DE930396C - Antriebswelle fuer Geraete in explosionsgeschuetzten Gehaeusen - Google Patents

Antriebswelle fuer Geraete in explosionsgeschuetzten Gehaeusen

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Publication number
DE930396C
DE930396C DEA9222D DEA0009222D DE930396C DE 930396 C DE930396 C DE 930396C DE A9222 D DEA9222 D DE A9222D DE A0009222 D DEA0009222 D DE A0009222D DE 930396 C DE930396 C DE 930396C
Authority
DE
Germany
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shaft
drive
sleeve
housing
drive shaft
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Expired
Application number
DEA9222D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Hoepp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Publication of DE930396C publication Critical patent/DE930396C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers
    • H01H9/04Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings
    • H01H9/042Explosion-proof cases

Landscapes

  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Antriebswelle für Geräte in explosionsgeschützten Gehäusen Bei elektrischen Betriebsmitteln, die in Räumen mit hochexplosiblen Gas-Luft- oder Dampf-Luft-Gemischen Verwendung finden, ist neben der Frage der Deckelverschlüsse der Gehäuse und der elektrischen Durchführungen auch noch die Frage der unbedingten Abdichtung der Antriebswelle der in den explosionsgeschützten Gehäusen angeordneten Geräte von besonderer Bedeutung. Die sichere Abdichtung der Antriebswellen bietet Schwierigkeiten, da die Wellen nicht unter Anwendung hohen Anpreßdruckes dicht eingeschraubt werden können. Die Wellen müssen vielmehr in jeder Lage beweglich bleiben.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Antriebswelle für Geräte in explosionsgeschützten Gehäusen zu schaffen, die eine unbedingt sichere Abdichtung gegen das Gehäuse gewährleistet, daneben aber für ihre Betätigung frei beweglich ist. Nach der Erfindung wird deshalb vorgeschlagen, die durch eine Gehäusewand bzw. durch eine mit der Gehäusewand dicht verschraubte Muffe hindurchgeführte Welle ventilartig von innen gegen die Gehäusewand bzw. Muffe zu pressen und dabei bei äußerer mechanischer Druckwirkung gegen eine Axialverschiebung zu sichern.
  • Nach der Erfindung kann dies z. B. dadurch erreicht werden, .daß zwischen äußerem Antriebsorgan, beispielsweise Handhebel, undAntriebswelle eine Kupplung vorgesehen ist, die beim Drehen des Antriebsorgans die Welle mitnimmt, bei Axialverschiebung dagegen wirkungslos bleibt. Das Antriebsorgan ist dabei vorzugsweise so ausgestaltet, daß es die Welle verdeckt. Die Ventilfläche der Welle ist mittels Ü,berwurfmutter auf ihren Sitz gepreßt, während das Antriebsorgan unmittelbar auf der Welle axial verschiebbar ist. Es ist besonders zweckmäßig, dabei die Kupplung zwischen Antriebsorgan und Welle durch einen durch beide geführten Bolzen herzustellen, wobei im Antriebsorgan alsBolzenführung senkrecht zurAchsrichtung der Welle angeordneteLanglöcher-dienen. DieLanglöcher müssen so bemessen sein, daß das axiale Spiel des Bolzens in diesen Löchern .größer als das zwischen Antriebsorgan und Gehäuse bzw. Muffe ist.
  • Diese Ausführung einer Antriebswelle für Geräte in explosionsgeschützten Gehäusen wird zwar den gestellten Anforderungen gerecht, setzt aber immer noch eine genaue Passung der Welle und ihrer Lagerbuchse voraus, da bei radialem Angriff an der Welle kein Abkippen der Ventilfläche der Welle stattfinden darf.
  • Um genaue Passungen der Welle und der Lagerbuchse zu vermeiden, wird nach der weiteren Erfindung vorgeschlagen, zwei durch eine Kupplung verbundene Wellenteile vorzusehen, wobei die Kupplung innerhalb der Gehäuse bzw. MuffenbohTung angeordnet ist und das Antriebsorgan fest auf dem Wellenteil außerhalb des Gehäuses sitzt. In diesem Fall ist es vorteilhaft, die Kupplung der beiden Wellenteile durch Nut und Paßstück erfolgen zu lassen und zwischen beiden Kupplungsteilen ein axiales Spiel vorzusehen, das größer als das zwischen Antriebsorgan und Gehäuse bzw. Muffe ist. Um bei dieser Kupplungsart keine großen .unerwünschten Klemmkräfte infolge zu kleinem Angriffsradius zu erhalten, wird erfindungsgemäß der betreffende Wellenteil mit einer Axialbohrung und der dadurch gebildete Wellenring mit zwei gegenüberliegenden Nuten für das Paßstück versehen. Die Axialbohrung kann so groß gewählt werden, wie es die Festigkeit der durch die beiden Nuten entstehenden Mitnehmernocken erlaubt. Dadurch werden die Angriffspunkte für die Drehmomentübertragung sicher an den Außendurchmesser derWelle verlegt und demzufolge dieDruckkräfte entsprechend vermindert.
