DE1157516B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zwirnen und Mehrfachzwirnen auf Doppeldraht-Zwirnvorrichtungen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zwirnen und Mehrfachzwirnen auf Doppeldraht-ZwirnvorrichtungenInfo
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- D01H13/08—Twist arresters
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Zwirnen und Mehrfachzwirnen aus
Fäden aller Art und Gemischen, insbesondere von aus Fasern endlicher Länge gesponnenen Garnen, auf
Doppeldraht-Zwirnvorrichtungen sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Beim Zwirnen auf Doppeldraht-Zwirnvorrichtungen heute üblicher Bauart mit stillstehendem Spulenträger
und umlaufendem Überlaufkörper wird der Faden von der ruhenden oder drehbar eingerichteten
Spule über Kopf oder tangential abgezogen und in den Fadeneinlauf der Hohlspindel geleitet, sodann
durch die Hohlspindel und aus dieser radial austretend über die umlaufende Speicherscheibe geführt
und von hier unter Ballonbildung durch eine über der Spule befindliche feststehende Fadenöse gezogen, wobei
er auf diesem Wege in bekannter Weise eine doppelte Zwirnung erhält. An Stelle eines Fadens können
auch mehrere Fäden gleichzeitig von einer Fachspule oder von mehreren nebeneinander aufgesteckten Einzelspulen
in dieser Art abgezogen und gemeinsam miteinander verzwirnt werden.
Beim Zwirnen auf derartigen Doppeldrahtzwirnvorrichtungen wird es in manchen Fällen als Mangel
empfunden, daß gewisse Fäden bei raschem Abzug und somit geringer Drallgebung nicht mehr den im
Ballon auf sie einwirkenden Kräften gewachsen sind und eine unerwünschte Reckung erfahren oder gar
reißen. Dies trifft vor allem beim Zwirnen von speziellen Kammgarnen mit relativ geringer Drehung pro
Meter zu. Dabei erhöht sich die Beanspruchung des Fadens sowie die Anzahl der Fadenbrüche bei Vergrößerung
des Ballons und dementsprechender Verlängerung der Zwirnstrecke.
Ebenso hat man es in anderen Fällen auch stets als Mangel empfunden, daß bei normalem Abzug von
der Doppeldraht-Zwirnvorrichtung und somit hoher Drallgebung unerwünschte Drehungsschwankungen
im Faden auftreten, sofern das zu zwirnende Fadenmaterial eine ungleichmäßige Stärke besitzt und dikkere
und dünnere Stellen aufweist. Der solchen Fäden erteilte Drall hat nämlich die Neigung, zu den dünneren
Fadenstellen hinzulaufen, so daß dann hier eine Anhäufung von Zwirndrehungen erfolgt, welche demzufolge
an den dickeren Fadenstellen fehlen. Es wurde festgestellt, daß sich diese Neigung mit Vergrößerung
des Fadenballons und dementsprechender Verlängerung der Zwirnstrecke in erhöhtem Maße
auswirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige Mängel beim Zwirnen auf Doppeldraht-Zwirnvorrichtungen,
welche ihre Ursache letztlich im Fa-
von Zwirnen und Mehrfachzwirnen
auf Doppeldraht-Zwirnvorrichtungen
Anmelder:
Barmer Maschinenfabrik Aktiengesellschaft, Wuppertal-Oberbarmen
Wilhelm Lenk, Remscheid-Lennep,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
denballon und der durch diesen gegebenen Zwirnstrecke haben, durch eine besondere Maßnahme von
vornherein auszuschließen oder wenigstens in tragbaren Grenzen zu halten. Um dies zu erreichen, wird
erfindungsgemäß vorgeschlagen, dem laufenden Faden unmittelbar hinter dem sich in der Doppeldraht-Zwirnvorrichtung
bildenden äußeren Fadenballon einen Falschdrall zu erteilen, welcher in den Ballon
zurückläuft und je nach vorhandener Zwirnaufgabe den gleichen oder entgegengesetzten Drehsinn wie der
mittels der Doppeldrahtzwirnvorrichtung vermittelte Drall besitzt, und den Faden hinter dem Falschdraller eine begrenzte Strecke frei durchlaufen zu
lassen, welche wesentlich kürzer als die im Fadenballon zurückgelegte ist. Als Begrenzung dieser
Strecke hinter der Falschdralleinrichtung kann ein üblicher Drallbegrenzer, z. B. umlaufende Riffelwalzen
dienen.
