DE1147660B - Steuerschaltung zum Umsteuern einer mit einem Getriebe zusammengebauten Wendekupplung - Google Patents

Steuerschaltung zum Umsteuern einer mit einem Getriebe zusammengebauten Wendekupplung

Info

Publication number
DE1147660B
DE1147660B DEC24542A DEC0024542A DE1147660B DE 1147660 B DE1147660 B DE 1147660B DE C24542 A DEC24542 A DE C24542A DE C0024542 A DEC0024542 A DE C0024542A DE 1147660 B DE1147660 B DE 1147660B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reversing
contact
lever
circuit
control circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC24542A
Other languages
English (en)
Inventor
Frantisek Kradl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CESKOSLOVENSKE ZD Y NAFTOVYCH
Original Assignee
CESKOSLOVENSKE ZD Y NAFTOVYCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CESKOSLOVENSKE ZD Y NAFTOVYCH filed Critical CESKOSLOVENSKE ZD Y NAFTOVYCH
Publication of DE1147660B publication Critical patent/DE1147660B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W30/00Purposes of road vehicle drive control systems not related to the control of a particular sub-unit, e.g. of systems using conjoint control of vehicle sub-units
    • B60W30/18Propelling the vehicle
    • B60W30/1819Propulsion control with control means using analogue circuits, relays or mechanical links
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/21Control means for engine or transmission, specially adapted for use on marine vessels
    • B63H21/213Levers or the like for controlling the engine or the transmission, e.g. single hand control levers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/30Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements characterised by use of clutches
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K2702/00Control devices wherein the control is combined with or essentially influenced by the engine or coupling, e.g. in an internal combustion engine, the control device is coupled with a carburettor control device or influenced by carburettor depression
    • B60K2702/08Semi-automatic or non-automatic transmission with toothed gearing
    • B60K2702/10Semi-automatic or non-automatic transmission with toothed gearing without a preselection system
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/21Control means for engine or transmission, specially adapted for use on marine vessels
    • B63H2021/216Control means for engine or transmission, specially adapted for use on marine vessels using electric control means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description

  • Steuerschaltung zum Umsteuern einer mit einem Getriebe zusammengebauten Wendekupplung Es sind bereits Steuerschaltungen zum Umsteuem einer mit einem Getriebe zusanlinengebauten Wendekupplung bekannt. Bei diesen ist die Eingangswelle mit einem Schiffsantrieb, z. B. mit einem Dieselmotor, gekuppelt. Die Ausgangswelle arbeitet auf eine Schiffsschraube, wobei die Umsteuerung der Wendekupplung auf Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung durch einen elektromagnetisch bzw. mit Hilfe eines Servomotors gesteuerten Reversierhebel erfolgt.
  • Diese Steuerschaltungen für Wendekupplungen haben den Nachteil, daß das Umstellen der Wendekupplung aus dem einen Drehsinn in den anderen bei verhältnismäßig hohen Umdrehungen der Kupplungselemente vorgenommen wird. In anderen Fällen wird zwar auf eine Verminderung der Umdrehungen des Antriebsmotors Rücksicht genommen, aber das Absinken der Motorumdrehungen auf eine für das Kuppeln der Kupplungselemente geeignete Umdrehungszahl wird von der Bedienung überwacht, was wieder von deren Verläßlichkeit abhängig ist. Eme Folge eines unrichtigen Vorgehens beim Reversieren der Wendekupplungen ist z. B. eine rasche Abnutzung der Reibungsflächen der Wendekupplungen und dadurch deren Herabsetzung der Lebensdauer, weiter ein hackendes Eingreifen der Rädergetriebe, ein Herausschlagen ihrer Bestandteile usw.
  • Die angeführten Nachteile sollen gemäß der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß in den Steuerstromkreis ein elektrischer Kontakt eingeschaltet ist, der durch einen Hebel geschlossen oder geöffnet wird, dessen Bewegungen durch einen elektrischen Hilfsstromkreis mit Hilfe von Kontakten so gesteuert werden, daß es zu einer Kupplungstrennung erst bei niederen Motordrehzahlen kommen kann, die bei der Steuerhebelverstellung von der Fahrt- auf die Nullstellung erreicht werden, und somit erst nach der Einschaltung des Kontaktes des Hilfsstromkreises. Die Motordrehzahlsteigerung hingegen kann sich durch die Hebelverstellung von der Nullstellung erst nach der Einschaltung der Kontakte der Wendekupplung und der Kontakte des Steuerschalters in den Endstellungen des Steuerhebels einstellen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus dem nachfolgend beschriebenen und in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiel hervor. Es zeigt Fig. 1 schematisch die elektrische Einrichtung und Schaltung zur Fernsteuerung einer Wendekupplung, Fig. la einen Teil der Vorrichtung in der Ausgangsstellung und Fig. 2 eine weitere Ausführung gemäß der Erfindung. Der Dieselmotor 1 treibt nach dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 die Schiffsschraubenwelle über eine Wendekupplung 2 an. Der Reversierhebel 3 der Wendekupplung wird aus der Mittelstellung »0« in zwei Grenzlagen ausgeschwenkt, die entweder der Bewegung vorwärts oder rückwärts entsprechen.
