DE1133790B - Schalter, der von beweglichen Teilen, insbesondere von Maschinen, verstellt wird - Google Patents

Schalter, der von beweglichen Teilen, insbesondere von Maschinen, verstellt wird

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DE1133790B
DE1133790B DET19737A DET0019737A DE1133790B DE 1133790 B DE1133790 B DE 1133790B DE T19737 A DET19737 A DE T19737A DE T0019737 A DET0019737 A DE T0019737A DE 1133790 B DE1133790 B DE 1133790B
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cam
switch
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switching
cylinder
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DET19737A
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Inventor
Roger Durand
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Telemecanique SA
Original Assignee
La Telemecanique Electrique SA
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Description

Die Erfindung betrifft einen Schalter, der von beweglichen Teilen, insbesondere von Maschinen, ■ verstellt wird, bestehend aus einer Schaltwelle mit prismatischen Flächen, an der ein Schaltkopf befestigt ist und deren prismatische Flächen einerseits dazu dienen, um die Welle unter dem Einfluß von elastischen, an den Flächen anliegenden Rastgliedern in einer stabilen Stellung zu halten, und andererseits, um die Mitnahme einer Nockenseheibe mit symmetrischen Umfangskurven mit einem gewissen Drehspiel zu sichern, wobei die Nockenscheibe zur Betätigung der elektrischen Schalter dient. Dieser Schalter ist von einfacher und dauerhafter Konstruktion, der von beweglichen Teilen von Maschinen gesteuert wird und die Überprüfung des Weges dieser Teile ermöglicht.
Der Schalter gemäß der Erfindung kann beispielsweise zur Steuerung des. Weges eines Schlittens, einer Hebevorrichtung oder dergleichen Vorrichtungen dienen, bei denen Hubbegrenzer benötigt werden. Außerdem kann der Schalter zum Zählen sich auf einer Transportvorrichtung bewegender Teile dienen. Schließlich läßt er sich auch als Schwimmerstandanzeiger in Behältern verwenden. Der Schalter kann jedem beliebigen Verwendungszweck angepaßt werden, sofern es sich um die Prüfung und Steuerung von beweglichen Teilen handelt.
Es sind bereits Schalter bekannt, bei denen ein an beweglichen Teilen fester Finger einen Hebel in der einen oder anderen Richtung schwenken kann. Dieser Hebel hat die Form einer Gabel und wird durch Federn in zwei stabilen Stellungen gehalten. Beim Umschalten steuert er über Nocken einen Druckknopfschalter.
Des weiteren sind Schalter bekannt, deren Nocken ausgewechselt werden können, so daß sie ein elastisches Schwingen des Steuerhebels nach jeder Seite von einer neutralen Lage aus oder das Schwenken eines Hebels zwischen zwei Endstellungen ermöglichen, zwischen denen ein Winkel von 90° eingeschlossen ist.
Diese bekannten Schalter haben außer dem Nachteil, daß sie sehr kompliziert sind, noch die folgenden Nachteile. Wenn aus Versehen die Gabel in die entgegengesetzte Stellung zu derjenigen geschwenkt wird, in der sie durch den beweglichen Teil betätigt werden soll, so trifft dieser den Arm der Gabel im Gegensinn, wodurch der Schalter zerstört wird.
Durch die deutsche Patentschrift 315 413 sind bereits elektrische Momentumschalter bekanntgeworden, in denen die den Steuerknopf tragende Achse prismatisch ausgebildet ist und die Flächen dieses Schalter, der von beweglichen Teilen,
insbesondere von Maschinen,
verstellt wird
Anmelder:
La Telemecanique filektrique,
Nanterre, Seine (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Schaefer, Patentanwalt,
Hamburg 1, Lilienstr. 36
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 24. Mai 1960 (Nr. 828 165)
Roger Durand, Saint-Germain en Laye,
Seine-et-Oise (Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
Prismas dazu benutzt werden, einerseits, um an elastischen Teilen anzuliegen, die die Achse in einer stabilen Lage halten, und andererseits, um die plötzliche Mitnahme eines Nockens mit symmetrischem Umfang zu sichern. Diese Schalter haben den Nachteil, daß sie nicht verschiedene Umschaltdiagramme des Schalters ermöglichen. Andererseits sind derartige Schalter niemals in Kombination mit anderen Mitteln benutzt worden, um Steuerschalter für bewegliche Teile zu scharfen.
