DE1136854B - Laboratoriumstisch, insbesondere fuer Pruefungs- und Forschungsarbeiten in Krankenhaeusern u. dgl. - Google Patents

Laboratoriumstisch, insbesondere fuer Pruefungs- und Forschungsarbeiten in Krankenhaeusern u. dgl.

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Publication number
DE1136854B
DE1136854B DEJ20253A DEJ0020253A DE1136854B DE 1136854 B DE1136854 B DE 1136854B DE J20253 A DEJ20253 A DE J20253A DE J0020253 A DEJ0020253 A DE J0020253A DE 1136854 B DE1136854 B DE 1136854B
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DE
Germany
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console
rail
pillar
shaped
laboratory table
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Application number
DEJ20253A
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English (en)
Inventor
Aake Lars Fredrik Jacobsson
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Individual
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L9/00Supporting devices; Holding devices
    • B01L9/02Laboratory benches or tables; Fittings therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Devices For Use In Laboratory Experiments (AREA)

Description

In den Laboratorien von Krankenhäusern und ähnlichen Anstalten besteht ein Bedürfnis nach an der Wand angeschlossenen, leicht abnehmbaren Tischen mit veränderlicher Flächengröße, um einerseits die verschiedenen vorkommenden Arbeiten ausführen zu können und andererseits die Möglichkeit zu haben, die Laboratorien je nach der Arbeitsentwicklung auch für andere Zwecke benutzen zu können. Die bisher bekannten Laboratoriumstische haben sich in dieser Hinsicht als nicht zufriedenstellend erwiesen und sind für die neuen Gebiete innerhalb der Forschungs- und Diagnosenarbeiten ungeeignet.
Die vorliegende Erfindung betrifft nunmehr einen an der Wand angeschlossenen, aus mehreren Tischplatten zusammengesetzten schmalen Laboratoriumstisch, dessen Tischplatten miteinander vertauscht oder gegeneinander ersetzt und verstellt werden können, wodurch dem Gesamttisch verschiedene Flächengrößen wie auch verschiedene Höhen gegeben werden können.
Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch mindestens aus zwei schmalen nebeneinanderliegenden, parallel zur Wand verlaufenden, vorzugsweise verschieden breiten Tischplatten besteht, die an den Abstützungsstellen von je zwei in einer Ebene liegenden Konsolen getragen werden, von denen sich jede im wesentlichen über die gesamte Breite der zugehörigen Tischplatte erstreckt, wobei die Konsole der äußeren Tischplatte an einem Pfeiler abnehmbar und in der Höhe verstellbar und die Konsole der inneren Tischplatte einerseits an dem Pfeiler und andererseits an einer Wandstütze abnehmbar und in der Höhe verstellbar angekuppelt ist, wobei ferner zur Ermöglichung des gegenseitigen Austausches der Konsolen die Kupplungselemente der Konsolen sowie die Kupplungselemente der Wandstütze und des Pfeilers einander gleich sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Abb. 1 zeigt eine Seitenansicht des Laboratoriumstisches mit den zugehörigen Konsolen,
Abb. 2 eine verkleinerte Seitenansicht und
Abb. 3 eine Draufsicht auf die Konsolen.
Der Laboratoriumstisch besteht aus zwei schmalen nebeneinanderliegenden, parallel zu der Wand 3 verlaufenden, zweckmäßigerweise verschieden breiten Tischplatten A und B, welche an der betreffenden Abstützungsstelle von je einer Konsole 1 bzw. 2 getragen werden. Diese Konsolen liegen in einer Ebene und sind über einen Zwischenteil abnehmbar miteinander gekuppelt, während die innere Konsole 2 an einer Wandstütze 4 ebenfalls abnehmbar gekuppelt Laboratoriumstisch,
insbesondere für Prüfungsund Forschungsarbeiten
