DE1115744B - Vorrichtung zum Aufsetzen von Reitern auf Adressendruckplatten - Google Patents

Vorrichtung zum Aufsetzen von Reitern auf Adressendruckplatten

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DE1115744B
DE1115744B DESCH23484A DESC023484A DE1115744B DE 1115744 B DE1115744 B DE 1115744B DE SCH23484 A DESCH23484 A DE SCH23484A DE SC023484 A DESC023484 A DE SC023484A DE 1115744 B DE1115744 B DE 1115744B
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Ernst Schumacher
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/02Applications of printing surfaces in addressing machines or like series-printing machines

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufsetzen von Reitern auf Adressendruckplatten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufsetzen von Reitern auf Adressendruckplatten. Bisher rnußten die Reiter von den Bedienungspersonen mit der Hand auf die Druckplatten aufgesetzt werden. Diese Arbeit ist oft schmerzhaft und auch zeitraubend. Daher wurde die Vorrichtung gemäß der Erfindung geschaffen, die eine erhebliche Arbeitserleichterung für die Bedienungsperson bedeutet.
  • Gemäß der Erfindung besteht diese Vorrichtung aus einem Oberteil, einem die Reiter aufnehmenden Mittelteil aus gegen das Oberteil zu offenem, U-förmigem Profil und einem Unterteil, die an einem ihrer Enden mittels eines Bolzens miteinander gelenkig verbunden sind, wobei jeweils am anderen Ende dieser drei Teile am Oberteil eine jeweils einen Reiter erfassende Zunge, am Mittelteil eine den Durchtritt eines Reiters gestattende Öffnung, an welche die Reiter mittels eines von einer Feder betätigten Schiebers förderbar sind, und am Unterteil eine die Adressendruckplatte abstützende Auflageplatte gebildet sind. Dabei ist ein Gehäuse aus U-förmigem Profil in dem Mittelteil geführt und mit diesem mittels eines federbelasteten Riegels verbunden, wobei an dem Gehäuse unter Freilassung der Öffnung an seinem Bodenteil eine Stirnplatte vorgesehen ist und ferner an diesem Gehäuse ebenfalls unter Freilassung einer Durchtrittsöffnung für die Reiter gegenüber der Stirnplatte ein die Reiter führendes Magazin befestigt ist. Weiter ist an der Oberseite des Mittelteiles ein Ansatz angeordnet, der einen Haken trägt, welcher in einem allseitig geschlossenen Langloch der Zunge des Oberteiles gleitet, und an dem Ansatz des Mittelteiles ist ein Lager für eine Rolle gebildet, in der die dem Schieber mit ihrem einen Ende ergreifende Feder geführt ist, wobei das andere Ende dieser Feder an dem gegen die Gelenkverbindung der drei Teile der Vorrichtung zu gelegenen Ende des Mittelteiles befestigt ist.
  • Ferner ist jeweils das Mittelteil gegen das Oberteil und das Unterteil gegen das Mittelteil mittels einer Feder abgestützt, und am Mittelteil sowie am Unterteil ist je eine Zangenhälfte vorgesehen, mit deren Hilfe man die Reiter wieder entfernen kann.
  • Zwar ist schon eine ähnlich wie der Erfindungsgegenstand aufgebaute Zange zum Eintreiben von Klammern oder Nägeln in Werkstücke bekannt, die ebenfalls aus einem Oberteil, einem ein Magazin für die unter Federdruck stehenden Klammern tragenden Mittelteil und einem die Werkstücke abstützenden Unterteil bekannt; bei einer anderen zum Eintreiben von Klammern oder Nägeln in Werkstücke dienenden Vorrichtung ist auch die den Schieber der Klammern bewegende Feder um eine am Magazin der Klammern gehaltene Rolle geführt. Jedoch vermitteln. diese bekannten Vorrichtungen keine Anregung zu dem Vorschlag gemäß der Erfindung, auch zum Aufsetzen von Reitern auf Adressendruckplatten von einer Vorrichtung Gebrauch zu machen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird an Hand einer Zeichnung näher erläutert. Davon zeigt Abb. 1 eine Seitenansicht mit etwas aus dem Mittelteil herausgezogenem Magazin, Abb. 2 eine Draufsicht auf Abb. 1 mit abgebrochenem Oberteil, Abb. 3 einen Schnitt durch das Mittelteil.
