DE1111995B - Flammspritzpistole - Google Patents

Flammspritzpistole

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DE1111995B
DE1111995B DEC15655A DEC0015655A DE1111995B DE 1111995 B DE1111995 B DE 1111995B DE C15655 A DEC15655 A DE C15655A DE C0015655 A DEC0015655 A DE C0015655A DE 1111995 B DE1111995 B DE 1111995B
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Germany
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spray
gun
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housing
air
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DEC15655A
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English (en)
Inventor
Heinrich Wolf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/16Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
    • B05B7/20Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion
    • B05B7/201Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle
    • B05B7/205Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle the material to be sprayed being originally a particulate material

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Flammspritzpistole Die Erfindung bezieht sich auf eine Flammspritzpistole für Farben, Kunststoffe und Spritzmassen mit einem am Pistolengehäuse angebrachten, beheizbaren Spritzgutbehälter, einer über eine Spritzgutzuleitung in Verbindung stehenden, durch ein von Hand zu betätigendes Ventil regelbaren Spritzdüse und einer durch das Pistolengehäuse und den Pistolengriff hindurchgeführten Zuleitung für Spritzluft.
  • Bekannte Flammspritzpistolen obiger Art sind so ausgebildet, daß bei ihnen die Spritzmasse durch einen an der Spritzdüse vorbeigeführten Preßluftstrom angesaugt und auf die zu bespritzende Oberfläche befördert wird. Ein Teil der über enge Zuleitungen herangeführten Preßluft wird dabei zugleich auch zur Versorgung der Brenner mit Verbrennungsluft verwendet. Die Verlegung der zahlreichen Zuleitungen für Preßluft und Brenngas bedingt einen verhältnismäßig komplizierten Aufbau. Vor allem ist aber bei diesen bekannten Flammspritzpistolen von Nachteil, daß die über enge Zuleitungen an die Spritzdüse herangeführte Preßluft sich bei ihrem Eintreten in den die Spritzdüse umgebenden Ringkanal stark ausdehnt, mithin durch die dabei auftretende Expansionskälte eine erhebliche Kühlung der Spritzdüse bewirkt. Das bedingt erhöhte Brennleistungen, vermehrten Brenngasverbrauch und einen gesonderten Lufterhitzer, der hohen Luftdrücken gewachsen ist.
  • Es sind auch bereits Spritzvorrichtungen bekannt, bei denen der Querschnitt der die Spritzluft heranführenden Zuleitung größer ist als der Querschnitt der die Spritzdüse umgebenden Spritzluftleitungsteile. Dabei wird als Ummantelung für die Spritzluftzuleitung teilweise das Pistolengehäuse einschließlich des Pistolengriffes verwendet. Diese bekannten Vorrichtung ,en arbeiten jedoch mit vorgewärmter Preßluft bzw. vorgewärintem gasförmigem Druckt2 mittel. Bei den bisher üblichen Flammspritzanlagen wird vielfach das Spritzgut auf seinem Wege zwischen Spritzdüse und zu bespritzender Oberfläche durch einen um die Spritzdüse gelegten Ring oder Flammenmantel wieder aufgewärmt. Die höchste Temperatur entsteht dabei nicht auf der Spritzfläche, sondern in unmittelbarer Nähe der Düse. Demzufolge kann beim Spritzen nur mit kleiner Flamme gearbeitet werden, da sonst überhitzungen des Spritzgutes auftreten würden. Eine Vorwärmung des Untergrundes der zu bespritzenden Oberfläche ist dabei nicht möglich. Vielmehr muß zunächst das Vorwärmen und Trocknen des Untergrundes mit großer Flamme und danach das Spritzen mit kleiner Flamme vorgenommen werden, woran sich noch ein Nachschmelzen mit großer Flamme anzuschließen hat. Es sind also insgesamt drei Arbeitsgänge erforderlich.
