DE1145877B - Hahn mit einem kugelfoermigen Kueken und anpressbaren Verschlussteilen - Google Patents

Hahn mit einem kugelfoermigen Kueken und anpressbaren Verschlussteilen

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DE1145877B
DE1145877B DEH39539A DEH0039539A DE1145877B DE 1145877 B DE1145877 B DE 1145877B DE H39539 A DEH39539 A DE H39539A DE H0039539 A DEH0039539 A DE H0039539A DE 1145877 B DE1145877 B DE 1145877B
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DE
Germany
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housing
plug
spindle
closed position
ball
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Application number
DEH39539A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg A Reuss
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Hansa Metallwerke AG
Original Assignee
Hansa Metallwerke AG
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details
    • F16K5/14Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K5/20Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with spherical surfaces
    • F16K5/204Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with spherical surfaces with the plugs or parts of the plugs mechanically pressing the seals against the housing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)

Description

  • Hahn mit einem kugelförmigen Küken und anpreßbaren Verschlußteilen Die Erfindung bezieht sich auf Hähne mit Kugelküken, bei denen, wie bei Hähnen mit Kegelküken an sich bekannt, eine axial fixierte Drehspindel in einer nach dem Gehäuseinneren offenen axialen Gewindebohrung eine Schraubspindel aufnimmt, deren steigungslose Drehbewegung zusammen mit der Drehspindel in der Schließ- und Durchgangsstellung durch gehäusefeste Anschläge begrenzt ist und die bei ihrer jenseits der Schließstellung möglichen Steigbewegung beiderseits der Durchgangsbohrung in dem Kükenkörper in Achsrichtung geführte Keilstücke beeinflußt, welche mit die Durchgangsbohrungen des Gehäuses in der Schließstellung abdeckenden, senkrecht zur Kükendrehachse beweglichen, im Küken befindliehen VerschlußteiIen zur Erzielung einer Abdichtung an der Gehäusewand zusammenwirken. Diese Gestaltung bezweckt, daß bei der Schließstellung eine starke Dichtungspressung ausgeübt werden kann, beim Drehen des Kükens aber die Dichtungspressung aufgehoben ist, so daß das Küken leichtgängig und der Verschleiß der Dichtungsteile herabgesetzt ist.
  • Bei den bekannten Hähnen mit Kegelküken sind die Verschlußteile in dem Kegelmantel des Kükenkörpers versenkt liegende Kegelschalen, die aus einem Metall oder einem elastischen Material bestehen und an deren Innenseite die miteinander starr verbundenen Keilstücke anliegen, die mit einer am Ende der Schraubspindel vorgesehenen Druckplatte zusammenwirken. Die Schraubspindel durchsetzt mit einem gewindelosen Schaft die Drehspindel, die mit dem Hahnküken starr verbunden und dadurch axial fixiert ist. Außerhalb des Hahngehäuses trägt der Schaft der Schraubspindel ein ihn mit der Drehspindel kuppelndes Glied, das durch einen an dem Gehäusedeckel festen Anschlag beim Erreichen der Schließstellung aus seiner Kupplungsstellung ausrückbar ist ' so daß die Schraubspindel über die Schließstellung hinaus gedreht werden kann. Dabei drückt die mit der Schraubspindel verbundene Druckplatte auf die Keilstücke, die ihrerseits die die Durchgangsbohrungen des Gehäuses abdeckenden Kegelschalen in Richtung von der Kükendrehachse weg bewegen und sie gegen die Gehäusewand pressen. Hierbei drücken sich die Kegelschalen in die Gehäusebohrungen ein und erleiden unter Umständen bleibende Verformungen, die beim wiederholten Schließen eine gute Abdichtung in Frage stellen.
  • Auf alle Fälle führt aber das unerwünschte Hineinverformen des Dichtungsmaterials in die Gehäusebohrungen beim Herausdrehen des Kükens aus der Schließstellung zu einem erheblichen Verschleiß des Dichtungsmaterials. Das Ziel, das Dichtungsmaterial zu schonen, wird also nicht erreicht.
