DE1115511B - Maschine zur Erddaempfung - Google Patents

Maschine zur Erddaempfung

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DE1115511B
DE1115511B DEW25298A DEW0025298A DE1115511B DE 1115511 B DE1115511 B DE 1115511B DE W25298 A DEW25298 A DE W25298A DE W0025298 A DEW0025298 A DE W0025298A DE 1115511 B DE1115511 B DE 1115511B
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Germany
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drum
sieve
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comminuting
driven
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Pending
Application number
DEW25298A
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English (en)
Inventor
Walter Widmer
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G11/00Sterilising soil by steam

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zur Erddämpfung für Garten- und Ackerbaubetriebe jener bekannten Art, welche mindestens eine drehend angetriebene, etwas geneigt angeordnete und am inneren Umfang mit Vorsprüngen, Schaufeln u. dgl. versehene Trommel und eine Zerkleinerungseinrichtung für die behandelte Erde aufweisen, wobei durch die Trommel in der Längsrichtung heiße Gase strömen, welche die bei der Drehung die Trommel mehrfach durchfallende Erde erhitzen und dämpfen, wodurch sie von tierischen und pflanzlichen Schädlingen befreit wird, ohne daß die Erde selbst verbrennt oder ihre für Kulturzwecke wichtigen Bodenbakterien vernichtet werden.
Bei diesem Dämpfvorgang ist es von besonderer Wichtigkeit, daß die behandelte Erde die Trommel nicht in Knollenform verläßt, da solche Knollen den Anforderungen, die an Gärtnererde hinsichtlich Luftdurchlässigkeit gestellt werden, nicht entsprechen. Die Erfindung löst die Aufgabe, eine Maschine zur Erddämpfung zu schaffen, die eine absolut knollenfreie, lockere, sterilisierte Erde abgibt.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die hoch erhitzbare Zerkleinerungseinrichtung für Erdknollen am Austrittsende der Trommel angeordnet ist. Die Trommel ist vorzugsweise an ihrem Austrittsende als Siebtrommel ausgebildet, und mit dem unteren Teil der Siebtrommel wirkt ein hierzu relativ bewegtes Organ, z. B. eine schneller angetriebene Walze, ein hin und her bewegtes zweites Sieb oder eine ähnlich wirkende Einrichtung zur Zerkleinerung der Erdknollen zusammen.
Die hauptsächliche Zerkleinerung des behandelten Erdgutes erfolgt schon gleichzeitig mit dem Dämpfen und Sterilisieren während des Durchlaufes durch die sich drehende Trommel, welche die Erde dauernd anhebt und zwingt, durch die heißen Gase zu fallen, welche die Trommel durchströmen. Eventuell noch verbleibende Erdknollen werden in der am Trommelende angebrachten Zerkleinerungseinrichtung zerkrümelt, wobei sie durch die innige Berührung mit den Zerkleinerungswerkzeugen, welche durch Wärmestrahlung von der Flamme und Wärmeleitung von den übrigen Teilen der Trommel her eine ausreichend hohe Temperatur aufweisen, ebenfalls sterilisiert werden. Dazu kommt noch die beim Austritt aus der Trommel bewirkte Vermischung dieser Teilchen mit der weitaus überwiegenden Menge der schon beim Durchgang durch die Trommel bereits zerkleinerten und durch die heißen Gase erhitzten Erdkrumen, welche ebenfalls eine Erhitzung und ergänzende Steri-Maschine zur Erddämpfung
Anmelder:
Walter Widmer, Basel (Schweiz)
Vertreter: Dr. R. Hempel, Patentanwalt,
Schussenried (Württ), Berengerstr. 12
Walter Widmer, Basel (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
lisation der aus der Zerkleinerungseinrichtung austretenden Erdteilchen bewirkt.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren als Beispiel dienenden Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 in vereinfachter Darstellung eine fahrbare Erddämpfungsmaschine in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Ende der Trommel mit der Zerkleinerungseinrichtung,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie IH-III in Fig. 2,
Fig. 4 eine andere Ausführung einer Zerkleinerungseinrichtung im Längsschnitt durch das Trommelende und teilweise in Ansicht.
