DE1128917B - Dichtes Gehaeuse mit einem darin befindlichen elektrischen Geraet oder Bauelement - Google Patents

Dichtes Gehaeuse mit einem darin befindlichen elektrischen Geraet oder Bauelement

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DE1128917B
DE1128917B DES72539A DES0072539A DE1128917B DE 1128917 B DE1128917 B DE 1128917B DE S72539 A DES72539 A DE S72539A DE S0072539 A DES0072539 A DE S0072539A DE 1128917 B DE1128917 B DE 1128917B
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DE
Germany
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housing
liquid
vapor pressure
gas
high vapor
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Pending
Application number
DES72539A
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English (en)
Inventor
Dipl-Phys Viktor Degenhart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE1128917B publication Critical patent/DE1128917B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K5/00Casings, cabinets or drawers for electric apparatus
    • H05K5/06Hermetically-sealed casings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

  • Dichtes Gehäuse mit einem darin befindlichen elektrischen Gerät oder Bauelement Vorliegende Erfindung betrifft ein dichtes Gehäuse mit einem darin befindlichen elektrischen Gerät oder Bauelement: Elektrische Geräte werden häufig in Gehäuse aus Metall dicht gelötet eingebaut. Ein so eingebautes Gerät ist nur, falls alle Lötnähte des Gehäuses fehlerlos sind, gegen Feuchte geschützt. Da sich aber fehlerhafte Lötnähte nicht vermeiden lassen, müssen so eingebaute elektrische Geräte vor der Auslieferung auf Dichtigkeit geprüft werden. Dies geschieht nach bekannten Methoden, wie Sichtprüfung, Unterdruckprüfung im Wasser- oder Ölbad, Fluoreszenzprüfung der an den Undichtigkeitsstellen austretenden Vaseline oder mit Hilfe spezieller Gasdetektoren. Alle diese Dichtigkeitsprüfmethoden haben jedoch den Nachteil, je nach Prüfaufwand nur Undichtigkeiten ab einer gewissen Größe zu erfassen. Es läßt sich deshalb nicht vermeiden, daß die Metallgehäuse mit undichten Stellen ausgeliefert werden. An diesen Stellen kann nun Feuchte einströmen und die elektrischen Geräte oder Bauelemente beschädigen.
  • Um das Einströmen der Feuchte durch Undichtigkeiten des Gehäuses zu vermeiden, wird vorgeschlagen, daß erfindungsgemäß im Gehäuse außerdem eine Flüssigkeit hohen Dampfdruckes angeordnet ist, die einen ständigen hohen Gasdruck im Gehäuse erzeugt, so daß durch eventuell in der Gehäusewand vorhandene restliche Undichtigkeiten ein andauernder Gasstrom vom Gehäuseinneren nach außen erzeugt wird.
  • Zu diesem Zweck ordnet man vorzugsweise im Gehäuse eine mit einer Flüssigkeit hohen Dampfdruckes gefüllte Patrone an, wobei diese Patrone mit einer kleinen Öffnung versehen ist, die ein Austreten des entwickelten Gases in entsprechender Menge erlaubt. Der Dampfdruck der Flüssigkeit muß bei der unteren Einsatztemperaturgrenze etwas über dem herrschenden Luftdruck liegen und darf bei der oberen Grenztemperatur nur auf wenige, z. B. etwa 5 at, angewachsen sein, um ein Zerstören des Gehäuses bei zu hohem Dampfdruckanstieg zu vermeiden.
  • Es sei erwähnt, daß es bekannt ist, im Gehäuse elektrischer Geräte eine mit einem Druckmittel gefüllte Patrone anzuordnen, die zur Betätigung einer Signaleinrichtung bei Gefahr zur Gaserzeugung angeregt wird.
  • Die Bohrung der Patrone muß mindestens 10mal größer sein als die Summe aller möglichen, nicht erfaßten Undichtigkeiten. Andererseits soll die Bohrung nicht so groß sein, daß die in der Patrone befindliche Flüssigkeit auslaufen kann. Bei der Qualität der heute üblichen Dichtigkeitsprüfmethoden ist es möglich, immerhin eine so weitgehende Dichtigkeit zu erreichen, daß Bruchteile eines Kubikzentimeters der Flüssigkeit hohen Dampfdrucks zum Schutz des Gerätes auf Jahre hinaus ausreichen.
