DE112236C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE112236C DE112236C DENDAT112236D DE112236DA DE112236C DE 112236 C DE112236 C DE 112236C DE NDAT112236 D DENDAT112236 D DE NDAT112236D DE 112236D A DE112236D A DE 112236DA DE 112236 C DE112236 C DE 112236C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wing
- spindle
- head
- bent
- wire
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 7
- 238000009987 spinning Methods 0.000 claims description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/24—Flyer or like arrangements
- D01H7/26—Flyer constructions
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76^r C J ■
Vorliegende Erfindung bezweckt, die Einrichtung von Spindeln und Flügeln bei Spinn-,
Zwirn- und Spulmaschinen zu verbessern, derart, dafs der Flügel aus einem einzigen Stück
Metall hergestellt werden kann, ohne dafs er geschmiedet, durchbohrt oder verschraubt zu
werden braucht, wie dies bei den bisherigen Flügeln geschehen mufste. Auch wird dadurch
das Aufsetzen und Abnehmen der Flügel von der Spindel vereinfacht.
Fig. i, 2 und 3 sind Ober-, Vorder- und
Seitenansicht einer Ausführungsform der Erfindung, Fig. 4 und 5 ähnliche Darstellungen
wie in Fig. ι und 2, wobei ein Theil fortgelassen
ist. Fig. 6, 7 und 8 sind entsprechend den Fig. 1 bis 3 Darstellungen einer weiteren
Ausführungsform für Kötzerwickelmaschinen und Fig. 9 und 10 Ober- und Vorderansicht einer
dritten Ausführungsform.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 5 erhält ein Theil des oberen Endes α der
Spindel b, welche den Flügel c aufnimmt, Abflachungen d und eine Auskerbung oder
Nuth e (Fig. 4 und 5) an der oberen Kante des abgeflachten Theiles, sowie auf jeder Seite
nahe dem ' unteren Ende der Abflachungen d Ausschnitte oder Auskerbungen f. Der Flügel c
selbst, aus Stahl oder anderem geeigneten Draht hergestellt, wird mit einem einer Klammer
ähnlichen Kopfe h versehen, wobei der Draht zur Bildung dieses Kopfes entsprechend zweckmäfsig
in warmem Zustande gebogen wird, und zwar mittelst eines Domes, Stempels, Blockes
oder einer anderen geeigneten Vorrichtung.
Wenn der Flügel c auf die Spindel b aufgesetzt wird, so pafst der klammerartige Kopf h
auf das mit Abflachungen versehene Ende a der Spindel, so dafs sich der Kopf mit seinem
oberen Theile in die Nuth oder den Ausschnitt e am Ende der Spindel legt. Am
unteren Ende des Klammerkopfes h sind die Schenkeltheile j des Kopfes, welche sich an
die Abflachungen d der Spindel anlegen, wie eine doppelgä'ngige Schraube zu einer halbkreisförmigen
Verdrehung gebogen und legen sich um die Kante der Abflachungen, um in die Ausschnitte oder Nuthen f derselben zu
greifen. Die Theile des Drahtes werden nach dem Umlegen um die Kante mehr oder weniger
wagerecht auf den Abflachungen in entgegengesetzten Richtungen nach aufsen geführt und
alsdann zur Bildung der Schenkel des Flügels in der üblichen Weise nach unten gebogen.
Beim Aufsetzen oder Abnehmen des Flügels c werden die beiden Bügel- oder Flügelschenkel
ein wenig gegen einander gedrückt, wodurch die um die Kante der Abflachungen gebogenen
Theile des Flügels sich ausreichend öffnen, so dafs der Klammerkopf h auf das obere Ende
der Spindel aufgesetzt oder von demselben abgenommen werden kann. Wenn der Flügel c
umläuft, so veranlafst die Centrifugalkraft, dafs die um die Spindel gewickelten Theile den
Spindelkopf mit der Spindel fest verbinden.
In einzelnen Fällen können die unteren Nuthen oder Ausschnitte f fortfallen, da die
Centrifugalkraft ausreicht, um die um die Kanten der Abmachungen d gewickelten Theile die
Spindel ausreichend fest umfassen zu lassen, damit der Flügel beim Drehen in seiner Lage
gehalten wird. Es braucht in einzelnen Fällen auch der obere Theil der Spindel nicht abgeflacht
zu werden, vorausgesetzt, dafs der obere Ausschnitt oder die Auskerbung e ausreichend
tief ist, um den Klammerkopf h fest und sicher aufzunehmen und dadurch zu veranlassen, dafs
der Flügel durch die Spindel mitgenommen wird.
