DE1119084B - Zustelleinrichtung fuer Maschinen zum Fertigbearbeiten von Zahnraedern - Google Patents

Zustelleinrichtung fuer Maschinen zum Fertigbearbeiten von Zahnraedern

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Publication number
DE1119084B
DE1119084B DEV15799A DEV0015799A DE1119084B DE 1119084 B DE1119084 B DE 1119084B DE V15799 A DEV15799 A DE V15799A DE V0015799 A DEV0015799 A DE V0015799A DE 1119084 B DE1119084 B DE 1119084B
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DE
Germany
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pressure
threaded spindle
pressure cylinder
workpiece
infeed
Prior art date
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Pending
Application number
DEV15799A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Schubert
Willy Georgi
Otto Reimann
Rudolf Hoefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEB ZAHNSCHNEIDEMASCHINENFABRIK MODUL
Original Assignee
VEB ZAHNSCHNEIDEMASCHINENFABRIK MODUL
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Publication date
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Publication of DE1119084B publication Critical patent/DE1119084B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1293Workpiece heads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/06Shaving the faces of gear teeth

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Zustelleinrichtung für Maschinen zum Fertigbearbeiten von Zahnrädern Die Erfindung bezieht sich auf eine Zustelleinrichtung für Maschinen zum Fertigbearbeiten von Zahnrädern, bei denen das Werkzeug und das Werkstück eine radiale Relativbewegung zueinander ausführen, wobei eines von beiden auf einem senkrecht beweglichen Konsol angeordnet ist, welches eine Grob-und Feinzustellung sowie eine Verstellung für das In- und Außereingriffbringen von Werkzeug und Werkstück besitzt, indem eine eine Gewindespindel umschließende Mutter angetrieben wird, auf der sich das Konsol abstützt und die Gewindespindel mit einer eine Hubbewegung erzeugenden Nockenscheibe kraftschlüssig in Verbindung steht.
  • Es ist zum Beispiel bei Zahnrad Schabemaschinen bekannt, vor Arbeitsbeginn Werkzeug und- Werkstück einander so weit zu nähern, daß sich die Verzahnungen mit Spiel im Eingriff befinden. Vor Beginn des Verzahnungsvorganges erfolgt dann eine weitere Grobzustellung, während während des Arbeitsvorganges zur Abarbeitung des Aufmaßes fein zugestellt wird.
  • Die Zustellbewegung für das In- und Außereingriffbringen von Werkzeug und Werkstück erfolgt bei den bekannten Zustelleinrichtungen durch eine Nokkenscheibe. Die Nockenscheibe ist so ausgebildet, daß sie auch während des Arbeitsvorganges eine laufende kontinuierliche Zustellung des Werkstückes auf das Werkzeug ermöglicht. Die Übertragung der von der Nockenscheibe hervorgerufenen Bewegungen erfolgt dabei auf die für die Grobzustellung vorgesehenen Elemente. Für die Grobzustellung ist eine Gewindespindel vorgesehen, die in eine Mutter eingreift, auf der sich das Konsol abstützt. Die Mutter besitzt eine Außenverzahnung, in die eine Handverstellung zur Grobeinstellung des Konsols eingreift.
  • Mit dieser bekannten Zustelleinrichtung für das Konsol einer Schabemaschine ist eine Grob- und Feinzustellung sowie ein In- und Außereingriffbringen von Werkzeug und Werkstück möglich.
  • Dadurch, daß die Nockenscheibe bei dieser bekannten Einrichtung getrieblich mit der für das Schaben üblichen Hin- und Herbewegung des Werkzeuges oder Werkstückes gekuppelt ist, ergibt sich zwangläufig die erwähnte kontinuierliche Zustellung während des Arbeitsvorganges, d: h., die erwähnte Hin- und Herbewegung verläuft also, auf die Radbreite bezogen, nicht in einer zur Werkstückaehse parallelen Ebene, sondern schräg hierzu: Dies führt zur ungleichmäßigen Belastung des Schabewerkzeuges und erzeugt eine vorzeitige Abstumpfung. Außerdem ist die genaue Herstellung der Kurvenform der Nockenscheibe nicht einfach: Darüber hinaus kann das von der Nockenscheibe festgelegte Bewegungsgesetz nicht geändert werden, es sei denn durch Auswechseln der Nockenscheibe gegen eine andere.