Im einen Falle, insbesondere dem mit raschem Abzug und geringer Drallgebung, wird dem Faden im
Ballon ein zusätzlicher Drall erteilt, der auf dieser Strecke, auf welcher der Faden einer besonders
hohen Spannung ausgesetzt ist, eine Verfestigung des Fadengefüges bewirkt und sich auf der der Drallerteilung
nachfolgenden Strecke von selbst wieder auflöst. Im anderen Falle, insbesondere dem mit normalem
Abzug und hoher Drallgebung, wird der mittels der Doppeldraht-Zwirnvorrichtung bereits erteilte
bzw. zu erteilende Drall dem Faden zunächst im Ballon ganz oder zum Teil genommen und unmittelbar
anschließend auf kürzester Strecke wieder zugeteilt, wobei er gezwungen wird, sich auch in etwaige
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dickere Fadenstellen zu drehen. Zur Erhaltung der so erzielten gleichmäßigen Zwirnung ist es zweckmäßig,
die Aufwickeleinrichtung möglichst nahe an die Zwirnvorrichtung heranzubringen, bzw. den Drall im
Zwirn durch geeignete Mittel, z. B. durch Streckenaufteilung, mitlaufende Stützbänder od. dgl., in seiner
Gleichmäßigkeit aufrechtzuerhalten.
Je nach Material und gestellter Zwirnaufgabe kann der Falschdrall, welcher dem Faden unmittelbar hinter
dem Ballon erteilt wird, also den gleichen oder entgegengesetzten Drehsinn wie der mittels der Doppeldraht-Zwirnvorrichtung
vermittelte Drall besitzen. Auf diese Weise lassen sich die eingangs beschriebenen
Nachteile weitestgehend beseitigen, das Zwirnprodukt wird gleichmäßiger, und damit wird auch das
hieraus hergestellte Gewebe wertvoller.
Zur Durchführung des Zwirnverfahrens wird erfindungsgemäß die Doppeldraht-Zwirnvorrichtung mit
einer Falschdralleinrichtung ausgestattet, welche von bekannter Bauart sein kann, wie solche bereits bei
Fadenkräuselmaschinen oder Fadenstreckwerken verwendet werden, an die sich in möglichst kurzer Entfernung
im nachfolgenden Fadenlauf ein Drallbegrenzer anschließt. In besonderer Ausbildung kann die
Falschdralleinrichtung so ausgebildet sein, daß sie gleichzeitig als Fördermittel bzw. Vorabzug für den
Faden wirksam wird. Zu diesem Zweck kann die Falschdralleinrichtung mit zwei an sich bekannten,
dem Faden gleichzeitig einen Vortrieb gebenden und sich reibenden Riemen ausgerüstet sein, welche erfindungsgemäß
über eine gemeinsame Antriebsscheibe gelegt sind und von denen jeder für sich über eine
gegebenenfalls verstellbare Spannrolle läuft. Gegenüber anderen derartigen Einrichtungen hat diese Anordnung
den Vorzug genauer Einstellbarkeit für Drehzahl und Fördergeschwindigkeit.
Es sind zwar Ringspinnmaschinen bekanntgeworden, bei denen die Drehung des der Ringspindel zulaufenden
Fadens im freien Fadenstück zwischen letzter Förderwalze und Ringläufer durch eine dazwischen
angeordnete Falschdrallvorrichtung beeinflußt wird, um das Vorgarn unmittelbar hinter der
letzten Förderwalze mit Sicherheit mit einem Drall zu versehen, weil der von der Ringspindel erzeugte
Drall erfahrungsgemäß sich nicht immer bis zu dieser Stelle hin ausbildet. Die Aufgabe des Falschdrallen
besteht demnach beim Spinnprozeß darin, den fehlenden Drall im erst noch zu erzeugenden Garn beim
Austritt aus der Streckvorrichtung zu ersetzen. Er bildet dabei für den echten Drall der Ringspindel eine
Drallbarriere, so daß eine Drallüberlagerung von falschem und echtem Drall unmöglich ist. Demgegenüber
überlagert der am Ausgang der Droppeldraht-Zwirnvorrichtung angeordnete Falschdrallgeber nach
der Erfindung seinen gegen die Fadenlaufrichtung sich aufbauenden stationären Drall dem von der Doppeldrahtzwirnspindel
abfließenden echten Drall, wobei er einmal den bereits im fertigen Faden eingebrachten
Drall auf eine gezielte, eng begrenzte Stelle im Fadenlauf verschiebt oder zum anderen den im
Ballon schon vorhandenen Drall vorübergehend verstärkt.