Die in der Fig. 1 dargestellte Maschine besitzt einen auf Rädern 1 fahrbaren Rahmen 2, welcher den Motor 3 und einen um die Achse 4 verschwenkbaren Rahmen 5 trägt. Auf dem Schwenkrahmen 5 ist eine Trommel 7 leicht geneigt und drehbar gelagert, welche mit ihrem im Durchmesser vergrößerten Ende 8 in eine am Schwenkrahmen 5 befestigte Haube 10 einragt. Auf der Haube 10 sind Stangen 11 angeordnet, an welchen ein Ölbrenner 12 in Längsrichtung der Trommel 7 verstellbar befestigt ist. Beim Vorgang der Erddämpfung werden in bekannter Weise mittels des Ölbrenners 12 heiße Gase erzeugt, welche die Trommel 7 in Richtung zur Einfüllöffnung 14 durchströmen und dort austreten. Das Erdreich wird der Trommel über eine Siebeinrichtung 15 zugeführt, welche vom Motor 3 über die Welle 17 und einen Kurbeltrieb mit Pleuelstange 18 angetrieben ist. Die Siebeinrichtung besitzt Siebe für die Grob- und Feinsortierung des Erdreiches, durch welche z. B. Steine u. dgl. ausgeschieden werden. Die durch die Gitter tretende Menge des Erdreiches wird durch die Schwingungszahl des schwingend bewegten Gitters 15
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beeinflußt, so daß die Trommel 7 nahezu konstant mit Erdreich beschickt wird.
Je nach der Konsistenz und Menge des in die Trommel eingeführten Erdreiches ist es manchmal unvermeidbar, daß bei der Umwälzung innerhalb der Trommel Erdknollen entstehen, welche unter dem Einfluß der heißen Gase an der Oberfläche verkrusten und hart werden. Solche Erdknollen vermindern stark den Wert der aufbereiteten Erde. Solche sich bildende Knollen werden durch die am Trommelende angebrachte Einrichtung zerkleinert.
Die Zerkleinerungseinrichtung besteht bei dem in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer auswechselbar in den erweiterten Teil 8 der Trommel eingesetzten Siebtrommel 20, welche den gleichen Innendurchmesser aufweist wie die Trommel 7. Innerhalb der Siebtrommel 20 befinden sich die aus keramischem Material bestehende Düse 21 des Ölbrenners 12, eine Haube 22, welche das Erdreich vor dem unmittelbaren Eindringen in die Flamme schützt, und ein Glührohr 23 zum Zünden der eventuell erloschenen Flamme. Unterhalb dieser Teile ist eine Trommel 24 aus scharfkantigem Streckmetallgitter angebracht, deren Achse 25 in einer Hülse 26 drehbar gelagert ist und am äußeren Ende eine Stufenscheibe 27 für den Drehantrieb trägt. Die Gittertrommel 24 erhält einen Antrieb in entgegengesetzter Richtung zum Drehantrieb der Trommel (Fig. 3), so daß die eventuell in der Siebtrommel 20 befindlichen Knollen von der Gittertrommel erfaßt und zerrieben werden müssen. Die Gittertrommel 24 erhält zweckmäßig eine weit größere Umdrehungszahl als die Trommel 7. An Stelle der Gittertrommel 24 können auch andere scharfkantige zylindrische Werkzeuge, z. B. eine aus sternförmigen Blechen zusammengesetztes oder mit Schlaghämmern versehenes walzenartiges Werkzeug, verwendet werden. Das zerkleinerte Erdreich fällt auf den erweiterten Trommelteil 8 und an dessen Ende nach unten.
Um eventuelle Störungen leicht beheben zu können, sitzen der Ölbrenner 12 samt Zubehör 21 bis 23 und die Trommel 24 an einem Schild 30, das mittels Reibern 31 an der Haube 10 befestigt ist und einen großen Griffbügel 32 zur Erleichterung der Montage besitzt. Um den Brenner und Entknoller zu reinigen, braucht man nur die Reiber 32 zur Seite zu drehen und kann dann mittels des Bügels 32 das ganze Aggregat herausheben.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel (Fig. 4) sind die Öffnungen oder Maschen der Siebtrommel 20 im Endteil 20' wesentlich größer als im Anfangsteil. Unter dem Siebtrommelteil 20' ist ein weiteres gewölbtes Sieb 35 vorgesehen, das sich in einem kleinen Abstand vom Sieb 20' außerhalb desselben befindet, am Schild 10 gelagert ist und über eine vom Trommelantrieb her angetriebene Nockenwalze 36 unter Zwischenlage eine Rückholfeder 37 in Rüttelbewegung versetzt wird. Die Öffnungen oder Maschen des Rüttelsiebes 35 entsprechen in ihrer Größe den Öffnungen des Teiles 20 der Siebtrommel. Die aus der Trommel kommenden Knollen fallen dann durch die Maschen des Siebtrommelteiles 20' auf das Rüttelsieb und werden bei dessen Bewegung durch die Kanten der Siebe 20' und 35 zerrieben.

