DE112665C - - Google Patents
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/36—Induction meters, e.g. Ferraris meters
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 e.
ALBERT PELOUX in GENF. Motorzähler für Wechselstrom.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Mai 189g ab.
Vorliegende Erfindung betrifft Wechselstromzähler, bei denen eine bewegliche Scheibe
oder ein Cylinder durch Wechselströme von verschiedener Phase inducirt wird.
Bei derartigen Zählern soll das Drehmoment dem Strome proportional sein, welcher in den
auf den Anker wirkenden Spulen Riefst, und das Widerstandsmoment proportional der Geschwindigkeit
des sich zwischen den Polen von unveränderlicher Stärke drehenden Ankers. Das ist aber nicht der Fall, weil die Felder
des auf den Anker wirkenden Hauptstromes eine Bremswirkung auf den Anker ausüben.
Diese Bremswirkung durch die Foucaultströme wächst proportional dem Hauptstrome bezw.
proportional der Zahl der den Anker durchsetzenden Kraftlinien und proportional der
Drehgeschwindigkeit. Die Bremswirkung wächst daher proportional dem Quadrate der Stromstärke
des Hauptstromes. Infolge dessen wird der Zähler bei wachsender Stromstärke zu langsam laufen.
Um diesen Mifsstand zu beseitigen, wird nach vorliegender Erfindung ein Hülfsdrehmoment
benutzt, welches in demselben Verhältnisse, d. h. im Quadrate zur Stromstärke wächst wie die Bremswirkung.
Der Zähler ist in den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung von vorn und von
der Seite gesehen schematisch dargestellt.
Fig. 3 zeigt eine Abänderungsform.
Bei der in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Ausführungsform liegen die Spulen a b
im Nebenschlufs. Auf diese Spulen sind die beiden Spulen k I aufgewickelt, welche in
Serie mit der Secundärwickelung eines Transformators geschaltet sind, dessen Primärwickelung
von dickem Drahte durch den Hauptstrom durchflossen wird. Der in den Spulen kl fliefsende Strom wächst daher proportional
dem Hauptstrome. Der in den Spulen α b fliefsende Strom ist gegen den
Hauptstrom in der Phase verschoben, und es sind die Spulen k I so geschaltet, dafs ihre
Wirkung zu derjenigen der Spulen a b hinzutritt.
Die Nebenschlufsspulen α b sowie die Spulen kl liegen oberhalb der Scheibe c, während
die vom Hauptstrome durchflossenen Spulen f g unterhalb derselben liegen.
Unter dem Einflüsse der von den gegen einander versetzten Spulenpaaren α b und f g
inducirten Ströme wird die Scheibe c eine Drehbewegung ausführen. Die von den Spulen
fg herrührende Bremswirkung, welche proportional
dem Hauptstrome und der Drehgeschwindigkeit der Scheibe zunimmt, wird ausgeglichen, weil die Wirkung der Spulen k I
zu derjenigen der Spulen α b hinzutritt und so das Hülfsdrehmoment ebenfalls im Quadrate
wächst.
Bei der in Fig. 3 veranschaulichten Abänderungsform ist die Nebenschlufsspule α von
einer Spule d umgeben, welche hinter eine Selbstinductionsspule ν geschaltet ist. Die
Spule ν hat den Zweck, den in der Spule d fliefsenden Strom in der Phase zu verschieben.
Die beiden Spulen ν und d liegen im Nebenschlüsse
zur Hauptstromspule, welche wieder auf der anderen Seite der Scheibe angeordnet
ist. Die Stärke des Feldes der Spule α wird
daher in demselben Verhältnisse wie bei dem Zähler der Fig. ι und 2 verstärkt.
Es ist zwar bereits bekannt, Drehmomente zu erzeugen, welche proportional dem Quadrate
der Stromstärke wachsen. Man hat jedoch bisher noch keinen Zähler gebaut, bei welchem
ein proportional dem Quadrate der Stromstärke \vachsendes Hülfsdrehmoment zu dem proportional
dem Hauptstrome wachsenden Drehmomente hinzutritt, zu dem Zwecke, die vom Hauptstrome auf den Anker ausgeübte Bremswirkung
durch das Hülfsdrehmoment auszugleichen. Derartige Zähler bieten aber den äufserst schätzbaren Vortheil, dafs die Stärke
des Drehmomentes gesteigert werden kann, ohne die Proportionalität des Zählers zu stören.
Nach vorliegender Erfindung lassen sich deshalb Zähler bauen, welche innerhalb eines sehr
weiten Mefsbereiches richtige Angaben liefern.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Motorzähler für Wechselstrom, dadurch gekennzeichnet, dafs auf den Drehkörper (c) ein Magnetfeld wirkt, welches einerseits durch die auf der einen Seite des zweckmäfsig scheibenförmigen Ankers liegenden Hauptstromspulen (f g) und. andererseits durch die auf der anderen Seite der Scheibe (c) liegenden, auf einen gemeinsamen Eisenkern gewickelten, gegen die Spulen (f g) versetzten Spulen (a b und k I) hervorgerufen wird, deren erstes Paar vom Nebenschlufsstrom und deren anderes von einem durch den Hauptstrom inducirten Strom durchflossen wird, zu dem Zwecke, ein dem Quadrate des Hauptstromes proportionales Hülfsdrehmoment zu erzeugen, welches die durch den wachsenden Hauptstrom verursachte Zunahme der Bremswirkung ausgleicht.Eine Abänderungsform des zu 1. gekennzeichneten Zählers, bei welcher auf der der Hauptstromspule (g) abgewendeten Seite des Ankers (c) die vom Nebenschlufs durchflossene Spule (a) und eine hinter die Selbstinductionsspule (v) geschaltete Spule (d) angeordnet sind und beide im Nebenschlufs zur Hauptstromspule liegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE112665C true DE112665C (de) |
Family
ID=382306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT112665D Active DE112665C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE112665C (de) |
-
0
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