  • Bei den bekannten Einrichtungen bilden die Mittel zur Zustellung eine starre Einheit. Das Konsol ist somit unnachgiebig und kann die beim Arbeiten auftretenden Kräfte, die vor allem im Moment der Zustellung stark und sprunghaft ansteigen, nicht auffangen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zustelleinrichtung für Maschinen zum Fertigbearbeiten von Zahnrädern zu schaffen, die eine getrennte Zustellmöglichkeit für die Feinzustellung und für das In-und Außereingriffbringen von Werkzeug und Werkstück besitzt, sich besonders durch einen einfachen, funktionssicheren Aufbau auszeichnet, den oft wechselnden Arbeitsbedingungen angepaßt werden kann und darüber hinaus die auf das Werkzeug wirkenden schwankenden Schnittkräfte federnd aufnimmt.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß auf der die Gewindespindel umschließenden Mutter ein Zahnrad axial beweglich angeordnet ist, in das ein weiteres Zahnrad der Feinzustellung eingreift und am anderen Ende der Gewindespindel ein Druckzylinder befestigt ist, in dem sich zwei Kolben befinden, zwischen denen im Druckzylinder eine Druckmittelzuleitung vorgesehen ist, von denen der eine Kolben mit einem aus dem Druckzylinder herausragenden Ende in an sich bekannter Weise mit der die Hauptbewegeng erzeugenden Nockenscheibe kraftschlüssig in Verbindung steht. Die Gewindespindel greift dabei in den Druckzylinder mit einem Zapfen drehbar ein, während der Druckzylinder selbst urdrehbar, aber. axial verschiebbar, angeordnet ist. Der sich zwischen den beiden- Kolben- im Druckzylinder" aufbauende' Druck des Druckmittels ist einstellbar, wobei der Druckzylinder mit den beiden Kolben auch durch eine Druckfeder austauschbar ist..-.
  • ----Die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem aus dem Druckzylinder herausragenden -Kolben und der die Hubbewegung erzeugenden Nückenscheibe geschieht vorzugsweise durch einen-zweiarmigen Hebel, der an beiden Enden mit Druckrollen versehen ist. -, Mit dieser neuen Zustelleinrichtung ist es möglich, die Größe der Konsolbewegung den vorliegenden Verhältnissen anzupassen und sie einzeln in zeitliche Beziehung zu den anderen Maschinenbewegungen zu setzen. Weiterhin können durch das durch den Druckzylinder oder auch durch eine Druckfeder gebildete elastische Zwischenglied Schwankungen im Schnittverlauf federnd aufgenommen werden, ohne die Genauigkeit des Werkstückes ungünstig zu beeinflussen.
  • In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung-schematisch dargestellt, an dem der Erfindungsgegenstand näher erläutert wird.
  • Das Konsol l wird von einer auf einer Gewindespindel 3 sitzenden Mutter 2 getragen. Für die Grobzustellung ist ein über eine Spindel drehbares Kegelrad 4 vorgesehen, welches in ein Kegelrad 5 eingreift, das mit der Gewindespindel 3 fest verbunden - ist. Darüber hinaus ist ein weiterer Verstelltrieb mit einem Zahnrad 6 vorgesehen, das in ein Zahnrad 7 eingreift, welches urdrehbar, aber axial verschiebbar auf der Mutter 2 aufgenommen- wird.
  • Am Ende der Gewindespindel 3 befindet sich ein Zapfen, der in einen Druckzylinder 12 lose eingreift. In dem Druckzylinder 12 befinden sich zwei Kolben 11, 13, und zwischen ihnen eine Druckmittelleitung 14. Der untere Kolben 11 ragt mit einem Zapfen aus dem Druckzylinder 12 heraus, welcher auf einer Druckrolle 10 eines zweiarmigen Hebels 8 aufliegt, der an seinem anderen Ende eine weitere Druckrolle 10' besitzt, die an einer Nockenscheibe 9 zur Anlage kommt.
  • Die Wirkungsweise der Zustelleinrichtung ist folgende: Vor Arbeitsbeginn wird das Werkzeug zum Werkstück oder umgekehrt grob eingestellt. Dazu dient eine Handverstellung, die über das Kegelradpaar 4 und 5 wirkt. Das mit der Gewindespindel 3 fest verbundene Kegelrad 5 verdreht dabei diese und bewirkt, daß sich die das Konsol mit dem darauf befestigten Werkzeug oder Werkstück tragende Mutter 2 in Achsrichtung .nach oben verschiebt. Dabei wirdder reit den beiden Zahnrädern 6 und 7 zusammenhängende Getriebezug gebremst, und es wird verhindert, daß eine Mutter 2 durch die Reibung mitgenommen wird und sich verdreht.
  • Nunmehr kann der eigentliche Schabevorgang beginnen. Während der Hin- und Herbewegung des Werkzeuges oder Werkstückes, d. h. zwischen deneinzelnen Hüben, wird über die Zahnräder 6 und 7 eine Verstellbewegung eingeleitet, die auf die Mutter 2 wirkt und damit das Konsol 1 zusätzlich feinverstellt. i Sobald der gewünschte Achsabstand zwischen Werkzeug und Werkstück erreicht ist, setzt diese zwischen den Hüben wirkende Feinzustellbewegung aus und. der Schabevorgang wird solange fortgesetzt, bis die erforderliche Form- und Maßgenauigkeit am Werkstück erreicht ist, d. h. bis sich das Werkzeug freigeschnitten hat. _ .