Die vorliegende Erfindung vermeidet die beschriebenen Nachteile der bekannten Schalter und ermöglicht es, einen Mechanismus für Momentunterbrechung der vorher beschriebenen Art mit Mitteln zu kombinieren, so daß sich eine vorteilhafte Schaltvorrichtung ergibt, die zahlreiche Vorteile mit sich bringt.
Der Schalter der eingangs beschriebenen Art ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Schallwelle auf ihrer Länge mehrere Rastnockenabschnitte aufweist, entsprechend verschiedener Umschaltwinkel der Welle, daß eine Verstellvorrichtung zur Längsverstellung des jeweils gewünschten Nokkenabschnittes zu den Rastgliedern vorgesehen ist, daß auf der Schaltwelle eine auswechselbare Nockenscheibe vorgesehen ist, an deren Umfang Kugeln in einem Winkelabstand von 90° anliegen und bei Verstellung zwei Momentschalter betätigen, wobei die
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Nockenscheibe austauschbar ist, deren Umfang andere Schaltfolgen der elektrischen Schalter verursacht.
An dieser Stelle sei bemerkt, daß es an sich bereits bekannt ist, bei einem Nockenwalzenschalter auf der Schalterwelle eine auswechselbare Nockenscheibe vorzusehen, so daß es durch Auswechseln dieser Scheibe möglich ist, andere Schaltfolgen der elektrischen Schalter zu erzielen. Bei dieser bekannten Schalterbauart werden allerdings keine schnell arbeitenden Momentschalter betätigt; die Schalterbetätigung erfolgt nicht mittels in einer Führung rollenden Kugeln, und auch die anderen wesentlichen Merkmale eines Schalters nach der Erfindung liegen dort nicht vor.
Die Verwendung einer einzigen Kugel zwischen der Nockenscheibe eines Schalters und einem Ansatz des beweglichen Schaltkontakts ist an sich ebenfalls bekannt, aber diese Schalterbauart verwendet keine auswechselbaren Nockenscheiben und besitzt nur einen einzigen Schaltkontakt; sie läßt ebenfalls die übrigen wesentlichen Merkmale der Erfindung vermissen.
Schließlich ist es auch noch an sich bekannt gewesen, mehrere Momentschalter von einer gemeinsamen Schaltwelle aus über Nockenscheiben zu betätigen. Diese Nockenscheiben waren aber fest mit der Schaltwelle verbunden; eine Betätigung über in Führungen angeordnete Kugeln war nicht vorgesehen. Bei keinem der vorstehend erwähnten bekannten Schalter ist ein umsteckbarer Rastnocken vorgesehen, der die Einstellung verschiedener Umschaltwinkel ermöglicht, noch liegen die Besonderheiten eines Schalters, nach der Erfindung bei ihnen vor.
Es dürfte klar sein, daß infolgedessen ein Schalter mit den Merkmalen der Erfindung diesen bekannten Schalterbauarten gegenüber erhebliche Vorteile aufweist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele hervor, die in der Zeichnung schematisch dargestellt sind. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach Linie I-I in Fig. 2,
Fig. 2 eine Rückseite der Vorrichtung ohne Deckel, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 1, Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V in Fig. 1,
Fig. 6 eine räumliche Darstellung der Einzelteile der Vorrichtung gemäß den Fig. 1 und 2,
Fig. 7 eine Ansicht der Vorrichtung mit einem Armstern,
Fig. 8 eine Ansicht der Vorrichtung mit einer einzigen Schaltstange,
Fig. 9 eine Ansicht eines Steuernockens für eine Vorrichtung gemäß Fig. 7,
Fig. 10 eine Ansicht eines Steuernockens für eine Vorrichtung gemäß Fig. 8,
Fig. 11 bis 18 die einzelnen Stellungen der Rastnocken und Nockenscheiben der Vorrichtung gemäß Fig. 7,
Fig. 19 einen Schnitt durch den Rastnocken in der neutralen Stellung der Vorrichtung gemäß Fig. 8,
Fig. 20 eine Darstellung der Nockenscheibe der Vorrichtung gemäß Fig. 8 entsprechend der Stellung des Rastnockens gemäß Fig. 19.
