageseil η des Motorelevators befestigt ist. Durch Hochziehen oder Nachlassen dieses
Trageseils n, erforderlichenfalls unter Zuhülfenahme einer geeigneten Heifs- oder Windevorrichtung,
kann man die Höhenstellung des Motorelevators in bequemster Weise regeln.
Claims (1)
- Patent-ANSPRoch:Ein frei pendelnd aufgehängter Elevator mit elektrischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dafs der den Antrieb bewirkende Elektromotor im Kopftheil des Elevators, und zwar innerhalb des oberen Scheibenrades angeordnet, ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT5205D AT5205B (de) | 1899-09-27 | 1900-12-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE115950C true DE115950C (de) |
Family
ID=385343
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1899115950D Expired - Lifetime DE115950C (de) | 1899-09-27 | 1899-09-27 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE115950C (de) |
-
1899
- 1899-09-27 DE DE1899115950D patent/DE115950C/de not_active Expired - Lifetime
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