  • Die Umstellung des Reversierhebels 3 der Wendekupplung wird mit einer elektrischen Vorrichtung durchgeführt, die im wesentlichen aus einem elektrischen Steuerstromkreis 5 mit einem Steuerorgan, z. B. mit einem Elektromagneten 6, besteht, der von einer Batterie 7 gespeist wird und den Reversierhebel 3 umstellt. Das Ein- und Ausschalten des elektrischen Steuerstromkreises 5 wird durch einen an sich bekannten Kontroller 10 vorgenommen. In den Steuerstromkreis 5 sind Klemmen eines Kontaktes 11 eingereiht, der am Umstellglied z. B. in Form eines zweiarmigen Hebels angebracht ist, welcher an dem einen Ende mit einem Schnapper 13 versehen ist. An dem Kern des Elektromagneten 6 ist eine Zugstange 16 befestigt, die mit einer mit einem Vorsprung 18 (Fig. 1 a) versehenen Feder 17 belastet ist. Das Umstellhebelglied 12 wird in der einen Richtung von der Feder 15 und in der anderen Richtung von einem elektrischen Hilfsstromkreis 20 mit einem Elektromagneten 21 gesteuert, der ebenfalls von der Batterie 7 gespeist wird. In den elektrischen Hilfsstromkreis 20 sind die Klemmen eines Kontaktes 22 eingereiht. Der Kontakt 22 ist am Umstellglied 12 an dessen Arm angebracht, an welchem auch der schon erwähnte Kontakt 11 des Steuerstromkreises 5 angebracht ist. Das Ein- oder Ausschalten des Kontaktes 22 am Hilfsstromkreis 20 sowie des Kontaktes 11 am Steuerstromkreis 5 entspricht dem Reversierhebel 3 der Wendekupplung für die Bewegung vorwärts oder rückwärts. In den Hilfsstromkreis 20 ist des weiteren ein Kontakt 24 eingereiht, der von der Umfassungshülse 25 eines Exzenterreglers des Antriebsmotors 1 gesteuert wird. Die beschriebene elektrische Vorrichtung zur Steuerung des Reversierhebels 3 der Wendekupplung in die auf der linken Seite der Kupplung aufgezeichnete Stellung vorwärts wiederholt sich im wesentlichen auch auf seiner rechten Seite in der Stellung rückwärts, wobei die gleichen Elemente der Steuervorrichtung mit den gleichen Ziffern mit einem Strich bezeichnet sind.
  • Beim Umstellen des Handgriffes des Kontrollers 10 aus der Mittelstellung »0« in die Lage 1 für die Fahrt vorwärts verbinden sich die Kontakte 50, 51 des Hilfsstromkreises 20, der aber noch stromlos ist, weil der Kontakt 22 (s. Fig. 1 a) bisher abgeschaltet ist. Bei Weiterschalten des Handgriffes, des Kontrollers 10 in die Stellung II wird über die Kontakte 50, 52 der Steuerstromkreis 5 geschlossen, und der Elektromagnet 6 zieht durch die Bewegung seines Ankers den Reversierhebel 3 der Wendekupplung in die linke Grenzstellung vorwärts. Dabei wird auch die Zugstange 16 so verschoben, daß durch das Einwirken der Feder 15 der doppelarmige Hebel 12 mit dem Schnapper 13 hinter dem Vorsprung 18 der Zugstange einschnappt. Der Hebel nimmt eine Schrägstellung ein, wie dies in Fig. 1 gezeichnet ist, wodurch der Kontakt 11 abgeschaltet und der Steuerstromkreis 5 unterbrochen wird. Gleichzeitig wird der Kontakt 22 des Hilfsstromkreises 20 geschlossen. Der Reversierhebel 3 des Umsteuergetriebekastens 2 wird aber in der Stellung vorwärts und die Feder 17 in gespannter Lage gehalten. Durch Brennstoffzugabe in den Motor 1 bei weiterer Bewegung des Handgriffs vom Kontroller 10 in die Stellungen III, IV, V erhöhen sich die Motorumdrehungen. Durch das Einwirken der Hülse 25 des Exzenterreglers wird der Kontakt 24 abgeschaltet.