in Krankenhäusern u. dgl.
Anmelder:
Äke Lars Fredrik Jacobsson,
Gothenburg (Schweden)
Vertreter: Dipl.-Ing. O. Bermühler, Patentanwalt,
München 13, Bauerstr. 22
Ake Lars Fredrik Jacobsson,
Gothenburg (Schweden),
ist als Erfinder genannt worden
ist. Der Zwischenteil hat die Form eines Pfeilers 5 und ist ebenso wie die Wandstütze 4 derart gleichartig ausgebildet, daß die äußere, zweckmäßigerweise die breitere Tischplatte A tragende Konsole 1 nach Entfernung der inneren Konsole 2 an die Wandstütze 4 unmittelbar angeschlossen werden kann.
Die Konsolen bestehen aus einem U-förmig gebogenen Blech mit nach oben gerichteten Schenkeln. Die Höhe der Konsolen vergrößert sich zweckmäßigerweise nach den Befestigungsenden zu.
Die innere Konsole 2 ist an dem einen Ende an der Wandstütze 4 und an dem anderen Ende an dem zwischen den Konsolen stehenden Pfeiler 5 befestigt. Die Wandstütze besteht aus einer lotrechten, im Querschnitt C-förmigen Schiene, welche ortsfest sein kann und sich vorzugsweise auf dem Boden abstützt.
Der Pfeiler 5 besteht aus zwei mit den Rücken zusammengeschweißten C-förmigen Schienen Sa, Sb gleicher Dimension wie die Wandstütze, wobei der Pfeiler, um in der Höhe regulierbar zu sein, mit einer Fußschraube 6 versehen ist. Die Wandstütze 4 bildet den einen Kupplungsteil für das Ankuppeln der inneren Konsole 2, und die äußere Schiene 5 α des Pfeilers den einen Kupplungsteil für das Ankuppeln der äußeren Konsolei. Die Kupplungselemente der Konsolen sind Laschen 7 b nutT-förmigenKöpfen7a, die den C-förmigen Schienen angepaßt sind und durch die Öffnungen 8 in diese eingreifen. Die Laschen 7 b sind zwischen den Schenkeln der Konsolen festge-
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schweißt. Gemäß Fig. 1 sind die Laschen 7 b derart abgekröpft, daß der jeweilige Kopf la unterhalb der Oberkante der Konsole liegt.
Eine in geneigter Stellung innerhalb der Konsole liegende, durch den Kopf la geschraubte Spannschraube 9 erstreckt sich unten durch den Konsolenboden so weit, daß der Schraubenkopf 9 α von außen zugänglich ist. Diese Spannschraube hat eine derartige Richtung, daß das den Kopf 7 α der Lasche 7 b durchdringende Schraubenende gegen die Innenfläche des Rückens der Schiene 5 α zum Anliegen kommt, wodurch der Kopf la innerhalb der C-förmigen Schiene S α verspannt werden kann.
Die Konsolen vergrößern sich, wie bereits erwähnt, in Richtung der Befestigungsstellen, und der obere Teil der Konsolenden ist weggeschnitten, so daß vorspringende Absätze la, 2a und 2 a' gebildet werden, welche in die Rinnen der Schienen 4, 5 a und 5 b eingreifen und sich gegen die Innenfläche der Schienen abstützen. Die innere Konsole 2 kann an dem Pfeiler beliebig befestigt sein, aber in dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist auch hier eine mit der Wandbefestigung übereinstimmende Kupplungsvorrichtung benutzt worden. Dies bringt bestimmte Vorteile nicht nur bei der Herstellung, sondern auch dadurch, daß ein weiterer Ausbau der Tischbreite mittels ähnlicher Anbauteile ermöglicht wird.
Durch das Anziehen der Spannschraube 9 wird die Konsole in ihrer Schiene festgeklemmt unabhängig davon, in welcher Höhe sie sich befindet. Die Belastung der Konsole trägt dazu bei, die Konsole in ihrer Einstellung zu sichern, weil der Belastungsdruck ein Andrücken des Konsolenabsatzes gegen die Innenfläche des Schienenrückens unter gleichzeitigem Andrücken des Laschenkopfes mit sich bringt, welche Druckkräfte die Klemmreibung erhöhen. Wie leicht einzusehen ist, läßt sich die Außenkonsole in einfachster Weise an der Wandstütze anstatt an dem Pfeiler anbringen, so daß drei verschiedene Tischbreiten erhalten werden können, und zwar die Innenkonsole für sich, die Außenkonsole für sich oder beide zusammen.