  • Um eine genügende Anpressung der Ventilfläche des inneren Wellenteiles herzustellen, weist der äußere Wellenteil; eine zum inneren Wellenteil hin abgesetzte Axialbohrung auf, in der eine Feder angeordnet ist, die durdh einen in den anderen Wellenteil geschraubten Gewindebolzen mit Kopf gespannt ist.
  • Eine andere Ausführung der Antriebswelle nach der Erfindung besteht darin, daß eine durc'hge'hende Welle mit Kegelventil vorgesehen, die Welle außerhalb des Gehäuses von einer Hülse mit Kegel um= geben ist, der auf eine entsprechende Fläche des Gehäuses bzw. der Muffe wirkt, und auf den Rand der Hülse eine Tellerfeder sich abstützt, die ihre Spannung durch eine Sehraube im äußeren Wellenende erhält. Dabei ist es wiederum vorteilhaft, die die Tellerfeder spannende Schraube durch besondere Ausbildung des Antriebsorgans, das auf der Hülse axial verschiebbar ist, zu verdecken. Es ist weiterhin zweckmäßig, die den äußeren Wellenteil umgebende Hülse mit Kegel mit einem Längsschlitz zu versehen. Durch das Schlitzen wird die Möglichkeit jeglichen Spieles über ein bestimmtes Maß ausgeschaltet, so daß diese Art der Wellendurchführung eine besonders höhe Sicherheit gegen Zünddurchschläge bietet, ohne daß .dabei große Anforderungen an die Genauigkeit bei der Herstellung gestellt werden.
  • Die Ventilfläche der Antriebswelle und der dazugehörige Sitz am Gehäuse bzw. an der Muffe werden gegen Undichtwerden durch Oxydation dadurch geschützt, daß sie gegebenenfalls mit einem galvanischen Überzug aus Kupfer oder Silber versehen werden. Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind im folgenden beschrieben.
  • In der Zeichnung isst der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Antriebswelle mit durch eine überwurfmutter festgepreßter Ventilfläche, Abb. 2 eine Welle, die aus zwei durch eine Kupplung verbundenen Wellenteilen besteht, Abb.3 eine besondere Ausbildung eines dieser Wellenteile, Abb. ¢ eine durchgehende Antriebswelle mit kegeligem Ventilsitz und Abb. 5 eine besondere Ausführung einer mit einem Kegel versehenen und mit dem. Ventilsitz der Welle zusammenarbeitenden Hülse.
  • In Abb. i veranschaulicht i einen Schnitt durch einen Teil eines explosionsgeschützten Gehäuses, in dem Geräte angeordnet sind, die durch die Welle 2 betätigt werden. Die Welle 2 ist durch eine mit dem Gehäuse i verschraubte Gewindemuffe 3 hindurchgeführt. Die Dichtung zwischen Gehäuse z und Muffe 3 erfolgt beispielsweise durch einen Dichtungsring q. aus plastischem Metall. Die Ventih flache 5 der Welle 2 wird auf die entsprechende Sitzfläche der Muffe 3 ,durch eine Überwurfmutter 6 gepreßt. Das Antriebsorgan 7, z. B. in Gestalt eines Handhebels, sitzt axial verschieblich auf der Wellet und ist mit dieser durch einen Bolzen 8 gekuppelt. Der Bolzen 8 befindet sich in einer Bohrung g der Welle 2 und .ist darin mittels der Schraube io befestigt. Der Bolzen g ragt durch. Langlöcher i i in das Antriebsorgan 7 hinein. Die Langlöcher i i sind in Achsrichtung der Welle angeordnet, und das axiale Spiel des Bolzens 8 in diesen Löchern ist größer als das zwischen Antriebsorgan 7 und Muffe 3. Das Antriebsorgan 7 ist zweckmäßig so ausgebildet, daß das Ende der Welle .2 verdeckt ist.
  • Nach der Abb. 2 besteht die Antriebswelle für die im Gehäuse i angeordneten Geräte aus zwei Wellenteilen z2 und 13, die durch eine aus Nut 1q. und Paßstück 15 bestehende Kupplung miteinander verbunden sind. Die Ventilfläche 5 des Wellenteiles 12 wird .durch den Gewindebolzen 16 unter Zwischenschaltung einer Feder 17 aufgepreßt. Der Wellenteil 13 hat zur Aufnahme des Bolzens 16 und der Feder 17 eine zum Wellenteil i2 hin abgesetzte durchgehende Bohrung. Das Antriebsorgan 7 ist auf dem Wellenteil 13 mittels des Gewindebolzens 18 ohne Spiel befestigt. Dagegen ist zwischen Nut 14 und Paßstück 15 in Achsrichtung der Wellen ein Spiel! vorgesehen, das größer als das zwischen Antriebsorgan 7 und Muffe 3 ist. Um zu verhindern, daß zwischen Nut und Paßstück oder am Wellenkopf große Klemmkräfte auftreten, ist vorzugsweise, wie die Abb. 3 deutlich zeigt, der Wellenteil i2 mit Innenbohrungen i9 und der so an beiden Wellenenden gebildete Wellenring 2o mit zwei einander gegenüberliegenden Nuten 21 und 22 versehen.