Die Vorrichtung der Erfindung gemäß den Fig. 1 bis 7 besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse 1, dessen Vorderwand eine Bohrung 2 aufweist, in die eine Büchse 3 fest eingesetzt ist, die als Lager für einen mit Rastnocken versehenen Drehkopf 4 dient.
Dieser Drehkopf besteht aus einer Schaltwelle 5, deren aus dem Gehäuse herausragendes Ende ein oder mehrere Klemmscheiben 6 aufweist, in denen ein oder mehrere runde oder eckige Stangen 7, 8 befestigt sind, so daß ein Drehkreuz mit vier Armen, die in ihrer Stellung verstellbar sind, entsteht (siehe
ίο Fig. 1, 2 und 7) oder ein automatisch in die neutrale Stellung zurückschaltender Schalthebel (siehe Fig. 8). Im letzteren Falle ist das Ende des Hebels 7 vorteilhaft mit einer Rolle 9 versehen.
Die Schaltwelle 5 trägt wenigstens einen Rastnockenteil in Form eines regelmäßigen Mehrecks. Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 5 besteht der Rastnocken aus einem Zylinder 10 mit einer Bohrung 10c, der in der einen oder in der anderen Richtung auf der Schaltwelle 5 gelagert ist. Der Außen-
ao durchmesser des Zylinders 10 entspricht annähernd dem Innendurchmesser der Büchse 3, so daß diese als Lager für den Zylinder 10 dient.
Der Zylinder hat am Umfang zwei Rastnockenabschnitte, die die Form eines regelmäßigen Vielecks haben. Der eine Nockenabschnitt 11 hat quadratischen Querschnitt mit nach außen leicht gewölbten Seiten (siehe Fig. 1 und 4). Der andere Nockenabschnitt 12 weist zwei gegenüberliegende, nach außen gewölbte Abplattungen auf (siehe Fig. 1 und 5).
In die wirksamen Flächen dieser Noekenabschnitte sind Rastlöcher 13 gebohrt, in -die in den Raststellungen Kugeln einrasten.
Der Rastnockenabschnitt 11 mit quadratischem Querschnitt weist auf jeder Seite ein Rastloch, also vier Rastlöcher 13 auf, während der Nockenabschnitt 12 nur zwei Rastlöcher 13, eins in jeder Abplattung, aufweist.
Um auf jeden Fall eine Mitnahme des Rastnockenzylinders 10 durch die Schaltwelle zu erreichen und die Stellung der Seitenwände der Nockenabschnitte gegenüber der Stellung der Arme 7 und 8 des Schaltkopfes ausrichten zu können, sind die beiden Stirnflächen des Zylinders 10 mit radial sich erstreckenden Verzahnungen 14 versehen (siehe Fig. 2), die in entsprechende Verzahnungen an der Rückseite 15 des Schaltkopfes 4 eingreifen. Die andere Stirnfläche des Zylinders 10 ist durch eine Anschlagschraube 16 gesichert.
Der Zylinder 10 kann in zwei verschiedene Lagen auf die Schaltwelle 5 aufgeschoben werden, je nachdem, welche der beiden Rastnockenabschnitte 11 oder
12 in Eingriffstellung mit den Rastkugeln gebracht werden sollen (siehe Fig. 2 und 3).