  • Es sind auch schon Absperrvorrichtungen mit kegeligen und zylindrischen Hahnküken sowie mit geradlinig bewegbaren Schiebern bekannt, bei denen Dichtungsringe oder wesensgleiche Dichtungsteile aus elastischem Material in der Schließstellung durch ein Drackteil derart verformbar sind, daß ihr Material zum Abdichten gegen eine, Gehäusefläche verdrängt wird, die die Durchflußöffnungen umgibt, so daß also das Dichtungsmaterial sich nicht in die Gehäusebohrungen eindrückt. Diese Absperrvorrichtungen haben jedoch einen verwickelten Aufbau. Von der dort ergangenen Anregung wird auch hier Gebrauch gemacht.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Einrichtung für ein dichtes Abschließen zu verbessern und die Vorrichtung zum Anpressen des Dichtungsmaterials auf einfache und sicher wirkende Weise zu erreichen. Ausgegangen wird hierbei von einem Stand der Technik, der in seiner Gesamtheit zwar nicht bekannt ist. Jedoch ist die übertragung der bei Hähnen mit Kegelküken bekannten Einrichtung auf Hähne mit Kugelküken so naheliegend, daß sie nicht mehr als erfinderisch anzusehen ist. Gelöst wird nun die Aufgabe bei einem Hahn dereingangs vorausgesetzten Art nach der Erfindung dadurch, daß die beweglichen Verschlußteile Kugelabschnitte mit von ihren Grundflächen ausgehenden, in Bohrungen des Kükenkörpers greifenden Führungszapfen sind, die bis in die Kugeloberfläche reichende, zwischen Kükenkörper und Kugelabschnitten vorgesehene elastische flache Dichtungsringe durchsetzen und kegelige Querbohrungen in den Führungszapfen haben, die von die Keilstücke bildenden, mit der Schraubspindel starr verbundenen Mitnehmerstiften durchsetzt sind, die, sobald die Schraubspindel beim Erreichen der durch einen festen Gehäuse#-anschlag festgelegten Schließstellung des Kugelkükens durch Weiterdrehen der Drehspindel in der Schließrichtung eine die Mitnehmerstifte tiefer in die Querbohrung einschiehende Bewegung ausführt, bei der die Keilflächen der Mitnehmerstifte, den Kugelabschnitten eine die Dichtungsringe pressende Anzugbewegung nach der Kükendrehachse hin erteilen.
  • Ein beachtlicher Vorteil ist hierbei auch, daß die die Keilstücke bildenden Mitnehmerstifte, da sie mit der Schraubspindel starr verbunden sind, besondere Kupplungsteile zwischen Schraub- und Drehspindel überiflüssig machen, die bei dem bekannten Hahn mit Kegelküken erforderlich sind und außerhalb des Hahngehäuses sehr ungünstig liegen.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
  • Es zeigt Abb. 1 einen Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Hahns in der Schließstellung, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie 11-II der Abb. 1, Abb. 3 einen Achsschnitt des Gehäuseoberteils für die Stellung der Schraubspindel zur Drehspindel bei der Durchlaßstellung und beim Drehen des Kükens, Abb. 4 eine Stimansicht des Hahns.
  • Das Hahngehäuse besteht aus zwei Teilen 1 und 2 mit je einem Anschlußstutzen 3 bzw. 4. Die beiden Gehäuseteile 1 und 2 haben in der quer zur gemeinsamen Achse der Anschlußstutzen 3 und 4 verlaufenden Teilungsebene Flansche 5 bzw. 6, durch die Verbindungsschrauben 7 hindurchgehen. Die Innenseite des Gehäuses bildet in einer von den Bohrungen der Anschlußstutzen 3 und 4 durchdrungenen Ringzone eine Kugelfläche. An dieser ist ein das Hahnküken bildender kugeliger Körper 9 geführt, der beiderseits abgefiacht ist. Der Kükenkörper 9 ist um eine in der Teilungsebene des Gehäuses liegend-- Achse drehbar. Hierzu hat er einen an seiner einen Flachseite vorspringenden Dredhzapfen 10, der in ein in der Teilfuge zwischen den beiden Gehäuseteilen ausgebildetes Lager 11 greift. Ferner hat der Kükenkörper 9 eine quer zu seiner Drehachse durchgehende Bohrung 12, die, als Durchlaßbohrung in die gemeinsame Achse der Anschlußstutzen 3 und 4 einrückbar ist.
