DE114792C - - Google Patents

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DE114792C
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soldered
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K31/00Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by only one of the preceding main groups
    • B23K31/02Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by only one of the preceding main groups relating to soldering or welding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 49/.
Die bis jetzt bekannt gewordenen Maschinen zur Herstellung von Falzverbindungen bei Röhren oder sonstigen cylindrischen oder anders gestalteten Blechkörpern vermögen einestheils einen wirklich dichten Falz überhaupt nicht herzustellen, anderentheils sind sie auch nicht in der Lage, die vorhandenen Undichtheiten des Falzes durch Löthung zu dichten. Um nun die Producte solcher Maschinen auf der ganzen Länge des Falzes zu dichten, soll die im Nachfolgenden näher beschriebene Löthvorrichtung Anwendung finden, die sowohl als selbstständiger Apparat als auch in directer Verbindung mit bestehenden Falzmaschinen benutzt werden kann. Wenn beispielsweise ein gefalztes Rohr einmal durch die Vorrichtung hindurchgeführt bezw. unter ihr hinweggeführt wird, so wird dabei eine tadellos ausgeführte dichte Löthung des Falzes in der ganzen Länge desselben erzielt, ohne dafs irgend eine Vorarbeit oder Nacharbeit nothwendig wäre.
Von ganz besonderem Vortheil ist die Löthvorrichtung für Falzmaschinen, bei denen ein fortschreitendes Falzen stattfindet, beispielsweise in der Weise, dafs die über einander gelegenen Blechränder fortschreitend zusammen eingeknickt und diese Blechrändertheile fortschreitend gegen die flach gebliebenen' Theile umgelegt werden. Wenn die neue Löthvorrichtung in Verbindung mit einer solchen Maschine benutzt wird, so können die Blechrohre. oder sonstigen Producte in einem Zuge gefalzt und gelöthet werden, wobei beides im Grunde genommen, wenn auch an verschiedenen Stellen, gleichzeitig eintritt, weil ein soeben fertig gestellter Theil des Falzes schon gelöthet wird, während bei dem sich unmittelbar anschliefsenden Theil der Blechränder die Falzung erfolgt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Löthvorrichtung in zwei zu einander rechtwinkligen Verticalschnitten gezeigt. Es ist hier α ein das Löthmetall aufnehmender Behälter, der von einem Mantel b umschlossen ist. Der Behälter α ist innen mit Platin überzogen, um eine Oxydation des Löthmetalles an der Behälterwandung zu vermeiden, und der Umschlufsmantel b besteht aus Kupfer, damit sein unterer, löthkolbenartig geformter Theil eben als Löthkolben c (Fig. 1) benutzt werden kann. Der Raum zwischen α und b ist zur Aufnahme des Erhitzungsmittels für das . Löthmetall bestimmt, damit dieses in flüssigem Zustand erhalten wird. Das Erhitzungsmittel kann naturgemäfs von verschiedenartiger Beschaffenheit sein, jedoch wird es vorgezogen, an den unteren Theil des Umschlufsmantels ein Gebläse oder einen Bunsenbrenner d anzuschliefsen, der einen langen Flammenstrahl in den Raum zwischen α und b entsendet. Dem Gebläse bezw. dem Bunsenbrenner kann man eine etwas nach oben gerichtete schräge Lage geben, derart, dafs die langgezogene Flamme den Behälter α spiralig bis nach oben umspült, so dafs dieser an allen Stellen seines Umfanges erhitzt wird. Selbstverständlich
können auch mehrere Bunsenbrenner oder sonstige Wärmezuführungen bezw. Wärmeerzeuger vorhanden sein.
In dem unteren Theil des trichterförmigen Behälters α befindet sich ein Ventilkegel e, dessen Spindel f sich durch den rohrförmigen Fortsatz des Behälters α nach unten hindurch erstreckt, und zwar so weit, dafs in der Schlufslage des Ventils das untere Ende der Spindel etwas über den rohrförmigen Fortsatz hervorsteht. Nach oben hin ist die Spindel durch einen Deckel g geführt und durch ein Gewicht h belastet.
Neben dem rohrförmigen Fortsatz (Löthmetallauslafs) am unteren Ende des Behälters a kann der untere Theil des Umschlufsmantels b, und zwar entgegengesetzt zu dem Löthkolben c, ebenfalls einen Rohrfortsatz bilden, oder aber, wie in Fig. ι punktirt angedeutet, mit einem nach unten ausmündenden Kanal versehen sein, der einen Theil der in den Raum zwischen α und b eingeführten Hitze nach unten herauslassen soll, und zwar zu dem Zwecke, den von dieser Richtung her herangeführten, zu löthenden Falz ausreichend zu erhitzen. Diese Erhitzung bezw. Vorwärmung der zu löthenden Falztheile kann natürlich auch durch andere Mittel bewirkt werden, beispielsweise durch eine Abzweigung des Gebläses, die in Form einer Düse oder dergl. entgegengesetzt zum Löthkolben neben dem Löthmetallauslafs mündet.
In Fig. ι ist als Beispiel einer Anwendungsart der Fall gezeigt, wo eine flache Büchse, beispielsweise eine sogenannte Sardinenbüchse, zugelöthet wird. Wenn die Büchse bezw. der zu löthende Falz von unten an die Löthvorrichtung herangedrückt wird, so erfolgt dabei eine Anhebung des, wie oben gesagt, unten etwas hervorstehenden Endes der Ventilspindel f und es wird somit dem flüssigen Löthmetall der Ausflufs nach unten eröffnet. Gleichzeitig wird aber der zu löthende Falz der Büchse auch in der Richtung von links nach rechts verschoben', so dafs das flüssige Löthmetall auf dem Falz einen Streifen bildet und als solcher unter den heifsen Löthkolben c gelangt, der nun seinerseits die ordnungsmäfsige Löthung bewirkt bezw. vollendet.
In Fig. 2 ist ein Fall gezeigt, in dem es sich um die Löthung des Bodens eines cylindrischen Gefäfses handelt. Der Kreisform dieses Bodens entsprechend kann auch der Löthkolben kreisbogenförmig gestaltet sein, und es mag nun an dieser Stelle erwähnt werden, dafs man den unteren bezw. äufseren Theil des Löthkolbens sehr wohl auswechselbar machen kann, so dafs eine Kolbenform durch eine andere ersetzt werden kann, sofern ein und dieselbe Löthvorrichtung für Büchsen von sehr verschiedenartiger Form verwendet werden soll. Eine Löthkolbenform nach Art von Fig. ι kann natürlich auch zum Löthen von gefalzten Rohren und dergl. benutzt werden, und zwar kann diese Vorrichtung, wie schon in der Einleitung erwähnt, entweder selbstständig oder mit einer Falzmaschine verbunden sein, je nachdem, um welche Art von Gegenständen es sich jeweils handelt.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüch:
    Selbstthätige Löthvorrichtung für Blechfalzmaschinen und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs der untere Theil eines einen Löthmetallbehälter (a) umschliefsenden Erhitzungsmantels (b) zu einem Löthkolben (c) ausgebildet ist, und dafs das Ventil (e) des neben dem Löthkolben angeordneten Löfhmetallauslasses von dem zu löthenden Gegenstande beim Andrücken an den Löthkolben geöffnet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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