DE1144116B - Drehfluegelflugzeug mit einem Heckrotor und einem Seitenleitwerk - Google Patents

Drehfluegelflugzeug mit einem Heckrotor und einem Seitenleitwerk

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DE1144116B
DE1144116B DEB62199A DEB0062199A DE1144116B DE 1144116 B DE1144116 B DE 1144116B DE B62199 A DEB62199 A DE B62199A DE B0062199 A DEB0062199 A DE B0062199A DE 1144116 B DE1144116 B DE 1144116B
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DE
Germany
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tail
rudder
rotor
control
tail rotor
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Pending
Application number
DEB62199A
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English (en)
Inventor
Dipl-Math Guenter Reichert
Dipl-Ing Gerhard Kannamueller
Dipl-Ing Alois Schwarz
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Boelkow Entwicklungen KG
Original Assignee
Boelkow Entwicklungen KG
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Publication date
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Publication of DE1144116B publication Critical patent/DE1144116B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/82Rotorcraft; Rotors peculiar thereto characterised by the provision of an auxiliary rotor or fluid-jet device for counter-balancing lifting rotor torque or changing direction of rotorcraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Drehflügelflugzeug mit einem Heckrotor und einem Seitenleitwerk Die Erfindung betrifft ein Drehflugelflugzeug mit einem Heckrotor und einem Seitenleitwerk mit verstellbarer Flosse bzw. einem Seitenleitwerk mit verstellbarem Ruder, bei dem die Verstelleinrichtung durch die Ruder- bzw. Flossenbetätigung mit der Einrichtung zurVerstellung desAnstellwinkels derHeckrotorblätter gekoppelt ist.
  • . Drehflügelflugzeuge, bei welchen die Verstelleinrichtung für die Ruderbetätigung mit einer Einrichtung zur Vorstellung des Anstellwinkels der Heckrotorblätter gekoppelt ist, sind bereits bekannt. Bei diesen Flugzeugen wird jedoch eindeutig die Leitwerkssteuerung bevorzugt, und nur in den Fällen, in denen der Verstellbereich des Leitwerks bzw. die Wirksamkeit des Leitwerks nicht ausreicht, eine Blattwinkelverstellung am Heckrotor vorgenommen. Dies geschieht dadurch, daß der Verstellbereich des Leitwerks durch Anschläge festgelegt ist. Wenn in einem bestimmten Flugzustand die Leitwerkswirkung nicht ausreicht, d. h., wenn bei der Steuerung die Anschläge erreicht werden, wird bei einer Weiterbewegung des Betätigungsorgans nach Überwindung einer vorgespannten Feder die Blattverstellungseinrichtung am Heckrotor betätigt. Ruderwinkel und Heckrotorblattwinkel worden bei den bekannten Drohflügelflugzeugen also niemals gleichzeitig verstellt. Entweder steht der Heekrotorblattwinkel auf Null, dann wird nur mit dem Leitwerk gesteuert, oder aber das Leitwerk bzw. Ruder befindet sich am Anschlag, dann erfolgt die weitere Steuerung nur mit dem Heekrotor.
  • Die vorerwähnten Steuerungseinrichtungen besitzen jedoch den Nachteil, daß ohne Bevorzugung einer bestimmten Steuerungsart ein kontinuierlicher Übergang von der Leitwerks- bzw. Rudersteuerung zur Rotorsteuerung und eine im Fluge veränderliche Koppelung zwischen Heckrotoreinstellung und Rudereinstellung nicht möglich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und schlägt zu diesem Zweck vor, daß die Koppelung über einen Mischhebel, dessen wirksames Hebellängenverhältnis im Fluge veränderbar ist, derart erfolgt, daß im kontinuierlichen übergangsbereich von der Steuerung durch den Heckrotor zur Steuerung mittels Leitwerk und umgekehrt der Anstellwinkel des Heckrotors und der Ruder- bzw. Flossenwinkel gleichzeitig veränderbar sind.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung eines Drohflügelflugzeuges läßt sich für jeden Flugzu-L s d die günstigste Koppelung zwischen Heckrotor II Rudereinstellung wählen, wobei im langsamen Geschwindigkeitsbereich die Steuerung weitgehend vom Heckrotor übernommen wird und erst mit zunehmendem Fortschrittsgrad das Seitenleitwerk immer stärker wirksam und der Heckrotor in gleichem Maße zunehmend -entlastet wird.
  • Um einen besonders kontinuierlichen Übergang bei einem Wechsel von der einen Steuerungsart zur anderen zu erzielen, kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Verstellung des Hebellängenverhältnisses des Mischhebels auch selbsttätig in Ab- hängigkeit vom Staudruck erfolgen.