Es ist auch schon eine Vorrichtung zum Spinnen von Garn beschrieben, welche aus einer Doppeldraht-Zwirnspindel,
einem Streckwerk und einer Aufwickelvorrichtung besteht, wobei das in Form eines von
innen und in Richtung auf die Fadenspeicherscheibe ablaufenden Wickels vorliegende weiche Vorgarn auf
der Doppeldraht-Zwirnspindel seine endgültige Drallung erhält und in diesem Zustand in das nachfolgende
Streckwerk geleitet wird, in welchem zwischen dem Einzugswalzenpaar und dem Verzugswalzenpaar
ein gleichsinnig mit der Zwirnspindel drehender Falschdraller angeordnet ist, der die Aufgabe
hat, den im Garn vorhandenen Drall auf der Strecke zwischen Einzugswalzenpaar und Falschdraller so weit zu reduzieren, daß das auf diese
ίο Weise örtlich wieder aufgedrehte und widerstandsarm gemachte Garn unter dem Einfluß der Abzugskraft
des schneller umlaufenden Verzugswalzenpaares in diesem Bereich des Streckwerks verzogen werden
kann. Von dieser Vorrichtung unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß kein Streckwerk vorhanden
ist und außerdem zwischen dem Falschdraller und dem Fadenballon alle Vorrichtungsteile vermieden
sind, die geeignet sein könnten, den vom Falschdraller aufgebauten Drall am Einlaufen in den Fadenballon
und damit eine Drallüberlagerung im Fadenballon in irgendeiner Weise zu behindern, und daß
hinter dem Falschdraller ein Drallbegrenzer in derart kurzer Entfernung angeordnet ist, daß damit ein
gleichmäßiges Einprägen des echten Dralles der Doppeldraht-Zwirnspindel in den Zwirn erzwungen
werfen kann.
Mit dem erfmdungsgemäßen Verfahren und der Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
lassen sich einfache und mehrfache Zwirne aus Fäden aller Art und Gemischen, insbesondere aus aus Fasern
endlicher Länge gesponnenen Garnen, mit großer Drallgleichmäßigkeit herstellen und die bisher
aufgetretenen Drallungleichmäßigkeiten beim Zwirnen auf Doppeldraht-Zwirnmaschinen vermeiden.
Die Wirkungsweise der Erfindung soll im folgenden an einem in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 die Doppeldraht-Zwirnvorrichtung mit unmittelbar hinter dem Fadenballon vorgesehener
Falschdralleinrichtung,
Fig. 2 die Falschdralleinrichtung mit den beiden verstellbaren Spannrollen,
Fig. 3 die gleiche Anordnung in räumlicher Darstellung.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Doppeldraht-Zwirnvorrichtung mit stillstehendem Spulenträger 1 und
umlaufendem Überlaufkörper 2 werden die strichpunktiert gezeichneten Fäden von den nebeneinander
aufgesteckten, drehbar eingerichteten Einzelspulen 3 und 4 seitlich abgezogen und über die Führungsösen
5 und 6 am Schutzkorb 7 sowie über die Überlaufrolle 8 in den Fadeneinlauf 9 der Hohlspindel
geleitet, sodann durch diese und radial aus ihr austretend über die umlaufende Speicherscheibe
10 geführt und von hier unter Ballonbildung 11 zu der unmittelbar anschließend angeordneten Falschdralleinrichtung
12 und durch diese sowie durch den nachfolgenden Drallbegrenzer 13 hindurch zu der
nicht dargestellten Abzugs- bzw. Aufwickelvorrichtung gezogen. Die Falschdralleinrichtung 12 und der
Drallbegrenzer 13, welche von beliebiger Bauart und am Maschinengestell befestigt sein können, sind in
möglichst geringer Entfernung von beispielsweise wenigen Zentimetern voneinander angeordnet. Der
Antrieb der Falschdralleinrichtung kann vom Spindelantrieb hergeleitet oder für sich gesondert angeordnet
sein.