  • Die Vorrichtung besteht aus dem U-förmig ausgebildeten Oberteil 1, dem Mittelteil 4 und dem Unterteil 14. Diese drei Teile sind jeweils an ihrem einen Ende mittels eines Bolzens 18 gelenkig miteinander verbunden. Das Oberteil 1 trägt am anderen Ende eine zum Ausstoßen der Platten aus dem Mittelteil 4 dienende Zunge 2, die ein allseitig geschlossenes Langloch 24 aufweist. Das Mittelteil 4 hat ebenfalls U-förmiges Profil und somit an der Oberseite eine Aussparung 19. An dem von dem Bolzen 18 abgelegenen Ende trägt das Mittelteil 4 einen Ansatz, an dem ein Haken 17 befestigt ist, der in dem Langloch 24 der Zunge 2 gleitet und ein Hochschnellen des Oberteiles 1 unter der Wirkung einer Feder 16, welche das Oberteil 1 und das Mittelteil 4 gegeneinander abstützt, verhindert. Im Mittelteil 4 ist ein Gehäuse 7 aus U-förmigem Profil geführt, an dem das Magazin 23 für die Reiter befestigt ist. Das Gehäuse 7 ist von einer Stirnplatte 12 abgedeckt. Zwischen dem Boden des Gehäuses 7 und der Stirnplatte 12 ist eine Öffnung 26 gebildet, durch die mittels der Zunge 2 des Oberteiles 1 die Reiter 25 ausgestoßen werden. An dem Magazin 23 ist ein Schieber 10 geführt, der die Reiter 25 zu der Öffnung 26 fördert. An dem Schieber 10 greift ein Ende einer Feder 9 an, die um eine an dem Ansatz des Mittelteiles 4, das auch den Haken 17 trägt, gelagerte Rolle 8 gelegt ist und mit ihrem anderen Ende an einer Platte 20 einhakt, die am Mittelteil 4 an seinem gegen den Bolzen 18 zu gelegenen Ende befestigt ist. Das Gehäuse 7 kann. mit dem Mittelteil 4 mittels eines Riegels 6 verbunden werden, der durch einen Schlitz 5 des Mittelteiles 4 hindurch in einen Schlitz des Bodens des Gehäuses 7 greift. Der Riegel 6 ist mit einem Stift 22 verbunden, der durch das Mittelteil 4, die Platte 20 und ein Loch 3 des Oberteiles 1 greift. Zwischen dem Kopf dieses Stiftes 22 und der Platte 20 ist eine Druckfeder 21 angeordnet. Durch einen Druck auf dem Stift 22 klinkt der Riegel 6 aus dem Gehäuse 7 aus. Das Mittelteil 4 ist gegen das Unterteil 13 mittels einer Feder 15 abgestützt. Am Mittelteil 4 und am Unterteil 13 sind Zangenhälften 14 vorgesehen, mit denen man die Reiter von den. Druckplatten entfernen kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Aufsetzen von Reitern auf Adressendruckplatten, gekennzeichnet durch ein Oberteil (1), ein die Reiter (25) aufnehmendes MitteIstück (4) aus gegen das Oberteil (1) zu offenem, U-förmigem Profil und ein Unterteil (13), die an einem ihrer Enden mittels eines Bolzens (18) miteinander gelenkig verbunden sind, wobei jeweils am anderen Ende dieser drei Teile (1, 4, 13) am Oberteil (1) eine jeweils einen Reiter (25) erfassende Zunge (2), am Mittelteil (4) eine den Durchtritt eines Reiters (25) gestattende Öffnung (26), an welche die Reiter mittels eines von einer Feder (9) betätigten Schiebers (10) förderbar sind, und am Unterteil (13) eine die Adressendruckplatte abstützende Auflagefläche gebildet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein. Gehäuse (7) aus U-förmigem Profil in dem Unterteil (4) geführt und mit diesem mittels eines federbelasteten Riegels (6) verbunden ist, wobei an dem Gehäuse (7) unter Freilassung der Öffnung (26) an seinem Boden eine Stirnplatte (12) vorgesehen ist und ferner an diesem Gehäuse (7) ebenfalls unter Freilassung einer Durchtrittsöffnung für die Reiter gegenüber der Stirnplatte (12) ein die Reiter (25) führendes Magazin (23) befestigt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite des Mittelteiles (4) ein Ansatz angeordnet ist, der einen Haken (17) trägt, welcher in einem allseitig geschlossenen Langloch (24) der Zunge (2) des Oberteiles (1) gleitet.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ansatz des Mittelteiles (4) ein. Lager für eine Rolle (8) gebildet ist, in der die den Schieber (10) mit ihrem einen Ende ergreifende Feder (9) geführt ist, wobei das andere Ende dieser Feder (9) an dem gegen die Gelenkverbindung der drei Teile der Vorrichtung (1, 4, 13) zu gelegenen Ende des Mittelteiles (4) befestigt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den, Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils das Mittelteil (4) gegen das Oberteil (1) und das Unterteil (13) gegen das Mittelteil (4) mittels einer Feder (15,16) abgestützt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Mittelteil (4) und am Unterteil (13) je eine Zangenhälfte (14) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 537 099; britische Patentschrift Nr. 705 230.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE537099C (de) * 1929-06-19 1931-10-30 Max Vogel Heftzange
GB705230A (en) * 1951-03-15 1954-03-10 Henry Arno Granfield Nail or staple feeding and driving devices

Patent Citations (2)

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