  • Bei der Rückbewegung des Handgriffes des Kontrollers 10 in Richtung zur Mittelstellung »0« durchläuft dieser für den Fall, daß die Drehrichtung der Schiffsschraube, in die Gegenrichtung gewechselt werden soll, die Stellungen IV, 111, 11, und die Motorumdrehungen werden nach und nach verlangsamt. Bei einer bestimmten Verringerung der Umdrehungen kommt es zu einer Einschaltung des Kontaktes 24 an der Hülse 25 des Reglers. Sobald der Handgriff des Kontrollers die Stellung 1 erreicht, verbinden sich die Kontakte 50, 51 am Kontroller 10, durch den Hilfsstromkreis 20 fließt Strom, und der Elektromagnet 21 zieht den Hebel 12 gegen das Einwirken der Feder 15 an. Dabei macht der Schnapper 13 den Vorsprung 18 frei, und die Feder 17 stellt die Zugstange 16 und den Handgriff 3 des Umsteuergetriebekastens in die Mittelstellung »0« (Fig. la). Gleichzeitig wird der Kontakt 22 des Hilfsstromkreises 20 unterbrochen und der Kontakt 11 des Steuerstromkreises 5 geschlossen. Erst jetzt, d. h. nach entsprechender Erniedrigung der Umdrehungen des Antriebsmotors 1, bei der gleichfalls die Rotationsgeschwindigkeit der Reibungsflächen der Umsteuerkupplung absinkt, wird der Reversierhebel 3 durch durch die nach und nach erfolgende Bewegung des Handgriffes des Kontrollers 10 aus der Mittellage »0« in die Lage l', II', III', IV' in die zweite Grenzstellung für die Fahrt rückwärts umgestellt. Dazu dient die rechts von der Wendekupplung angeordnete gleiche elektrische Einrichtung.
  • Bei der Ausführung des Erfindungsgegenstandes zeigt Fig. 2 den Dieselmotor 1, die Wendekupplung 2, den Reversierhebel 3 der Wendekupplung, der durch Umsteuerung entweder in die Lage vorwärts oder rückwärts gestellt wird. Die elektrische Einrichtung zur Umstellung des Reversierhebels 3 der Wendekupplung bildet der Steuerstromkreis 5 mit dem Elektromotor 26 mit zweifacher Erregerwicklung. In den Steuerstromkreis 5 sind die Klemmen des Kontaktes 28 des polarisierten Relais 27 eingereiht. Der Kontakt 11 ist an einem Umstellglied in Form eines Hebels 12 angeordnet, der das Steuerorgan der Brennstoffeinspritzpumpe bildet und zwischen zwei Grenzstellungen eingestellt werden kann, bei denen die Stellung »0« den Motorleerlauf und die Stellung »max.« den Motorlauf bei maximaler Brennstoffmenge entspricht. Das polarisierte Relais 27 in der Diagonale einer elektrischen Brücke angeordnet, an deren einem Arm geeignete Widerstände Op 0, angeschlossen sind und deren zweiter Arm vom Kreiswiderstand 33 gebildet wird. Der Kontaktarm 31 des Kreiswiderstandes ist durch die gemeinsame Welle 32 gleichzeitig fest mit dem Reversierhebel 3 der Wendekupplung verbunden. In der Mittellage »0« des Reversierhebels 3, bei der der Kontaktarm 31 senkrecht steht, sind beide Hälften des Kreiswiderstandes 33 symmetrisch und ihre Widerstände gleich groß. Am Kontaktarm 31 ist ein in den Hilfsstromkreis 37 eingereihter Kontakt 34 angeordnet.
