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Wolfartige Schneidvorrichtung für Fleisch od. dgl.
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mantel, Fig. 3 im teilweisen Längsschnitt den Schneidkopf der Vorrichtung, Fig. 4 im teilweisen Längsschnitt die in den Fig. 2 und 3 gezeigten Teile in zusammengebautem Zustand, Fig. 5 einen teilweisen Längsschnitt der erfindungsgemässen Vorrichtung in vergrössertem Massstab.
Gemäss Fig. 1 ist auf der Antriebswelle a eines in einem Gehäuse b untergebrachten und nicht dargestellten Elektromotors ein Schneidkopf c mit einem ringförmig ausgebildeten Kranz von Messern d (Fig. 2) drehbar aufgesetzt. Dieser ist, wie insbesondere Fig. 5 deutlich zeigt, in einem im Querschnitt entsprechend dimensionierten äusseren Schneidring e angeordnet, dessen Schneidkanten f jenen der Messer d entgegengerichtet sein können. Der Schneidkopf c und der Schneidring e sind in einem Gehäuse g untergebracht, auf das ein feststehender Einwurftrichter h aufgesetzt ist.
Die Zeichnung, insbesondere die Fig. 4 und 5, lässt erkennen, dass in den Schneidkopf c ein Lochzylinder n eingesetzt ist, der einstückig in einen oberhalb der Messer d angeordneten Kegelstumpfmantel i übergeht. Dieser verengt sich nach oben und reicht mit seiner Oberkante bis unmittelbar unter das untere Ende des Einwurftrichters h, mit dessen unterem Durchmesser er hier übereinstimmt.
Der aus dem Kegelstumpfmantel i und dem Lochzylinder n bestehende Zuführungsbehälter für das Schneidgut ist in Fig. 2 in grösserem Massstab für sich allein und in Fig. 4 in zusammengebautem Zustand mit dem in Fig. 3 vergrössert gezeigten Schneidkopf c dargestellt.
Danach ruht der mit einem Boden k versehene Lochzylinder n auf dem Boden des Schneidkopfes c und ist an diesem durch einige Schrauben m leicht lösbar befestigt. Der Lochzylinder n weist über seinem Umfang verteilte Durchbrechungen o auf, die in ihrer Breite und Teilung den Lücken zwischen den Zähnen d des Schneidkopfes c entsprechen und mit diesen fluchten. Der Lochzylinder geht in seiner oberen Verlängerung in einen konischen Teil i über, der mit einem Teil seiner Wandstärke die Oberkanten der Messer d ab- bzw. überdeckt. Der halbe Öffnungswinkel ex dieses kegelstumpfförmigen Hohlkörperteiles i, gemessen zwischen dessen Längsachse und dessen Innenwandung, beträgt etwa 100.
Wird eine solche Vorrichtung durch den Trichter h mit Schneidgut, z. B. Fleisch, beschickt, so ge- langt dieses in den vom Lochzylinder n, dessen Boden k und dem Kegelstumpfmantel i gebildeten Behälter und wird durch die Wirkung der Zentrifugalkraft gegen die sich nach unten konisch erweiternde Innen- wandung des Kegelstumpfmantels i gedrückt. Dabei wird es von diesem in der Drehung mitgenommen und durch die Hangabtriebskomponente der Zentrifugalkraft beschleunigt ohne Bildung von Brücken oder Luftblasen kontinuierlich in den Bereich des Lochzylinders n gefördert.
Sobald es auf diesem Wege die Durch- brechungen o erreicht, dringt es unter erhöhter Zentrifugalkraft in diese ein und wird, nunmehr praktisch schlupffrei mitgenommen bzw. durch diese Durchbrechungen sowie durch den Schneidkopf c hindurchgefördert und von den Messern d und den Messern f des äusseren Schneidringes e fein zerkleinert. Seine Abführung aus der Vorrichtung erfolgt dann durch die Auslaufrinne q.
Wie die Fig. 2 und 4 zeigen, kann die Innenwandung des Kegelstumpfmantels i Mitnehmerelemente, z. B. axial verlaufende Rippen r, aufweisen, die die Mitnahme des Gutes in der Drehbewegung unterstützen.
In den gleichen Figuren sind auch auf der Aussenfläche des Kegelstumpfmantels i schräggestellte Rip- pen oder Nuten s angedeutet, die das aus dem Schneidkopf c austretende Schneidgut mit Sicherheit nach unten ablenken und sein Hochsteigen an der Aussenwandung des Kegelstumpfmantels verhindern.
PATENTANSPRÜCHE : 1. Wolfartige Schneidvorrichtung für Fleisch od. dgl. mit einem gegen äussere Messer umlaufenden, zylindrischen Schneidkopf und einem mit umlaufenden, sich nach unten erweiternden Hohlkegel für die Schneidgutzuführung, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidkopf (c) auf der lotrechten Antriebswelle (a) sitzt und einen von seinen etwa senkrechtstehenden Messern (d) umschlossenen, mit umlaufenden Lochzylinder (n) trägt, dessen Löcher (o) mit den Lücken zwischen den Messern (d) fluchten, und dass der Lochzylinder (n) unmittelbar in den sich nach oben verjüngenden Hohlkegelstumpf (i) einstückig übergeht, dessen obere Öffnung als Einfüllöffnung dient und der zusammen mit dem Lochzylinder (n) und dem Schneidkopf (c) einen Behälter zur Aufnahme des Schneidgutes bildet,
dessen kegelige Innenwandung unter der Wirkung der Zentrifugalkraft eine das Gut in den Messerbereich fördernde Hangabtriebskomponente ergibt.