DE1136899B - Kupplungsgehaeuse - Google Patents
KupplungsgehaeuseInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/14—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with ball-shaped valve member
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Description
- Kupplungsgehäuse Die Erfindung bezieht sich auf ein Kupplungsgehäuse, insbesondere für die Kupplung eines Geländekraftwagens. Bei Antriebsvorrichtungen, bei denen ein Zweitaktmotor, ein Ausgleichgetriebe und ein Schaltgetriebe in einem Gehäuseblock vereint sind, ist die Kupplung auf beiden Seiten von Lager tragenden Wänden eingeschlossen. Die eine Wand trägt das Kurbelwellenlager, die andere Wand das Lager für die Getriebewelle. Weder das Kurbelwellenlager noch das Lager der Getriebewelle sind auf die Dauer völlig dicht zu halten. Es ist dann das kleinere übel, wenn Öl aus dem Kurbelgehäuse bzw. aus dem Ausgleichgetriebegehäuse in das Kupplungsgehäuse eintritt, weil bei umgekehrten Druckverhältnissen durch den Unterdruck in dem Kurbelgehäuse bzw. im Wechselgetriebegehäuse schädliche Verunreinigungen in die Lager gesaugt werden würden. Bei üblichen Kraftfahrzeugen sickert dieses Leeköl durch eine unten im Kupplungsgehäuse angebrachte Öffnung weg. Ebenso kann die Luft, die beim Kupplungsvorgang erwärmt wird und sich ausdehnt, durch diese Öffnung austreten, ohne in schädlicher Weise mit überdruck auf die Lager zu wirken.
- Bei Kraftfahrzeugen, die im Gelände verwendet werden und also auch durch Wasser oder Schlamm waten können, ist die unten im Kupplungsgehäuse angebrachte Öffnung verschlossen, damit nicht Wasser oder Schlamm eintreten können. Dagegen ist im Oberteil des Kupplungsgehäuses eine Öffnung angebracht, die zum Einstellen der Zündung verwendet wird. Sie ist mit einem Gummipfropfen, der eine Ausgleichbohrung trägt, verschlossen. Wird die untere Öffnung nicht, wie vorgeschrieben, in regelmäßigen Abständen zur Entleerung des Kupplungsgehäuses geöffnet, dann können die Kupplung und der in das Kupplungsgehäuse ragende Anlasser durch Lecköl und Kondenswasser in ihrer Arbeitsweise gestört werden oder vorzeitigem Altern ausgesetzt sein.
- An Bord von Schiffen sind zwar schon Entlüftungsventile für die Öltanks üblich, bei denen eine gegebenenfalls durch das überkommende Wasser anzuhebende Kugel das Eintreten von Wasser in den Brennstofftank verhindert. Der Aufbau dieser Ventile ist jedoch verhältnismäßig kompliziert. So sind besondere Einsätze zum Tragen der Kugeln, Führungen, um beim Anheben der Kugel durch das Wasser die Bahn der Kugel festzulegen, besondere Ventilsitze, Gehäuse mit Schraubverschlüssen usw. notwendig. Derartige Ventile sind in den Abmessungen den Armaturen im Schiffsbau entsprechend groß und liegen so, daß sie bei einer Überwachung und Instandhaltung bequem zugänglich sind. Aufgabe der Erfindung ist eine die Wartung des Kraftfahrzeuges vereinfachende Vorrichtung, durch die sich eine dauernde Wartung der Leckbohrung im Kupplungsgehäuse erübrigt.
- Die Erfindung geht aus von einem Kupplungsgehäuse, insbesondere für die Kupplung eines Geländekraftwagens, mit einer unten angebrachten Öffnung für Lecköl. Das Neue besteht darin, daß diese Öffnung in an sich bekannter Weise durch einen kugelförmigen, in einem Gummigehäuse gelagerten Hohlkörper verschließbar ist.
- Die Verschlußvorrichtung ist sehr einfach herzustellen, da sie nur aus einem einteiligen Gummigehäuse und dem ebenfalls .einteiligen kugelförmigen Hohlkörper besteht. Auch die Wartungsarbeiten sind denkbar einfach, da die Kugel aus dem elastischen Gehäuse mit einem einzigen Handgriff herauszunehmen ist. Es brauchen also nicht Deckel, Führungen, Federn usw. ausgebaut, gereinigt und wieder in der richtigen Reihenfolge angebracht zu werden.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine Beschädigung des Gummikörpers beispielsweise durch Steinschlag unwahrscheinlich, da das Gummigehäuse durch seine Elastizität Schläge aufnehmen kann. Auch macht die Verwendung eines Gehäuses aus Gummi Klappergeräusche unmöglich.
- Weiterhin ist es vorteilhaft, als Schwimmkörper eine hohle Kunststoffkugel zu verwenden. Derartige Kugeln werden auch zu anderen Zwecken gebraucht und sind dementsprechend in den kleinsten Ortschaften und nicht nur in Kraftfahrzeugwerkstätten als Ersatzteile käuflich.