  • Das Umstellen des Hebels 12 der Brennstoffpumpe wird mit einem Elektromotor 36 mit zweifacher Erregerwicklung vorgenommen. Der Elektromotor 36 ist in den Hilfsstromkreis 37 eingereiht, in welchen weiter noch ein Kontaktpaar eines elektrodynam!-schen Relais 38 eingeschaltet ist. Die Relaisspule 38 ist in eine Brennstoffbrücke eingereiht , die durch die entsprechenden Segmente des Kontrollers 10 gesteuert wird. In der Figur sind nur die Steuerungsseginente des Kontrollers 10 für die Wendekupplung dargestellt, während die Segmente für die Brennstoffsteuerung nicht gezeichnet sind, da sie die gleichen wie bei der Ausführung in Fig. 1 sind. In den Hilfsstromkreis 37 sind weiter die Kontakte 34, 35, 35' eingereiht, von denen der Kontakt 34 am Läufer 31 des Kreiswiderstandes angebracht ist.
  • In der Mittellage des Kontrollers 10 und in der dieser entsprechenden Nullage des Reversierhebels 3 der Wendekupplung ist das polarisierte Relais 27 ohne Strom, da dieses zwischen die neutralen Knotenpunkte 40, 41 der erwähnten inversen elektrischen Strombrücke eingereiht ist, so daß keiner der Kontakte des Relais 27 eingeschaltet ist. Durch das Verschieben des Handgriffes des Kontrollers 10 in Richtung zur Grenzlage vorwärts verläßt der Knotenpunkt 40 die Kontaktfläche, und das Relais 27 reiht sich zwischen die Klemme 42 und den Knoten 41 ein, infolge des gestörten Gleichgewichtes auf der Strombrücke fließt durch die Wicklung des Relais 27 Strom, wodurch sich z. B. die oberen Klemmen des Kontaktes 28 schließen. Bei von der Motoreinspritzpumpe zugeführter Minimalbrennstoffmenge, d. h. wenn der Hebel 12 der Einspritzpumpe in der Nullage steht, fließt der Strom durch den Kontakt 11 zum Elektromotor 26. Der Motor 26 dreht den Reversierhebel 3 der Wendekupplung aus der Mittellage »0« in die Lage vorwärts um, wobei der Kontaktarm 31 eine gleichzeitige Bewegung verrichtet und mit dieser das gestörte Gleichgewicht auf der Strombrücke wiederherstellt. Sobald der Läufer 31 in Richtung vorwärts die Grenzlage erreicht, wird das elektrische Brückengleichgewicht wiederhergestellt, so daß das Relais ohne Strom ist, der Kontakt 28 die Mittellage einnimmt und der Elektromotor stehenbleibt. Gleichzeitig verbindet der Arm 31 in der Grenzlage vorwärts des Reversierhebels 3 die Kontakte 35', 34. Außerdem werden durch das Umstellen des Hebels des Kontrollers 10 in die Richtungslage vorwärts z. B. die linken Kontakte des Relais 38 angeschlossen, in dessen Spule sich bei der Brenstoffzugabe vorübergehend der Strom verstärkt. Dadurch dreht der Elektromotor 36 nach dem Anschließen der Richtung vorwärts den Brennstoffhebel 12 aus der Grenzstellung »0« in Richtung zur maximalen Brennstoffzugabe. Sobald der Brennstoffhebel 12 die Grenzstellung »0« verläßt, schaltet sich der Kontakt 11 aus, und der Hauptstromkreis 5 mit dem Elektromotor 26 wird unterbrochen. Nach Erreichen der gewählten Brennstoffmenge, die einer bestimmten Lage des Handgriffes am Kontroller entspricht, in welchem ein Ausgleich der Brenstoffbrücke entsteht, nimmt der Kontakt des Relais 38 die Mittelstellung ein, und der Elektromotor 36 bleibt stehen.