  • Auf der dem Drehlager 11 gegenüberliegenden Seite bilden die beiden Gehäuseteile einen Hals 13, in welchem die Drehspindel 14 drehbar gelagert ist. Gegen Verschieben in Achsrichtung ist die Drehspindel 14 dadurch gesichert, daß sie mit einem Bund 15 in eine Gehäusenut 16 greift. An ihrem nach außen herausragenden Ende hat die Drehspindel ein Bedienungsvierkant-17. Die Drehspindel hat ferner eine nach dem Gehäuseinneren offene Gewindebohrung 18. Die letztere nimmt eine, Schraubspindel 19 auf, deren Stimfläche 19' je nach Betriebsstellung vom Grund der Bohrung 18 der Drehspindel einen kleinen Ab- stand a hat (Abb. 1) oder am Grund der Bohrung anliegt (Abb. 3).
  • Das aus der Drehspindel 14 herausragende Ende der Schraubspindel 19 ist innerhalb eines vor dem Kükenkörper 9 befindlichen Gehäusehohlraume's 20 mit einem Querhaupt 21 starr verbunden, das an seinen beiden Enden zur Spindelachse parallele Mitnehmerstifte 22 für den Kükenköper 9 trägt, die sich in beiderseits der Durchlaßbohrung 12 vorgesehenen Bohrungen des Kükenkörpers 9 schiebbar führen. Die Drehbewegung der Schraubspindel 19 und damit des Kükenkörpers 9 ist durch mit dem Querhaupt 21 zusammenwirkende Gehäuseanschläge 23 und 24 auf 90' begrenzt. In der durch den Anschlag 23 begrenzten Stellung nimmt der Kükenkörper 9 die in Abb. 1 dargestellte Schließstellung ein. Der Anschlag 24 begrenzt die Durchlaßstellung.
  • Beiderseits derDurchlaßbohrung12 hat derKüken körper 9 Kugelabschnitte 25, die in der in Abb. 1 gezeigten Schließstellung die Durchlaßbohrungen der Gehäusestutzen 3 und 4 abdecken. Die Kugelabschnitte 25 haben von ihrer ebenen Grundfläche ausgehende Führungszapfen 26, die in passende Bohrungen des Kükenkörpers 9 greifen und von den Mitnehmerstiften 22 quer durchsetzt sind. Zwischen den Grundflächen der Kugelabschnitte 25 und den Gegenflächen des Kükenkörpers 9 sind flache Dichtungsringe 27 aus einem elastisch nachgebenden Werkstoff, z. B. G oder einem gummiähnlichen Kunststoff, eingeleg4 die von den Führungszapfen 26 durchsetzt werden. Die die Mitnehmerstifte 22 durchlassenden Querhohrungen 28 der Führungszapfen 26 der Kugelabschnitte 25 und die in ihnen befindlichen Abschnitte der Mitnehmerstifte haben Ke-gelflächen, die zueinander etwas exzentrisch liegen, so daß eine Keilwirkung entsteht die beim axialen Verschieben der Mitnehmerstifte Querbewegungen der Kugelabschnitte hervorbringt.