  • Der kontinuierliche Übergang wird hierbei dadurch gewährleistet, daß beispielsweise bei zunehmendem Staudruck der Anstellwinkel der Rotorblätter verkleinert und proportional dazu die Steuerwirksamkeit des Ruders durch Vergrößerung seines möglichen Ausschlages zwangläufig erhöht wird.
  • In den Figuren ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels dargestellt. Alle nicht unmittelbar zum Erfindungsgegenstand gehörenden Teile eines Drehflügelflugzeuges sind aus Gründen der Übersichtlichkeit in den Figuren weggelassen bzw. nur schematisch dargestellt. Unter Drehflügelflugzeugen sind im vorliegenden Fall Hubschrauber, Tragschrauber, Flugschrauber und Verwandlungsflugzeuge zu verstehen. Fig. 1 zeigt in perspektivischer Ansicht das Heck eines gemäß der Erfmdung ausgebildeten Drehflugel flugzeuges mit der Verstelleinnchtung für das Seitenruder und der Einrichtungzum Verstellen des Anstellwinkels, der Rotorbrätter; Fig. 2- zeigt schematisch die Wirkungsweise der Koppelung der Verstelleinrichtungen gemäß Fig. 1. In Fig. 1 ist mit 1 das Seitenleitwerk eines Drehflügelflugzeuges bezeichnet welches -eine, Flosse la und ein Ruder 1 b besitzt. An der Flosse 1 a ist in an sich bekannter Weise ein Heckrotor 2 mit seinen Rotorblättorn 2 a drehbar gelagert. Der Antrieb des Heckrotors erfolgt von einem nicht naher gezeigten Triebwerk über eine im Rumpf 3 des Drehflugelflugzeuges gelagerte Hauptantriebswelle 4 sowie Über eine ebenf alls niä cht dargestellte, durch die Flosse 1 a gehende Wolle, welche die mit 5 bezeichnete Rotor-Wolle antreibt.
  • Die Verstellung des Anstellwinkels der Rotorbrätter 2 a wird durch eine Steuerstange 6 vorgenommen, die bei Betätigung in an sich bekannter Weise über einen im Rotorkopf 7 angeordneten Verstellmechanismus, auf dessen nähere Darstellung aus Gründen der übfflichtlichkeit gleichfalls verzichtet worden ist, eine Vorstellung der Rotorblätter bewirkt.
  • Das am hinteren Ende der Flosse la angelenkte Ruder 1 b ist über eine Steuerstange 8 betätigbar. Um nunmehr zu erreichen, daß bei einer Steuerbetatigung Leitwerk 1 und Heckrotor 2 gleichsinnig wirkende Kräfte -ergeben, ist gemäß der Erfindung die Steuerstange 8 zum Verstellen des Ruders 1 b mit der Steuerstange 6 zum Verstellen des Anstellwinkels der Rotorblätter durch einen Nlischhebel 9 gekoppelt, dessen wirksames Hebellangenverhaltnis verandert werden kann. Hierdurch werden die eingangs erwähnten Vorteile erzielt Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist im Ausführungsbeispiel der Mischhebel 9 als Winkelhebel ausgebildet, an dessen einem Arm 9a die Steuerstange 6 und an dessen anderem Arm 9 b die Steuerstange 8 in je einem Kugelgelenk 10 angelenkt ist. Der Hebel 9 ist in einer Gabel lla schwenkbar gelagert, die am oberen Ende einer um ihre Achse vordrehbaren, in einem flugzeugfesten Lager 12 aufgenommenen Welle 11 ausgebildet ist Unterhalb des gabelförmigen Tolles der Welle, 11 sind seitlich zwei diametral gegenüberliegende und mit der Wolle 11 auf Drehmitnahnie fest verbundene Hebelarme 13 angeordnet, an deren freien Enden Steuerseile 14 angreifen, die mit den Seitensteuerpedalen des Dräähflugelflugzeuges, verbunden sind.
  • Zur Verstellung der wirksamen Länge des Mischhebels9 ist dessen mit dem Hebel fest verbundene Lagerwell-- 15 außerhalb der Gabel 11 a winklig abgekropft. Bei einemVerschwenken des abgekröpften Teds15a wird der Mischhebe19, mit verschwenkt, wobei in den Endlagen jeweils der Hebelarm 9 a oder der Hebelarm 9 b eine senkrechte, annähernd koaxiale Lage zur Welle 11 einnimmt. In diesen Stellungen des Ms-,hhebols wird bei einer Steuerbetattgung mittels der Seile 14 die Steuerkraft um die Flugzeughochachse ausschließlich vom Seitenruder oder vom Heckrotor erzeugt, je nachdem, welcher Hebelarm senkrecht und welcher quer zur Welle 11 steht. In den Stellungen des Mischhebels zwischen den beiden Endlagen erfolgt die Steuerung dagegen sowohl durch das Seitenruder als auch durch den Heckrotor, wobei sich der Anteil der Steuerkraft nach der jeweiligen Stellung des Mischhebels 9 richtet.