Die Rastvorrichtung ist sehr einfach ausgebildet und besteht aus zwei Kugeln 17 und 18, die in Bohrungen 19 und 20 der Büchse 3 angeordnet sind, in der der Zylinder 10 gelagert ist. Die gemeinsame Achse Xx1 der Bohrungen 19 und 20 verläuft durch die Rastlöcher 13 des Nockenabschnittes 11 oder diejenigen des Abschnittes 12, je nachdem, in welcher Weise der Zylinder 10 auf die Schaltwelle 5 aufgeschoben ist. Die Kugeln 17 und 18 werden gegen den jeweiligen Nockenabschnitt bzw. in seine Rastlöcher
13 durch Federn 21 und 22 gedrückt, deren Spannung durch Drehen von Schraubenkappen 23 und 24 geregelt werden kann, in denen die Federn angeordnet sind und die in Gewindelöcher in der Vorderwand des Gehäuses 1 eingeschraubt sind. Diese
Schraubenkappen 23 und 24 sind vorteilhaft in der Weise angeordnet, daß sie nur nach Entfernung der Schutzkappe 25 des Gehäuses 1 zugänglich sind.
Aus den Fig. 3, 4 und 5 ist zu entnehmen, daß bei Eingriff der Kugeln 17 und 18 mit dem Nockenabschnitt 11 der Zylinder 10 und demzufolge auch der Schaltkopf 4 vier Raststellungen einnehmen kann, da jede der Rastkugeln, beispielsweise die Rastkugel 17, in vier verschiedene Rastlöeher 13 einschnappen kann. Wenn dagegen der Nockenabschnitt 12 mit den Kugeln 17 und 18 im Eingriff steht, so kann der Schaltkopf 4 nur zwei Raststellungen einnehmen.
Auf dem mit den Armen 7 und 8 versehenen Schaltkopf abgewandten Ende des Zylinders 10 ist eine Nockenscheibe 26 angeordnet (siehe Fig. 1). Diese Nockenscheibe ist gegen andere Nockenscheiben austauschbar, deren Umfange andere Umschaltdiagramme für die beiden elektrischen Schalter 27 und 28 ermöglichen, die in einer an der Vorderwand des Gehäuses 1 befestigten Halterung untergebracht sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2 werden die Schalter 27 und 28 durch je zwei Kugeln betätigt, und zwar der Sehalter 27 durch die Kugeln 30 und 31 und der Schalter 28 durch die Kugeln 32 und 33. Die Kugeln sind in gekrümmten Schlitzen 34 und 35 geführt. Die oberen Kugeln 31 und 33 drücken gegen die Nockenscheibe 26, während die unteren Kugeln 30 und 32 gegen die Druckknöpfe der Schalter 27 und 28 drücken. Bei Verwendung eines vierarmigen Drehsterns ist der Zylinder 10 in der Weise angeordnet, daß der Nockenabschnitt 11 im Eingriff mit den Kugeln 17 und 18 der Rastvorrichtung ist (siehe Fig. 1,2 und 7). Die auf dem Zylinder 10 angeordnete Nockenscheibe 26 hat dann die in den Fig. 2 und 9 dargestellte Form. Der Umfang der Nockenscheibe besteht aus zwei einander gegenüberliegenden, gleichen, kreisbogenförmigen Kurvenabschnitten 26 A und 26 B und zwei weiteren sich gegenüberliegenden, gleichen Kurven 26 C und 26D, die zwischen den erstgenannten Kurvenabschnitten liegen, aber einen kleineren Durchmesser haben als diese. Die Differenz der Durchmesser dieser Kurvenabsehnittspaare ist so bemessen, daß bei Übergang der Kugeln 31 oder 33 von einem Abschnitt auf den anderen der entsprechende Schalter 27 oder 28 betätigt wird.
Andererseits sind die Kugeln 31 und 33 im Verhältnis zur Nockenscheibe 26 derart angeordnet, daß deir Übergang der einen Kugel beispielsweise von dem Kurvenabschnitt größeren Durchmessers auf einen solchen kleineren Durohmessers in demselben Augenblick erfolgt, wo die andere Kugel von einem Kurvenabschnitt kleineren Durchmessers auf einen solchen größeren Durchmessers übergeht, oder umgekehrt.