  • Solang die Schraubspindel nicht durch den Ge_ häuseanschlag 23 für die Schließbewegung festgehalten wird, liegt sie in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise mit ihrer Stirnfläche 19' am Grund der Bohsung 18 der Drehspind--1 14 an. Die Schraubspindel 19 kann daher zwischen den beiden Anschlagstellen steigungslos mit der Drehspindel 14 gedreht werden. Sobald beim Erreichen der Schließstellung die Schraubspindel 19 durch Anliegen des Querhauptes 21 an dem Gehäuseanschlag 23 festgehalten wird, führt sie beim Weiterdrehen der Drehspindel 14 in der Schließrichtung eine Bewegung in Achsrichtung aus. Di-- Anordnung ist so getroffen, daß sich die Gewindespindel 19 aus der Drehspindel 14 herausbewegt und die Mitnehmerstifte 22 tiefer in den Kükenkörper 9 einschiebt. Dabei erteilen die Mitnehmerstifte 22 infolge der vorerwähnten Keilwirkung den Kugelabschnitten 25 eine die Dichtungsringe 27 pressende Anzugbewegung. Durch die axiale Pressung werden die Dichtungsringe 27 radial ausgeweitet und dichten in die Durchgangsbohrungen der Gehäusestutzen 3 und 4 umgebenden Ringflächen 30 (Abb. 1) gegen die Kugelffäche 8 des Gehäuses 1, 2 ab. In dieser Stellung hat sich die Stirnfläche 19' der Schraubspindel 19 um das Maß a (Abb. 1) von dem Grund der Gewindebohrung, 18 der Drehspindel 14 wegbewegt.
  • Wird die Drehspindel 14 aus der Schließstellung zurückgedreht, so führt sie zunächst gegenüber der durch die Dichtungspressung festgehaltenen Schraubspindel 19 eine kleine Relativdrehung aus, bei der der Schraubspindel eine Steigbewegung erteilt wird, die dazu führt, daß die Mitnehmerstifte 22 aus ihrer Spannstellung herausgezogen und die Dichtungsringe 27 entlastet werden. Beim Weiterdrethen in der Öff- nungsrichtung nimmt die Drehspindel 14 die Schraubspindel 19 und damit den Kükenkörper 9 leichtgängig mit, bis die Drehbewegung der Schraubspindel durch Anliegendes Querhauptes 21 an dem Gehäuseanschlag 24 beendet wird, wobei der Kükenkörper 9 die Durchlaßstellung einnimmt. Wird nun die Drehspindel 14 noch geringfügig in der Öffnungsrichtung weitergedreht, so wird zwischen der Stirnfläche 19' der Schraubspindel und dem Grund der Gewindebohrung 18 der Drehspindel 14 eine feste Verspannung erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hahn mit einem kugelförmigen Küken, bei dem, wie bei Hähnen mit Kugelküken an sich bekannt, eine axial fixierte Drehspindel in einer nach dem Gehäuseinnem offenen axialen Gewindebohrung eine Schraubspindel aufnimmt, deren steigungslose Drehbewegung zusammen mit der Drehspindel in der Schließ- und Durchgangsstellun,o"r durch gehäusefeste Anschläge begrenzt ist und die bei ihrer jenseits der Schließstellung möglichen Steigbewegung beiderseits der Durch-,angsbohrung in dem Kükenkörper in Achsrich tunc, aeführte Keilstücke beeinflußt, welche mit die Durchgangsbohrungen des Gehäuses in der Schließstellung abdeckenden, senkrechtzur Kükendrehachse beweglichen, im Küken Mindlichen Verschlußteilen zur Erzielung einer Abdichtung an der Gehäusewand zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet daß die beweglichen Verschlußteile Kugelabschnitte (25) mit von ihren Grundflächen ausgehenden, in Bohrungen des Kükenkörpers (9) greifenden Führungszapfen (26) sind, die bis in die, Kugeloberfläche reichende, zwischen Kükenkörper und Kugelabschnitten vorgesehene elastische flache Dichtungsringe (27) durchsetzen und kegelige Querbohrungen (28) in den Führungszapfen (26) haben, die von die Keilstücke bildenden, mit der Schraubspindel (19) starr verbundenen Mitnehmerstreifen (22) durchsetzt sind, die, sobald die Schraubspindel beim Erreichender durch einen festen Gehäuseanschlag (23) festgelegten Schließstellung des Kugelkükens durch Weiterdrehen der Drehspindel (14) in der Schließrichtung eine die Mitnehmerstifte tiefer in die Querbohrung einschiebende Bewegung ausführt, bei der die Keilflächen der Mitnehmerstifte den Kugelabschnitten eine die Dichtungsringe pressende Anzugbewegung nach der Kükendrehachse hin erteilen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1038 853; C, deutsche Patentschrift Nr. 91625; USA.-Patentschriften Nr. 2 925 245, 2 865 597, 2 734 714, 1872 417.
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