  • Im Ausfährungsbeispiel ist angenommen, daß die Betätigung der abgekröpften Lagerwelle 15 in nicht näher gezeigter Weise durch den Piloten erfolgt, z. B. in Abhängigkeit von der Anzeige des Fahrtmessers, wobei die Verstellbetätigung nicht kontinuierlich vorgenommen wird, sondern schrittweise. Um jedoch einen weitgehenden kontinuierlichen Übergang bei emem Wechsel in der Steuerung vom Heckrotor zum Seitenleitwerk sicherzustellen, kann in Weiterbildung der Erfindung das Hebellängenverhältnis des Nfischhebels 9 auch in Abhängigkeit vom Staudruck selbsttätig veränderbar sein.
  • Dies kann in der Weise erfolgen, daß der mit dem Seitensteuer gekoppelte, einerseits vom Staudruck und andererseits durch den Steuerpedalausschlag in Pfeilrichtung schwenkbare und um die Welle 11 drehbare Mischliebel 9 bei niedrigem Staudruck die in Fig. 1 gezeigte Lage einnimmt, bei der eine große Anstell::winkeländerung der Rotorblatter und kein oder nur ein geringer Rudorausschlag bewirkt wird, während der Hebel 9 bei anwachsendem Staudruck in die entgegengesetzte Lage wandert und hierbei die Anstellwinkeländerung der Rotorbrätter verkleinert, dagegen den Ausschlag des Seitenruders 1 b vergroßert. Die bei einem staudruckabhängigen Verstellen des Mischliebels notwendigen, mit der Welle 15 verbundenen Steuereinrichtungen sind nicht Gegenstand der Erfindung und deshalb nicht näher in den Figuren gezeigt. In Fig. 2 ist die bereits beschriebene Wirkungsweise der Koppelung der Verstelleinrichtung für das Ruder mit der Einrichtung zum Verstellen des Anstellwinkels der Rotorblätter nocheinmal schematisch gezeigt. Die in dieser Figur mit 16 bezeichneten, sich kreuzendeil Bewegungspfeile entsprechen der Wirkungsweise der die Teile 10 bis 15 umfassenden Koppelung. Im Hinblick auf die Beschreibung der Fig. 1 kann auf eine nochmalige Erläuterung der Wirkungsweise nach Fig. 2 verzichtet werden.
  • Unabhängig davon welche konstruktive Ausgestal tung der Erfind:ungsgegenstand im einzelnen erfahren kann und unabhängig davon, ob der Heekrotor außerhalb des Seitenleitwerkes oder in einem tunnelförmigen Kanal der Flosse la angeordnet ist, stets worden durch die Koppelung der Einrichtung zum Verstellen des Anstellwinkels mit der Verstelleinrichtung für das Ruder bzw. für die Leitwerksflosse bei einer Steuerbetätigung Leitwerk und Heckrotor gleichännig wirkende und gleich große Steuerkräfte ergeben, wobei die Vorteile des Drehmomentenausgleichs bzw. einer Seitensteuerung durch den Heckrotor bei niedrigen Fluggeschwindigkeiten einerseits und die, Vorzüge einer Rudersteuerung bei hohen Fluggeschwindigkeiten andererseits in vollem Umfang gewahrt bleiben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Drehflügelflugzeug mit einem 1-leckrotor und einem Seitenleitwerk mit verstellbarer Flosse bzw. einem Seitenleitwerk mit verstellbarem Ruder, bei dem die Verstelleinrichtung durch die Ruder- bzw. Flossenbetätigung mit der Einrichtung zur Ver-Stellung des Anstellwinkels der Heckrotorb fter gekoppelt ist dadurch gekennzeichnet, c Xe Koppelung über einen Mischhebel (9), dessen wirksames Hebellängenverhältnis im Flug veränderbar ist, derart erfolgt, daß im kontinuierlichen übergangsbereich von der Steuerung mit Heckrotor zur Steuerung mittels Leitwerk und umgekehrt der Anstellwinkel des Heckrotors und der Ruder-bzw. Flossenwinkel gleichzeitig veränderbar sind.
  2. 2. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebellängenverhältnis des ßfischhebels (9) in Abhängigkeit vom Staudruck veränderbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 606 420.
DEB62199A 1959-11-06 1959-11-06 Drehfluegelflugzeug mit einem Heckrotor und einem Seitenleitwerk Pending DE1144116B (de)

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