In den Fig. 2 und 3 ist eine Falschdralleinrichtung von besonderer Anordnung dargestellt, welche darin
besteht, daß die sich kreuzenden beiden endlosen Riemen 14 und 15 über eine gemeinsame Antriebsscheibe
16 gelegt sind und jeder für sich über eine gegebenenfalls verstellbare Spannrolle 17 bzw. 18
läuft. In äquivalenter Anordnung kann der Antrieb an Stelle der gemeinsamen Scheibe 16 auch über eine
der Rollen 17 oder 18 erfolgen.
Mittels der Falschdralleinrichtung 12 wird dem Faden unmittelbar anschließend an den von ihm gebildeten
Ballon 11 ein Falschdrall erteilt, welcher in den Ballon zurückläuft, hier je nach seinem Drehsinn
den dem Faden durch die Doppeldraht-Zwirnvorrichtung vermittelten bzw. zu vermittelnden Drall
entweder erhöht oder vermindert bzw. nahezu aufhebt und sich auf der nachfolgenden vom Faden
durchlaufenen kurzen Strecke zwischen der Falschdralleinrichtung 12 und dem beispielsweise als Fadenbremse
oder -umlenkung vorgesehenen Drallbegrenzer 13 wieder auflöst. Dies hat z. B. bei
raschem Abzug und geringer Drallgebung in der Doppeldraht-Zwirnvorrichtung sowie zusätzlicher
gleichsinniger Drehung des Fadens während seines Durchlaufs durch den Ballon mittels der Falschdralleinrichtung
eine Verfestigung des Fadens zur Folge, welche sich zumal beim Zwirnen von Kammgarnen
auf den Zwirnprozeß günstig auswirkt und die sonst häufig auftretenden Fadenbrüche ausschließt.
Von erheblich größerer Bedeutung ist aber der Fall, wo z. B. bei normalem Abzug und hoher Drallgebung
in der Doppeldraht-Zwirnvorrichtung sowie zusätzlicher entgegengesetzter Drehung des Fadens
während seines Durchlaufs durch den Ballon mittels der Falschdralleinrichtung nun die durch die Doppeldraht-Zwirnvorrichtung
bereits erteilte bzw. zu erteilende Drehung zum Teil oder nahezu ganz wieder aufgehoben und dem laufenden Faden auf der kurzen
Strecke zwischen der Falschdralleinrichtung und dem Drallbegrenzer wieder zugeteilt wird. Der besondere
Vorteil dieser Maßnahme ist darin zu erblicken, daß die Zwirnstrecke, auf welcher in der
Doppeldraht-Zwirnvorrichtung die eigentliche Zwirngebung erfolgen soll und welche zumal bei großem
Fadenballon sehr lang und unkontrollierbar ist, praktisch hinter den Ballon verlegt und in möglichst
kurzer Anordnung gehalten wird. Während die Zwirngebung sonst auf einer verhältnismäßig langen
Strecke stattfindet und auf dieser wandert, wobei dann die Zwirndrehungen zu den dünneren Fadenstellen
hinzulaufen vermögen, erfolgt die eigentliche Zwirngebung beim Gegenstand der Erfindung auf
kürzester, stets gleichbleibender Zwirnstrecke zwischen der Falschdralleinrichtung und dem nachfolgenden
Drallbegrenzer. Hierdurch werden die Zwirndrehungen gezwungen, sich gleichmäßig in den
laufenden Faden zu drehen, ohne Gelegenheit zu finden, zu etwaigen dünneren Fadenstellen hinzulaufen.