  • Bei der Auswahl der Flüssigkeit muß auf die Verträglichkeit des von dieser entwickelten Gases mit dem eingebauten Gerät geachtet werden. So wird man vorzugsweise im Fall von Papierkondensatoren, die mit chlorierten Produkten imprägniert sind, Monofluortrichlormethan benutzen, falls der Einsatzbereich des Kondensators zwischen 25 und 85° C liegt.
  • Vorteilhaft ist die Verwendung von Flüssigkeiten mit in ihnen gelösten Gasen, da diese einen weiten Variationsbereich bezüglich passender Gasart und Druck haben. Ferner hat diese Art der überdruckerzeugung den Vorteil, daß es im Falle von Temperaturwechseln zu keiner Auskondensation kommt. Das eben Gesagte gilt selbstverständlich auch für an Feststoffe adsorbierte Gase. Als Beispiele für Flüssigkeiten mit darin gelösten Gasen seien die Lösungen von gasförmigen gesättigten oder ungesättigten Kohlenwasserstoffen in homologen Flüssigkeiten angeführt.
  • Schließlich ist, falls genügend Energie zur Verfügung steht, zur Aufrechterhaltung des Dampfdrucks auch eine kontinuierliche Gaserzeugung in elektrolytischen Zellen oder durch elektrische Entladungen in höher atomaren Gasen oder durch Einwirkung der Entladung auf zerlegbare feste Substanzen möglich.
  • Die Erfindung ist nicht nur anwendbar auf Metallgehäuse, sondern kann in gleicher Weise für Gehäuse aus Kunststoffen od. ä. angewendet werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dichtes Gehäuse mit einem darin befindlichen elektrischen Gerät oder Bauelement, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Gehäuse außerdem eine Flüssigkeit hohen Dampfdruckes befindet, die einen ständigen hohen Gasdruck im Gehäuse erzeugt, so daß durch eventuell in der Gehäusewand vorhandene restliche Undichtigkeiten ein andauernder Gasstrom vom Gehäuseinneren nach außen erzeugt wird.
  2. 2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Flüssigkeit hohen Dampfdrucks in einer Patrone im Gehäuse, die mit einer kleinen Öffnung versehen ist, befindet.
  3. 3. Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfdruck der Flüssigkeit bei der tiefsten Einsatztemperatur des Geräts oder Bauelements über dem Atmosphärendruck liegt, während sie bei der höchsten Einsatztemperatur höchstens 5 at beträgt.
  4. 4. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit hohen Dampfdrucks Monofluortrichlormethan ist.
  5. 5. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit hohen Dampfdrucks eine Flüssigkeit mit darin gelöstem Gas ist.
  6. 6. Gehäuse nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse eine elektrolytische Zelle oder ein elektrisches Entladungssystem zur Erregung des Gases enthält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 944 978.
DES72539A 1961-02-15 1961-02-15 Dichtes Gehaeuse mit einem darin befindlichen elektrischen Geraet oder Bauelement Pending DE1128917B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1274030B (de) * 1967-05-17 1968-07-25 Erwin Fleischmann Dipl Ing Vorrichtung zur Schutzgasfuellung von Grossbehaeltern (Container) zum UEberseetransport unverpackten Frachtgutes

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944978C (de) * 1939-03-02 1956-06-28 Aeg Schutzeinrichtung fuer unter Hochspannung stehende Geraete, insbesondere Transformatoren

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE944978C (de) * 1939-03-02 1956-06-28 Aeg Schutzeinrichtung fuer unter Hochspannung stehende Geraete, insbesondere Transformatoren

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