DE111145A - - Google Patents
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- air inlet
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Baden.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Geruchverschlufs mit sich selbstthätig öffnendem Lufteinlasse
für Abfiufsleitungen mit dem Zwecke, zu verhindern, dafs bei Bildung eines Wasserpfropfens
im Fallrohre der Geruchverschlufs abgesaugt wird.
Ein derartiger Geruchverschlufs ist durch die Patentschrift 89521 in einer Ausführungsform bekannt geworden, bei welcher das Lufteinlafsventil
aus einem Metallhubventile mit Metallsitz innerhalb eines Gehäuses mit Drahtschutzhaube
angeordnet ist.
Bei diesem Ventile besteht die Gefahr, dafs es durch Eindringen von Staub und Sand undicht
wird und Kanalgase nach aufsen austreten läfst. Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es, am Lufteinlafsven.tile selbst einen derartigen Geruchverschlufs herzustellen, dafs
diese Gefahr vermieden wird.
Zu diesem Zwecke besteht das in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführung aus Blechrohr
im Mittelschnitte. dargestellte Lufteinlafsventil aus einem winkelförmigen, hinter dem
Wasserverschlufs α in die Abflufsleitung b eingesetzten
Rohre c, welches an dem Ende seines freien nach unten gerichteten Schenkels das Ventilgehäuse d in Form eines Rohres mit
nach innen umgebördeltem Rande e trägt. Hierdurch wird eine Rinne gebildet, welche
eine schwer verdunstende Flüssigkeit (Glycerin)/ aufnimmt, in welche der Rand des glockenartigen
Ventilkörpers g eintaucht, welcher vortheilhaft aus spezifisch leichtem Materiale, z. B.
Celluloid, besteht. Die obere Hubbegrenzung für dieses Ventil bildet ein eingesetztes Kreuz,
ein Steg oder dergl. h. Bei i und j befinden sich gassichere Abdichtungen. Die Abschlufsplatte
k verhindert ein Eindringen von Wasser in das Zweigrohr c.
Entsteht nun in dem Abfallrohr eine Luftverdünnung, so hebt sich der Ventilkörper g
und läfst Luft eintreten, um danach wieder einen geruchlosen Verschlufs zu bilden, welcher
auch selbst bei Eindringen von Staub oder Sand infolge der Flüssigkeitsdichtung an dem
Ventilsitze dauernd dicht bleibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Geruchverschlufs mit, zwecks Verhütung des Absaugens des Verschlufswassers sich selbstthätig öffnendem Lufteinlafsventile, dadurch gekennzeichnet, dafs der glockenförmig ausgebildete Ventilkörper (g) in eine schwer verdunstende Flüssigkeit (Glycerin) eintaucht, wobei die Flüssigkeit sich in einer Rinne (f) des unten offenen Ventilgehäuses (d) befindet, derart, dafs ein auch bei Eindringen von Staub und Sand dauernd dichthaltender Geruchverschlufs am Lufteinlafsventil gebildet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4422540B4 (de) | 1994-06-28 | 2005-06-02 | Xaver Lipp | Gasablaßventil für mit Biomasse füllbare Silos |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4422540B4 (de) | 1994-06-28 | 2005-06-02 | Xaver Lipp | Gasablaßventil für mit Biomasse füllbare Silos |
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