  • Es wurde nun gefunden, daß man bei einer Flammspritzpistole der eingangs genannten Art mit nicht vorgewärmter Spritzluft arbeiten kann und die vorgenannten drei Arbeitsgänge sich dabei zu einem einzigen Arbeitsgang vereinigen lassen, wenn - wie das die Erfindung vorsieht - in bekannter Weise der gesamte Querschnitt des Pistolengehäuses sowie des rohrförmigen Pistolengriffes als Raum für die Heranführung unvorgewärmter, entspannter Spritzluft oder entsprechenden Gebläsewindes an die Spritzdüse ausgebildet ist, auf dem Pistolengehäuse ein die Spritzgutzuleitung beheizender Brenner angeordnet ist und zu beiden Seiten des die Spritzdüse umschließenden Pistolenmundstückes zwei Rohrbrenner vorgesehen sind. Die Spritzgutzuleitung besteht dabei vorteilhaft aus einem schräg durch das vordere Pistolengehäuse hindurchgeführten und dort befestigten Verbindungsrohr, das an seinem oberen Ende den Spritzgutbehälter und an seinem unteren Ende die Spritzdüse trägt, während der die Spritzgutzuleitung beheizende Brenner eine durch ein Ventil regelbare Brenngaszuleitung aufweist, die innerhalb des Pistolengehäuses verlegt ist.
  • Zur Zerstäubung des Spritzgutes wird also keine vorgewärmte Preßluft benötigt, sondern lediglich Gebläsewind oder vor Eintritt in die Spritzpistole entspannte Preßluft verwendet. Dabei wird in an sich bekannter Weise der gesamte Querschnitt des Pistolengehäuses sowie des rohrförmic.,en Pistolengriffes als Raum für die Heranführung der unvorgewärmten Luft benutzt. Die bei bekannten Spritzanlagen sonst zur Kompensation der Expansionskälte der Preßluft notwendige Vorwärmung der letzteren entfällt also. Die Spritzdüse wird nicht, wie bisher üblich, durch vorgewürmte Luft erhitzt, sondern einmal durch das heiße Spritzgut, das in sie aus, der durch den Brenner beheizten Zuleitung gelangt. Zum anderen erfolgt die Erhitzung der Spritzdüse durch Wärmeleitung von den durch die vorgesehenen Brenner erhitzten Teilen, insbesondere von der mit der Spritzdüse verbundenen Spritzgutzuleitung. Die kalte Zerstäuberluft vermischt sich erst in der Spritzöffnung der Pistole mit dem heißen Spritzgut und wird dort auf die notwendige Temperatur erwärmt. Die zu beiden Seiten des die Spritzdüse umschließenden Pistolenmundstückes angeordneten Rohrbrenner sind zweckmäßig derart schräg zueinander gestellt, daß ihre Flammstrahlen etwa auf der zu bespritzenden Oberfläche mit der Spritzmasse zusammenfallen. Die größte Temperatureinwirkung auf das Spritzgut wird dadurch nach vorn auf die genannte Oberfläche verlegt, so daß, ohne überhitzung des Spritzgutes, laufend mit großer Flamme gearbeitet werden kann. Das Spritzgut wird nur im Augenblick des Auftreffens auf die zu bespritzende Fläche mit der Flamme aufgeschmolzen. Vorwärmen des Untergrundes, Spritzen und Nachschmelzen fallen also zu einem einzigen Arbeitsgang zusammen. Durch das Aufschmelzen des Spritzgutes auf die zu bespritzende Fläche wird zugleich die bestmögliche Haftung des Spritzgutes auf. der Fläche erreicht.
  • Die Flammspritzpistole gemäß der Erfindung zeichnet sich ferner durch ihren einfachen Aufbau aus. Dadurch, daß in an sich bekannter Weise der Querschnitt des Pistolengehäuses sowie des Pistolengriffes als Raum für die Heranführung der erfindungsgemäß unvorgewärmten Spritzluft ausgenutzt wird, entfallen besondere Spritzluftzuleitungen. Der zur Beheizung der Spritzgutzuleitung dienende Brenner ist ein Topfbrenner, der nach Art eines Bunsenbrenners ohne besondere Luftzufuhrleitung ausgebildet ist. Wenn die Spritzgutzuleitung aus dem bereits genannten, schräg durch das vordere Pistolengehäuse hindurchgeführten und dort befestigten Verbindungsrohr besteht, das an seinem oberen Ende den Spritzgutbehälter und an seinem unteren Ende die Spritzdüse trägt, so erwärint der Brenner durch Wärmeleitung sowohl den Spritzgutbehälter als auch die Spritzdüse und über letztere zugleich auch die an der Spritzdüse vorbeigeführte Spritzluft.