  • Bei gewollter Änderung der Richtung aus der Stellung vorwärts in die Stellung rückwärts stellt man den Hebel des Kontrollers 10 in die Mittellage »0«, womit das Relais 27 wieder zwischen die Knoten 40, 41 der Reversierbrücke eingeschaltet wird. Da aber der Reversierhebel 3 der Wendekupplung und damit auch der Kontaktarm 31 noch in der Stellung vorwärts stehen und die Kontakte 36, 34 verbunden sind, ist die Verteilung des Kreiswiderstandes 33 unsymmetrisch und das Brückengleichgewicht erneut gestört. Durch die Wicklung des Relais 27 fließt diesmal der Strom umgekehrt durch, so daß dessen untere Kontakte schließen. Zum Schließen des Steuerstromkreises 5 fehlt aber noch der Anschluß des Kontaktes 11 am Brennstoffhebel 12, wodurch es nicht zu einem Reversieren der Wendekupplung kommen kann. Es wird aber gleichzeitig mit dem Umstellen des Kontrollers 10 in die Mittellage»O« das Gleichgewicht der elektrischen Brücke für den Brennstoff gestört, so daß in der Spule des Relais 38 bei Abnahme des Brennstoffes vorübergehend der Strom absinkt. Beim Relais 38 schließen sich diesmal die rechten Kontakte und schalten den Elektromotor 36 für die entgegengesetzte Drehrichtung ein. Da auch die Kontakte 34 des Kontaktarmes 31 bis jetzt eingeschaltet sind, dreht der Elektromotor 36 den Brennstoffhebel 12 in Richtung zu der der gewählten Minimalbrennstoffmenge entsprechenden Stellung. In der Stellung »0« des Brennstoffhebels 12 schließt der Kontakt 11 den i Hauptstromkreis 5, und der Elektromotor 26 beginnt den Reversierhebel 3 der Wendekupplung und gleichzeitig mit diesem auch den Arm 31 in der Richtung nach der Mittellage »0« zu drehen. Bei Erreichen dieser Lage gleicht sich wieder die Stromspannung der elektrischen Brücke aus, und das Relais 27 wird ohne Strom sein. Durch das Einstellen des Kontaktes des Relais 27 in die Mittellage wird der Steuerstromkreis unterbrochen, und der elektrische Motor 26 bleibt stehen.
  • Der gleiche Vorgang wie der oben beschriebene entsteht beim Einstellen auf die Gegenrichtung, d. h. in die Stellung »rückwärts« und gegebenenfalls beim direkten übergang aus der Lage rückwärts in die Lage vorwärts und umgekehrt, wie dies (in Fig. 1) aus der Herrichtung der Segmentflächen der Reversiervorrichtung am Kontroller 10 und auch der Segmentflächen der Brennstoffbrücke ersichtlich ist, bei der es in diesem Falle direkt zur Unterbrechung des Stromkreises durch die Spulen des elektrodynamischen Relais und zur Rückkehr des Elektromotors 26 in die Nullage und zum Umwerfen des Reversierhebels 3 in die Stellung für die umgekehrte Fahrrichtung kommt; nach Vornahme dieser Handlung schließt der Blockierungskontakt 43 (gegebenenfalls 44) erneut den Spulenstromkreis des Relais 38 der Brennstoffbrücke, und der Elektromotor 26 gibt nach der eingestellten Lage der Handgriffe vom Kontroller 10 Brennstoff zu. Bei diesen Steuerungshandlungen der Wendekupplung wird das Verkuppeln der rotierenden Reibungsflächen, z. B. der Kupplungoslamellen, immer bei niedrigen Umdrehungen vorgenommen, so daß keine Störungen durch übermäßige Reibung rasch rotierender Lamellen entstehen können. Im Falle einer Gefahr kann man die oben beschriebene Abhängigkeit durch einen Drücker 45 aufheben.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPRÜCH E. 1. Steuerschaltung zum Umsteuern einer mit einem Getriebe zusammengebauten Wendekupplung, deren Eingangswelle mit einem Schiffsantrieb, z. B. einem Dieselmotor, gekuppelt ist und deren Ausgangswelle auf eine Schiffsschraube arbeitet, wobei die Umsteuerung der Wendekupplung auf Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung durch einen elektromagnetisch bzw. mit Hilfe eines Servomotors gesteuerten Reversierhebels erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Steuerstromkreis (5) ein elektrischer Kontakt (11) eingeschaltet ist, der durch einen Hebel (12) geschlossen oder geöffnet wird, dessen Bewegungen durch einen elektrischen Hilfsstromkreis (20, 37) mit Hilfe von Kontakten (22, 24, 35) so gesteuert werden, daß es zu einer Kupplungstrennung erst bei niederen Motordrehzahlen kommen kann, die bei der Steuerhebelverstellung von der Fahrt- auf die Nullstellung erreicht werden und somit erst nach der Einschaltung des Kontaktes (11) und des Kontaktes (24) des Hilfsstromkreises (20), wogegen die Motordrehzahlsteigerung sich durch die Hebelverstellung von der Nullstellung erst nach der Einschaltung der Kontakte (35) der Wendekupplung und der Kontakte (43, 44) des Steuerschalters in den Endstellungen des Steuerhebels (3) einstellen kann.
