DE115113C - - Google Patents

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DE115113C
DE115113C DENDAT115113D DE115113DA DE115113C DE 115113 C DE115113 C DE 115113C DE NDAT115113 D DENDAT115113 D DE NDAT115113D DE 115113D A DE115113D A DE 115113DA DE 115113 C DE115113 C DE 115113C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K5/00Heat-transfer, heat-exchange or heat-storage materials, e.g. refrigerants; Materials for the production of heat or cold by chemical reactions other than by combustion
    • C09K5/16Materials undergoing chemical reactions when used

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Description

KAISERLICHES J
Γ31-ί.r 115 Ϊ13Γ "'Berfal)rm jut .
bon SRaimmflßmütcIn; 3»ϊ;^t 97 585. t-
friji'äiiftcc $aftuii0, ©ifcii a. Ij. Γ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE
CHEMISCHE THERMO-INDUSTRIE, G. m. b. H. in BERLIN und ESSEN α. Ruhr. l
Verfahren zur Erwärmung von N ah rungsmitteln.
Zusatz zum Patente 97585 vom 24. Mai 1896.
Patentirt im Deutschen Reiche vom'20. September 1898 ab. Längste Dauer: 23. Mal 1911.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf eine Anwendung des durch die D. R. P. 97585 und 102985 geschützten lirwärmungsverfahrens und besteht darin, dafs mittelst der dort geschilderten Massen die Erwärmung von Speisen und Getränken stattfindet. Die genannten Massen sollen als Kraftspeicher dienen, welche grofse, in Form von AViirme zu verwerthende Energiemengen auf kleinstem Raum und in · leicht transportabler Form enthalten.
Die Anwendungsform des Erwärmungsverfnhrcns nach D. R. P. 97585 ist in erster Linie weniger für das längere Kochen von Nahrungsmitteln bestimmt, als vielmehr für die schnelle Anwürmung von Wasser und bereits gargekochten Speisen und eignet sich in dieser Hinsicht vor allem für Armeezwecke, um die von den Truppen mitgeführten Speisen ohne Anstellung irgend welcher Apparate in kürzester .Zeit zu erwärmen. Die praktische Ausführung der Erwärmung kann in verschiedener Weise criulgcn, es sollen nur die folgenden Arten als Beispiele aufgeführt werden:
So können die Kochgefäfse speciell für diesen Zweck eingerichtet sein, z. B. es kann ein horizontal odervertical geführtes metallisches Rohr, welches die im Innern entstehende grofse Wärmemenge schnell überträgt, das Kochgefäfs durchsetzen, wobei dieses Rohr dann zur Aufnahme der nach D. R. P. 97585 zu behandelnden Erwärmungsmasse bestimmt wäre. Es kann aber auch das Kochgefäfs als solches unverändert bleiben und ein beweglicher Rührer, z.B. in Gestalt eines mit. geeigneter Handhabe versehenen, unten geschlossenen Eisenrohres als Wärmezuführungsapparat Verwendung finden, wobei dann im_ Innern des Rohres die Erwärmungsmasse entzündet wird und die Speisen mit dem so erwärmten Rührer durchgerührt werden. Diese Ausführungsform hätte z. B. den Vortheil, dafs beliebige Gefäfse zur Anwendung kommen könnten, und das Verfahren z.B. in jeder Conservenbüchse ohne zuvorige ■Ueberführung des Inhaltes derselben in specielle Kochgefäfse ausgeführt werden könnte.
In gleicher Weise können auch Bratpfannen construirt^werden, deren Platte durch untergelegte Erwärmungsmasse erhitzt wird. In diesem Falle kann auch die Erwärmungsmasse in ein nicht metallisches Rohr — etwa Asbest oder dergl. — eingehüllt werden.
Die Erwärmungsmasse kann sowohl in Pulverform, wie auch comprimirt als Patrone oder Briquettes zur Verwendung kommen und geschieht die Zündung am besten nach Art der in D. R. P. 97585 beschriebenen Einleitungszündung.
In den beiliegenden Zeichnungen sind zwei typische Ausführungsbeispiele dargestellt.

Claims (1)

  1. Fig. ι zeigt den in der Beschreibung zunächst angenommenen Fall, wobei der Er-■■würmungsraum mit dem Gefa'fs, welches die Nahrungs- und Genufsmittel enthält, fest verbunden ist.
    Fig. 2 zeigt den andern Fall, wo die Erwarmungsmasse in einem Rührorgan untergebracht wird und diese geheizte Röhre zum Erwärmen der Speise u. s. w. gebraucht wird.
    α ist in beiden Fällen das Gefafs, b ist der mit dem öeftlfs fest verbundene Erwärmungs- kanal und c die z. B. in Patronenform vorliegende Erwärmungsmasse, rf ist der Rührer und c ist die eventuell brikettirte Erwärmungsmasse.
    Patenτ-Anspruch:
    : Verfahren zur Erwärmung von Speisen und Getränken und anderen flüssigen oder halbflüssigen Substanzen nach Art des durch Patent 97585 geschützten Erwärmungsverfahrens, dadurch gekennzeichnet, dafs die Erwärmungsmasse, bestehend aus Aluminium, Magnesium oder Carbiden einerseits, im Gemisch von Oxyden, Sulfiden oder Salzen der Metalle andererseits, in einem Hohlraum zur Erzündung ' gebracht wird, welcher mit dem die zu er- < wärmenden Massen enthaltenden Gefäfs ent- ; weder starr verbunden oder von demselben unabhängig beweglich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1262962B (de) * 1965-08-24 1968-03-14 Augustin Weissgaerber Brikett zur Verbrennung in einem gasdichten Behaelter
EP0003903A3 (en) * 1978-02-24 1980-04-02 Teijin Limited Oxygen scavenger composition, heat-generating composition and structure, and their use as an oxygen scavenger or generator of heat

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1262962B (de) * 1965-08-24 1968-03-14 Augustin Weissgaerber Brikett zur Verbrennung in einem gasdichten Behaelter
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