Die Einzelteile der Vorrichtung können Abänderungen innerhalb des Rahmens des Grundgedankens der Erfindung unterworfen sein. Die Tische können an den Konsolen in jeder zweckmäßigen Weise festgehalten werden, beispielsweise mittels Klemmschrauben 10 in Zusammenwirkung mit sich zwischen die Schenkel der Konsole erstreckenden, in der Zeichnung nicht gezeigten Rippen, Schienen od. dgl.
Die Konsolenausbildung erlaubt das Anbringen der Konsole in verschiedenen Höhenlagen, beispielsweise kann die Innenkonsole höher liegen als die Außenkonsole, wobei eine Zarge zwischen den Tischen verlegt werden kann, um, falls gewünscht, als Befestigung für elektrische Lampen, Gashähne od. dgl. zu dienen.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Laboratoriumstisch, insbesondere für Prüfungs- und Forschungsarbeiten in Krankenhäusern u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch mindestens aus zwei schmalen nebeneinanderliegenden, parallel zu der Wand (3) verlaufenden, vorzugsweise verschieden breiten Tischplatten (A, B) besteht, die an den Abstützungsstellen von je zwei in einer Ebene liegenden Konsolen (1,2) getragen werden, von denen sich jede im wesentlichen über die gesamte Breite der zugehörigen Tischplatte erstreckt, wobei die Konsole (1) der äußeren Tischplatte (A) an einem Pfeiler (5) abnehmbar und in der Höhe verstellbar und die Konsole (2) der inneren Tischplatte (B) einerseits an dem Pfeiler (5) und andererseits an einer Wandstütze (4) abnehmbar und in der Höhe verstellbar angekuppelt ist, wobei ferner zur Ermöglichung des gegenseitigen Austausches der Konsolen (1,2) die Kupplungselemente (la, 1 b) der Konsolen sowie die Kupplungselemente (5 a, 5 b) der Wandstütze (4) und des Pfeilers einander gleich sind.
2. Laboratoriumstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kupplungsteil der Konsolenkupplung aus einer im Querschnitt C-förmigen Schiene (4, 5 a) und der andere Kupplungsteil aus einer aus dem Konsolenende herausragenden Lasche (Ib) mit einem T-förmigen Kopf (7 a) besteht, der in die Schiene (4, 5a) eingreift, wobei eine zugehörige Spannschraube (9) in geneigter Stellung durch den Laschenkopf geschraubt ist und in Wirklage gegen die Innenfläche des Schienenrückens derart drückt, daß der Laschenkopf (7 a) gegen die gegenüberliegende, mit einer Öffnung (8) versehene Wand der Schiene gepreßt wird.
3. Laboratoriumstisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Konsole aus einem U-förmig gebogenen Blech besteht, zwischen deren Schenkeln die Laschen (7 Z?) befestigt sind, wobei die Konsole eine geringere Breite als die Öffnung (8) der zugeordneten Schiene hat und unten mit einem Absatz (la, 2a, 2a') versehen ist, der in die Öffnung (8) eingreift und sich gegen die Innenfläche der Schiene abstützt.
4. Laboratoriumstisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Pfeiler (5) aus zwei gleichartigen mit den Rücken einander zugewandten C-förmigen Schienen (5 a, 5 b) zusammengesetzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 657/146 9.62
DEJ20253A 1961-07-18 1961-07-18 Laboratoriumstisch, insbesondere fuer Pruefungs- und Forschungsarbeiten in Krankenhaeusern u. dgl. Pending DE1136854B (de)

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FR869583A FR1296428A (fr) 1961-07-31 1961-07-31 Table de laboratoire, notamment pour travaux d'examen et de recherche dans des maisons de santé et applications analogues

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DE1136854B true DE1136854B (de) 1962-09-20

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