DE111172C - - Google Patents

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DE111172C
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asbestos
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00—Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/52—Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles from mixtures containing fibres, e.g. asbestos cement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

fl
KAISERLICHES
PATENTAMT.
und anderen Formstücken.
Vorliegendes Verfahren dient zur Herstellung von Isolirleisten beliebiger Form und Länge, Deckeln oder ähnlichen Gegenständen aus Pappe, Asbestpapier, Asbestpappe oder Asbesttuch. Die zur Verwendung gelangende Masse ist durch das im Patent 105104 geschützte Verfahren bekannt. Die Gegenstände besitzen eine grofse Isolirfähigkeit und sind wasser- und säurebeständig.
Das vorliegende Verfahren besteht hauptsächlich in der eigenartigen Vorrichtung zum Wickeln und Kleben der vorbezeichneten Gegenstände.
Beiliegende Zeichnung stellt die zur Verwendung kommende Vorrichtung dar, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Form im Querschnitt, in welcher die vorher zubereitete Asbestpappe oder dergl. eingelegt ist,
Fig. 2 dieselbe Form im Querschnitt mit eingelegter Füllmasse,
Fig. 3 die fertige Isolirleiste mit aufgelegtem Deckel,
Fig. 4 das mit einer Handhabe versehene profilirte Formeisen.
Zur Herstellung der Isolirleisten und dergl. verfährt man folgendermafsen:
Nachdem die zu verwendende Asbestpappe nach der in Patent 105 104 beschriebenen Weise mit einer Kali- oder Natronwasserglaslösung vom spec. Gewicht 1,100 (120B.) gehörig behandelt worden ist, wird sie in noch feuchtem Zustande über die passend profilirte Form g gelegt und darauf mit dem entgegengesetzt profilirten Formeisen F durch Hin- und Herrollen in der Form selbst so lange bearbeitet, bis die noch geschmeidige Asbestpappe die in der Fig. 1 gezeigte Form annimmt. Hierauf füllt man die dadurch entstehenden Zwischenräume ft, nachdem dieselben mit einem besonders hergestellten feuerfesten Klebstoff bestrichen sind, entweder mit Asbest oder der Billigkeit wegen mit Holz oder anderer Masse ft1, welch letztere vorher in geeigneter Weise feuersicher gemacht werden mufs, aus. Darauf legt man nach fernerem Bestreichen der obersten Fläche mit dem vorerwähnten Klebstoff eine Asbestlage i ein, biegt die beiden noch freien Enden der Asbestpappe k und / in der Pfeilrichtung um und klebt sie auf der Einlage i fest, so dafs nach der Herausnahme aus der Form g eine aus einem Stück bestehende profilirte Isolirleiste L, wie Fig. 3 im Schnitt zeigt, entsteht. Die Leiste wird nunmehr, nachdem sie auch noch einem Bade aus geschmolzenen Harzen, Wachs und dergl. ausgesetzt war, wie in Patent 105104 beschrieben, bis zur gänzlichen Vollendung weiter behandelt. Der dazugehörige Deckel m, welcher aus einem Stück stärkerer Asbestpappe besteht, wird ebenfalls wie die Isolirleisten behandelt und mit einem Formeisen geeignet geformt, um ihm eine gröfsere Festigkeit zu geben.
Die auf diese Weise hergestellten Isolirleisten und -Deckel sind wasser- und säurebeständig und sollen ihre Verwendung namentlich in nassen oder feuchten Räumen finden.
Sollen sie dagegen in trockenen Räumen verwendet werden und bei etwaigem Kurzschlufs feuerbeständig sein, so werden die Leisten nur mit der Kali- oder Natronwasserglaslösung von ι,ιοο spec. Gewicht, ohne Anwendung eines Harz-, Wachs- oder Paraffinbades behandelt und getrocknet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von isolirenden, wasser- und säurebeständigen Leisten, Deckeln und anderen Formstücken aus mit Kali- oder Natronwasserglas behandelter Asbestpappe, Pappe, Asbestpapier oder -Tuch, dadurch gekennzeichnet, dafs die Pappe in einer Form (g) mittelst eines Formeisens (F) gewalzt wird, bis sie die entsprechende Gestalt angenommen hat, wonach die Zwischenräume (h) mit Leisten (h1) aus Asbest, Holz oder dergl. ausgefüllt und durch Umbiegen der freien, mit Wasserglas zu verklebenden Enden (k und I) nach Einlegen einer Zwischenlage (i) verschlossen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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