  2. 2. Steuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den elektrischen Steuerstromkreis (5) die Wicklung eines Elektromagneten (6) eingeschaltet ist, dessen mit einer Feder (17) belasteter Kein einerseits mit einem Vorsprung (18) verbunden ist, hinter welchem ein Umstellglied (1-1) in der Grenzstellung vorwärts des Hebels (3) einhakt, wobei am Umstellglied (12) einerseits ein Kontakt (11) des Steuerstromkreises (5), andererseits der Kontakt (22) eines Hilfsstromkreises (20) angebracht ist, in dem weiter in Serienschaltung ein Kontakt (24) eingeschaltet ist, der von einer Reglerhülse (25) bei niedrigen Umdrehungen eines Motors (1), gegebenenfalls von einem anderen, mit diesem mechanisch oder elektrisch unter Einhaltung der gleichen Umdrehungsabhängigkeit verbundenen Reglerteil gesteuert wird, während das Umstellglied (12) selbst in der einen Richtung mit einem in den Hilfsstromkreis (20) angeschlossenen Elektromagneten (21) und in der anderen Richtung mit einer Feder (15) gesteuert wird. 3. Steuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den elektrischen Steuerstronikreis (5) ein Elektromotor (26) mit zweifacher Serienschaltung eingeschaltet ist, während der durch ein Umstellglied (12) ferngesteuerte Kontakt (11) des Steuerstromkreises am Brennstoffhebel einer Einspritzpumpe oder an einem mit diesem mechanisch oder elektrisch verbundenen anderen Glied angeordnet ist, wobei in den elektrischen Hilfsstromkreis (37) ein Elektromotor (36) mit zweifacher Serlenwicklung eingeschaltet und ein Kontakt (34) am Läufer (31) eines Kreiswiderstandes (33) so angeordnet ist, daß der Läufer (31) elektrisch steuernd und fest mit dem Reversierhebel (3) der Wendekupplung verbunden ist.
DEC24542A 1960-07-05 1961-07-05 Steuerschaltung zum Umsteuern einer mit einem Getriebe zusammengebauten Wendekupplung Pending DE1147660B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS1147660X 1960-07-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1147660B true DE1147660B (de) 1963-04-25

Family

ID=5457520

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC24542A Pending DE1147660B (de) 1960-07-05 1961-07-05 Steuerschaltung zum Umsteuern einer mit einem Getriebe zusammengebauten Wendekupplung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1147660B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1455866A1 (de) Verbesserungen an Verfahren und Einrichtungen zur automatischen Kraftuebertragung bei Fahrzeugen
DE2443998A1 (de) Nutzbremsschaltung
DE1147660B (de) Steuerschaltung zum Umsteuern einer mit einem Getriebe zusammengebauten Wendekupplung
AT224486B (de) Elektrische Vorrichtung zur Fernsteuerung von Umsteuergetriebekästen
DE659202C (de) Einrichtung zur Verstellung eines Gegenstandes mittels einer elektrischen Zwangssteuerung
DE617537C (de) Wasserstandsregler fuer insbesondere kleinen Wasserraum aufweisende Dampfkessel
DE367223C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung einer mit verschiedenen Geschwindigkeiten umlaufenden und mit einer Batterie zusammenarbeitenden Dynamomaschine
DE645560C (de) Fahr- und Bremsschaltung fuer dauernd in Reihe oder parallel geschaltete Hauptstrommotoren
DE559648C (de) Elektrische Stromerzeugungsanlage fuer Eisenbahnwagen, insbesondere fuer Beleuchtungund andere Stromverbraucher
DE613800C (de) Schaltungsanordnung fuer batteriegespeiste Motoren, insbesondere Bahnmotoren
DE386044C (de) Selbsttaetige Regelungs- und Bremseinrichtung durch Stromrueckgewinnung von Bahnmotoren
DE205302C (de)
DE237715C (de)
DE163854C (de)
AT137556B (de) Einrichtung zur Regelung von Betriebsgrößen, insbesondere zur Regelung der Leistungsabgabe elektrischer Stromerzeuger.
AT81915B (de) Einrichtung zum Betrieb von Eisenbahnfarzeugen u. Einrichtung zum Betrieb von Eisenbahnfahrzeugen u.dgl. dgl.
DE662137C (de) Vorrichtung zum Regeln von elektrischen Leistungen oder anderen Betriebsgroessen
AT82133B (de) Wähler für Fernsprechanlagen.
AT50104B (de) Vorrichtung zur Regelung des Ganges von einen Zug bildenden Fahrzeugen mit gemischtem Betrieb.
DE591305C (de) Schaltvorrichtung fuer Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE163857C (de)
DE196345C (de)
DE276770C (de)
DE176637C (de)
DE723056C (de)