DE11352C - Transportable Gaseinrichtung zum Heizen der Köpfe von Vergolderpressen - Google Patents

Transportable Gaseinrichtung zum Heizen der Köpfe von Vergolderpressen

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DE11352C
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R. WOHLERS in Hamburg
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

1880.
RUDOLPH WOHLERS in HAMBURG.
Transportable Gaseinrichtung zum Heizen der Köpfe von Vergolderpressen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. März 1880 ab.
Dieser Apparat bezweckt, das Erwärmen und Warmhalten der Köpfe von Vergolderpressen an Stelle der bisher allgemein gebräuchlichen glühend gemachten Bolzen durch einen transportablen und zerlegbaren Gasolinapparat zu bewirken.
Fig. ι beiliegender Zeichnung stellt die Vorderansicht der Kopfplatte A einer Vergolderpresse dar. Es sind a a a die durchgehenden Durchbrechungen, in welche bisher zum Anwärmen des Prefskopfes die erhitzten Bolzen eingeschoben wurden. Der Apparat besteht zunächst aus einem Gasolinbehälter B mit Rohr C, Hahn D und Regulirungsschrau.be E. Dieser Theil ist von bekannter Construction. Statt des sonst von einer Gasolinlampe oberhalb Έ angebrachten Brenners befindet sich in dem Endstück N eine cylindrische Bohrung, in welche das etwas konisch geformte Rohr r eingesetzt ist. Das Rohr r ist mit dem aufrecht stehenden und oben gebogenen Rohr S verbunden, welch letzteres durch ein Querrohr HH mit einer Reihe von Flammenrohren PPP in Verbindung steht, welche in solcher Zahl und in solchen Abständen an H befestigt sind, dafs dieselben in die Durchbohrungen α α α des Prefskopfes A hineinpassen, wenn sie, wie Fig. 2 zeigt, von hinten in die Oeffnungen eingeführt sind. Die freien Enden der Rohre PPP sind geschlossen, während auf dem innerhalb von α befindlichen Theil der Rohre PPP eine Anzahl von feinen Bohrungen an der unteren Seite angebracht sind, durch welche das Gas bei Benutzung des Apparates ausströmt und daselbst entzündet wird. s Die kleinen Flämmchen brennen dann innerhalb der Oeffnungen α und erwärmen den Prefskopf in zweckmäfsiger Weise. In der Zeichnung sind drei Durchbrechungen α im Prefskopf A angedeutet, und demgemäfs sind auch drei Arme P an dem Apparat vorhanden. Je nach der betreffenden Zahl von Durchbrechungen müssen in jedem Falle eine gröfsere oder geringere Zahl von Brennerarmen P angewendet werden.
Fig. 3 zeigt den Apparat im Grundrifs von unten gesehen.
. Der Apparat wird auseinander genommen, indem man das Rohr r aus dem Theil N heraushebt und dann das mit den Brennerarmen P versehene Rohr S aus dem Prefskopf herauszieht.
Die Zerlegbarkeit des Apparates ist erforderlich, weil die Pressen in seltenen Fällen von hinten frei zugänglich sind.
Dieser transportable Heizapparat dürfte aufser für den bereits erwähnten speciellen Zweck, auch anderweitig vielfach Verwendung finden können, z. B. zum Erwärmen von schmiedeisernen, kupfernen oder anderen metallenen Rohren, welche an der Innenseite am Boden von Schaufenstern anzubringen sind und im Winter zum Erwärmen oder Aufthauen der Scheiben dienen können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung von Gasolinlampen in Verbindung mit dem Rohrarm .S und dem konischen Rohr r zur Heizung der Köpfe von Vergolderpressen oder von Metallrohren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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