  • Weitere Einzelheiten der neuen Flammspritzpistole seien an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben. Dabei zeigt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die Spritzpistole und Fig. 2 eine Aufsicht auf die Pistole in verkleinertem Maßstab.
  • Die neue Hammspritzpistole besteht im wesentgen Gehäuse 1 und dem lichen aus dem rohrförmig unter entsprechendem Winkel dazu angeordneten -, ebenfalls von einem Rohrstück gebildeten Griffgehäuse 2. Das Gehäuserohr 1 ist vorn mit einem aufgeschraubten Mundstück 3 versehen, das eine zentral angeordnete Spritzöffnung 4 besitzt. Im vorderen Teil des Gehäuserohres 1 ist ein schräe hindurchgeführtes und mit dem Gehäuse fest verbundenes Zuleitungs-bzw. Verbindungsrohr 5 angeordnet, an welchem oben der nicht dargestellte Spritzgutbehälter anzuschrauben ist und welches an seinem unteren Teil die zentral im Gehäuserohr 1 angeordnete Spritzdüse 6 träa . Letztere besteht aus einem mit dem Rohr 5 fest Ilt verbundenen Mittelstück 7, einer darin eingeschraubten Düsenkappe 8 und einem rückseitig angeordneten Führungs- und Verschlußstück 9, in welchem eine Nadelstange 10 axial verschieblich geführt ist, die an ihrem vorderen Ende 11 zugespitzt ist und zusammen mit der Düsenkappe 8 ein Nadelventil bildet. Die Nadelstange 10 ragt mit ihrem rückwärtigen Teil 13 in eine Führungsbohrung, die in einem das Gehäuserohr 1 rückwärtig abdeckenden Abschlußstück 15 vorgesehen ist. Durch eine Schraube 14 kann der Verstellhub der Nadelstange 10 nach rückwärts begrenzt werden und damit auch die maximale Offenstellung des von den Teilen 8 und 11 gebildeten Nadelventils der Spritzdüse 6. Die Nadelstange 10 ist ferner mit einem bundartig ausgebildeten Anschlag in Gestalt zweier Rändehnuttern 16 versehen, die auf dem Gewinde 12 der Nadelstange verstellbar sind und sich an einer um den rückwärtigen Teil 13 der Nadelstange herum angeordneten Druckfeder 17 abstützen. Vor dem Anschlag 1,6 liegt ein Hebel 18 mit seinem gabelförmigen Ende 19 an. Der Hebel 18 ist in einem oberhalb des Gehäuserohres 1 angeordneten Lager 20 schwenkbeweglich gelagert und über den Gelenkbolzen 21 mit dem am Rohrgehäuse 1 seitlich nach unten vorbeigeführten Handabzug 22 fest verbunden. Bei Betätigen des Abzuges 22 in der eingezeichneten Pfeilrichtung wird der Hebel 18 in gleichem Sinne verschwenkt, wodurch die Nadelstange 10 nach rückwärts verschoben und dadurch das von den Teilen 8 und 11 gebildete Nadelventil mehr oder weniger weit geöffnet wird.
  • Oben auf dem Gehäuserohr 1 ist in unmittelbarer Nähe des Zuleitungs- bzw. Verbindungsrohres 5 ein Topfbrenner 23 vorgesehen, der das Rohr 5 sowie die mit ihm wärmeleitend verbundene Spritzdüse 6 wie auch den Spritzgutbehälter beheizt. Der Topfbrenner 23 ist nach Art eines Bunsenbrenners ausgebildet und demzufolge lediglich mit einer Brenngasleitung 24 versehen, die innerhalb des Gehäuserohres 1 verlegt ist und zu einem Ventil 25 führt, dessen Durchgangsquerschnitt durch eine Verstellschraube 26 zu regeln ist.