  • In Abb. q. ist wiederum eine durchgehende Antriebswelle 23 für die im Gehäuse i angeordneten Geräte veranschaulicht. Als Lagerung für die Welle 23 dient wiederum eine Gewindemuffe 24. mit Dichtungsring 25. Die Welle 23 ist mit einer kegeligen Dichtungsfläche ausgerüstet, wobei es vorteilhaft ist, der kegeligen Fläche eine solche Neigung zu geben, daß radiale Drucke an der Welle auf der Innen- oder Außenseite keine axiale Verschiebung bewirken. Zu diesem Zweck ist fernerhin das aus der Muffe 2q. nach außen ragende Wellenende von einer Hülse 26 mit Kegel 27 umgeben. Auf den Rand der Hülse 26 stützt sich eine Tellerfeder 28 ab, die ihre Spannung durch eine Schraube 29 im äußeren Ende der Welle 23 erhält. Das Antriebsorgan 7 sitzt wiederum mittels eines Bolzens 8 verschiebbar auf der Hülse 26 und ist so ausgebildet, daß die Tellerfeder 28 und die Schraube 29 verdeckt werden. Wie die Abb. 5 zeigt, wird die Hülse 26 mit Konus 27 mit einem Schlitz 30 versehen; dadurch wird d.ie Möglichkeit eines jeden Spiels über ein gewünschtes Maß ausgeschaltet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i . Antriebswelle für Geräte in explosionsgeschützten Gehäusen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch eine Gehäusewand bzw. durch eine mit der Gehäusewand verschraubte Muffe hindurchgeführte Welle ventilartig von innen gegen die Gehäusewand bzw. Muffe gepreßt und gegen ein Axial'verschieben gesichert ist.
  2. 2. Antriebswelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen äußeremAntriebsorgan, z. B. Handhebel, und Antriebswelle eine Kupplung vorgesehen ist, die beim Drehen des Antriebsorgans die Welle mitnimmt, bei Axialverschiebung wirkungslos bleibt.
  3. 3. Antriebswelle nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, .daß die Ventilfläche der Welle mittels Überwurfmutter auf ihren Sitz gepreßt und das Antriebsorgan unmittelbar auf der Welle axial, verschiebbar angeordnet ist. q.. Antriebswelle nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet,daß die Kupplungzwischen Antriebsorgan und Welle aus einem durch beide geführten Bolzen besteht, wobei im Antriebsorgan als Bolzenführung in Achsrichtung der Welle angeordnete Langlöcher dienen. 5. Antriebswelle nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das axiale Spiel des Bolzens in den Langlöchern größer als das zwischen Antriebsorgan und Gehäuse bzw. Muffe ist. 6. Antriebswelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei durch eine Kupplung verbundene Wellenteile vorgesehen sind, wobei die Kupplung innerhalb der Gehäuse- bzw. Muffenbo'hrung angeordnet ist und das Antriebsorgan fest auf dem Wellenteil außerhalb des Gehäuses sitzt. 7. Antriebswelle nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der beiden Wellenteile aus Nut und Paßstück besteht und zwischen beiden Kupplungsteilen ein axiales Spiel. vorgesehen ist, das größer als das zwischen Antriebsorgan und Gehäuse bzw. Muffe ist. B. Antriebswelle nach Anspruch i, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Wellenteil im Gehäuse eine Axialbo'hrung hat und der dadurch gebildete Wellenring mit zwei gegenüberliegenden Nuten für das Paßstück versehen ist. g. Antriebswelle nach Anspruch i, 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Wellenteil eine zum inneren Wellenteil hin abgesetzte Axialbohrung aufweist, in der eine Feder angeordnet ist, .die durch einen in den anderen Wellenteil geschraubten Gewindebolzen mit Kopf gespannt ist. io. Antriebswelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine durchgehende Welle mit Kegelventil. vorgesehen, die Welle außerhalb des Gehäuses von einer Hülse mit Kegel umgeben ist, der auf eine entsprechende Fläche des Gehäuses bzw. der Muffe wirkt, und an dem Rand der Hülse sieh eine Tellerfeder abstützt, die ihre Spannung durch eine Schraube im äußeren Wellenende erfährt. ii. Antrnebswelle nach Anspruch i und io, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse mit einem Längsschlitz versehen ist. 12. Antriebswelle nach Anspruch i, io und i i, .dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan auf der Hülse axial verschiebbar sitzt.
DEA9222D 1941-05-09 1941-05-09 Antriebswelle fuer Geraete in explosionsgeschuetzten Gehaeusen Expired DE930396C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3521153A1 (de) * 1985-06-13 1986-12-18 Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim Selbstschalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3521153A1 (de) * 1985-06-13 1986-12-18 Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim Selbstschalter

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