- Nach einem weiteren Merkmal soll der Durchmesser der Kunststoffkugel um ein Mehrfaches größer sein als der Durchmesser der Öffnung im Einschraubstutzen. Die Auftriebskraft und damit die Schließkraft der Kunststoffkugel ist im Verhältnis zu der Auflage-oder Dichtfläche der Leckölöffnung groß. Die Kunststoffkugel schließt infolgedessen bei Wasserdurchfahrten schnell und sicher, während andererseits das Lecköl und Kondenswasser ohne weiteres entweichen kann. Diese Vorrichtung macht auch eine zusätzliche Atmungsöffnung zum Entweichen der im Kupplungsgehäuse erwärmten Luft überflüssig.
- Weiterhin ist es vorteilhaft, eine wulstartige und damit steife Verdickung an der Innenseite des Gummigehäuses als Ventilsitz zu verwenden. Die Dichtfläche bleibt so immer kreisförmig und für die Kunststoffkugel passend. Schließlich ist es ein Merkmal der Erfindung, daß der Flansch an der Unterseite des Gummikörpers mehrere nach innen gerichtete Zungen als Stützen für die Kunststoffkugel trägt. Zwischen den Zungen kann das Lecköl absickern, ohne daß die Gefahr eines Festklebens der Kunststoffkugel im Gummigehäuse entsteht.
- Weitere Einzelheiten gehen aus der Abbildung und der Beschreibung hervor. Die Abbildung ist eine Schnittzeichnung durch eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung.
- In dem Kupplungsgehäuse 1 ist ein. Einschraubstutzen 2 befestigt, der eine Nut 3 trägt, in welche der Bund 4 des Gummigehäuses 5 eingreift. Der verhältnismäßig dünnwandige Hals 6 geht in, eine wulstartige Verdickung 7 über, an die sich der wiederum dünnere, elastische Mantel 8 anschließt. Nach unten wird das Gummigehäuse 5 durch einen Bund 9 abgeschlossen, der mit mehreren Zungen 10 die Kunststoffkugel 11 stützt. Das Profil der Verdickung 7 trägt eine ringförmige Erhöhung 12. An dieser kommt gegebenenfalls die vom Wasser hochgehobene Kunststoffkugel 11 zum Anliegen.
- Es kann so einerseits Lecköl aus der Öffnung 13 an der Innenwand 14 des Gummigehäuses 5 entlang nach unten absickern und ebenso Luft aus dem Kupplungsgehäuse 1 ausströmen, während bei Wasserdurchfahrten die Kunststoffkugel 11 hochgetragen wird, bis sie an der ringförmigen Erhöhung 12 anliegt und damit ein Eindringen von Wasser verhindert. Zwischen der Innenwand 14 und der Oberfläche der Kunststoffkugel 11 ist genügend Raum vorhanden, um Verformungen des Gummigehäuses 5 ohne Beschädigungen der Kunststoffkugel 11 zu ermöglichen: Die Ansprüche 2 bis 6 sind echte Unteransprüche, die nur in Verbindung mit dem Anspruch 1 gelten.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Kupplungsgehäuse, insbesondere für die Kupplung eines Geländekraftwagens, mit einer unten angebrachten Öffnung für Lecköl, dadurch gekennzeichnet, daß diese Öffnung (13) in an sich bekannter Weise durch einen kugelförmigen, in einem Gummigehäuse (5) gelagerten Hohlkörper verschließbar ist.
- 2. Kupplungsgehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwimmkörper eine hohle Kunststoffkugel (11) verwendet wird.
- 3. Kupplungsgehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Kunststoffkugel (11) um ein Mehrfaches größer ist als der Durchmesser der Öffnung (13) im Einschraubstutzen (2).
- 4. Kupplungsgehäuse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine wulstartige Verdickung (7) als Ventilsitz.
- 5. Kupplungsgehäuse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine ringförmige Erhöhung (12) an der Innenseite der wulstartigen Verdickung (7).
- 6. Kupplungsgehäuse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch an der Unterseite des Gummigehäuses (5) mehrere nach innen gerichtete Zungen (10) als Stützen für die Kunststoffkugel (11) trägt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1851084, 2 344 304.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA32024A DE1136899B (de) | 1959-05-12 | 1959-05-12 | Kupplungsgehaeuse |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEA32024A DE1136899B (de) | 1959-05-12 | 1959-05-12 | Kupplungsgehaeuse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1136899B true DE1136899B (de) | 1962-09-20 |
Family
ID=6927669
Family Applications (1)
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| DEA32024A Pending DE1136899B (de) | 1959-05-12 | 1959-05-12 | Kupplungsgehaeuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1136899B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1851084A (en) * | 1931-05-01 | 1932-03-29 | Brown Martin Wilcox | Inverted vent check valve |
| US2344304A (en) * | 1942-12-30 | 1944-03-14 | Frank B Hooper | Vent pipe valve for fuel oil tanks |
-
1959
- 1959-05-12 DE DEA32024A patent/DE1136899B/de active Pending
Patent Citations (2)
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