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Maschine zur Erddämpfung mit einer drehend angetriebenen, von heißen Gasen in Längsrichtung durchströmten, geneigt angeordneten und an ihrem inneren Umfang mit Vorsprüngen, Schaufeln u. dgl. versehenen Trommel und einer Zerkleinerungseinrichtung für die in dem Gut vorhandenen Erdknollen, dadurch gekennzeichnet, daß die hocherhitzbare Zerkleinerungseinrichtung am Austrittsende der Trommel angeordnet ist.
2. Maschine nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel an ihrem Austrittsende als Siebtrommel (20) ausgebildet ist und mit dem unteren Teil der Siebtrommel die hierzu relativ bewegte Zerkleinerungseinrichtung (24, 35) für die Erdknollen zusammenwirkt.
3. Maschine nach Annspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebtrommel (20) durch einen erweiterten Teil (8) der vollwandigen Trommel im Abstand ummantelt ist.
4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Zerkleinerungsorgan eine mit größerer Umfangsgeschwindigkeit als die Siebtrommel angetriebene, vom freien Trommelende her in das Trommelinnere einragende Gittertrommel (24) dient.
5. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Zerkleinerungsorgan ein hin und her bewegtes Sieb (35) dient, das den unteren Teil der Siebtrommel im geringen Abstand ummantelt und kleinere Öffnungen aufweist als der gegenüberliegende Teil (20') der Siebtrommel.
6. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Zerkleinerungsorgan ein mit vielen Spitzen oder Schlaghämmern- versehenes, drehend angetriebenes, vom freien Trommelende her in diese am unteren Teil einragendes, walzenartiges Werkzeug dient.
7. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerkleinerungseinrichtung (24, 35) und der für die Erzeugung heißer Gase dienende Ölbrenner (12) an einem gemeinsamen Schild (30) befestigt sind, das abnehmbar am Trommelende montiert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 951 963.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 709/109 10.61
DEW25298A 1959-03-28 1959-03-28 Maschine zur Erddaempfung Pending DE1115511B (de)

Priority Applications (1)

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DEW25298A DE1115511B (de) 1959-03-28 1959-03-28 Maschine zur Erddaempfung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4670480A1 (de) 2024-06-25 2025-12-31 Richard Rupprecht GmbH Vorrichtung mit rüttelsieb und beheizbarer mischtrommel zur thermischen behandlung von schüttgut

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE951963C (de) * 1953-12-04 1956-11-08 Walter Widmer Anordnung zum Daempfen von Kulturerde

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4670480A1 (de) 2024-06-25 2025-12-31 Richard Rupprecht GmbH Vorrichtung mit rüttelsieb und beheizbarer mischtrommel zur thermischen behandlung von schüttgut
DE102024002068A1 (de) * 2024-06-25 2026-01-08 Herbert Wörner Gärtnerei GmbH Vorrichtung mit Rüttelsieb und beheizbarer Mischtrommel zur thermischen Behandlung von Schüttgut und Verfahren hier

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