Diese Zwirngleichmäßigkeit kann auf dem weiteren Fadenwege erforderlichenfalls durch geeignete
Stützmittel aufrechterhalten werden. Das somit erhaltene Fadenprodukt zeichnet sich daher durch
wesentlich erhöhte Zwirngleichmäßigkeit aus, welche bei der Weiterverarbeitung vor allem beim Anfärben
und später im Gewebe vorteilhaft in Erscheinung tritt.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Zwirnen und Mehrfachzwirnen auf Doppeldraht-Zwirnvorrichtungen,
dadurch gekennzeichnet, daß dem laufenden Faden unmittelbar hinter dem sich in der
Doppeldraht-Zwirnvorrichtung bildenden äußeren Fadenballon ein Falschdrall erteilt wird, welcher
in den Ballon zurückläuft und den gleichen oder entgegengesetzten Drehsinn wie der mittels der
Doppeldraht-Zwirnvorrichtung vermittelte Drall besitzt, und der Faden hinter dem Falschdraller
eine begrenzte Strecke frei durchläuft, welche wesentlich kürzer als die im Fadenballon zurückgelegte
Strecke ist.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
an der Doppeldraht-Zwirnvorrichtung unmittelbar hinter dem sich bildenden Fadenballon angeordnete
Falschdralleinrichtung (12) mit einem in möglichst kurzer Entfernung im anschließenden
Fadenlauf vorgesehenen Drallbegrenzer (13).
3. Falschdralleinrichtung in einer Vorrichtung nach Anspruch 2 mit zwei sich kreuzenden Riemen,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden endlosen Riemen (14, 15) über eine gemeinsame
Antriebsscheibe (16) gelegt sind und jeder für sich über eine gegebenenfalls verstellbare Spannrolle
(17, 18) läuft.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 185 580, 321 020;
schweizerische Patentschrift Nr. 261 326;
USA.-Patentschrift Nr. 2 592 818.
Deutsche Patentschriften Nr. 185 580, 321 020;
schweizerische Patentschrift Nr. 261 326;
USA.-Patentschrift Nr. 2 592 818.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1140 497.
Deutsches Patent Nr. 1140 497.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 748/235 11.63
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB60112A DE1157516B (de) | 1960-11-16 | 1960-11-16 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zwirnen und Mehrfachzwirnen auf Doppeldraht-Zwirnvorrichtungen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB60112A DE1157516B (de) | 1960-11-16 | 1960-11-16 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zwirnen und Mehrfachzwirnen auf Doppeldraht-Zwirnvorrichtungen |
| FR879131A FR1306376A (fr) | 1961-11-16 | 1961-11-16 | Procédé pour la confection de fils simples ou câblés sur les appareils de retordage à double torsion |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1157516B true DE1157516B (de) | 1963-11-14 |
Family
ID=25965782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB60112A Pending DE1157516B (de) | 1960-11-16 | 1960-11-16 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zwirnen und Mehrfachzwirnen auf Doppeldraht-Zwirnvorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1157516B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE185580C (de) * | ||||
| DE321020C (de) * | 1913-08-09 | 1920-05-15 | Maurice Colin | Ringspinnmaschine, bei der der Faden zwischen den Zufuehrwalzen und dem Laeufer Drallerhaelt und eine Bremsvorrichtung die Spannung des oberen Fadenteils vermindert |
| CH261326A (de) * | 1943-04-10 | 1949-05-15 | Eduard Dr Hegedues | Vorrichtung zur Erteilung eines Falschdrahtes mit einem Drehorgan. |
| US2592818A (en) * | 1944-11-22 | 1952-04-15 | Sulzer Ag | Thread brake |
| DE1140497B (de) | 1960-05-14 | 1962-11-29 | Ludwig Althof | Vorrichtung zum Spinnen von Garn aus stapeligen Fasern, insbesondere von Streichgarn |
-
1960
- 1960-11-16 DE DEB60112A patent/DE1157516B/de active Pending
Patent Citations (5)
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| DE185580C (de) * | ||||
| DE321020C (de) * | 1913-08-09 | 1920-05-15 | Maurice Colin | Ringspinnmaschine, bei der der Faden zwischen den Zufuehrwalzen und dem Laeufer Drallerhaelt und eine Bremsvorrichtung die Spannung des oberen Fadenteils vermindert |
| CH261326A (de) * | 1943-04-10 | 1949-05-15 | Eduard Dr Hegedues | Vorrichtung zur Erteilung eines Falschdrahtes mit einem Drehorgan. |
| US2592818A (en) * | 1944-11-22 | 1952-04-15 | Sulzer Ag | Thread brake |
| DE1140497B (de) | 1960-05-14 | 1962-11-29 | Ludwig Althof | Vorrichtung zum Spinnen von Garn aus stapeligen Fasern, insbesondere von Streichgarn |
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