Die Nockenscheibe 26 ist so auf dem Zylinder 10 angeordnet, daß sie sich um einen bestimmten Betrag frei drehen kann. Zu diesem Zweck sind die beiden Enden des Zylinders 10, auf die die Kurvenscheibe 26 gesetzt werden kann, mit zwei parallelen und symmetrischen Abflachungen 10Λ und 10ß versehen (siehe Fig. 2). Außerdem ist der mittlere Ausschnitt 36 der Nockenscheibe 26 mit zwei dreieckigen Vorsprüngen 36A und 36β versehen. Die Nockenscheibe 26 kann sich demzufolge gegenüber dem Zylinder 10 oder umgekehrt um 45° drehen, bis die Abplattungen 1O4 und 10/j des Zylinders gegen die eine oder die andere der Flanken der Vorsprünge 36,4 und 36B der Nockenscheibe anliegen.
Eine Vorrichtung dieser Art ist mit einem Schaltkopf versehen, der als vierarmiger Armstern ausgebildet ist.
Es sei beispielsweise ausgegangen von einer Anfangsstellung, bei der der Zylinder 10 und die Nockenscheibe 26 zueinander die in Fig. 14 dargestellte Stellung einnehmen und ein beweglicher, nicht ίο dargestellter Teil den senkrechten Arm 7 im Sinne des Pfeiles F1 mitnimmt. Zunächst wird dann der Armstern um einen Winkel α gedreht. Während dieser Bewegung werden die Schalter nicht betätigt, da auch die Nockenscheibe 26 nicht gedreht wird und die Kugeln 31 und 32 ebenfalls in ihrer Lage verbleiben. Der Zylinder 10 wird dabei aus der Stellung gemäß Fig. 14 nicht ganz bis in die Stellung gemäß Fig. 16 gedreht.
Während dieser Drehung des Zylinders 10 um den Winkel α wird der Rastnocken 11 des Zylinders 10 aus der Stellung gemäß Fig. 13 nicht ganz bis in diejenige gemäß Fig. 15 gedreht, und die Kugeln 17 bzw. 18 wandern von den Seiten A bzw. C auf die benachbarten Seiten B bzw. D des quadratischen Nockens 11. Von diesem Augenblick ab setzt unter dem Einfluß der unter dem Druck der Federn 21 und 22 stehenden Kugeln 17 und 18 der Drehkopf seine Bewegung fort bis in die Endstellung gemäß Fig. 18. Unabhängig von der Geschwindigkeit des bewegliehen auf den Armstern wirkenden Mitnehmers in dieser Endstellung rasten die Kugeln 17 und 18 in die Rastlöeher 13 der Flächen B und D des Rastnockens 11 ein (siehe Fig. 17).
Während dieser letzten Phase wird also der Zylinder 10 unter der Wirkung der Rastkugeln 17 und 18 gedreht, nachdem er anfänglich um den Winkel α vom Drehkreuz her verstellt worden war. Sobald die Verdrehung den Winkel β erreicht, kommen die Abplattungen 10Λ und 10# mit den Vor-Sprüngen 36Λ und 2>6B der Nockenscheibe 26 in Eingriff, so daß diese in die in Fig. 18 dargestellte Stellung gedreht wird.