Die Ausführungsform nach Fig. 6, 7 und 8 ist zum Aufwickeln von Garn in Form von
Kötzern für Schützen geeignet. Der Kötzer wird auf eine Spindel b aufgewickelt. Das
Wickeln vollzieht sich innerhalb einer konischen Hülse q, die an dem Gestell befestigt
ist; aus dieser Hülse heben sich nach Mafsgabe des Fortschrittes der Wickelung die Spindel
und der Kötzer heraus. Das Garn r wird von einer (nicht dargestellten) quer laufenden Führung
durch einen Schlitz s seitlich in der Hülse q geleitet, und wenn das Wickeln eines
Kötzers beginnt, wird das Garn um einen Flügel gelegt, der nach der früheren Art auf
das obere Ende der Spindel b aufgeschraubt ist. Dieser Flügel ist nach der bisherigen Ausbildung
mit einer Ausnehmung an der Kante versehen, von welcher das Garn beim Beginn der Wickelung gefafst und gehalten wird, um
auf die Spindel b aufgewickelt zu werden. Wenn die Kötzerwickelung vollendet ist, wird
der Flügel abgeschraubt und der Kötzer abgenommen; das lose obere Ende des Garnes
dient dabei zum Einfädeln in den Schützen. Der Flügel ist nach der Erfindung an dem
Theil, mit welchem er an der Spindel angebracht wird, im Wesentlichen wie der vorbeschriebene
Flügelkopf ■ ausgebildet. Die Klammertheile j sind indessen verschwä'cht oder
abgeflacht, um dem Draht eine gröfsere Elasticität zu verleihen und dadurch das Aufsetzen
und Abnehmen des Flügels zu erleichtern. .
Der Flügel erhält horizontale Hakenarme k I, die dadurch gebildet werden, dafs jeder Theil
des Drahtes von der Spindel nach aufsen geführt ist, nachdem er um die Kanten der abgeflachten
Seiten d herumgewickelt und quer zu den flachen Seiten gelegt worden ist. Die
so gebildeten Arme sind als Ersatz des ausgesparten Theiles des Flügels aufzufassen, wie
er gewöhnlich zum Fangen des Garns ausgebildet ist, um es so zu führen, dafs es auf die
Spindel aufgewickelt wird. Das obere Ende λ der Spindel b zur Aufnahme des neuen Flügels
ist wie bei der vorbeschriebenen Ausführungsform gestaltet.
Bei der weiteren Ausführungsform nach Fig. 9 und 10 erhält der Flügel horizontale
Arme k I, wie bei der vorhergehenden Ausführungsform. Anstatt indessen die Arme in
hakenförmige Theile auslaufen zu lassen, werden sie verlängert und umgebogen, um gegenüberliegende,
halbkreisförmige oder bügelartige Theile in η zu bilden, deren Enden unter die
horizontalen Arme gelegt und von denselben festgehalten werden; ein Theil ρ jedes Armes
bleibt frei, um als Führung für den Faden zu dienen. Ein derartig ausgebildeter Flügel kann
infolge der bügelförmigen Theile etwas leichter aufgesetzt und abgenommen werden
als der Flügel nach den vorher behandelten Ausführungsformen.
Claims (3)
1. Flügel und Spindel für Spinn-, Zwirn- und Spulmaschinen, dadurch gekennzeichnet,
dafs der Flügel aus Draht gebogen ist und zur Befestigung an der Spindel sich mit
einem Kopf (h) in einen Ausschnitt (e) der Spindel einlegt.
2. Flügel und Spindel der unter 1. bezeichneten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs
zwecks erhöhter Sicherung der Befestigung des Flügels an der Spindel letztere an
ihrem oberen Ende mit seitlichen Abflachungen (d) versehen ist und nach Bedarf
Ausschnitte (f) besitzt, in welche sich Windungen des Flügels einlegen.
3. Flügel der unter 1. und 2. bestimmten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die Flügelschenkel
durch am Flügelkopf vorgesehene wagerechte Arme (k I) nach Bedarf mit
bogenförmigen Bügeltheilen (m n) gebildet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE112236C true DE112236C (de) |
Family
ID=381909
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT112236D Active DE112236C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE112236C (de) |
-
0
- DE DENDAT112236D patent/DE112236C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE112236C (de) | ||
| EP0889149B1 (de) | Flyerflügel | |
| DE129110C (de) | ||
| DE543408C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Anwinden des neuen Fadenanfangsstueckes auf die leeren Spulen nach vollzogenem Spulenwechsel fuer Fluegelspinn- oder Fluegelzwirnmaschinen | |
| DE3513112C2 (de) | ||
| AT74759B (de) | Fadenabziehvorrichtung an Webkettenanknüpfmaschinen. | |
| DE486539C (de) | Fadenspannvorrichtung fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Textilmaschinen | |
| DE3346904A1 (de) | Zick-zack-naehmaschine | |
| DE47076C (de) | Maschine zur Herstellung von Fadenbällchen (Pompons) | |
| DE838726C (de) | Automatenschuetzen mit Rundspule | |
| DE591656C (de) | Zickzacknaehmaschine | |
| DE416055C (de) | Vorrichtung zum leicht loesbaren Befestigen der Arme von Schaustellungsfiguren | |
| AT107376B (de) | Vorrichtung zum Binden von Verpackungsdrähten und -bändern. | |
| DE884751C (de) | Schlauchlose Luftpumpe fuer Fahr- und Motorraeder | |
| DE142554C (de) | ||
| DE933703C (de) | Fassungsarmatur fuer U-foermig gebogene Leuchtstofflampen | |
| DE239144C (de) | ||
| AT10717B (de) | Vorrichtung für Spinnmaschinen zur Verhütung der Zuführung des Vorgarnes bei Fadenbruch. | |
| DE438322C (de) | Waescheaufhaengevorrichtung | |
| AT126623B (de) | Schienenbefestigung. | |
| DE532621C (de) | Abnehmbares, zweiteiliges Steigeisen | |
| DE430418C (de) | Auf einem Gardinenwandhaken zu befestigender Zierstangentraeger | |
| DE432156C (de) | Einteilige Schienenklemme | |
| DE214510C (de) | ||
| DE386198C (de) | Sicherheitsrasierhobel |