  • 7 Während. des -Schabevorganges stützt sich die Gewindespindel 3 -auf dem Druckzylinder 12 ab. In diesem befindet sich zwischen den beiden Kolben 11 und 13 ein auf einen bestimmten Druck eingestelltes Druckmittel. Die Abstützung der Gewindespindel 3 wird durch den Ansatz des unteren Kolbens über die Druckrolle 10, den Hebel 8, die Druckrolle 10' auf die Nockenscheibe 9 übertragen. Treten nun Schnittdruckschwankungen im Verlauf des Bearbeitungsprozesses,. hervorgerufen durch Durchmesserunterschiede am Werkstück oder unterschiedliche Härten auf, so werden diese Federn abgefangen, indem ein Teil des im Druckzylinder vorhandenen Druckmittels über ein Überlaufventil entweicht. Da dieser durch das. Druckmittel erzeugte Anpreßdruck auf das Konsol jedoch konstant bleibt, wird nach Abarbeiten der Differenzen der nötige Anpreßdruck für den Schabevorgang wieder entstehen und das Konsol nimmt somit die ursprüngliche Ausgangslage, bezogen auf das Werkzeug oder Werkstück, wieder ein.
  • -Ist der Schabevorgang beendet, so wird das Konsol 1 durch Drehung der Nockenscheibe 9 gesenkt, d. h., das Werkzeug und Werkstück außer Eingriff gebracht und außerdem die Feinzustellung zurückgenommen.
  • Während. des, Werkstückwechsels nimmt nun die Nockenscheibe 9. die auf der Zeichnung dargestellte Lage ein. Nach beendetem Werkstückwechsel wird durch Drehung der Nockenscheibe 9 Werkstück und Werkzeug wieder in Eingriff gebracht, und das Schaben kann von neuem beginnen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zustelleinrichtung für Maschinen zum Fertigbearbeiter von Zahnrädern, bei denen das Werkzeug und Werkstück zueinander bewegbar sind, wobei eines von beiden auf einem senkrecht beweglichen Konsol angeordnet ist, welches eine Grob- und Feinzustellung sowie eine Verstellung für das In- und Außereingriffbringen von Werkzeug und Werkstück besitzt, indem eine, eine axial verschiebbar, aber urdrehbar gelagerte Gewindespindel umschließende Mutter angetrieben wird, auf der sich das Konsol abstützt und die Gewindespindel mit einer, eine Hubbewegung erzeugenden Nockenscheibe kraftschlüssig in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die Gewindespindel (3) umschließenden Mutter (2) ein Zahnrad (7) axial beweglich angeordnet .ist, in das ein weiteres Zahnrad (6) der Feinzustellung eingreift und am anderen Ende der Gewindespindel (3) ein Druckzylinder (12) befestigt ist, in dem sich zwei Kolben (11; 13) befinden, zwischen denen im Druckzylinder (12) eine Druckmittelzuleitung (14) vorgesehen ist, von denen der eine Kolben (11) mit einem aus dem Druckzylinder (12) herausragenden Ende in bekannter Weise mit der die Hubbewegung erzeugenden Nockenscheibe (9) kraftschlüssig in Verbindung steht.
  2. 2. Zustelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel (3) in den Druckzylinder (12) mit einem Zapfen drehbar eingreift, während der Druckzylinder axial verschiebbar, aber undrehbar angeordnet ist.
  3. 3. Zustelleinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der sich zwischen den beiden Kolben (11, 13) im Druckzylinder (12) aufbauende Druck des Druckmittels einstellbar ist.
  4. 4. Zustelleinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem aus dem Druckzylinder (12) herausragenden Kolben (11) und der die Hubbewegung erzeugenden Nockenscheibe (9) durch einen zweiarmigen Hebel (8) gebildet wird, der an seinen beiden Enden mit Druckrollen (10; 10') versehen ist.
  5. 5. Zustelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckzylinder (12) mit den beiden Kolben (11; 13) durch eine Druckfeder austauschbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 280 045, 2 696 762.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221882B (de) 1963-06-10 1966-07-28 Hurth Masch Zahnrad Carl Vorrichtung zum Bearbeiten von Zahnraedern durch Schaben od. dgl. mit einer bestimmten nachgiebigen radial gerichteten Vorschubkraft

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2280045A (en) * 1936-06-19 1942-04-14 Fellows Gear Shaper Co Gear finishing machine
US2696762A (en) * 1950-06-17 1954-12-14 Fellows Gear Shaper Co Gear finishing machine

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