  • Wie Fig. 2 zeigt, sind zu beiden Seiten des die Spritzdüse 6 umschließenden' Pistolenmundstückes 3 noch weitere Rohrbrenner 27, 28 angeordnet, die vorzugsweise in einem solchen Winkel zueinander angeordnet sind, daß ihre Flammstrahlen erst auf der zu bespritzenden Oberfläche mit der Spritzmasse zusammentreffen. Die Rohrbrenner 27, 28 sind ebenso wie der Topfbrenner 23 lediglich mit einer Brenngaszuleitung 29 ausgerüstet, die gleichfalls innerhalb des Gehäuserohres 1 verlegt ist und zu einem durch eine Verstellschraube 30 regelbaren Ventil führt. Die beiden Brenngaszuleitungen 24 und 29 sind über die ihnen zugeordneten Regelventile an eine gemeinsame Gaszuleitung 31 anzuschließen, die wiederum innerhalb des Pistolengehäuses, nämlich im Griffrohr 2 angeordnet ist. Auf dem rückwärtigen Teil des Gehäuserohres 1, gegenüber dem Rohr 2, befindet sich noch ein Anschlußrohr 32, von welchem z. B. mittels eines Gummischlauches nach oben in den Spritzgutbehälter Winddruck eingeleitet werden kann, um einen besseren Spritzguttransport zur Düse zu gewährleisten.
  • Wie insbesondere Fig. 1 zeigt, steht praktisch der gesamte Innenquerschnitt des Pistolengehäuses 1 und 2 für die Zufuhr der Spritzluft zur Verfügung, so daß letztere entspannt an die Spritzdüse 6 herangeführt werden kann. Ebensogut kann die Pistole aber auch mit üblichem Gebläsewind betrieben werden. Infolge des großen Zuleitungsquerschnitts für die entspannte Spritzluft bzw. Gebläsewind wird letztere beim Passieren des zwischen der Düsenkappe 8 und dem Mundstück 3 befindlichen Ringschlitzes nicht wie bei den bekannten Geräten expandiert, sondern vielmehr komprimiert. Auf diese Weise ist es möglich, das Gerät mit verhältnismäßig geringer Brennerleistung zu betreiben, da die Speitzdüse durch die sie passierende entspannte Spritzluft oder Gebläsewind nur verhältnismäßig gering gekühlt wird. Ihre indirekte Beheizung durch den Topfbrenner 23 und durch die Wärmeleitung des Rohres 5 hat sich als durchaus ausreichend erwiesen, ebenso auch die indirekte Beheizung des Spritzgutbehälters. Die Brennerflammen sowohl des Brenners 23 als auch der Rohrbrenner 27 und 28 lassen sich durch die Ventilstellschrauben 26 bzw. 30 kontinuierlich regeln. Gegebenenfalls können die Brenner auch noch ihrerseits bezüglich ihrer unmittelbaren Luftzufuhr in der bei Bunsenbrennem bekannten Weise verstellt werden. Da die Brennerflammen wenigstens zum Teil innen brennen, sind sie windgeschützt.
  • Die neue Flammspritzpistole kann wahlweise zum Heiß- wie auch Kaltspritzen von Spritzgut verschiedenster Art verwendet werden. Dabei ist es von Vorteil, daß die Pistole hierfür nicht umgebaut zu werden braucht; vielmehr genügt es, die Brenner ein- oder abzustellen. Der überaus einfache Aufbau der neuen Spritzpistole bringt es mit sich, daß sie gegebenenfalls auch als einfaches Spritzgußteil hergestellt werden kann, wodurch die Pistole noch leichter und damit ihre Handhabung weiter verbessert wird.