Sobald der Zylinder 10 über den Winkel β hinaus gedreht wird, werden die Schalter 27 und 28 plötzlieh betätigt, da die die Verstellung des Schalters 28 bewirkende Kugel 33 von dem Kurvenabschnitt 26ß kleineren Durchmessers in den Bereich des Kurvenabschnittes 26λ größeren Durchmesers und die den Schalter 27 betätigende Kugel 31 von dem Kurvenabschnitt 26A in den Bereich des Kurvenabschnittes 26C kleineren Durchmessers gelangt. Danach bleiben der Zylinder 10 und die Nockenscheibe 26 in der in der Fig. 18 dargestellten Stellung stehen, bis der Armstern von neuem verstellt wird. Dieser Armstern kann um 90° abwechselnd in der einen und anderen Richtung durch einen hin- und herbeweglichen Teil gedreht werden. In diesem Falle werden die Schalter nur am Ende einer jeden Hin- und Herbewegung des Armsterns plötzlich verstellt. Wenn die in Fig. 18 dargestellte Stellung erreicht ist und der Hebelarm 8 nunmehr in Richtung des Pfeiles F2 mitgenommen wird, wird zunächst der Zylinder 10 um einen Winkel α gedreht, ohne daß er die Nockenscheibe 26 mitnimmt. Während dieser Drehung um den Winkel α wandern die Rastkugeln 17 und 18 wieder auf die Flächen A und C des Rastnockenabschnitts 11 zurück, und der Zylinder 10 sowohl wie auch der Armstern werden automatisch bis in die
Endstellung gemäß den Fig. 13 und 14 gedreht. Wenn dabei der Rastnocken 11 um einen Winkel β gedreht ist, wird die Nockenscheibe 26 entgegen dem Uhrzeigersinne mitgenommen und bewirkt ein plötzliches Umschalten der Schalter, da die Kugeln 31 und 33 aus der Stellung gemäß Fig. 18 in die Stellung gemäß Fig. 14 verstellt werden.
Der Armstern kann auch durch mehrere hintereinanderfolgende, bewegliche Teile nacheinander im
sammenwirken, um zu verhindern, daß die drehenden Teile sich über einen größten Winkel γ hinaus nach beiden Seiten von der Mittelstellung aus drehen können. Der Schalthebel 7 kann entgegen der Wirkung der Rastkugeln 17 und 18 gemäß Fig. 19 nach der einen oder anderen Seite von der Mittelstellung aus geschwenkt werden und kehrt selbsttätig wieder in die Mittelstellung zurück, sobald der bewegliche Teil die Rolle 9 des Schalthebels passiert
gleichen Sinne gedreht werden. In diesem Falle wird io hat. Der Schalthebel 7 kann von einem hin- und heram Ende jeder Drehbewegung des Armsterns plötz- gehenden, beweglichen Teil zunächst im Sinne des lieh ein Umschalten der Schalter bewirkt. Pfeiles F1 und dann im Gegensinne des Pfeiles F2
Wenn also beispielsweise der Armstern durch einen und umgekehrt oder aber auch durch mehrere aufbeweglichen Teil in Richtung des Pfeiles F2 gedreht einanderfolgende, bewegliche Teile stets im gleichen worden ist und die Teile die Stellung gemäß Fig. 14 15 Sinne verstellt werden.
einnehmen, so wird durch ein weiteres bewegliches Jedesmal, wenn der Schalthebel aus seiner Mittelstellung geschwenkt wird, verursacht die Nockenscheibe 26 eine Schaltung der Schalter 27 und 28. In diesem Falle sind die Schalter von der Art, daß die mit den anliegenden Flanken der Vorsprünge 36Λ 2o Kontakte abwechselnd aus der Schließstellung in die und 36ß, sobald der Hebelarm 7 durch den beweg- Öffnungsstellung umgeschaltet werden, wenn die
Steuerknöpfe immer im gleichen Sinne von einer Ausgangsstellung aus betätigt werden. Wesentlich für die Erfindung ist außerdem, daß
Glied der Armstern wiederum im Sinne des Pfeiles F2 gedreht. In diesem Falle sind die Abplattungen 10A und 10ß des Zylinders 10 von vornherein in Kontakt
liehen Maschinenteil mitgenommen wird. Der Zylinder 10 bewirkt also sofort eine Drehung der Nockenscheibe 26 entgegen dem Uhrzeigersinne.
Während einer ersten Phase der Drehung des 25 das Gehäuse, in dem der Schaltmechanismus unter
Zylinders 10 um den Winkel α bewirkt der bewegliche Teil die Drehung des Armsterns. Nach dieser ersten Phase wandern die Rastkugeln 17 und 18 von den Flächen A und C des Rastnockens 11 auf die
gebracht ist, wenigstens aus zwei Teilen besteht und daß die Vorrichtung in einer Aussparung einer Maschine oder in einer vollständigen Schutzhaube untergebracht werden kann, wie es aus Fig. 1 er
Flächen B und D desselben und bewirken die 30 sichtlich ist. weitere Fortsetzung der Drehung des Rastnockens 11 Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu
und damit des ganzen Drehteils, nämlich des Zylin- erblicken, daß das Gehäuse an seinen Ecken mit ders 10, der Nockenscheibe 26, bis die Endstellung vier gleichen Verstärkungen 41 versehen ist, an denen gemäß den Fig. 11 und 12 erreicht ist. Sobald die auswechselbare LappenA2A und42ß befestigt werden anfängliche Drehung um den Winkel α beendet ist, 35 können (siehe Fig. 2,7 und 8). Diese auswechselbaren
spielt sich alles genauso ab, wie es bei der oben beschriebenen entgegengesetzten Drehung des Armsterns dargelegt wurde.
Sobald der Zylinder 10 und die Nockenscheibe 26 um den Winkel β gedreht ist, wandern die die Schalter 27 und 28 betätigenden Kugeln 31 und 33 plötzlich aus dem Kurvenbereich 26A größeren Durchmessers auf den Kurvenbereich 26fl kleineren Durchmessers bzw. von diesem Kurvenbereich 26fl auf den Kurvenbereich größeren Durchmessers 26ß.
Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäß den Fig. 18, 19 und 20 kann man an Stelle des Armsterns eine einzige Schaltstange 7 verwenden, die mit einer Rolle 9 versehen ist.
Lappen ermöglichen die Befestigung der Vorrichtung an Flächen, die parallel oder senkrecht zu den Achsen der Druckknöpfe der im Gehäuse untergebrachten Schalter liegen.
In Abweichung von den dargestellten Beispielen der Erfindung können die Schalter 27 und 28 derart angeordnet sein, daß ihre Druckknöpfe radial zum Mittelpunkt der Nockenscheibe 26 angeordnet sind. Die Kugeln 30, 31 und 32, 33 und die Rillen, in denen sie gemäß Fig. 2 angeordnet sind, sind dann nicht mehr erforderlich.
Außerdem kann statt des Zylinders 10 mit den beiden Rastnockenabschnitten 11 und 12, die durch Umdrehen des Zylinders wahlweise mit den Rast-
Man dreht dann den Zylinder 10 auf der Schalt- 50 kugeln in Eingriff gebracht werden können, eine
welle 5 um, so daß der Rastnockenabschnitt 12 mit Welle oder ein Zylinder vorgesehen sein, der mit
den beiden Abplattungen sich im Bereich der Rast- mehreren vieleckigen Nockenabschnitten versehen ist,
kugeln 17 und 18 befindet. Außerdem ersetzt man entsprechend den gewünschten Verstellwinkeln, wobei
die Nockenscheibe 26 gemäß Fig. 9 durch die in eine mechanische Vorrichtung zur Längsverstellung
Fig. 10 dargestellte Nockenscheibe. Bei dieser ist der 55 bekannter Art vorgesehen ist, um den gewünschten
Umfang kreisförmig und weist zwei abgerundete Ein- Nockenabschnitt in Eingriff mit den Rastkugeln 17
kerbungen 26£ und 26f auf, die so angeordnet sind, und 18 zu bringen.
daß die Kugeln 31 und 33 zur Steuerung der Schalter Die Nockenscheibe 26 kann durch andere Nockenin die Einkerbungen einrasten, wenn die Nocken- scheiben ersetzt werden, deren Umfang andere Umscheibe 26 auf dem Zylinder 10 angeordnet ist. Da 60 schaltdiagramme für die beiden Schalter ergeben, die Mittelöffnung der Nockenscheibe 26 in diesem
Falle genau der Form des mit den Abplattungen 10 und 10ß versehenen Teils des Zylinders 10 entspricht, so kann die Nockenscheibe 26 sich nicht frei gegenüber dem Zylinder drehen.