  • Die neue Flammspritzpistole kann auch noch dahingehend abgewandelt werden, daß im vorderen Teil des Gehäuserohres 1 unterhalb des Lagers 20 ein vorzugsweise durch den Abzugshebel 22 zu betätigendes Regelventil vorgesehen ist, welches ein Zumischen von Gas zur Spritzluft ermöglicht, wobei dann dieses Gas-Luft-Gemisch durch die beiden Brenner 27 und 28 gezündet werden kann. Auf diese Weise kann man eine noch größere Brenner- bzw. Flitzeleistung erreichen, die besonders dann von Vorteil ist, wenn die zu bespritzende Fläche vor dem Aufspritzen getrocknet und vorgewärmt werden soll, wie es z. B. bei im Winter durchzuführenden Arbeiten vielfach erforderlich ist. Das das Zumischen des Gases zur Spritzluft ermöglichende Regelventil ist zweckmäßig so ausgebildet, daß die Pistole in der einen Stellung des Handhebels 22 normal brennt, beim Betätigen des Hebels 22 bis zum Druckpunkt mit großer Flamme brennt, während beim weiteren Durchdrücken des Hebels 22 das Regelventil geschlossen und das Nadelventil 8, 11 geöffnet wird, so daß dann die Pistole zum Aufspritzen der Farbe od. dgl. wieder mit der normalen Brennerleistung arbeitet. Der Einbau eines solchen Regelventils erfordert keine weiteren Abänderungen der Flammspritzpistole, weil das der Spritzluft zuzumischende Gas der ohnehin vorhandenen, zu den Brennem 27 und 28 führenden Gaszuleitung 29 entnommen werden kann.
  • Soll das neue Flammspritzgerät an eine Preßluftleitung angeschlossen werden, so ist es vorteilhaft, am unteren Ende des Griffrohres 2 eine Preßluftdüse mit Injektorwirkung vorzusehen, die die zugeführte Preßluft in entspannte Luft umwandelt. Eine solche Preßluftdüse kann z. B. die in Fig. 1 a dargestellte Ausbildung besitzen, bei der die eigentliche Düse 33 in einem Einsatzstück 34 vorgesehen ist, das einen Preßluftanschluß 35 sowie Bohrungen 36 zum Ansaugen der Luft aufweist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Flammspritzpistole für Farben, Kunststoffe und Spritzmassen mit einem am Pistolengehäuse angebrachten, beheizbaren Spritzgutbehälter, mit einer über eine Spritzgutzuleitung in Verbindung stehenden, durch ein von Hand zu betätigendes Ventil regelbaren Spritzdüse und mit einer durch das Pistolengehäuse und den Pistolengriff hindurchgeführten Zuleitung für Spritzluft, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise der gesamte Querschnitt des Pistolengehäuses (1) sowie des rohrförmigen Pistolengriffes (2) als Raum für die Heranführung unvorgewärmter, entspannter Spritzluft oder entsprechenden Gebläsewindes an die Spritzdüse (6) ausgebildet ist, auf dem Pistolengehäuse (1) ein die Spritzgutzuleitung (5) beheizender Brenner (23) angeordnet ist und zu beiden Seiten des die Spritzdüse (6) umschließenden Pistolenmundstückes (3) zwei regelbare Rohrbrenner (27, 28) vorgesehen sind.
  2. 2. Flammspritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzgutzuleitung aus einem schräg durch das vordere Pistolengehäuse (1) hindurchgeführten und dort befestigten Verbindungsrohr (5) besteht, das an seinem oberen Ende den Spritzgutbehälter und an seinem unteren Ende die Spritzdüse (6) trägt, und daß der Brenner (23) eine durch ein Ventil regelbare Brenngaszuleitung (24, 31) aufweist, die innerhalb des Pistolengehäuses (1, 2) verlegt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 838 633; schweizerische Patentschrift Nr. 228 723.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4201341A (en) * 1977-07-22 1980-05-06 Castolin Gmbh Device for automatic depositing by welding
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FR838633A (fr) * 1937-11-18 1939-03-10 Procédé d'application des laques, vernis, peintures, apprêts et autres substances de revêtement par pulvérisation et sous une forme concentrée, et dispositifs en comportant application
CH228723A (de) * 1942-08-14 1943-09-15 Baiker Anton Spritzvorrichtung für pulverförmiges oder flüssiges Spritzgut, insbesondere Bitumen.

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