Die Nockenscheibe 26 ist darüber hinaus vorteilhaft noch mit zwei Anschlägen 40Λ und 40B versehen, die mit entsprechenden Vorsprüngen des Gehäuses zu

Claims (10)

  1. Pate NT AN SPRUCH E: 1. Schalter, der von beweglichen Teilen, insbesondere von Maschinen, verstellt wird, bestehend aus einer Schaltwelle mit prismatischen Flächen, an der ein Schaltkopf befestigt ist und deren prismatische Flächen einerseits dazu dienen, um die Welle unter dem Einfluß von
    elastischen, an den Flächen anliegenden Rastgliedern in einer stabilen Stellung zu halten, und andererseits, um die Mitnahme einer Nockenscheibe mit symmetrischen Umfangskurven mit einem gewissen Drehspiel zu sichern, wobei die Nockenscheibe zur Betätigung der elektrischen Schalter dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwelle (5) auf ihrer Länge mehrere Rastnockenabschnitte (11,12) aufweist, entsprechend verschiedener Umschaltwinkel der Welle, daß eine Verstellvorrichtung zur Längsverstellung des jeweils gewünschten Nockenabschnittes zu den Rastgliedern vorgesehen ist, daß auf der Schaltwelle eine auswechselbare Nockenscheibe (26) vorgesehen ist, an deren Umfang Kugeln (31, 33) in einem Winkelabstand von 90° anliegen und bei Verstellung zwei Momentschalter (27, 28) betätigen, wobei die Nockenscheibe gegen andere Nockenscheiben austauschbar ist, deren Umfang andere Schaltfolgen der elektrischen Schalter verursacht.
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Schaltwelle (5) ein mit zwei Rastnockenabschnitten (U, 12) versehener Zylinder (10) umkehrbar angeordnet ist, so daß wahlweise der eine oder der andere Nockenabschnitt mit den Rastgliedern (17,18) in Eingriff gebracht werden kann.
  3. 3. Schalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Rastnockenabschnitt (11) quadratischen Querschnitt mit nach außen gewölbten Seiten aufweist und bei Anordnung eines vierarmigen Armsterns (7, 8) an der Schaltwelle (5) wirksam ist und daß der andere Rastnockenabschnitt (12) zwei gewölbte gegenüberliegende Abflachungen aufweist und im Zusammenhang mit nur einem Schalthebel (7) an der Schaltwelle wirksam ist.
  4. 4. Schalter nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stirnflächen des Zylinders (10) gezahnt sind, um den Zylinder in verschiedenen Stellungen gegenüber dem Schaltkopf (4) befestigen zu können.
  5. 5. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtung durch unter Federdruck stehende Kugeln (17,18) gebildet ist und die Federn (21, 22) sich in längsverstellbaren gerändelten Schraubkappen (23, 24) abstützen.
  6. 6. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubkappen (23, 24) der Rastvorrichtung im Innern des Gehäuses (1) nur nach Entfernen einer Schutzkappe zugänglich angeordnet sind.
  7. 7. Schalter nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltkopf aus Klemmscheiben (6) besteht, durch die ein oder mehrere dünne Stangen (7, 8) in Form eines einarmigen Hebels oder in Form eines Armsterns festgemacht sind.
  8. 8. Schalter nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden elektrischen Schalter (27, 28) mit ihren Schaltknöpfen parallel zueinander angeordnet sind und zwischen den Schaltknöpfen und dem Umfang der Nockenscheibe (26) wenigstens zwei Kugeln (30, 31; 32, 33) je Schaltknopf in gekrümmten Schlitzführungen (34, 35) angeordnet sind.
  9. 9. Schalter nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennnzeichnet, daß das Gehäuse (1) des Schalters zweiteilig ausgebildet ist und die wahlweise Unterbringung in einer Aussparung einer Maschine oder in einer Schutzkappe ermöglicht.
  10. 10. Schalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse an seinen Ecken vier gleiche Verstärkungen (41) aufweist, an denen auswechselbare Lappen (42Λ, 42#) befestigt sind, mit denen die Vorrichtung an zu den Druckknopfachsen der Schalter parallel oder senkrecht angeordneten Flächen befestigt werden kann.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 716 033;
    USA.-Patentschriften Nr. 2 805 292, 2 906 832.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    © 209 627/240 7.
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